[go: up one dir, main page]

AT301630B - Ankerführung mit Betätigungssteg zur Betätigung von Kontaktfedersätzen von Flachrelais - Google Patents

Ankerführung mit Betätigungssteg zur Betätigung von Kontaktfedersätzen von Flachrelais

Info

Publication number
AT301630B
AT301630B AT958069A AT958069A AT301630B AT 301630 B AT301630 B AT 301630B AT 958069 A AT958069 A AT 958069A AT 958069 A AT958069 A AT 958069A AT 301630 B AT301630 B AT 301630B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
armature
guide
web
actuation
core
Prior art date
Application number
AT958069A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Int Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Int Standard Electric Corp filed Critical Int Standard Electric Corp
Priority to AT958069A priority Critical patent/AT301630B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT301630B publication Critical patent/AT301630B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
    • H01H50/34Means for adjusting limits of movement; Mechanical means for adjusting returning force

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Ankerführung mit Betätigungssteg zur Betätigung von Kontaktfedersätzen von
Flachrelais, die an der Arbeitsseite des Magnetsystems auf dem abgewinkelten Ende des Ankers durch Schrauben befestigt ist und oberhalb des Kernes mit einem Anschlag zur Begrenzung des Ankerhub versehen ist. 



   Ein bekanntes Flachrelais, welches unter der   Bezeichnung"Flachrelais 28"unter   anderem auch im österreichischen Wählsystem verwendet wird, ist im   Buch"Fernmeldetechnik"2. Band,   Abschnitt 3, herausgegeben vom Bundesministerium für Verkehr und verstaatlichte Betriebe, Generaldirektion für die Post- und Telegraphenverwaltung, Wien 1955, auf S. 75 dargestellt. Es weist eine Ankerführung auf, die aus einem gestanzten Anschlagwinkel aus Messing besteht, dessen waagrechter Schenkel an der Arbeitsseite des
Magnetsystems auf dem abgewinkelten Ende des Ankers durch zwei Schrauben befestigt ist. Der senkrechte
Schenkel des Anschlagwinkels ist mit zwei gegen den Kern gerichteten Nasen versehen, die zur Begrenzung des
Seitenspieles des Ankers dienen.

   Ein oberhalb des Kernes in Richtung des Kernendes abgebogener Lappen am senkrechten Schenkel des Anschlagwinkels begrenzt den Ankerhub. Da der Anschlagwinkel allein keine ausreichende Führung des Ankers gewährleistet, ist am entgegengesetzten Ende des Kernes oberhalb der
Ankerlagerung ein Ankerhaltewinkel angebracht, dessen nach unten abgewinkelter Schenkel in eine seitliche Nut des Ankers eingreift und die Führung des Ankers unterstützt. 



   Der senkrechte Schenkel des Anschlagwinkels trägt weiterhin den Betätigungssteg für den Kontaktfedersatz. 



   Dieser Steg besteht aus Isolierstoff und ist durch zwei Schrauben und ein Druckblech am Anschlagwinkel befestigt. An der Oberkante des Steges liegen die Betätigungslappen der beweglichen Kontaktfedern des
Federsatzes auf. 



   Diese bekannte Ankerführung weist verschiedene Nachteile auf. Die arbeitsseitige Ankerführung besteht zusammen mit dem Betätigungssteg aus sieben Einzelteilen. Hinzu kommt noch der Ankerhaltewinkel an der
Ankerlagerung. Diese Vielzahl der Teile, die alle zusammengebaut werden müssen, stellt schon einen wesentlichen
Kostenfaktor dar. Vielmehr fällt aber ins Gewicht, dass Seitenspiel, Ankerhub und Stegluft bei jedem einzelnen
Flachrelais der bekannten Art einzeln eingestellt werden müssen. Dies erfordert einen grossen Aufwand ; beispielsweise muss bei der Einstellung der Stegluft nicht nur auf das Abstandsmass zwischen Steg und
Betätigungslappen der Kontaktfedern geachtet werden, sondern auch auf die genau waagrechte Befestigung des
Steges am Anschlagwinkel.

   Diese zeitraubenden Arbeitsgänge sind für eine zeitgemässe, weitgehend automatisierte Massenfertigung nicht mehr tragbar. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Ankerführung für
Flachrelais zu schaffen, bei der auf die Einstellung von Seitenspiel, Ankerhub und Stegluft verzichtet werden kann.

   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Ankerführung aus einem Kunststoff mit guten Gleiteigenschaften, beispielsweise einem Thermoplast, besteht, der das aus der Wicklung herausragende Kernende auf drei Seiten umgibt und mit einer Führungsnut zur Aufnahme des Kernes versehen ist, die in Richtung der Wicklung erweitert ist, so dass nur eine schmale Kante der Gleitführung das Kernende seitlich berührt, dass der oberhalb des Kernes angeordnete, zur Begrenzung des Ankerhubes dienende Anschlag an der quer zur Bewegungsrichtung des Ankers stehenden Seite der Führungsnut befestigt ist und dass die Ankerführung und der Betätigungssteg entweder einteilig oder zweiteilig ausgebildet sind. 



