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EDWARD A. HOWE m NEW YORK. Vorrichtung zum Formen der Drahtgestelle für Damenhüte.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Formen der Drahtgestelle für Damenhüte, vermittelst welcher Ilutformen von beliebiger Grösse und Gestalt hergestellt werden können.
In den Zeichnungen ist : Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt einer Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung,
Fig. 2 ist ein Grundriss derselben,
Fig. 3, 4 und 5 sind Einzelansichten von Teilen, die bei der vorliegenden Erfindung zur Verwendung kommen,
Fig. 6 ist der Grundriss einer abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung und
Fig. 7 ist ein Querschnitt davon.
Auf einer geeigneten Grundplatte erhebt sich ein Ständer a, dessen oberes Ende eine kreisrunde Platte a2 trägt, während eine zweite Platte a3 am Ständer auf und ab verschoben werden kann. Diese Platte a3 ruht auf einer Scheibe a5, die vermittelst einer Stellschraube a6 auf dem Ständer a in beliebiger Höhe desselben festgestellt werden kann.
Radiale Einschnitte a4 an der Peripherie der Platte aB sind geeignet, die unteren Enden von gekrümmten Armen b hindurchtreten zu lassen, die sich um Zapfen h an radialen Ansätzen a7 der Platte a2 drehen. Die Anzahl der Arme b kann beliebig gewählt werden, z. B. können acht oder mehr oder weniger Arme vorgesehen werden.
Die oberen Schenkel der Arme b sind gerade und tragen eine Verzahnung b5, während die unteren Enden dieser Arme nach aussen gekrümmt sind, wie bei b6, und mit ihren Kanten b7 gegen die äusseren Enden der Einschnitte a4 anlaufen, so dass bei der Bewegung der Platte a3 nach unten die oberen Schenkel b2 der Arme b sich voneinander abbewegen müssen, während bei einer Verschiebung der Platte at nach oben die oberen Schenkel der Arme b sich einander nähern müssen.
Die inneren konvexen Kanten der Arme b6 laufen gegen unter Federdruck stehende Stifte aB an, die von der Nabe der Platte 3 radial in die Schlitze a4 eintreten, und wolche also die Schenkel b'6 der Arme b nach aussen zu pressen streben.
Die oberen Enden der Schenkel b2 treten durch Metallbügel d (Fig. 4) hindurch, welche vermittelst Stellschrauben dl auf den Schenkeln in Stellung gehalten werden. Diese Bügel tragen Sperrkloben d, die mit je einem Sperrzahn d4 versehen sind, welcher in die
Verzahnung b5 eingreift. Das obere Ende d2 des Klobens d ist mit einer Quernut ver- sehen, in welche die Drähte für die Bildung der Krone des Hutgestelles sich einlegen.
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hält den Kloben in beliebiger Stellung. Der Kloben d dient dazu, die gewünschte Grösse eines Hntgestelles zu erzielen, und drehbare Zahnkloben e dienen dazu, die Weite des Gestelles an der Stelle des Kopfbandes zu regeln.
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einem Zahn, welcher die Arme b5 seitlich übergreifen kann.
Der Drehpunkt wird durch eine Schraube e4 gebildot.
Eine Stellschraube e5 tritt durch die Arme b hindurch und ihre Spitze presst gegen den Block e, so dass die Blöcke beliebig nach aussen gedreht werden können.
Die Arme b besitzen in geringer Entfernung von ihren Drehpunkten h Öffnungen oder Bohrungen für die Enden von Drähten f, welche durch Klemmschrauben fl darin festgelegt worden können. Die drähte f werden in beliebiger geeigneter Weise gebogen, so dass sie das Lager für die Krempe eines Drahtgestelles für den Hut bilden, wobei sie geeignet sind, immer die ihnen einmal erteilte Form unverändert beizubehalten. Halter 9 (Fig. 5) sitzen auf den Drähten f und können mittelst geeigneter Stellschrauben g2 auf denselben in beliebigen Stellungen festgelegt werden, während die Aussenseiten der Halter mit Einschnitten g3 und ihre Oberflächen mit Schrägungen versehen sind.
Wird nun zur Herstellung eines Drahtgestelles für Damenhüte geschritten, so wird der Kloben d entsprechend der Grösse des gewünschten Hutbodens eingestellt und ein Draht i um die Kloben d herum in die Einschnitte d3 eingelegt und so ein Ring gebildet ; ein zweiter Draht i2 wird um die unteren Enden des Klobens e herumgeführt und seine Enden in beliebiger Weise miteinander vereinigt, so dass auch hier dieser Draht einen Ring bildet, wobei der Kloben e durch die Stellschrauben e5 in beliebiger gewünschter Weise eingestellt worden ist. Drähte j werden nun diametral über den Ring i gezogen, und wie bei j2 gezeigt, an demselben befestigt.
