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AT237662B - Verfahren zum kontinuierlich fortschreitenden Anheben und Unterstopfen von Gleisen - Google Patents

Verfahren zum kontinuierlich fortschreitenden Anheben und Unterstopfen von Gleisen

Info

Publication number
AT237662B
AT237662B AT737960A AT737960A AT237662B AT 237662 B AT237662 B AT 237662B AT 737960 A AT737960 A AT 737960A AT 737960 A AT737960 A AT 737960A AT 237662 B AT237662 B AT 237662B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
track
tamping
machine
lifting device
sleeper
Prior art date
Application number
AT737960A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Plasser
Josef Ing Theurer
Original Assignee
Plasser Bahnbaumasch Franz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Plasser Bahnbaumasch Franz filed Critical Plasser Bahnbaumasch Franz
Priority to AT737960A priority Critical patent/AT237662B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT237662B publication Critical patent/AT237662B/de

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  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum kontinuierlich fortschreitenden Anheben und
Unterstopfen von Gleisen 
In jüngerer Zeit hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Korrektur eines Gleises mit Hilfe einer sich schrittweise von Schwelle zu Schwelle fortbewegenden Gleisstopfmaschine durchzuführen, die an ihrer Vorderseite mit Gleishebern ausgestattet ist, um das Gleis vorerst in die richtige Höhenlage zu verbringen und anschliessend mit Hilfe der Stopfwerkzeuge in dieser Lage zu fixieren. Dieses Verfahren wird kontinuierlich fortschreitend an jeder einzelnen Schwelle ausgeführt, wobei es naturgemäss von wesentlicher Bedeutung ist, dass die jeweils angehobene und unterstopfte Schwelle ihre richtige Lage auch tatsächlich beibehält, wenn die Stopfmaschine das angehobene Gleis   loslässt,   um zur nächsten Schwelle weiterzufahren. 



   Hiebei zeigt sich nun ein gewisser Mangel insofern, als das Gleis beim Anheben durch den Gleisheber eine gewisse elastische Biegung erfährt und, sobald es losgelassen wird, unter dem Einfluss der Elastizität der Schiene mit der angehobenen und   unterstopftenSchwelle   auf das soeben verdichtete Schotterbett aufschlägt, so dass sich der Schotter unterhalb der Schwelle, wenn auch nur geringfügig, setzt und die Schwelle nicht mehr in der richtigen Höhenlage aufruht. 



   Die Erfindung setzt es sich   zum Ziel, diesem Übelstand abzuhelfen und   bedient sich hiebei einer sich schrittweise von Schwelle zu Schwelle fortbewegenden Gleisstopfmaschine und mindestens zweier vorderseitig derselben angeordneter Gleishebevorrichtungen, von denen jeweils zumindest eine in Funktion ist. 



   Solche Vorrichtungen sind bereits vorbekannt und umfassten zwei unabhängig voneinander längs eines Auslegers verschiebbare Gleishebevorrichtungen, die alternierend zum Einsatz gelangten, wobei darauf geachtet werden musste, dass sie sich dabei gegenseitig nicht behinderten und auch dem Vorrücken der Gleisstopfmaschine nicht im Wege waren. Eine sinnvolle Regelung des alternierenden Einsatzes dieser Gleishebevorrichtungen war verhältnismässig schwierig und musste von Fall zu Fall jeweils erst geschaffen werden. 



   Demgegenüber sieht die Erfindung vor, dass die dem Gleisstopfaggregat nähere Gleishebevorrichtung dasGleis nur während desStopfvorganges hochhält und während des Vorrückens der Maschine zur nächsten Schwelle frei mitbewegt wird, wogegen die vom Stopfaggregat weiter entfernte Gleishebevorrichtung während des Vorrückens der Maschine zur nächsten Schwelle das Gleis hochhält und selbst während des   Stopf-   vorganges um einen Schwellenabstand vorwärtsbewegt wird. Dieser stetige Wechsel in der Funktion der beiden Gleishebevorrichtungen ist durchaus regelmässig und ist demnach in Abhängigkeit von der schrittweisen Fortbewegung der Maschine leicht zu steuern und leicht zu automatisieren. 



   Von weiterem Vorteil ist, dass die dem Gleisstopfaggregat nähere Gleishebevorrichtung mit konstantem Abstand von den Stopfwerkzeugen angeordnet werden kann, wogegen die vom Gleisstopfaggregat weiter entfernte Gleishebevorrichtung variableDistanz hievon aufweist, beispielsweise indem sie auf einem fahrbaren Wägelchen angeordnet und über eine   längenveränderbare Kupplung   mit der Maschine verbunden ist. 
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 hebevorrichtung am Fahrgestell der Gleisstopfmaschine gelagert, so dass dieser Vorrichtung die ganze Maschine als Gegenhalt dient, wogegen die vom Gleisstopfaggregat weiter entfernte Gleishebevorrichtung mindestens einen sich gegen die   Schotterbettoberseite   abstützenden Stempel cd. dgl. aufweist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ein bevorzugtes   Ausführungsbeispiel'der     Erfindung   ist in der einzigen Figur der Zeichnung dargestellt, wobei mit 1   der Fahrgestellrahmen einer Gleisstopfmaschine üblicher Bauart   bezeichnet ist, die mit einem   höhenbeweglichenStopfaggregat   2 ausgerüstet ist und auf dem Gleis 3 vonSchwelle zuSchwelle 4 verfah- ren wird, um den Schotter 5 unterhalb dieser Schwellen 4 zu verdichten. 



   An   derStirnseite desFahrgestellrahmens l   dieser Maschine ist eine Gleishebevorrichtung 6 beliebiger
Gestaltung befestigt ; ferner befindet sich dort eine höhenbeweglich geführteMesslatte 7 mit einem Anzei- georgan, das mit einer die Soll-Lage des Gleises bestimmenden   Bezugsgeraden, z. B. einem Spanndraht 8,   zusammenarbeitet, um die Einhaltung des richtigen Hubmasses zu gewährleisten. 



   Über eine ausKolben   undZylinder   gebildete   längenveränderliche Kupplung   9 ist diesem Gleisheber 6   ein Wägelchen   10 vorgeordnet, das einen   zweiten Gleisheber   11 trägt, der in bekannter Weise in einer zur
Gleisachse   senkrechtenEbene verschwenkbar ist, wobei   er mit einem Fortsatz eine Schiene untergreift und sich mit einem Stempel gegen die Bettungsoberseite abstützt. Auch dieser zweite Gleisheber 11 kann mit einer eigenen Kontrolleinrichtung 12 zur Überwachung des Hubmasses ausgestattet sein. 



   Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist wie folgt :
Sobald dieMaschine 1 mit den Stopfwerkzeugen 2 ihre Arbeitsstellung oberhalb einer Schwelle 4 erreicht hat, beginnt derGleisheber 6 seine Tätigkeit, indem er das Gleis 3 erfasst und auf die mit Hilfe der Messlatte 7 und   des Spanndrahtes   8   überwachbare Höhenlage   anhebt. Sobald der Gleisheber 6 das Gleis er- fasst hat, kann der Gleisheber 11, der das Gleis bisher gehalten hat, loslassen und sich zum nächsten Schwellenzwischenraum fortbewegen, was mit Hilfe des mit Druckmittel beaufschlagbaren Zylinders der Kupplung 9 bewerkstelligt wird.

   Diese Fortbewegung des vorderen Gleisheberwagens 10 erfolgt während der Stopfarbeit und der Gleisheber 11 erfasst das Gleis 3 an seinem neuen Standort noch während der Tätigkeit der Stopfwerkzeuge   2 ; die Tätigkeit   des Gleishebers 11 erfolgt dann unter Kontrolle der Messlatte 12. 



   Nach beendeter Stopfarbeit an der Schwelle 4 kann der den Stopfwerkzeugen 2 nähere Gleisheber 6 das Gleis 3 ohne weiteres loslassen ; ein elastisches Zurückschlagen des Gleises kann nicht erfolgen, weil es durch den   vorderen Gleisheber   11 zuverlässig gehalten wird. Beim Vorfahren der Maschine 1 bleibt der Wagen 10 mit dem   vorderen Gleisheber   11 an Ort und Stelle, wobei sich in der längsveränderlichen Kupplung 9 bloss der Kolben vorwärts schiebt. 



   Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung noch zahlreiche andere Lösungen   denkbar ; so   können beispielsweise zwei fahrbare Gleisheber in überschlagendem Einsatz der Gleisstopfmaschine   vorge-   ordnet werden und abwechselnd eingesetzt werden. Hinsichtlich der konstruktiven Ausbildung der Gleisheber selbst besteht völlige Freiheit. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum kontinuierlich fortschreitenden Anheben und Unterstopfen von Gleisen mittels einer sich schrittweise von Schwelle zu Schwelle fortbewegenden Gleisstopfmaschine und mindestens zweier vorderseitig derselben angeordneter Gleishebevorrichtungen, von denen jeweils zumindest eine in Funktion ist, dadurch   gekennzeichnet, "dass   die dem Gleisstopfaggregat nähere Gleishebevorrichtung das Gleis nur während   des Stopfvorganges   hochhält und während des Vorrückens der Maschine zur nächsten Schwelle frei mitbewegt wird, wogegen die vom Stopfaggregat weiter entfernte Gleishebevorrichtung während des Vorrückens der Maschine zur nächsten Schwelle das Gleis hochhält und selbst während des Stopfvorganges um einen Schwellenabstand vorwärtsbewegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Gleisstopfmaschine mit zwei vorderseitig angeordneten Gleishebevorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Gleisstopfaggregat nähere Gleishebevorrichtung mit konstantem Abstand von den Stopfwerkzeugen angeordnet ist, wogegen die vom Gleis- stopfaggregat weiter entfernte Gleishebevorrichtung variable Distanz hievon aufweist, beispielsweise indem sie-auf einem fahrbaren Wägelchen angeordnet und über eine längenveränderbareKupplung mit der Maschine verbunden ist.
    3. Gleisstopfmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Gleisstopfaggregat nähere Gleishebevorrichtung am Fahrgestell der Gleisstopfmaschine gelagert ist, so dass dieser Vorrichtung die ganze Maschine alsGegenhalt dient, wogegen die vom Gleisstopfaggregat weiter entfernte Gleishebevorrichtung mindestens einen sich gegen die Schotterbettoberseite abstützenden Stempel od. dgl. aufweist.
AT737960A 1960-09-28 1960-09-28 Verfahren zum kontinuierlich fortschreitenden Anheben und Unterstopfen von Gleisen AT237662B (de)

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