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AT341121B - Verfahren zur herstellung von neuen prostanoesaurederivaten und von ihren basenadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen prostanoesaurederivaten und von ihren basenadditionssalzen

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AT341121B
AT341121B AT123775A AT123775A AT341121B AT 341121 B AT341121 B AT 341121B AT 123775 A AT123775 A AT 123775A AT 123775 A AT123775 A AT 123775A AT 341121 B AT341121 B AT 341121B
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Ici Ltd
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Prostanoesäurederivaten und insbesondere von neuen Prostanoesäurederivaten mit luteolytischer Wirksamkeit. Die neuen Verbindungen eignen sich deshalb besonders gut   zur Empfängnisverhütung, als Wehenmittel   oder zum Schwangerschaftsabbruch oder zur Regelung des Menstruationszyklus und können auch als blutdrucksenkende Mittel oder zur Behandlung von Bronchospasmus sowie als Hemmstoffe für Blutplättchenaggregation oder Magensaftsekretion verwendet werden. Die neuen Verbindungen eignen sich auch als Samenzusatz zur künstlichen Befruchtung von Haustieren, wobei besonders bei der Befruchtung von Schweinen und Rindern die Erfolgsrate erhöht wird. 



   Die hier beschriebenen Verbindungen werden als Derivate des Prostans der folgenden Formel bezeichnet und wie folgt beziffert : 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Prostanoesäurederivaten der allgemeinen 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    oderDieseVerbindungen   können daher in mindestens zwei optisch aktiven Formen vorliegen. Die Eigenschaften des Racemats können auch bei den optischen Isomeren vorhanden sein. Die Erfindung bezieht sich daher auf die Herstellung sowohl der racemischen Form der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) als auch jeder optisch aktiven Form sowie der beiden   C-15-Epimeren.   



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein Lactol der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 triphenylphosphonium-Ac = Acylgruppe. 



   Eine optisch aktive Verbindung der allgemeinen Formel (I) kann erhalten werden, indem entweder das entsprechende Racemat gespalten oder die oben beschriebene Reaktionsfolge, ausgehend von einem optisch aktiven Zwischenprodukt, beispielsweise einem optisch aktiven Aldehyd der Formel (XI) (Ac = Acetyl- oder   p-Phenylbenzoyl-), durchgeführt wird.    



   Wie bereits erwähnt, weisen die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen pharmakologische Eigen- 
 EMI3.2 
 



   Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele, auf welche sie jedoch nicht beschränkt ist, näher erläutert. In allen Beispielen beziehen sich dieRF-Werte auf handelsübliche Silikagel-Platten der Firma Merck aus Darmstadt, und die Flecken wurden entweder durch Fluoreszenz unter Ultraviolett-Bestrahlung oder durch Besprühen der Platten mit einer Lösung von Ceriammoniumnitrat in Schwefelsäure ermittelt. Massenspektrumangaben beziehen sich auf die Pertrimethylsilylderivate, d. h. normalerweise Tetra-tri-methylsilylderivate. 



     Beispiel l :   Fein pulverisiertes   (4-Carboxybutyl) triphenylphosphoniumbromid (0, 346 g)   wurde 1 h unter Vakuum auf 1000C erhitzt. Das   leere Reaktionsgefäss   wurde mit einer Atmosphäre von trockenem Stick- 
 EMI3.3 
 thylsulfoxyd und anschliessend eine Lösung eines Gemisches von Epimeren von   2, 3, 3ass, 6ass-Tetrahydro-     2,5&alpha;-dihydroxy-4ss-[3-hydroxy-4-(pyrid-3-yloxy)-1-trans-butenyl]cyclopenteno[b]furan   (40 mg) in einer Mischung aus Dimethylsulfoxyd   (1   ml) und Toluol (0,2 ml) zugesetzt. Die Lösung wurde 2 h gerührt und das Lösungsmittel durch Verdampfen unter vermindertem Druck bei einer Temperatur unter   400C   entfernt.