   Für Sonderfälle, bei denen eine einstellbare Stegluft erforderlich ist, ist gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Verbindungsebene der Ankerführung und des Betätigungssteges schräg zur Bewegungsrichtung des Ankers steht, so dass durch die Verschiebung des Betätigungssteges über diese Ebene die Stegluft einstellbar ist. Um die Einstellung der Stegluft zu erleichtern und eine waagrechte Lage des stegförmigen Ansatzes sicherzustellen sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Ankerführung und der Betätigungssteg an ihrer Verbindungsebene mit einer Verzahnung versehen. 



   Ausser der mit der beschriebenen Ankerführung erreichten Kostensenkung durch Verzicht auf die Einstellung von Seitenspiel, Ankerhub und Stegluft ergibt der Erfindungsgegenstand gegenüber dem bekannten Flachrelais den weiteren Vorteil, dass Ankerhaltewinkel, Anschlagwinkel, Steg, Druckblech und zwei Schrauben entfallen und lediglich durch eine ein-bzw. zweiteilige Führung aus Kunststoff ersetzt werden. 



   Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen :
Fig. l ein Flachrelais mit der beschriebenen Ankerführung, von der Seite gesehen ; Fig. 2 die Ankerführung, gesehen in Richtung der Arbeitsseite des Magnetsystems ; Fig. 3 die Ankerführung nach Fig. 2, von der Seite gesehen und geschnitten ; Fig. 4 eine weitere Ausführung der Ankerführung, gesehen in Richtung der Arbeitsseite des Magnetsystems ; Fig. 5 und Fig. 6 die Ankerführung nach Fig. 4, von der Seite gesehen und geschnitten. 



   Das in Fig. l dargestellte Flachrelais besteht im wesentlichen aus dem   Kern--15--,   der Wicklung 
 EMI1.1 
 
Ankers-17-eine Gleitführung-10-durch--14-- befestigt. Die   Gleitführung -10-- besteht   aus Thermoplast und ist mit einer   Führungsnut --11--   versehen, durch die das   Kernende --20-- hindurchragt.   Weiterhin trägt die   Gleitführung --10-- einen   stegförmigen   Aufsatz --12-- zur   Betätigung des   Kontaktfedersatzes-18--.   Der   pfeil --13-- zeigt   auf die Stelle der Ankerlagerung, an der bei einer bekannten Ausführung eines Flachrelais ein Ankerhaltewinkel zur Unterstützung der Ankerführung angeordnet ist.

   Dieser Ankerhaltewinkel entfällt bei dem beschriebenen Flachrelais. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Gemäss Fig. 2 ist die Führungsnut --11-- gegen den   Anker--17--hin   offen und weist im wesentlichen die Breite des   Kernes --15-- auf.   
 EMI2.1 
 Führung. An der Basis der   Führungsnut-11-ist   ein   Anschlag --23-- ausgebildet,   der den Ankerhub - begrenzt, was in Fig. 3 im Schnitt dargestellt ist. In an sich bekannter Weise ist zwischen Kern --15-- und Anker --17-- bzw. zwischen dem   Kernende --20-- und   dem   Ankerende --19-- ein     Trennblech-25-angeordnet,   das mit den gleichen   Schrauben --14-- wie   die   Gleitführung --10-- auf   dem   Ankerende --19-- befestigt   ist.

   Die Führungsnut --11-- der Gleitführung --10-- ist in Richtung der   Wicklung --16-- erweitert,   so dass nur die schmale hintere   Kante-22-das Kernende-20-seitlich   berührt. Bei der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ankerführung sind Gleitführung --10-- und stegförmiger   Aufsatz --12-- einteilig ausgebildet ; Seitenspiel --21--, Ankerhub --24-- und   Stegluft ergeben sich von selbst, so dass deren Einstellung entfällt. 



   Wird für besondere Anwendungsfälle ein Flachrelais mit einstellbarer Stegluft gewünscht, so kann dies mit einer Ankerführung nach den Fig. 4 bis 6 verwirklicht werden. Hiebei sind die Gleitführung --10'-- und der stegförmige   Aufsatz--12'--zweiteilig   ausgebildet und durch eine schiefe   Ebene--27--voneinander   getrennt, so dass der stegförmige   Aufsatz--12'--zur   Einstellung der   Stegluft--26--bei   abgefallenem   Anker --17-- verstellt werden kann.   Dies geschieht durch Verschieben des stegförmigen   Aufsatzes--12'--   auf der schiefen Ebene--27--in Richtung der in Fig. 5 gezeigten Pfeile. Hiezu sind die Durchgangsbohrungen für die Schrauben --14-- im stegförmigen Aufsatz --12'-- als Langlöcher --28-- ausgebildet.

