AT18332U1 - Vorrichtung zum automatischen Richten von längserstrecktem Richtgut und Verfahren hierzu - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (V) zum automatischen Richten von längserstrecktem Richtgut (1, 2) wie Draht, welcher einer Schweißanlage zur Herstellung von Objekten aus verschweißten Längsdrähten und Querdrähten wie Bewehrungsmatten oder dergleichen zugeführt wird, umfassend zumindest eine Dressureinrichtung (3) mit einer Vielzahl von Richtrollen (4) zum Geraderichten des Richtgutes (1, 2), wobei die Dressureinrichtung (3) Messeinrichtungen zum Messen von Messgrößen während eines Richtens aufweist, um auf Basis gemessener Messgrößen Richtrollen (4) der Dressureinrichtung (3) zum automatischen Richten des Richtgutes (1, 2) geeignet anzustellen und ein Geraderichten des Richtgutes (1, 2) zu erreichen. Erfindungsgemäß sind mehrere Richtrollengruppen (5, 6) zum Richten mehrerer parallel laufender Richtgutstränge vorgesehen, wobei Richtrollen (4) der Richtrollengruppen (5, 6) unabhängig voneinander anstellbar sind. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren, welches mit einer entsprechenden Vorrichtung (V) ausgeführt wird.
Description
VORRICHTUNG ZUM AUTOMATISCHEN RICHTEN VON LÄNGSERSTRECKTEM RICHTGUT UND VERFAHREN HIERZU
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Richten von längserstrecktem Richtgut wie Draht, welcher einer Schweißanlage zur Herstellung von Objekten aus verschweißten Längsdrähten und Querdrähten wie Bewehrungsmatten oder dergleichen zugeführt wird, umfassend zumindest eine Dressureinrichtung mit einer Vielzahl von Richtrollen zum Geraderichten des Richtgutes, wobei die Dressureinrichtung Messeinrichtungen zum Messen von Messgrößen während eines Richtens aufweist, um auf Basis gemessener Messgrößen Richtrollen der Dressureinrichtung zum automatischen Richten des Richtgutes geeignet anzustellen und ein Geraderichten des Richtgutes zu erreichen.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum automatischen Richten von Richtgut wie Draht, welcher einer Schweißanlage zur Herstellung von Objekten aus längsverschweißten Längsstäben und Querstäben wie Bewehrungsmatten oder dergleichen zugeführt wird, insbesondere mit einer Vorrichtung der vorstehenden Art, wobei das Richtgut mit einer zumindest Dressureinrichtung mit einer Vielzahl von Richtrollen zum Geraderichten des Richtgutes gerichtet wird, wobei während des Richtens Messgrößen gemessen werden, um auf Basis gemessener Parameter Richtrollen der Dressureinrichtung zum automatischen Richten des Richtgutes geeignet anzustellen und ein Geraderichten des Richtgutes zu erreichen.
[0003] Für die Herstellung von Matten aus verschweißten Längselementen und Querelementen wird Ausgangsmaterial benötigt, welches Anforderungen an eine vorbestimmte Geradheit genügt. Dies gilt beispielsweise bei der Herstellung von Bewehrungsmatten, aber auch anderen Produkten wie Matten für Zäune, welche durch Verschweißen von Längselementen und Querelementen wie insbesondere Drähte oder Stäbe hergestellt werden. Hierfür sind in der Regel einer entsprechenden Schweißanlage Einrichtungen vorgelagert, mit welchen die zu verschweißenden Längselemente und Querelemente bereitgestellt werden können. Hierzu zählen insbesondere eine Haspel für aufgewickeltes Ausgangsmaterial, eine oder mehrere anschließende Richteinheiten zum Geraderichten des Ausgangsmaterials und eine Schneideinrichtung zum Ablängen des geradegerichteten Ausgangsmaterials auf eine gewünschte Länge. Nach dem Trennvorgang mit der Schneideinrichtung kann das Ausgangsgut für den eigentlichen Schweißprozess verwendet werden.
[0004] Beim Geraderichten durchläuft das Ausgangsmaterial als Richtgut eine Dressureinrichtung mit einer Vielzahl von Richtrollen. Die Rollen werden so angestellt, dass das die Dressureinrichtung als Richtgut durchlaufende Ausgangsmaterial ausreichend geradegerichtet wird.
[0005] Wie in anderen Technologiebereichen ist man bestrebt, auch für den Prozess des Geraderichtens von Richtgut für eine nachgeordnete Schweißvorrichtung möglichst gut erfassen und kontrollieren zu können. In diesem Zusammenhang ist es aus der WO 2020/172694 A2 bekannt geworden, einzelne Größen zu messen, um auf Basis der gemessenen Größen zumindest eine Richtrolle laufend so zu adaptieren, dass ein vorbestimmtes Geraderichten des Richtgutes erreicht wird. Als Messgrößen kommen die Größe und Richtung der an Richtrollen angreifenden Kräfte an den Richtrollen selbst und/oder die Temperatur des Materials vor und nach dem Durchgang durch die Anordnung der Richtrollen und/oder die Position des Materials im Anschluss an eine Richtrolle infrage. Die durch entsprechende Messungen erfassenden Daten werden in ein Modell eingegeben und ausgewertet, sodass die laufende Adaptierung bzw. Anstellung der Richtrollen erfolgen kann.
