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AT253473B - Homogeneous gas mixture under pressure consisting of a permanent gas and nitrous oxide - Google Patents

Homogeneous gas mixture under pressure consisting of a permanent gas and nitrous oxide

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Publication number
AT253473B
AT253473B AT668764A AT668764A AT253473B AT 253473 B AT253473 B AT 253473B AT 668764 A AT668764 A AT 668764A AT 668764 A AT668764 A AT 668764A AT 253473 B AT253473 B AT 253473B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
gas
pressure vessel
nitrous oxide
pressure
Prior art date
Application number
AT668764A
Other languages
German (de)
Original Assignee
British Oxygen Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Oxygen Co Ltd filed Critical British Oxygen Co Ltd
Priority to AT668764A priority Critical patent/AT253473B/en
Application granted granted Critical
Publication of AT253473B publication Critical patent/AT253473B/en

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  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

  

   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Unter Druck stehendes homogenes Gasgemisch aus einem
Permanentas und Lachgas 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 denden Gasgemisches führen. Derartige Mischapparaturen müssen infolgedessen in regelmässigen Zeitabständen immer wieder nachtariert werden und bedürfen einer sorgfältigen ständigen Überwachung und Pflege. 



   Es ist bekannt, dass Gasgemische, welche Lachgas enthalten, nur bis zu einem Druck homogen bleiben, bei welchem der Partialdruck des Lachgases 50 ata beträgt. Bei höheren Partialdrücken des Lachgases ist nach bisheriger Kenntnis der Fachwelt   eineverflüssigung einesTeiles   des Lachgases zu erwarten, so dass das zu bildende Gasgemisch nicht mehr länger homogen bleiben würde. Nach bisheriger Kenntnis der Fachwelt wäre also beispielsweise zu erwarten, dass die obere Druckgrenze für ein Gasgemisch aus   70Vol.-%   Lachgas und   30Vol.-%   Sauerstoff für ein homogenes Gasgemisch bei etwa 72 ata liegen würde. 



  Es ist jedoch allgemein üblich, permanente Gase unter einem Druck von 132 ata oder unter noch höheren Drücken in Druckbehältern zu speichern. Derartige Druckbehälter sind für solch hohe Drücke konstruiert und es wäre unwirtschaftlich, darin Gase unter niedrigeren Drücken zu speichern oder zu transportieren. 



   Die Erfindung weist nun einen Weg, wodurch es möglich ist, ohne Verwendung komplizierter Mischapparaturen Gasgemische zu bilden, welche Lachgas enthalten, wobei es trotzdem möglich ist, eine permanente Gasgemischkomponente unter dem gewohnten hohen Druck zu speichern und zu transportieren. 



   Demgemäss betrifft die Erfindung ein unter Druck stehendes homogenes Gasgemisch aus einem Per- 
 EMI2.1 
 



   Dabei hat sich entgegen der bisherigen Kenntnis der Fachwelt gezeigt, dass ein derartiges Gasgemisch nach der Erfindung in einem Druckbehälter gespeichert werden kann, ohne dass irgendeine Gasverflüssigung stattfindet. 



   Durch die Erfindung ist es infolgedessen möglich, Lachgas in Mischung mit einem permanenten Gas, beispielsweise also in Mischung mit Sauerstoff innerhalb eines Druckbehälters zu speichern, in welchem der normalerweise bei der Speicherung von permanenten Gasen übliche Fülldruck herrscht. Es ist auch möglich, aus dem Druckbehälter ein derartiges Gasgemisch zu entnehmen, welches unter allen vorkommenden Entnahmebedingungen homogen bleibt. Dadurch ergibt sich eine ganz erhebliche Vereinfachung der Speicher- und Entnahmeapparaturen und ausserdem können die teueren und empfindlichen Mischapparaturen überhaupt vermieden werden. 



   Das Gasgemisch nach der Erfindung wird zweckmässig bei einem Druck von 132 ata gespeichert. 



