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AT277873B - Maschine zum automatischen Herstellen von evakuierten Packungen aus dünnen Kunststoff-Folien - Google Patents

Maschine zum automatischen Herstellen von evakuierten Packungen aus dünnen Kunststoff-Folien

Info

Publication number
AT277873B
AT277873B AT154166A AT154166A AT277873B AT 277873 B AT277873 B AT 277873B AT 154166 A AT154166 A AT 154166A AT 154166 A AT154166 A AT 154166A AT 277873 B AT277873 B AT 277873B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
machine
film
feed
station
mold
Prior art date
Application number
AT154166A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kalle Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kalle Ag filed Critical Kalle Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT277873B publication Critical patent/AT277873B/de

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  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zum automatischen Herstellen von evakuierten
Packungen aus dünnen Kunststoff-Folien 
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum automatischen Herstellen von evakuierten Packungen aus dünnen Kunststoff-Folien. 



   Bei der Herstellung von Weichpackungen, deren Unterteil meist aus einer dünnen, mit einer   Polyäthylen-Polyesterverbundfolie   und bzw. oder mit andern tiefziehfähigen Folien thermogeformt wird und nach dem Füllen mit einer glatten Deckfolie aus demselben oder einem ähnlichen vakuumdichten Material unter Evakuieren der Verpackung verschlossen wird, ist es zur Gewährleistung eines störungsfreien Maschinenablaufes notwendig, Maschinenanlagen vorzusehen, die an allen Stellen der Maschine eine exakte Führung der sehr dünnen und damit lappigen Folie garantieren. 



   Bekannte Verfahren dieser Art arbeiten mit einer Vielzahl von Einzelformen, beispielsweise 40 Stück und mehr, die an einer Transportkette befestigt sind. Die Folie wird hiebei an den Rändern der Einzelformen niedergehalten, verformt und nach Fertigstellung der Verpackung getrennt. Dieses Verfahren ist nicht nur von der apparativen Seite her aufwendig, sondern es ist auch eine Umstellung der entsprechenden Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens auf verschiedene Packungsgrössen äusserst umständlich und zeitraubend. Eine drartige Umstellung auf verschiedene Packungsgrössen ist daher unwirtschaftlich und bisher auch nicht bekanntgeworden. Ausserdem bedingt die seitliche Niederhaltung des Folienbandes einen relativ hohen Mehraufwand an Folie. 



   Aus der Schweizer Patentschrift Nr. 386319 ist weiterhin eine Maschine bekannt, mit deren Hilfe in hintereinanderliegenden Stationen Behälter hergestellt, gefüllt und versiegelt werden. Hiebei wird die Folienbahn, in die behälterartige Vertiefungen eingeformt werden, durch alle Stationen von Greifzangen gezogen, wobei lediglich in horizontaler Richtung ein kontinuierlicher Transport erfolgt. Der Nachteil der Maschine liegt darin, dass eine feste Verankerung der Folie insbesondere während der Thermoverformung ohne Unterform fehlt, so dass sich bereits hiedurch Störungen im Betrieb ergeben. 



   Es war die Aufgabe der Erfindung, das Problem der Herstellung von evakuierten Weichpackungen sowohl von der verfahrensmässigen als auch von der apparativen Seite her auf einfachere Weise zu lösen. 



  Dabei sollte vor allem die Zahl der benötigten Formen verringert werden, um das Umstellen einer Anlage auf verschiedene Verpackungsgrössen zu vereinfachen. Weiterhin sollte durch geeignete Folienführung während der Herstellung der Verpackung der Verbrauch an Folie auf das unumgänglich notwendige Mass beschränkt werden. 



   Gelöst wird die vorstehend genannte Aufgabe erfindungsgemäss durch eine Maschine zum automatischen Herstellen von evakuierten Packungen aus dünnen Kunststoff-Folien, die Arbeitsstationen zum Formen eines Behälters, Füllen, Evakuieren, Verschliessen und Auswerfen der Verpackung sowie Mittel zum Einführen einer Folienbahn in die Arbeitsstationen umfasst und die auf einem um eine Achse drehbaren Werkzeugträger eine Reihe von Formen enthält, welche durch Drehen des Werkzeugträgers nacheinander im Arbeitstakt der Maschine den einzelnen Arbeitsstationen zugeführt werden, und die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Formen mit Nadelstiften zur Verankerung der Folienbahn versehen sind und dass an der Formstation und an der Verschliessstation Vorschubzangen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 angebracht sind,

   die eine Folienbahn im Arbeitstakt der Maschine von einer Vorratsrolle abziehen, in die entsprechende Arbeitsstation einführen und an den Nadelstiften verankern. 