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dass jeder Draht genau diametral über die Mitte der Ringe i und 2 geht.
Zu diesem Zweck sind die Arme, wie Fig. 2 zeigt, nicht genau radial angeordnet, sondern etwas einseitig. Die Enden der Drähte j werden dann nach unten an den Drahtring i2 herangeführt und an demselben mit feinerem Draht angebunden und nach aussen gebogen.
Drahtringe k werden nun um die Halter 9 gelegt, indem sie in den Einschnitten g3 derselben ruhen und die Drähte j werden durch feinen Draht in bekannter Weise mit diesen Ringen k verbunden. Die Drahtringe i und i2 mit dem mittleren Teile der Drähte j bilden die Krone des HntgesteHes und die Ringe k mit den äusseren radialen Enden der Drähte j bilden die Krempe des Hutgestelles, welche durch Zurechtbiegen der Drähte. f beliebige Form erhalten mag, wie z. B. Fig. 7 zeigt.
Zur Herstellung von Gestellen mit runder Hutkrone findet eine Stellschraube 11 auf dem oberen Ende des Ständers a Verwendung, die in demselben auf und nieder versbhraubt werden kann, je nach der gewünschten Höhe der Hutkrone. Die Stellschraube trägt oben einen Holzblock oder ein Drahtgeflecht n2 in der Form einer Hutkrone, welcher mit kleinen
Nuten zur Aufnahme der Drähte für die Krone versehen ist. Die Drähte zur Bildung der Krone werden in diese Nuten eingelegt und dann nach unten und nach aussen gebogen und an dem Drahtring i2 befestigt. Die Enden dieser Drähte werden dann nach auswärts gebogen, um die Krempe des Hutgestelles zu bilden, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Zur Herstellung eines Formers gemäss vorliegender Erfindung kann beliebiges, geeignetes
Material zur Verwendung kommen, doch ist es empfehlenswert die Arme f aus biegsamem, aber nicht elastischem Material zu machen, besonders wenn es gewünscht wird, Gestelle für Haute von unregelmässiger Form herzustellen, wobei die Arme f in geeigneter Weise gebogen werden sollen. Jedoch können auch, besonders bei Herstellung von Hutgestellen von regelmässiger Form an Stelle der Arme f andere geeignete Vorrichtungen vor- gesehen werden.
In Fig. 6 und 7 ist ein Hutblock m von bekannter Form dargestellt, welcher mit N-,. ten mz zur Aufnahme der Querdrähte für die Hutkrone versehen ist und von welchem sich radiale Arme f nach aussen erstrecken, welche die Drahtbalter g tragen, so dass die
Drähte für die Hutkrone um den Block gewunden werden können. während die Krempe auf den Armen t'in oben erläuterter Weise hergestellt werden kann.
PATENT. ANSPRÜCHE :
L Vorrichtung zum Formen der Drahtgestelle für Damenhüte, gekennzeichnet durch eine Anzahl von doppelhebelartigen Armen b, die an einer horizontalen Scheibe a2 am Endo eines senkrechten Ständers a drohbar angeordnet sind, in der Nähe der Drehpunkte radiale Arme f mit einstellbaren Haltern g tragen und an ihren oberen geraden Schenkeln eine Verzahnung babfn, während die gekrümmten unteren Schenkel b6 durch Schlitze einer auf dem Ständer verstellbaren Scheibe a3 hindurchgehen, so dass durch Verstellen der letzteren die oberen gezahnten Schenkel beliebig weit eingestellt werden können, um so beim Einlegen von Drahtringen in die Zähne Hutkronen von verschiedenen Abmessungen bilden zu können.
2. An einer Vorrichtung zum Formen der Drahtgestelle für Damenhüte nach An- spruch 1 die Anordnung von drehbaren Zahnkloben e an den Armen b mit Verzahnung als Fortsatz der Verzahnung b5 der Arme, zum Zwecke, den unteren Teil der Hutkrone beliebig erweitern zu können.
3. An einer Vorrichtung zum Formen der Drahtgestelle für Damenhüte nach An- spruch 1 die Anordnung von auf den Armen b5 einstellbaren Bügeln d5 auf einem dreh- naron Zabnkloben d zwecks beliebiger Erweiterung des oberen Teils der Hutkrone, wobei dio Zahnkloben durch Keile d6 festgehalten werden.
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