   Der Rückstand wurde mit gesättigter Salzlösung (2 ml) geschüttelt und mit Äther (3 x 2 ml) extrahiert, und die Extrakte wurden beseitigt. Die wässerige Lösung wurde mit gesättigter Oxalsäure auf einen pH-Wert von 5 eingestellt und mit Äthylacetat (6 x 2 ml) extrahiert. Durch Eindampfen der Lösung erhielt man ein Zwischenprodukt, das durch Auflösen in Chloroform (2 ml) und Extraktion mit N Salzsäure (3 x 0, 5 ml) weiter gereinigt wurde. Die Extrakte zusammen wurden mit gesättigter wässeriger Natriumcarbonatlösung bis zu einem pH-Wert von 7 neutralisiert, und das Wasser wurde durch azeotrope Destillation mit Toluol entfernt ; durch Extraktion mit Aceton erhielt man Natrium   9&alpha;,11&alpha;,15-trihydroxy-16-(pyrid-3-yloxy)-17,18,19,20-   tetranor-5-cis,13-trans-prostadienoat als gemischte C-15-Epimere. 



   Durch Ansäuern erhielt man die freie Säure als gemischte C-15-Epimere, RF   = 0,   2 (20% Methanol in Äthylacetat). Der   kernmagnetischeResonanzspektrum   der freien Säure in Deuterium-Methanol zeigte die folgenden charakteristischen Spitzen   (S Werte) :   
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> 8, <SEP> 1 <SEP> 2H <SEP> aromatische <SEP> Protone
<tb> 7, <SEP> 4 <SEP> 2H <SEP> aromatische <SEP> Protone
<tb> 5, <SEP> 37 <SEP> bis <SEP> 5, <SEP> 7 <SEP> 4H <SEP> olefinische <SEP> Protone
<tb> 
 Das Massenspektrum ergab M+ = 679, 3577 (berechnet für   CHNOSi   = 679,3615). 



  Das als Ausgangsstoff verwendete Lactol kann wie folgt hergestellt werden : n-Butyl-lithium (4, 76 ml einer   2, 1-M-Lösung   in Hexan) wurde zu einer Lösung aus Dimethylmethyl- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 phosphonat (1, 24 g) in trockenem Tetrahydrofuran   bei -780C   in einer Stickstoffatmosphäre hinzugefügt. Nach   lOmin wurde eine Losung aus Äthyl-3- (pyridyl-4-yl)-propionat (0, 90   g) in trockenem Tetrahydrofuran (5 ml) tropfenweise beigemengt und das Gemisch 1 h   bei -780C gerührt.   Das Reaktionsgemisch wurde mit 2N Salz- säure auf einen pH-Wert von 1 bis 2 gebracht, und die Lösungsmittel wurden unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand wurde mit Wasser (10 ml) geschüttelt und mit Äther   (3 x 10 ml)   extrahiert.

   Die Extrakte wurde beseitigt, und die wässerige Lösung wurde mit Natriumbicarbonatlösung auf einen pH-Wert von 7 bis 8 eingestellt und mit Chloroform (6 x 10 ml) extrahiert. Die kombinierten Extrakte wurden eingedampft, wobei   Dimethyl[2-oxo-3- (pyrid-3-yloxy) propy1]phosphonat   in Form eines Öles, RF   = 0,   2 (10% Methanol in Äthylacetat), erhalten wurde. 



   Eine Lösung des Phosphonats   (1, 17 g)   in trockenem   1, 2-Dimethoxyäthan   (20 ml) bei   OOC   wurde mit Natriumhydrid (0, 187 g einer 50%igen Dispersion in Öl) behandelt, und das Gemisch wurde 25 min gerührt. 



  Diesem Gemisch wurde   4ss-Formyl-2,   3,   3ass,     6ass-tetrahydro-2-oxo-5Q !- (4-phenylbenzoyloxy)-cyclopenteno-   [b]furan (1, 05 g) beigegeben, und nach 1 h wurde das Reaktionsgemisch mit Eisessig neutralisiert, und alle Lösungsmittel wurden durch Verdampfen unter vermindertem Druck bei weniger als 350C abgezogen. 