   Die Vorschubzangen zum Heranführen der Folienbahnen sind mit Einrichtungen versehen, die eine Verankerung der Folien an der Form ermöglichen und vorteilhaft in der Weise ausgeführt, dass in Zugrichtung ein Gleiten der Folie möglich ist, entgegen der Zugrichtung aber nicht. 



   Für diesen Zweck kann beispielsweise eine Vorschubzange dienen, deren Greiflippen halbkreisförmige, in gleichem Abstand wie die Nadelstifte der Form angeordnete Ausnehmungen aufweisen, in die beim Absenken der Zangen die Nadelstifte eingreifen, wodurch die Folie an der Unterform verankert wird. Die Folie kann dabei bereits an den Verankerungsstellen perforiert sein, bevorzugt wird die Perforation jedoch erst beim Verankern durch die die Folie durchdringenden Nadelstifte erzeugt. Nach der Verankerung wird das Greifwerkzeug zurückgeführt, das Oberwerkzeug auf die Form abgesenkt und der Tiefziehvorgang in bekannter Weise ausgeführt. Der Behälter wird dann zur nächsten Arbeitsstation, der Füllstation, gebracht, was beispielsweise bei Ausführung des Verfahrens auf einem schaltbaren Rundtisch durch einfaches Schalten geschehen kann, und dort mit dem Verpackungsgut gefüllt.

   In der nächsten Arbeitsstation wird der gefüllte Behälter mit der Abdeckfolie versehen, evakuiert und versiegelt, wobei das Heranführen der Deckfolie in der gleichen Weise ausgeführt wird wie in der ersten Station. Nach dem Auswerfen der fertigen Vakuumverpackung aus der Form, das entweder in der gleichen Station wie das Verschliessen oder in einer weiteren Arbeitsstation vorgenommen werden kann, wird dann die leere Form wieder der ersten Station zugeführt. 



   Besonders vorteilhaft arbeitet die   erfindungsgemässe   Maschine mit einem schaltbaren Rundtisch. 



  Dabei können beispielsweise vier Arbeitsstationen vorgesehen sein. In der ersten Station wird die mit Hilfe der Vorschubzange von einer Vorratsrolle abgezogene Folienbahn über die leere Form gebracht, dort verankert, erwärmt und nach Absenken des Oberwerkzeuges in bekannter Weise tiefgezogen. Die zweite Station dient als Füllstation in der das Füllgut, z. B. Schnittwurst oder Schnittkäse od. dgl., eingefüllt wird. In der dritten Station wird in gleicher Weise wie in der Formstation durch eine Vorschubzange die von einer Vorratsrolle abgezogene Folienbahn über den gefüllten Behälter geführt, in gleicher Weise wie in der Formstation mit Hilfe der Nadelstifte verankert, durch Absenken des Oberwerkzeuges zur dichten Auflage auf dem Unterteil gebracht, evakuiert und versiegelt.

   In der vierten Arbeitsstation sind Einrichtungen vorgesehen, die die fertige Verpackung aus der Form auswerfen. 



   Die   erfindungsgemässe   Maschine hat den Vorteil, dass man mit nur wenigen Formen auskommt, was insbesondere die Umstellung der verwendeten Vorrichtung auf verschiedene Packungsgrössen erleichtert. Die Verankerung der Folie an den Rändern der Form durch Nadelstifte ermöglicht es dabei, den Verbrauch an Kunststoff-Folie auf das unumgänglich nötige Mass zu beschränken. 



   In bevorzugter Ausführung werden die Zangenlippen der Vorschubzangen mittels Federn zusammengedrückt, wobei der Federdruck automatisch so reguliert wird, dass die Folien während des Einführens in die Form-oder Verschliessstation von den Vorschubzangen kraftschlüssig erfasst werden, wogegen sie nach dem Verankern an den Nadelstiften beim Zurückführen der Vorschubzangen mit Reibung zwischen den Lippen gleiten. 