   Das am häufigsten zusammen mit Lachgas verwendete permanente Gas ist Sauerstoff. Zur Schmerz- 
 EMI2.2 
 ambulanter Hebammen, welche bei Hausgeburten mitwirken, gewichts- und raummässig ganz erheblich verringert werden kann. 



   Zur Herbeiführung von Betäubungszuständen kann dem erfindungsgemässen   Lachgas-/Sauerstoffgemisch   ein stärkeres   Betäubungsmittel, wie z. B.   Halothan oder Cyclopropan beigemischt sein. Man kann dem erfindungsgemässen Gasgemisch bis zu etwa   1 Vol.- 2-Chlor-2-brom-l, l, l-trifluoräthan   (Halothan) oder bis zu etwa 5   vol. -"/0   Cyclopropan beimischen und das Gasgemisch trotzdem im Druckbehälter unter Druck halten, ohne dass es zur Ausscheidung einer Flüssiggasphase kommt. Wird Cyclopropan als Beimengung verwendet, so ist das auf diese Weise gebildete Gasgemisch leicht entzündlich und es müssen infolgedessen bei der zur Verwendung kommenden Speicher- und Verabreichungsapparatur Vorkehrungen getroffen werden, um elektrostatische Entladungen zu vermeiden. 



   Die Bildung des Gasgemisches nach der Erfindung kann in der Weise erfolgen, dass zunächst der gewünschte Volumenanteil an Lachgas in einen, mit einem Ventil versehenen Druckbehälter eingelassen wird, wobei die betreffende Lachgasmenge entweder durch Gewichtsmessung oder durch Volumenmessung bestimmt werden kann. Anschliessend kann die gewünschte Beimengung permanenten Gases hinzugefügt werden, was entweder kontinuierlich oder intermittierend erfolgen kann, in welch letzterem Fall sich jeweils von Stufe zu Stufe das jeweilige Druckgleichgewicht zwischen den beiden Gaskomponenten einstellen kann. Um dieses Druckgleichgewicht jeweils rasch zu erreichen und dadurch jegliche flüssige Gasphase schnell zum Verschwinden zu bringen, kann der Inhalt des Druckbehälters gerührt, bewegt oder geschüttelt werden.

   So kann also beispielsweise während des Einlasses des Sauerstoffanteiles der Druck-   behälter geschüttelt werden oder aber der Druckbehälter kann nach Einlass des Sauerstoffanteiles gerollt werden. In Abwandlung dessen kann der Druckbehälter nach Einbringen der betreffenden Lachgasmenge   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 auch mit seiner Oberseite nach unten gekehrt werden und der Sauerstoffanteil so in den Druckbehälter eingelassen werden, dass er in Form von Gasblasen durch das flüssige Lachgas hindurch nach oben perlt. 



   Es können aber das Lachgas und der Sauerstoff auch gleichzeitig in den Druckbehälter eingelassen werden. Dabei werden die beiden Gase zweckmässig in einem besonderen Zwischengasometer vorgemischt, aus welchem sie sodann in den Druckbehälter hineingepumpt werden. Der Gaseinlass der beiden Mischungskomponenten in den Druckbehälter kann auch nach der   sogenannten"Einströmmethode"erfol-   gen, gemäss welcher die Teilströme der beiden Gaskomponenten so eingestellt werden, dass sich das jeweils gewünschte Mischungsverhältnis ergibt,
Die Erfindung wird nunmehr auf Grund des nachstehend beschriebenen Beispiels in ihren Einzelheiten erläutert. 