   Die nach oben gerichtete Schräge der Gleitführung --10'-- und die nach unten gerichtete Schräge des stegförmigen   Aufsatzes --12'-- sind   jeweils mit einer   Verzahnung --29-- versehen.   Dadurch wird die Einstellung der   Stegluft --26-- zwischen   der Oberkante des stegförmigen   Aufsatzes --12'-- und   den Betätigungslappen - der beweglichen Kontaktfedern erleichtert und die waagrechte Lage des stegförmigen Aufsatzes   - -12'-- sichergestellt.   Die übrigen Bezugszeichen der Fig. 4 bis 6 entsprechen denen der Fig. l bis 3 und sind dort näher erläutert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Ankerführung mit Betätigungssteg zur Betätigung von Kontaktfedersätzen von Flachrelais, die an der Arbeitsseite des Magnetsystems auf dem abgewinkelten Ende des Ankers durch Schrauben befestigt ist und oberhalb des Kernes mit einem Anschlag zur Begrenzung des Ankerhubes versehen ist, 
 EMI2.2 
 Gleiteigenschaften beispielsweise einem Thermoplast, besteht, der das aus der Wicklung herausragende Kernende auf drei Seiten umgibt und mit einer Führungsnut (11) zur Aufnahme des Kernes (15) versehen ist, die in Richtung der Wicklung (16) erweitert ist, so dass nur eine schmale Kante (22) der Gleitführung das Kernende (20) seitlich berührt, dass der oberhalb des Kernes angeordnete, zur Begrenzung des Ankerhubes (24) dienende Anschlag (23)

   an der quer zur Bewegungsrichtung des Ankers stehenden Seite der Führungsnut befestigt ist und dass die Ankerführung und der Betätigungssteg entweder einteilig (10,12) oder zweiteilig (10', 12') ausgebildet sind. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. der Ankerführung (10') und des Betätigungssteges (12') schräg zur Bewegungsrichtung des Ankers steht, so dass durch die Verschiebung des Betätigungssteges (12') über diese Ebene die Stegluft einstellbar ist. EMI2.4
AT958069A 1969-10-10 1969-10-10 Ankerführung mit Betätigungssteg zur Betätigung von Kontaktfedersätzen von Flachrelais AT301630B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT958069A AT301630B (de) 1969-10-10 1969-10-10 Ankerführung mit Betätigungssteg zur Betätigung von Kontaktfedersätzen von Flachrelais

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT958069A AT301630B (de) 1969-10-10 1969-10-10 Ankerführung mit Betätigungssteg zur Betätigung von Kontaktfedersätzen von Flachrelais

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT301630B true AT301630B (de) 1972-09-11

Family

ID=3615412

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT958069A AT301630B (de) 1969-10-10 1969-10-10 Ankerführung mit Betätigungssteg zur Betätigung von Kontaktfedersätzen von Flachrelais

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT301630B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1060960B (de) Elektrische Kontaktvorrichtung
DE1199405B (de) Elektromagnetisches Relais
DE731121C (de) Kontaktfedergruppe
AT301630B (de) Ankerführung mit Betätigungssteg zur Betätigung von Kontaktfedersätzen von Flachrelais
DE2118633A1 (de) Elektromagnetisches Relais
DE2719870C2 (de) Relais, insbesondere Flachrelais und zur Verwendung in gedruckten Schaltungen
DE1934795A1 (de) Schutzrohrankerkontakt
DE2011044B2 (de) Kleinschuetz mit anker-luftspalt im innern des spulenkoerpers
DE1934624C3 (de) Elektromagnetisches Relais
DE1036387B (de) Relais mit zwangsweiser Fuehrung der beweglichen Kontaktfedern und gemeinsamer Abstuetzung der Kontaktgegenfedern
DE1800501C (de) Ankerführung mit Betätigungssteg für Flachrelais
DE1800501A1 (de) Ankerfuehrung mit Betaetigungssteg fuer Flachrelais
DE2128322A1 (de) Betaetigungshebel fuer einen ueber einen stoessel zu betaetigenden elektrischen schalter
DE2151903B2 (de) Kontaktvorrichtung für elektrische Schaltgeräte oder Trennvorrichtungea
DE960121C (de) Vielkontaktrelais
DE1615794A1 (de) Schnappschalter-Zunge
DE1188698B (de) Flachkontaktstueck
DE3806807A1 (de) Elektromagnetisches relais
AT125589B (de) Elektromagnetisches Relais.
DE962099C (de) Kontaktfeder-Anordnung bei elektromagnetischem Relais
DE6927336U (de) Elektrische kontaktvorrichtung.
AT229927B (de) Kontaktfeder-Trägerplatte für Trennlötösenstreifen
AT251678B (de) Gerät zum Befestigen elektrischer Verbindungsklemmen
AT207910B (de) Trommel- oder Walzenschalter u. dgl., insbesondere Fernseh-Kanalwähler
DE1615946C (de) Mikroschnappschalter

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee