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Wäscheschleuder
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stoffleisten 13 gewahrt wird, die in die Nut des oberen Ringes 3 eingelegt sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Auf dem oberen Ring 3 befindet sich die Halterung 5, die als Träger für die Schalteinrichtung 6 und das Scharnier 7 dient. Der an das Scharnier 7 angelenkte bewegliche Scharnierteil 8 ist fest mit dem Deckel 9 verbunden. Der Deckel 9 hat an seiner dem Scharnier 7, 8 gegenüberliegenden Seite eine Verriegelungsvorrichtung 10, die mit dem nicht am Deckel 9 befindlichen Teil 11 der Ven'iegeinngsvon'ich" tung zusammenwirkt. Auch der Teil 11 der Verriegelungsvorrichnmg ist fest mit dem oberen Ring 3 des Drehkranzes verschraubt.
Damit sich ein verhältnismässig schwerer Deckel 9 zusammen mit dem Scharnier 7,8, der Schalteinrichtung 6 und der Verriegelung 10, 11 auf dem Panzermäntel l einwandfrei dreht, können im Deckel 9 zusätzlich mehrere, z. B. drei, Rollen 12 gelagert sein, die sich um eine zur Drehachse des Deckels 9 senkrechte Achse drehen können. Die Rollen 12 laufen auf einem am oberen Rand des Panzermantels 1 befindlichen, horizontal nach innen weisenden Flansch.
Die Wäscheschleuder kann von einer Seite her beladen und von einer andern Seite her entladen werden. Hiebei empfiehlt es sich, insbesondere im gewerblichen Betrieb, die Waschmaschine und den Stapeltisch für die aus der Waschmaschine entnommene Wäsche auf der einen Seite der Wäscheschleuder anzu- ordnen, wobei das zum Beladen der Wäscheschleuder vorgesehene Bedienungspersonal die Wäscheschleu der von dieser Seite her füllt. Das zum Entladen der Wäscheschleuder vorgesehene Bedienungspersonal arbeitet auf der gegenüberliegenden Seite der Wäscheschleuder. Der Deckel 9 der Wäscheschleuder kann von dem Bedienungspersonal ohne Schwierigkeiten so gedreht werden, dass die Verriegelungsvorrichtung 10, 11 entweder auf der Beladeseite oder auf der Entladeseite liegt.
Der Deckel 9 kann dann nach Wunsch entweder zur Beladeseite oder zur Entladeseite hin geöffnet werden.
Ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Wäscheschleuder ist in Fig. 3 dargestellt. Auf dem Panzermantel 1 der Wäscheschleuder ist aussen ein Ring 14 angebracht, der ein Winkelprofil hat, dessen horizontal nach aussen weisender Schenkel eine untere und eine obere Lauffläche bildet. Auf dem Ring 14 ist drehbar der Ring 15 gelagert, der zusammen mit dem nach unten weisenden Fortsatz 16 eine doppelte Lagerung ergibt. In den einander zugewendeten Flächen der Ringe 14 und 15, 16 sind ringförmig verlaufende Nuten mit V-Querschnitt vorgesehen. Diese Nuten dienen als Laufbahnen für die zwischen den Ringen 14 und 15 bzw. 16 liegenden Kugeln 17 bzw. 18. Auf dem oberen Ring 15 befindet sich die Stapelplatte 19 zum Stapeln von Wäsche.
Die Stapelplatte 19 verläuft etwa kreisringförmig um die Öffnung der Wäscheschleuder herum, so dass praktisch auf dem gesamten Umfang der Wäscheschleuder Wäsche gestapelt werden kann. Die Stapelplatte 19 ist aussen mit einem nach oben weisenden Rand 20 versehen, durch den verhindert wird, dass ablaufendes Tropfwasser von der Stapelplatte auf den Boden tropft. Im übrigen ist die Stapelplatte 19 mit Öffnungen 21 zum Ablauf von Tropfwasser versehen.
Die Oberfläche des oberen Ringes 15 ist zusammen mit der Oberfläche des unteren Ringes 14 und dem oberen Rand des Panzermantels 1 so ausgebildet, dass sich eine Leitvorrichtung für das durch die Öffnungen 21 herabtropfende Tropfwasser ergibt. Die Leitvorrichtung leitet das Tropfwasser auf die Innenseite desPanzermantels1, von wo das Tropfwasser zusammen mit dem abgeschleuderten Wasser abgeführt wird.
Zur Abdichtung der Leitvorrichtung ist zwischen dem unteren Ring 14 und dem Panzermaniel l ein Dich- tungsring 22 und zwischen dem unteren Ring 14 und dem oberen Ring 15 ein Dichtungsring 23 vorgesehen.
Um ein Verbiegen der frei tragenden Teile der Stapelplatte 19 unter schwerer Wäschelast zu vermeiden, sind mehrere Stützen 24 vorgesehen, die einerseits an der Unterseite der Stapelplatte 19 angreifen und anderseits am unteren Ende des nach unten weisenden Fortsatzes 16 abgestützt sind. Die Stützen 24 sind mit einem Gewindespannschloss 25 versehen und können dadurch, falls erforderlich, nachgestellt werden. Auf dem gesamten Umfang der Wäscheschleuder sind mehrere Stützen 24 im Abstand voneinander vorgesehen. Um dort, wo sich der Deckel der Wäscheschleuder öffnet, eine besonders grosse und zweckmässig angeordnete Stapelfläche zu erhalten, ist in dem Bereich des Umfanges, in dem sich die Verriegelungsvorrichtung 26 nach Fig. 3 befindet, ein Stapeltisch 27 vorgesehen, der sich in radialer Richtung über den äusseren Durchmesser bzw.
Umfang der Stapelplatte 19 hinaus erstreckt. Dadurch wird es für die Bedienungsperson, die die Wäscheschleuder be- und entlädt und die zweckmässig dort steht, wo sich der Deckel öffnet, ermöglicht, eine grosse Menge Wäsche so zu stapeln, dass ein Umpacken auf Wäschewagen danach ohne weiteres möglich ist.
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