   Als Druckbehälter wurde eine normale Druckgasflasche verwendet, die bei einem Druck von 132 ata einen Gasinhalt von   62301   aufzunehmen vermag. Es wurden 8, 7 kg Lachgas in den Druckbehälter eingelassen. Danach wurde so lange Sauerstoff in den Druckbehälter eingelassen, bis in demselben ein Druck von 135 ata erreicht war. Die Zusammensetzung des auf diese Weise gebildeten Gasgemisches ergab sich durch Analyse zu   74, 9 Vol.-'%   Lachgas und 25, 1   Vol.-'% Sauerstoff. Anschliessend   wurde der Druckbehälter allmählich entleert und es wurden jeweils in bestimmten Intervallen Proben des aus dem Druckbehälter entnommenen Gasgemisches untersucht. Dabei wurden die entnommenen Gasproben jedesmal sowohl aus dem aufrechtstehenden Druckbehälter als auch aus dem umgekehrt stehenden Druckbehälter entnommen.

   Der Lachgasgehalt der einzelnen entnommenen Proben wurde jeweils durch Messung des Unterschiedes zwischen den Lichtbrechungskoeffizienten des Gasgemisches und des Sauerstoffanteiles bestimmt. 



  Die auf diese Weise erhaltenen Messungsergebnisse liegen infolgedessen innerhalb einer Fehlergrenze von    0, 2'%).   Sie sind in nachstehender Tabelle zusammengestellt : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Im <SEP> Druckbehälter
<tb> herrschender <SEP> Druck <SEP> Druckbehälter- <SEP> Temperatur <SEP> Lachgasanteil
<tb> kp/cm'1.

   <SEP> stellung <SEP>  C <SEP> C <SEP> in <SEP> Vol.-% <SEP> 
<tb> 119, <SEP> 5 <SEP> aufrecht <SEP> 21, <SEP> 1 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> umgekehrt <SEP> 21, <SEP> 1 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 105, <SEP> 5 <SEP> aufrecht <SEP> 23, <SEP> 0 <SEP> 74, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> umgekehrt <SEP> 23,0 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 91, <SEP> 4 <SEP> aufrecht <SEP> 23, <SEP> 8 <SEP> 75,0
<tb> umgekehrt <SEP> 23, <SEP> 8 <SEP> 75,0
<tb> 77, <SEP> 3 <SEP> aufrecht <SEP> 20, <SEP> 2 <SEP> 74, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> umgekehrt <SEP> 20, <SEP> 2 <SEP> 74, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> 69, <SEP> 6 <SEP> aufrecht <SEP> 22, <SEP> 2 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> umgekehrt <SEP> 22, <SEP> 2 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 41, <SEP> 5 <SEP> aufrecht <SEP> 23, <SEP> 0 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> umgekehrt <SEP> 23, <SEP> 0 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 27, <SEP> 4 <SEP> aufrecht <SEP> 24, <SEP> S <SEP> 75,

   <SEP> 2 <SEP> 
<tb> umgekehrt <SEP> 24, <SEP> 8 <SEP> 75,2
<tb> 13, <SEP> 4 <SEP> aufrecht <SEP> 27, <SEP> 2 <SEP> 75, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> umgekehrt <SEP> 27, <SEP> 2 <SEP> 75, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 
 
Aus diesen Messergebnissen geht hervor, dass (1) das Gasgemisch durch die Umkehrung des Druckbehälters nicht verändert wird, dass infolgedessen keine Teilverflüssigung von Lachgas eintritt und dass (2) die Zusammensetzung des entnommenen Gasgemisches mit fortschreitender Entleerung des Druckbehälters unverändert bleibt. 



