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AT204804B - Verfahren zur Verzierung von Brillengestellen od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Verzierung von Brillengestellen od. dgl.

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Publication number
AT204804B
AT204804B AT639358A AT639358A AT204804B AT 204804 B AT204804 B AT 204804B AT 639358 A AT639358 A AT 639358A AT 639358 A AT639358 A AT 639358A AT 204804 B AT204804 B AT 204804B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
decorating
frame
recesses
spectacle frames
spectacle
Prior art date
Application number
AT639358A
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English (en)
Original Assignee
Wilhelm Anger O H G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Wilhelm Anger O H G filed Critical Wilhelm Anger O H G
Priority to AT639358A priority Critical patent/AT204804B/de
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  Verfahren zur Verzierung von Brillengestellen od. dgl. 



   Brillengestelle werden in zunehmendem Masse ornamental verziert. Dabei erfolgt die Befesti- gung der Metallauflagen, Schmucksteine und   ähnlicher     Zierstücke am Brillengestell bisher   entweder mit Hilfe von das Gestell durchsetzenden Metallstiften oder durch Klebung. Die erstere Befestigungsart erfordert   erhöhten Arbeits-und   Materialaufwand und führt zudem zu einer Schwächung des Brillengestells, im andern Fall ergibt sich eine zu unsichere Haftung der Zier-   stücke. Da   nicht jedes Material zur Stiftbefestigung bzw. zum Aufkleben'geeignet ist, bringen die bisherigen Befestigungsarten auch eine Ein-   schränkung   in der Materialauswahl mit sich. 



   Demgegenüber gibt das erfindungsgemässe Verfahren die   Möglichkeit,   Brillengestelle od. dgl. auf einfachste Weise bei Erhaltung der Festigkeit und der übrigen mechanischen Eigenschaften des Gestells mit verschiedensten Schmuckteilen in beliebiger ornamentaler Form zu verzieren. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren besteht darin,   dass   das Brillengestell an den zu verzierenden Stellen zweckmässig durch Ausfräsen gebildete Ausnehmungen erhält, in diese   Zierstücke   eingelegt und die Ausnehmungen dann mit Kunstharz ausgegossen werden. Es hat sich gezeigt, dass das Giessharz mit dem in der Regel aus Zelluloid oder einem ähnlichen Kunststoff gefertigten Brillengestell eine innige, unlösbare Verbindung eingeht, so dass einerseits durch das Ausfüllen der Ausnehmungen die Querschnittsschwächung wieder aufgehoben wird, anderseits die eingelegten Zierstücke im Gestell untrennbar verankert sind. 



  Da das Giessharz, vorzugsweise ein Polyesterharz, glasklar ist, ist die Sichtbarkeit der eingelegten Gegenstände nicht beeinträchtigt, wobei ein weiterer Vorteil darin besteht, dass das Giessharz praktisch die gleichen mechanischen Eigenschaften wie der Werkstoff, aus dem das Brillengestell hergestellt ist, besitzt und die Zierstücke vor jeglicher Beschädigung schützt. Es ist nunmehr möglich, ausser Schmucksteinen, Metallplättchen od. dgl. auch bestickte Gewebe (PetitPoint-Stickerei) oder Pflanzenteile, Blüten, Schmetterlingsflügel, Federn usw. zur Verzierung 
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    auftreten ;unbeschränkten   Freizügigkeit in der Materialauswahl. Wird das Brillengestell, wie üblich, aus 
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 nachträglich ausgefräst.

   Sollte das Brillengestell jedoch im   Spritzgussverfahren   hergestellt werden, können die Ausnehmungen von vornherein berücksichtigt, also gleich vorgefertigt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. u. zw. zeigen Fig. 1 ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren verziertes Brillengestell im Schaubild und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie   II-II   der Fig. 1 im grösseren Massstab. 



   Das Brillengestell besteht aus dem Rahmen 1 für die Gläser und den beiden Ohrbügeln 2. Sowohl der Rahmen 1 als auch die Bügel 2 weisen ornamental geformte Ausfräsungen 3 auf, in die ein Zierstück beispielsweise ein besticktes Gewebe   4,   eingelegt ist und die nachträglich mit Kunstharz 5 ausgegossen sind. An Stelle des Gewebes 4 könnten   selbstverständlich auch   Schmucksteine, Metallplättchen od. dgl. eingegossen sein, und die Form und Anordnung der Ausnehmungen 
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Claims (1)

  1. -gewähltPATENTANSPRUCH : Verfahren zur Verzierung von Brillengestellen od. dgl., dadurch gekennkeichnet, dass das Bril- lengestell (1, 2) an den zu verzierenden Stellen zweckmässig durch Ausfräsen gebildete Ausneh- mungen (3) erhält, in diese Zierstücke (4) eingelegt und die Ausnehmungen dann mit Kunstharz (5) ausgegossen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT639358A 1958-09-13 1958-09-13 Verfahren zur Verzierung von Brillengestellen od. dgl. AT204804B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT391033B (de) * 1988-03-09 1990-08-10 Hudec Matthissa Vorrichtung zum befestigen von duftpoelsterchen an brillenfassungen
AT404884B (de) * 1995-06-19 1999-03-25 Lecon Tech Konstruktionen Und Brillengestell

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT391033B (de) * 1988-03-09 1990-08-10 Hudec Matthissa Vorrichtung zum befestigen von duftpoelsterchen an brillenfassungen
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