   Der Rückstand wurde in Äthylacetat (20 ml) gelöst und mit N Salzsäure   (3 x 5   ml) extrahiert. Die kombinierten Extrakte wurden mit Natriumcarbonatlösung neutralisiert und mit Äthylacetat extrahiert, und die Extrakte wurden getrocknet und eingedampft ; man erhielt das Enon,   2, 3, 3ass, 6ass-Tetrahydro-2-oxo-4ss-     [3-oxo-4- (pyrld-3-yloxy)-l-trans-butenyl]-5o !- (4-phenylbenzoyloxy)-cyclopenteno [b] furan,   Schmelzpunkt 143 bis   148OC,   RF = 0, 3   (Äthylacetat).   



   Einer Lösung des Enons (500 mg) in trockenem Toluol (20 ml) wurden 15 ml einer 0,3M Lösung vonDi-   isobornyloxyaluminium-Isopropoxyd   in Toluol beigemengt. Das Gemisch wurde 2 1/2 h bei Raumtemperatur gerührt, dann wurde gesättigte Natriumhydrogentartratlösung beigemengt, bis das Brausen aufhörte. Es wurde Äthylacetat (100 ml) beigemengt, die organische Schicht wurde abgetrennt, mit einem   1:1-Gemisch aus   gesättigter Salzlösung und Wasser gewaschen und dann getrocknet. Die Lösungsmittel wurden eingedampft ; man erhielt ein Gemisch aus epimeren Enolen 2,3, 3ass,   6ass-Tetrahydro-4ss- [3-hydroxy-4- (pyrid-3-yloxy)-     1-trans-butenyl]-2-oxo-5&alpha;-[4-phenylenzoyloxy]cyclopenteno[b]furan, RF   = 0, 4 (10% MethanolinÄthylacetat). 



   Das Gemisch aus epimeren Enolen (500 mg) wurde 2 h stark mit fein pulverisiertem anhydrischem Kaliumcarbonat (150 mg) in Methanol (10 ml) gerührt. Die Lösung wurde mit N Salzsäure neutralisiert und das Lösungsmittel unter vermindertem Druck verdampft. Der Rückstand wurde durch Zugabe von N Salzsäure (5 ml) angesäuert und mit Äther (3 x 2 ml) extrahiert. 



   Die Extrakte wurden beiseitegegeben, und die wässerige Schichte wurde mit 10% Natriumcarbonatlösung neutralisiert und mit Chloroform (6 x 10 ml) extrahiert. Die Extrakte wurden zusammengegeben und getrocknet, und das Lösungsmittel wurde verdampft ; man hatte eine Mischung aus epimeren Diolen, 2,3, 3ass,   6ass -Tetrahydro-5c -hydroxy-4ss - [3-hydroxy-4-(pyrid-3-yloxy) -1-trans-butenyl] - 2-oxocyclopenteno [b]furan,    RF = 0, 2   (10%   Methanol in   Äthylacetat)  
Einer Lösung der   epimerenDiole (60mg)   in einem Gemisch von trockenem Toluol (2 ml) und Dimethoxy- äthan (2 ml) wurde in einer Stickstoffatmosphäre   bei-78 C 1ml   eine 1, 7 m. Mol/ml Lösung von Di-isobutylaluminiumhydrid in Toluol beigemengt.

   Nach 15 min wurde die Reaktion durch tropfenweise Zugabe von Methanol (3 ml) abgeschreckt, und nach weiteren 15 min bei Raumtemperatur wurde die Mischung mit Äthylacetat (6 x 10 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde mit gesättigter Salzlösung (2 ml) gewaschen und dann getrocknet, und die Lösungsmittel wurden verdampft ; man hatte ein   Epimerengemisch   von 2,3, 3ass, 6ass-Tetrahydro- 2,5   &alpha;-dihydroxy-4ss-[3-hydroxy-4-(pyrid-3-yloxy)-1-trans-butenyl]-cyclopenteno[b]furan.   