   In der nun folgenden Tabelle sind die Volumina der aus identischen   Druckbehältern   entnommenen Gasgemische miteinander verglichen, die jeweils verschiedene Lachgas-/Sauerstoffanteile haben, wobei diese Gemische bei einer Temperatur von 190 C bei verschiedenen Drücken miteinander verglichen werden. Das Einheitsvolumen ist als dasjenige Sauerstoffvolumen festgelegt, welches aus einem Druck- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 behälter entnommen werden kann, der mit dem betreffenden Gasgemisch unter einem Druck von 140, 6 atü gefüllt ist. 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Druck <SEP> Vol, <SEP> -'10 <SEP> Lachgas <SEP> innerhalb <SEP> des <SEP> Einheitsvolumens <SEP> Sauerstoff
<tb> atü <SEP> 0 <SEP> 47 <SEP> 56 <SEP> 100
<tb> 200,4 <SEP> 1,485 <SEP> 2, <SEP> 504 <SEP> 2,778 <SEP> unbestimmt, <SEP> da <SEP> der
<tb> Druckbehälter <SEP> voll
<tb> Flüssigkeit <SEP> ist
<tb> 175, <SEP> 8 <SEP> 1,300 <SEP> 2,225 <SEP> 2,476 <SEP> unbestimmt, <SEP> da <SEP> der
<tb> Druckbehälter <SEP> voll
<tb> Flüssigkeit <SEP> ist
<tb> 140,6 <SEP> 1, <SEP> 000 <SEP> 1, <SEP> 665 <SEP> 1, <SEP> 925 <SEP> unbestimmt, <SEP> da <SEP> der
<tb> Druckbehälter <SEP> voll
<tb> Flüssigkeit <SEP> ist
<tb> 105, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 731 <SEP> 1, <SEP> 145 <SEP> 1, <SEP> 247 <SEP> unbestimmt, <SEP> da <SEP> der
<tb> Druckbehälter <SEP> voll
<tb> Flüssigkeit <SEP> ist
<tb> 70,3 <SEP> 0,469 <SEP> 0, <SEP> 678 <SEP> 0,696 <SEP> unbestimmt,

   <SEP> da <SEP> der
<tb> Druckbehälter <SEP> voll
<tb> Flüssigkeit <SEP> ist
<tb> 52,7 <SEP> 0,357 <SEP> 0, <SEP> 485 <SEP> 0,485 <SEP> 2,667
<tb> 35,1 <SEP> 0,244 <SEP> 0,308 <SEP> 0, <SEP> 308
<tb> 
 
In der nachstehenden Tabelle ist der Fall dargestellt, dass ein kräftigeres Betäubungsmittel, beispielsweise Halothan, als Beimengung dem Lachgas-/Sauerstoffgemisch beigefügt ist. 



   Ein Druckbehälter von 538 cm3 Volumen wurde luftleer gepumpt und sodann wurden in den Druckbehälter 3, 75 cm3 (7, 01 g) Halothan eingebracht. Der Druckbehälter wurde sodann mit einem Gemisch von 68, 51 Vol.-% Lachgas und   31, 49 Vol.-%   Sauerstoff bei einer Temperatur von 200 C auf einen Druck von 113, 9 atü aufgepumpt. Anschliessend wurde der Druckbehälter fortschreitend entleert und es wurden jeweils Gasproben entnommen und deren Halothangehalt von Fall zu Fall bestimmt.

   Die Messergebnisse sind in folgender Tabelle zusammengetragen : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Gasinhalt <SEP> des <SEP> Im <SEP> Druckbehälter
<tb> Druckbehälters <SEP> herrschender <SEP> Druck <SEP> Halothan-Volumenanteil
<tb> 1 <SEP> (Normalzustand) <SEP> atü <SEP> bei <SEP> 200 <SEP> C <SEP> Viol.-%
<tb> 151, <SEP> 6 <SEP> 113, <SEP> 9 <SEP> 0, <SEP> 518 <SEP> 
<tb> 148, <SEP> 8 <SEP> 112, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 528 <SEP> 
<tb> 139, <SEP> 1 <SEP> 108, <SEP> 3 <SEP> 0, <SEP> 535 <SEP> 
<tb> 111, <SEP> 2 <SEP> 97, <SEP> 7 <SEP> 0, <SEP> 538 <SEP> 
<tb> 69, <SEP> 3 <SEP> 73, <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 524 <SEP> 
<tb> 49, <SEP> 8 <SEP> 61, <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 512 <SEP> 
<tb> 13, <SEP> 6 <SEP> 24, <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 539 <SEP> 
<tb> 4, <SEP> 31 <SEP> 11, <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 538 <SEP> 
<tb> 1, <SEP> 06 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 523 <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 6 <SEP> 1,

   <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 516 <SEP> 
<tb> 
 
Die gemessenen, sehr kleinen Unterschiede innerhalb des Halothananteiles haben ihre Ursache in Ungenauigkeiten bei der Probeentnahme. Da infolgedessen diese Fehlerdifferenzen unbeachtlich sind, zeigt die Tabelle, dass der Halothananteil im wesentlichen unverändert geblieben ist. 