   Im folgenden wird die erfmdungsgemässe Maschine an Hand der Zeichnungen näher erläutert : Fig. l zeigt eine Draufsicht auf die als Rundtisch ausgeführte Maschine mit den Arbeitsstationen I bis 
 EMI2.1 
 ist ein Schnitt in Richtung C-C der Fig. l dargestellt. Fig. 4 zeigt eine auf dem Werkzeugträger befestigte Form. Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf das Oberwerkzeug der Station III. Fig. 6 ist ein Schnitt in Richtung A-B durch das in Fig. 5 dargestellte Oberwerkzeug mit dem dazugehörigen Unterwerkzeug. Fig. 7 stellt eine Seitenansicht der Fig. 6 dar. Fig. 8 zeigt die Anordnung der Greiflippen der Vorschubzange. 



   Fig. l zeigt eine um die Achse--l-drehbar angeordnete   Werkzeugträgerplatte --2--,   die die   Formen-3-trägt   und in einem   Montagerahmen --4-- untergebracht   ist. In den Fig. l und 2 ist 
 EMI2.2 
 durch einen pneumatischen oder hydraulischen   Zylinder --10-- auf   die   Form --3-- abgesenkt   werden kann. Zur Führung des Oberwerkzeuges sind   Führungssäulen --9-- vorgesehen. In   der 
 EMI2.3 
 
Oberwerkzeuges--8--sind Infrarot-Heizelemente--12-,Formtemperatur dienen.

   Das Unterwerkzeug wird durch die   Form --3-- gebildet.   Die   Form --3--   ist als Block ausgeführt, der eine der Form des herzustellenden Behälters entsprechende Ausnehmung 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> --3-- dienen.Kunststoff-Folien, die Arbeitsstationen zum Formen eines Behälters, Füllen, Evakuieren, Verschliessen und Auswerfen der Verpackung sowie Mittel zum Einführen einer Folienbahn in die Arbeitsstationen umfasst und die auf einem um eine Achse drehbaren Werkzeugträger eine Reihe von Formen enthält, welche durch Drehen des Werkzeugträgers nacheinander im Arbeitstakt der Maschine den einzelnen EMI4.1 Nadelstiften (14) zur Verankerung der Folienbahn versehen sind und dass an der Formstaion und an der Verschliessstation Vorschubzangen (21) angebracht sind, die eine Folienbahn im Arbeitstakt der Maschine von einer Vorratsrolle (29) abziehen, in die entsprechende Arbeitsstation einführen und an den Nadelstiften (14) verankern.
    EMI4.2 der Vorschubzange (21) halbkreisförmige, in gleichem Abstand wie die Nadelstifte (14) der Form (3) angeordnete Ausnehmungen (22) besitzen, in die beim Absenken der Vorschubzange (21) auf die Form (3) die Nadelstifte (14) eingreifen, wodurch die Folie durchbohrt und an der Form (3) verankert wird. EMI4.3 Zangenlippen (23 und 24) der Vorschubzange (21) mittels Federn zusammendrückbar sind, wobei der Federdruck automatisch so regulierbar ist, dass die Folie während des Einführens in die Maschine von der Vorschubzange kraftschlüssig erfasst wird, wogegen sie nach dem Verankern an den Nadelstiften (14) beim Zurückführen der Vorschubzange mit Reibung zwischen den Lippen (23 und 24) gleitet.
AT154166A 1965-02-20 1966-02-18 Maschine zum automatischen Herstellen von evakuierten Packungen aus dünnen Kunststoff-Folien AT277873B (de)

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DE277873T 1965-02-20

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AT277873B true AT277873B (de) 1970-01-12

Family

ID=29751476

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT154166A AT277873B (de) 1965-02-20 1966-02-18 Maschine zum automatischen Herstellen von evakuierten Packungen aus dünnen Kunststoff-Folien

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Country Link
AT (1) AT277873B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3417831A1 (de) * 1984-05-14 1985-11-21 Walter 4520 Melle Fischer Verfahren und vorrichtung zur dosierung von leim
DE3536573A1 (de) * 1984-05-14 1987-04-16 Walter Fischer Vorrichtung zur hermetischen umhuellung von dosiertem material

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3417831A1 (de) * 1984-05-14 1985-11-21 Walter 4520 Melle Fischer Verfahren und vorrichtung zur dosierung von leim
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