   Beispiel 2 : Das in Beispiel 1 beschriebene Verfahren wird wiederholt unter Verwendung des entsprechenden Cyclopenteno[b]furan-derivates (hergestellt gemäss dem im zweiten Teil des Beispiels 1 beschriebenen Verfahren) an Stelle von   2, 3, 3ass,   6ass,   Tetrahydro-2, 5a !-dihydroxy-4ss- [3-hydroxy-4- (pyrid-3-   yloxy)-1-trans-butenyl]cyclopenteno[b]furan, wobei die folgenden Verbindungen erhalten werden : 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Massenspektrum
<tb> XY <SEP> R4 <SEP> RF <SEP> Epimer <SEP> * <SEP> Gef. <SEP> Ber.
<tb> 



  (CH2) <SEP> 2 <SEP> 4- <SEP> Pyridyl <SEP> 0, <SEP> 55 <SEP> (a) <SEP> Gemisch <SEP> 677 <SEP> 3794 <SEP> 677 <SEP> 3785 <SEP> 
<tb> CH20 <SEP> 4, <SEP> 6-Dimethyl-2--Gemisch <SEP> 7073925 <SEP> 7073980
<tb> pyridyl
<tb> CH20 <SEP> 5-Indolyl <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> ; <SEP> 0, <SEP> 45 <SEP> (b) <SEP> st. <SEP> p. <SEP> 717 <SEP> 3662 <SEP> 717 <SEP> 3734 <SEP> 
<tb> CH2O <SEP> 1-Methyl-5-indolyl <SEP> 0,4; <SEP> 0,5 <SEP> (b) <SEP> st. <SEP> p. <SEP> 731 <SEP> 3886 <SEP> 731 <SEP> 3890
<tb> CH20 <SEP> 3-Chlor-5-indolyl <SEP> 0, <SEP> 4 <SEP> ; <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> (b) <SEP> st. <SEP> p. <SEP> 751 <SEP> 3335 <SEP> 751 <SEP> 3344 <SEP> 
<tb> CH20 <SEP> 3-Methyl-5-indolyl <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> ; <SEP> 0, <SEP> 4 <SEP> (b) <SEP> st. <SEP> p. <SEP> 731 <SEP> 3850 <SEP> 731 <SEP> 3890 <SEP> 
<tb> CH20 <SEP> 4-Indolyl <SEP> 0, <SEP> 28 <SEP> ;

   <SEP> 0,32 <SEP> (b) <SEP> st. <SEP> p. <SEP> 717 <SEP> 3734 <SEP> 717 <SEP> 3734 <SEP> 
<tb> CHO <SEP> 4-Methyl-3-pyridyl <SEP> 0, <SEP> 31 <SEP> (c) <SEP> Gemisch <SEP> 693 <SEP> 3741 <SEP> 693 <SEP> 3734 <SEP> 
<tb> CH20 <SEP> 1, <SEP> 2-Dimethyl-5-indo-0, <SEP> 23 <SEP> ; <SEP> 0,3 <SEP> (b) <SEP> st. <SEP> p. <SEP> 745 <SEP> 4024 <SEP> 745 <SEP> 4047 <SEP> 
<tb> lyl
<tb> CH20 <SEP> 3-Indolyl <SEP> 0, <SEP> 42 <SEP> ;

   <SEP> 0, <SEP> 45 <SEP> (b) <SEP> st. <SEP> p. <SEP> 701 <SEP> 3790 <SEP> 701 <SEP> 3785 <SEP> 
<tb> CH20 <SEP> 6-Methyl-2-pyridyl <SEP> 0, <SEP> 32 <SEP> (b) <SEP> Gemisch <SEP> 693 <SEP> 3726 <SEP> 693 <SEP> 3734
<tb> CH2O <SEP> 2-Methyl-3-pyridyl <SEP> 0, <SEP> 85 <SEP> (d) <SEP> Gemisch <SEP> 693 <SEP> 3727 <SEP> 693 <SEP> 3734 <SEP> 
<tb> CH20 <SEP> 4-Methyl-2-quinolyl <SEP> - <SEP> Gemisch <SEP> 743 <SEP> 3846 <SEP> 743 <SEP> 3890
<tb> CH20 <SEP> 3-Chinolyl <SEP> 0, <SEP> 09 <SEP> ;