   Gasgemische aus Lachgas und andern permanenten Gasen als Sauerstoff können ebenfalls in der beschriebenen Weise nach der Erfindung hergestellt werden, in welchem Fall sich selbst dann Gasgemische 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 von unveränderlicher Zusammensetzung ergeben, wenn der Lachgas-Partialdruck den Wert von 50 ata überschreitet. Ein typisches Beispiel für ein solches Gasgemisch ist ein   Lachgas-/Stickstoffgemisch,   wel- ches bis zu 75   Vol. -0/0   Lachgas enthalten kann und unter einem Druck von 132 ata in einem Druckbe- hälter gespeichert ist. Derartige Gasgemische können bei der Suche von Undichtigkeiten in Behältern oder Rohrleitungen von Nutzen sein, in welchem Fall   Infrarot-Messgeräte   zur Feststellung von Undichtig- keiten unter hohen Innendrücken verwendet werden.

   Solche Undichtigkeitsmessungen unter hohen Drücken können beispielsweise bei der Untersuchung von Wasserleitungs-Hauptsträngen oder ändern Hochdruck-
Flüssigkeitsleitungen bzw.   Hochdruck-Flüssigkeitsbehältern,   wie   z. B.   auch bei Röhrenkondensatoren not- wendig sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 1. Unter Druck stehendes homogenes Gasgemisch aus einem Permanentagas und Lachgas, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass das Gasgemisch bis   zu 75 Vol.- ,   vorzugsweise 50-60 Vol.-%, gasförmiges
Lachgas bei einem Partialdruck von grösser als 50 ata enthält.



   <Desc / Clms Page number 1>
 



  Pressurized homogeneous gas mixture from a
Permanentas and nitrous oxide
 EMI1.1
 

 <Desc / Clms Page number 2>

 lead the gas mixture. As a result, such mixing devices have to be readjusted again and again at regular intervals and require careful constant monitoring and care.



   It is known that gas mixtures which contain laughing gas only remain homogeneous up to a pressure at which the partial pressure of the laughing gas is 50 ata. At higher partial pressures of the laughing gas, according to the knowledge of experts to date, a liquefaction of part of the laughing gas is to be expected, so that the gas mixture to be formed would no longer remain homogeneous. According to the knowledge of experts so far, it would be expected, for example, that the upper pressure limit for a gas mixture of 70% by volume nitrous oxide and 30% by volume oxygen for a homogeneous gas mixture would be around 72 ata.



  However, it is common practice to store permanent gases under pressure of 132 ata or even higher pressures in pressure vessels. Such pressure vessels are designed for such high pressures and it would be uneconomical to store or transport gases under lower pressures therein.



   The invention now shows a way whereby it is possible to form gas mixtures which contain nitrous oxide without the use of complicated mixing apparatus, whereby it is nevertheless possible to store and transport a permanent gas mixture component under the usual high pressure.



   Accordingly, the invention relates to a pressurized homogeneous gas mixture from a per-
 EMI2.1
 



   Contrary to the previous knowledge of the technical world, it has been shown that such a gas mixture according to the invention can be stored in a pressure vessel without any gas liquefaction taking place.



   As a result of the invention, it is possible to store nitrous oxide in a mixture with a permanent gas, for example in a mixture with oxygen, within a pressure vessel in which the filling pressure normally used for storing permanent gases prevails. It is also possible to take such a gas mixture from the pressure vessel, which remains homogeneous under all occurring removal conditions. This results in a very considerable simplification of the storage and extraction equipment and, moreover, the expensive and sensitive mixing equipment can be avoided at all.



   The gas mixture according to the invention is expediently stored at a pressure of 132 ata.



   The permanent gas most commonly used with nitrous oxide is oxygen. For pain
 EMI2.2
 outpatient midwives who help with home births can be reduced considerably in terms of weight and space.



   To induce states of anesthesia, the nitrous oxide / oxygen mixture according to the invention can be given a stronger anesthetic, such as. B. halothane or cyclopropane be added. You can add up to about 1 vol. 2-chloro-2-bromo-l, l, l-trifluoroethane (halothane) or up to about 5 vol. - "/ 0 Add cyclopropane and still keep the gas mixture under pressure in the pressure vessel without the precipitation of a liquid gas phase. If cyclopropane is used as an additive, the gas mixture formed in this way is highly flammable and must therefore be used in the Storage and administration equipment Precautions are taken to avoid electrostatic discharge.



   The formation of the gas mixture according to the invention can take place in such a way that first the desired volume fraction of nitrous oxide is admitted into a pressure vessel provided with a valve, wherein the respective amount of nitrous oxide can be determined either by weight measurement or by volume measurement. The desired admixture of permanent gas can then be added, which can be done either continuously or intermittently, in which latter case the respective pressure equilibrium between the two gas components can be established from step to step. In order to quickly reach this pressure equilibrium and thereby quickly make any liquid gas phase disappear, the contents of the pressure vessel can be stirred, moved or shaken.

   Thus, for example, the pressure vessel can be shaken while the oxygen component is being introduced, or the pressure vessel can be rolled after the oxygen component has been introduced. In a modification of this, the pressure vessel can after introduction of the relevant amount of nitrous oxide

 <Desc / Clms Page number 3>

 can also be turned upside down and the oxygen content is let into the pressure vessel in such a way that it bubbles up through the liquid laughing gas in the form of gas bubbles.



   However, the nitrous oxide and oxygen can also be let into the pressure vessel at the same time. The two gases are expediently premixed in a special intermediate gasometer, from which they are then pumped into the pressure vessel. The gas inlet of the two mixture components into the pressure vessel can also take place according to the so-called "inflow method", according to which the partial flows of the two gas components are adjusted so that the respectively desired mixture ratio results.
The invention will now be explained in detail on the basis of the example described below.



   A normal pressurized gas cylinder was used as the pressure vessel, which can hold a gas content of 62301 at a pressure of 132 ata. 8.7 kg of nitrous oxide were let into the pressure vessel. Oxygen was then let into the pressure vessel until a pressure of 135 ata was reached in the same. The composition of the gas mixture formed in this way was determined by analysis to be 74.9% by volume of nitrous oxide and 25.1% by volume of oxygen. The pressure vessel was then gradually emptied and samples of the gas mixture removed from the pressure vessel were examined in each case at certain intervals. The gas samples taken were each time taken from the upright pressure vessel as well as from the upside-down pressure vessel.

   The nitrous oxide content of the individual samples taken was determined by measuring the difference between the refractive index of the gas mixture and the oxygen content.



  The measurement results obtained in this way are consequently within an error limit of 0.2%). They are compiled in the table below:
 EMI3.1
 
<tb>
<tb> In the <SEP> pressure vessel
<tb> prevailing <SEP> pressure <SEP> pressure vessel- <SEP> temperature <SEP> nitrous oxide content
<tb> kp / cm'1.