   <SEP> 0, <SEP> 13 <SEP> (b) <SEP> Gemisch <SEP> 729 <SEP> 7293734
<tb> CH20 <SEP> 6-Chinolyl <SEP> - <SEP> Gemisch <SEP> 729 <SEP> 3738 <SEP> 729 <SEP> 3734
<tb> CH20 <SEP> 6-Methoxy-2-methyl--Gemisch <SEP> 724 <SEP> 3743 <SEP> 724 <SEP> 3792
<tb> 4-pyrimidinyl
<tb> CH20 <SEP> 6-Methyl-3-pyridyl-Gemisch <SEP> 693 <SEP> 3727 <SEP> 693 <SEP> 3734
<tb> CH20 <SEP> 6-Chlor-2-pyridyl-Gemisch <SEP> 698 <SEP> 2940 <SEP> (e) <SEP> 698 <SEP> 2953
<tb> CH2O <SEP> 2-Pyridyl <SEP> - <SEP> Gemisch <SEP> 679 <SEP> 3556 <SEP> 679 <SEP> 3577
<tb> CH20 <SEP> 2-Chlor-4-pyridyl-Gemisch <SEP> 713 <SEP> 3156 <SEP> 713 <SEP> 3187
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Tabelle (Fortsetzung) 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> Massenspektrum
<tb> XY <SEP> R4 <SEP> RF <SEP> Epimer <SEP> * <SEP> Gef. <SEP> Ber.
<tb> 



  CH2O <SEP> Trichlor-methoxy- <SEP> - <SEP> sw. <SEP> p. <SEP> 796 <SEP> 2285 <SEP> 7962280
<tb> 2-pyridyl
<tb> CH2 <SEP> 0 <SEP> 1-Indolinyl <SEP> Gemisch <SEP> 717 <SEP> 4085 <SEP> 717 <SEP> 4098 <SEP> 
<tb> 1-Methyl-2-benz-0, <SEP> 11 <SEP> (f) <SEP> Gemisch <SEP> 702 <SEP> 3742 <SEP> 702 <SEP> 3737 <SEP> 
<tb> imidazolyl
<tb> CH2O <SEP> 6-Chlor-3-pyridazinyl <SEP> 0,5 <SEP> (g) <SEP> Gemisch <SEP> 714 <SEP> 3096 <SEP> 714 <SEP> 3139
<tb> CHO <SEP> 7-Methyl-5-indolyl <SEP> 0, <SEP> 30 <SEP> ; <SEP> 0,35 <SEP> (b) <SEP> Gemisch <SEP> 731 <SEP> 3849 <SEP> 731 <SEP> 3890 <SEP> 
<tb> CHO <SEP> 4-Benzo <SEP> [b]thienyl <SEP> 0, <SEP> 63 <SEP> ; <SEP> 0,67 <SEP> (b) <SEP> st. <SEP> p. <SEP> 734 <SEP> 3346 <SEP> 734 <SEP> 3346 <SEP> 
<tb> Ch2O <SEP> 2-Methyl-5-benzo- <SEP> 0,27; <SEP> 0,38 <SEP> (b)--
<tb> [b]furanyl
<tb> CHO <SEP> 7-Benzo <SEP> [b]furanyl <SEP> 0, <SEP> 30 <SEP> ;

   <SEP> 0, <SEP> 37 <SEP> (b) <SEP> st. <SEP> p. <SEP> 718 <SEP> 3557 <SEP> 718 <SEP> 3574 <SEP> 
<tb> CH2O <SEP> 5-Benzo[b]furanyl <SEP> - <SEP> Gemisch <SEP> 718 <SEP> 3571 <SEP> 718 <SEP> 3574
<tb> 2-Benzo <SEP> [b]thiazolyl <SEP> 0, <SEP> 41 <SEP> (b)
<tb> 
 
 EMI6.2 
 (b) 3%   Essigsäure   in Äthylacetat (c) 90 Teile Äthylacetat, 10 Teile Methanol, 3 Teile Essigsäure. 



  (d) 2% Eissigsäure in Methanol (e) für das   (M-CH) +-Ion     (f) 10%   Methanol in Methylendichlorid (g) 90 Teile Äthylacetat, 9 Teile Methanol, 1 Teil Essigsäure. 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



   Beispiel 3 : Das in Beispiel 1 beschriebene Verfahren wird wiederholt unter Verwendung des entsprechenden Cyclopenteno[b]furans (hergestellt gemäss dem im zweiten Teil des Beispiels 1 beschriebenen Verfahren)   an Stelle von2, 3, 3ass, 6ass-Tetrahydro-2, 5o"-dihydroxy-4ss- [3-hydroxy-4- (pyrid-3-yloxy)-l-trans-     - butenyl]cyclopenteno[b]furan,   wobei man erhält : 
 EMI7.1 
 llQ', 15-Trihydroxy-15- (indol-2-yl)-16, 17, 18, 19,RF = 0, 33 (3% Essigsäure in Äthylacetat). 



   PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Prostanoesäurederivaten der allgemeinen Formel : 
 EMI7.2 
 in welcher   R1   Wasserstoff oder die Methylgruppe bedeutet, R2 die Hydroxygruppe und R3 Wasserstoff darstellen oder R2 und R3 gemeinsam eine Oxogruppe bilden, At eine cis-Vinylen- oder trans-Vinylengruppe, A2 eine   Äthylen- oder   trans-Vinylengruppe darstellen ; entweder X eine Alkylengruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls durch 1 oder 2 Alkylgruppen mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen substituiert ist, bedeutet, und Y Sauerstoff bedeutet oder eine Direktbindung darstellt ; oder X und Y je eine Direktbindung darstellen ;

   R4 einen Thiazolyl-, Indolyl-, Benzimidazolyl-, Benzothiazolyl-, Pyridyl-, Pyrimidinyl-, Chinolyl-, Indolinyl-, Pyridazinyl-, Benzo[b]furanyl- oder Benzo[b]thienylrest bedeutet, welcher gegebenenfalls durch 1 bis 4 Halogenatome oder Methyl- oder Methoxygruppen substituiert ist ; und von deren pharmazeutischoderveterinärmedizinischverwendbarenBasenadditionssalzen, dadurchgekennzeichnet, dass man ein Lactol der allgemeinen Formel : 
 EMI7.3 
 in welcher A2, X, Y und R4 die obige Bedeutung haben, mit einem   (4-Carboxybutyl) triphenylphosphonium-   salz, das gegebenenfalls 1 Methylgruppe an seinem Kohlenstoffatom 2 trägt, in einem Verdünnungsmittel oder Lösungsmittel in Gegenwart einer starken Base umsetzt und daraufhin gewünschtenfalls die so erhaltene Verbindung in ein pharmazeutisch oder veterinärmedizinisch verwendbares Basenadditionssalz überführt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung eines neuen Prostanoesäurederivates der allgemeinen Formel (I), in welcher R1,R2,R3,A1 und A2 die obige Bedeutung haben, X und Y gemeinsam eine Methylen-, Äthylen- oder Methylenoxygruppe oder eine Direktbindung bilden und R4 einen 1-, 2-, 3-, 4-oder 5-Indolyloder Indolinylrest, der gegebenenfalls durch 1 bis 3 Halogenatome oder Alkyl- oder Alkoxygruppen mit jeweils 1 bis 5 Kohlenstoffatomen substituiert ist, bedeutet, sowie von deren pharmazeutisch oder veterinärmedizinisch verwendbaren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Lactol oder allgemeinen Formel (II), in welcher A2 die obige Bedeutung hat und X, Y und R4 die hier angegebene Bedeutung haben, mit einem (4-Carboxybutyl)-triphenylphosphoniumsalz, das gegebenenfalls 1 Methylgruppe an seinem Kohlenstoffatom 2 trägt,
    in einem Verdünnungsmittel oder Lösungsmittel in Gegenwart einer starken Base umsetzt. <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 mit einem (4-Carboxybutyl)-triphenylphosphoniumsalz bzw. einem (4-Carboxypentyl) triphenylphosphonium- salz umsetzt. EMI8.2 deuten, X und Y gemeinsam eine Äthylen- oder Methylenoxygruppe oder eine Direktbindung bilden und R4 einen 2-, 3-oder 4-Pyridylrest, der gegebenenfalls durch 1 bis 4 Halogenatome, oder Alkoxygruppen mit jeweils 1 bis 5 Kohlenstoffatomen substituiert ist, darstellt, sowie von deren pharmazeutisch oder vete- rinärmedizinisohverwendbarenBasenadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, dassmaneinLactol der allgemeinen Formel (H), in welcher A2, X, Y und R4 die hier angegebene Bedeutung haben, mit einem (4-Carboxybutyl)
    -triphenylphosphoniumsalz, das gegebenenfalls 1 Methylgruppe an seinem Kohlenstoffatom 2 trägt, in einem Verdünnungsmittel oder Lösungsmittel in Gegenwart einer starken Base umsetzt.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von 9&alpha;,11&alpha;,15-Trihydroxy-16-(pyrid-2-yloxy)-17,18,19- EMI8.3 13-trans-prostadienoesäure, 9o ;, 11 a, 15-Trihydroxy-16- (pyrid-3-yloxy)-17, 18, 19,18,19,20-tetranor-5-cis, 13-trans-prostadienoesäure; sowie von deren Natrium- und Kaliumsalzen jener Verbindungen, die Säuren sind, dadurch gekennzeichnet, dass man 2,3,3ass,6ass-Tetrahydro-2,5&alpha;- EMI8.4 niumsalz umsetzt.
    6. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von neuen Prostanoesäurederivaten der allgemeinen Formel (I), in welcher Ri, R2, R3, A1 und A2, die in Anspruch 4 angegebene Bedeutung haben, X und Y gemeinsam die Methylenoxygruppe oder eine Direktbindung darstellen und R4 für einen 2-Pyrimidinyl-, 2-, 3-oder 7-Chinolyl-, 2-Benzimidazolyl-, 3-Pyridazinyl-, 5-Thiazolyl-, 2-Benzodiazolyl-, 5- oder 7-Benzo[b]furanyl- oder 4- oder 5-Benzo[b]thienylrest, der gegebenenfalls durch 1 Chloratom oder durch 1 Methyl- oder Methoxygruppe substituiert ist, steht, dadurch gekennzeichnet, dass man einLactolder allgemeinen Formel (II), in welcher A2 die in Anspruch 4 angegebene Bedeutung hat und X, Y und R4 die hier angegebene Bedeutung haben, mit einem (4-Carboxybutyl)-triphenylphosphoniumsalz,
    das gegebenenfalls 1 Methylgruppe an seinem Kohlenstoffatom 2 trägt, in einem Verdünnungsmittel oder Lösungsmittel in Gegenwart einer starken Base umsetzt.
AT123775A 1972-09-27 1975-02-19 Verfahren zur herstellung von neuen prostanoesaurederivaten und von ihren basenadditionssalzen AT341121B (de)

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AT123775A AT341121B (de) 1972-09-27 1975-02-19 Verfahren zur herstellung von neuen prostanoesaurederivaten und von ihren basenadditionssalzen

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GB4465272A GB1428137A (en) 1972-09-27 1972-09-27 Prostanoic acid derivatives
AT832673A AT340610B (de) 1972-09-27 1973-09-27 Verfahren zur herstellung von neuenprostanoesaurederivaten und von ihren basenadditionssalzen
AT123775A AT341121B (de) 1972-09-27 1975-02-19 Verfahren zur herstellung von neuen prostanoesaurederivaten und von ihren basenadditionssalzen

Publications (2)

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