   <SEP> setting <SEP> C <SEP> C <SEP> in <SEP> Vol .-% <SEP>
<tb> 119, <SEP> 5 <SEP> upright <SEP> 21, <SEP> 1 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP>
<tb> vice versa <SEP> 21, <SEP> 1 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP>
<tb> 105, <SEP> 5 <SEP> upright <SEP> 23, <SEP> 0 <SEP> 74, <SEP> 9 <SEP>
<tb> vice versa <SEP> 23.0 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP>
<tb> 91, <SEP> 4 <SEP> upright <SEP> 23, <SEP> 8 <SEP> 75.0
<tb> vice versa <SEP> 23, <SEP> 8 <SEP> 75.0
<tb> 77, <SEP> 3 <SEP> upright <SEP> 20, <SEP> 2 <SEP> 74, <SEP> 6 <SEP>
<tb> vice versa <SEP> 20, <SEP> 2 <SEP> 74, <SEP> 6 <SEP>
<tb> 69, <SEP> 6 <SEP> upright <SEP> 22, <SEP> 2 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP>
<tb> vice versa <SEP> 22, <SEP> 2 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP>
<tb> 41, <SEP> 5 <SEP> upright <SEP> 23, <SEP> 0 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP>
<tb> vice versa <SEP> 23, <SEP> 0 <SEP> 74, <SEP> 7 <SEP>
<tb> 27, <SEP> 4 <SEP> upright <SEP> 24, <SEP> S <SEP> 75,

   <SEP> 2 <SEP>
<tb> vice versa <SEP> 24, <SEP> 8 <SEP> 75.2
<tb> 13, <SEP> 4 <SEP> upright <SEP> 27, <SEP> 2 <SEP> 75, <SEP> 2 <SEP>
<tb> vice versa <SEP> 27, <SEP> 2 <SEP> 75, <SEP> 2 <SEP>
<tb>
 
From these measurement results it can be seen that (1) the gas mixture is not changed by the reversal of the pressure vessel, that consequently no partial liquefaction of nitrous oxide occurs and that (2) the composition of the extracted gas mixture remains unchanged as the pressure vessel is emptied.



   The following table compares the volumes of the gas mixtures taken from identical pressure vessels, each of which has different nitrous oxide / oxygen proportions, these mixtures being compared with one another at a temperature of 190 ° C. at different pressures. The unit volume is defined as the volume of oxygen that is derived from a pressure

 <Desc / Clms Page number 4>

 container can be removed, which is filled with the gas mixture in question under a pressure of 140.6 atmospheres.
 EMI4.1
 
<tb>
<tb>



  Pressure <SEP> Vol, <SEP> -'10 <SEP> laughing gas <SEP> within <SEP> of the <SEP> unit volume <SEP> oxygen
<tb> atü <SEP> 0 <SEP> 47 <SEP> 56 <SEP> 100
<tb> 200.4 <SEP> 1.485 <SEP> 2, <SEP> 504 <SEP> 2.778 <SEP> indefinite, <SEP> da <SEP> der
<tb> Pressure vessel <SEP> full
<tb> is liquid <SEP>
<tb> 175, <SEP> 8 <SEP> 1.300 <SEP> 2.225 <SEP> 2.476 <SEP> indefinite, <SEP> da <SEP> der
<tb> Pressure vessel <SEP> full
<tb> is liquid <SEP>
<tb> 140.6 <SEP> 1, <SEP> 000 <SEP> 1, <SEP> 665 <SEP> 1, <SEP> 925 <SEP> indefinite, <SEP> da <SEP> der
<tb> Pressure vessel <SEP> full
<tb> is liquid <SEP>
<tb> 105, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 731 <SEP> 1, <SEP> 145 <SEP> 1, <SEP> 247 <SEP> undefined, <SEP> da <SEP> der
<tb> Pressure vessel <SEP> full
<tb> is liquid <SEP>
<tb> 70.3 <SEP> 0.469 <SEP> 0, <SEP> 678 <SEP> 0.696 <SEP> indefinite,

   <SEP> da <SEP> the
<tb> Pressure vessel <SEP> full
<tb> is liquid <SEP>
<tb> 52.7 <SEP> 0.357 <SEP> 0, <SEP> 485 <SEP> 0.485 <SEP> 2.667
<tb> 35.1 <SEP> 0.244 <SEP> 0.308 <SEP> 0, <SEP> 308
<tb>
 
The table below shows the case where a more powerful anesthetic, such as halothane, is added to the nitrous oxide / oxygen mixture.



   A pressure vessel with a volume of 538 cm3 was evacuated and then 3.75 cm3 (7.01 g) of halothane were introduced into the pressure vessel. The pressure vessel was then inflated with a mixture of 68.51% by volume of nitrous oxide and 31.49% by volume of oxygen at a temperature of 200 ° C. to a pressure of 113.9 atmospheres. The pressure vessel was then gradually emptied and gas samples were taken and their halothane content was determined on a case-by-case basis.

   The measurement results are compiled in the following table:
 EMI4.2
 
<tb>
<tb> Gas content <SEP> of the <SEP> in the <SEP> pressure vessel
<tb> Pressure vessel <SEP> prevailing <SEP> pressure <SEP> halothane volume fraction
<tb> 1 <SEP> (normal state) <SEP> atü <SEP> at <SEP> 200 <SEP> C <SEP> Viol .-%
<tb> 151, <SEP> 6 <SEP> 113, <SEP> 9 <SEP> 0, <SEP> 518 <SEP>
<tb> 148, <SEP> 8 <SEP> 112, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 528 <SEP>
<tb> 139, <SEP> 1 <SEP> 108, <SEP> 3 <SEP> 0, <SEP> 535 <SEP>
<tb> 111, <SEP> 2 <SEP> 97, <SEP> 7 <SEP> 0, <SEP> 538 <SEP>
<tb> 69, <SEP> 3 <SEP> 73, <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 524 <SEP>
<tb> 49, <SEP> 8 <SEP> 61, <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 512 <SEP>
<tb> 13, <SEP> 6 <SEP> 24, <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 539 <SEP>
<tb> 4, <SEP> 31 <SEP> 11, <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 538 <SEP>
<tb> 1, <SEP> 06 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 523 <SEP>
<tb> 0, <SEP> 6 <SEP> 1,

   <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 516 <SEP>
<tb>
 
The very small differences measured within the halothane content are due to inaccuracies in the sampling. Since these error differences are consequently insignificant, the table shows that the halothane content has remained essentially unchanged.



   Gas mixtures of nitrous oxide and other permanent gases than oxygen can also be produced in the manner described according to the invention, in which case gas mixtures themselves then

 <Desc / Clms Page number 5>

 of unchangeable composition when the laughing gas partial pressure exceeds the value of 50 ata. A typical example of such a gas mixture is a laughing gas / nitrogen mixture, which can contain up to 75 vol. -0/0 laughing gas and is stored in a pressure vessel at a pressure of 132 ata. Such gas mixtures can be useful when searching for leaks in containers or pipelines, in which case infrared measuring devices are used to detect leaks under high internal pressures.

   Such leakage measurements under high pressures can be used, for example, when examining main water pipes or changing high pressure
Liquid lines or high-pressure liquid containers, such as. B. also be necessary for tube capacitors.



   PATENT CLAIMS: 1. Pressurized, homogeneous gas mixture consisting of a permanent gas and nitrous oxide, it is noted that the gas mixture is up to 75% by volume, preferably 50-60% by volume, gaseous
Contains laughing gas at a partial pressure greater than 50 ata.

 

Claims (1)

2. Gasgemisch nach Anspruch l, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass das Permanentgas Sauer- stoff ist. 2. Gas mixture according to claim l, characterized in that the permanent gas is oxygen. 3. Gasgemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Permanentgas Stick- stoff ist. 3. Gas mixture according to claim 1, characterized in that the permanent gas is nitrogen. 4. Gasgemisch nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass es einen Anteil von bis zu 5 Vol.-% Cyclopropan in gasförmiger Form enthält. EMI5.1 4. Gas mixture according to claim 2, characterized g e k e n n z e i c h n e t that there is a proportion of up to Contains 5% by volume of cyclopropane in gaseous form. EMI5.1
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