[0006] Eine Vorrichtung gemäß der WO 2020/172694 A2 und das in dieser Druckschrift offenbarte Verfahren haben sich in der Praxis bestens bewährt. Die Erfinder haben jedoch erkannt, dass es insbesondere bei einer Kraftmessung, die gemäß dem erläuterten Stand der Technik in den Achsen erfolgt, auf welchen die Richtrollen gelagert sind, von erheblichem Nachteil ist, dass lediglich eine einzelne Spur gerichtet werden kann. Davon ausgehend haben die Erfinder weiter
erkannt, dass dieser Nachteil beseitigt werden kann, wenn mehrere Richtrollengruppen zum Richten mehrerer parallel laufender Richtgutstränge vorgesehen sind, wobei Richtrollen der Richtrollengruppen unabhängig voneinander anstellbar sind. Somit wurde erkannt, dass mehrere Richtgutstränge parallel laufend unter gleichzeitiger Erfassung von Messdaten, welche für eine Anstellung von Richtrollen und ein vorbestimmtes Geraderichten relevant sind, erfolgen kann, wenn Richtrollen der Richtrollengruppen zwar in derselben Vorrichtung angeordnet, aber voneinander entkoppelt sind.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Produktivität bei der Bereitstellung von Richtgut zu steigern, ohne dass Qualitätseinbußen in Bezug auf vorgegebene Qualitätskriterien für ein Geraderichten gegeben sind.
[0008] Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wird diese Aufgabe gelöst, wenn bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art mehrere Richtrollengruppen zum Richten mehrerer parallel laufender Richtgutstränge vorgesehen sind, wobei Richtrollen der Richtrollengruppen unabhängig voneinander anstellbar sind.
[0009] Aufgrund der Möglichkeit einer Parallelführung von Richtgutsträngen kann eine Produktivität gesteigert werden, ohne dass Qualitätseinbußen in Bezug auf ein Geraderichten hinzunehmen sind.
[0010] Bevorzugt weist die zumindest eine Dressureinrichtung Messeinrichtungen zum Messen von an Richtrollen auftretenden Kräften auf. Die Messeinrichtungen sind dann zur kontinuierlichen Kraftmessung geeignet eingerichtet. Dies erlaubt eine einfache und zuverlässige Implementierung, um eine Messgröße zu messen, welche für ein Geraderichten des Richtgutes und ein Modell hierfür benötigt werden. Gleichwohl sind alternativ auch die aus dem Stand der Technik bekannten Möglichkeiten der Erfassung einer Temperatur des Richtgutes oder eine Position des Richtgutes nach einer Richtrolle möglich. Ist eine Kraftmessung vorgesehen, kann diese mit Dehnungsmessstreifen in einer Achse erfolgen, auf welcher eine Richtrolle gelagert ist, wie dies aus der Druckschrift WO 2020/1 72694 A2 hervorgeht, deren Inhalt hiermit in Bezug auf die Ermittlung von Messgrößen eingeschlossen wird.
[0011] Üblicherweise sind mehrere Dressureinrichtungen vorgesehen, nämlich eine sogenannte Vordressur mit horizontal angeordneten Richtrollen und eine sogenannte Hauptdressur, welche der Vordressur nachgelagert ist und welche vertikal angeordnete Richtrollen aufweist. Das erfindungsgemäße Konzept kommt insbesondere bei einer Hauptdressur zum Tragen.
[0012] Die Rollen können antriebslos an Achsen positioniert sein. Dies bedeutet, dass die einzelnen Richtrollen mit keinem Drehantrieb in Verbindung stehen, sondern durch geeignete Vorschubrollen vorwärtsgetrieben wird. Bei einem Einsatz von Draht als Richtgut liegen übliche Drahtdurchmesser im Bereich von 2 mm bis 25 mm, insbesondere 4 mm bis 20 mm.
[0013] Eine Positionierung der Richtrollengruppen, welche voneinander unabhängig anstellbare Richtrollen aufweisen, kann auf verschiedene Weise erfolgen. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass mehrere, insbesondere zwei bis fünf, Dressureinrichtungen mit jeweils einer Richtrollengruppe für jeweils einen Richtgutstrang vorgesehen sind, wobei die Dressureinrichtungen versetzt zueinander angeordnet sind. Hierbei kann es sich insbesondere um Dressureinrichtungen für eine Hauptdressur handeln. Dabei können zur Messung zumindest einer Messgröße Messeinrichtungen in den Achsen für die Richtrollen vorgesehen sein, insbesondere Kraftmesseinrichtungen wie Dehnungsmessstreifen oder dergleichen samt erforderlichen Mitteln zur Übertragung von Messdaten. Eine versetzte Anordnung lässt sich dadurch erreichen, dass die Dressureinrichtungen nacheinander angeordnet sind, insbesondere nacheinander in einer gemeinsamen horizontalen Ebene. Sind beispielsweise zwei Spuren von Drähten vorgesehen, die zeitlich parallel gerichtet werden sollen, läuft ein zweiter Draht frei, während ein erster Draht gerichtet wird und umgekehrt. In diesem Fall sind die Dressureinrichtungen derart angeordnet und ausgebildet, dass sobald eine Dressureinrichtung im Eingriff ist, die parallel laufenden Richtgutstränge freilaufen. Es ist somit nur eine Dressureinrichtung im Eingriff, die übrigen nicht.
[0014] Eine versetzte Anordnung ist auch möglich, wenn mehrere Richtgutstränge untereinander
geführt werden. In diesem Fall ist in Vorschubrichtung betrachtet eine gleichzeitige Bearbeitung bzw. ein gleichzeitiges Richten möglich.
[0015] Auch andere Arten einer Versetzung sind denkbar. Grundsätzlich steigt allerdings mit zunehmender Anzahl an Richtgutsträngen entweder die Länge der Anlage (Nacheinander-Anordnung) oder die Höhe der Anlage (Ubereinander-Anordnung). Daher kann es in einem weiteren Aspekt der Erfindung bevorzugt sein, dass eine Dressureinrichtung mit mehreren Richtrollengruppen vorgesehen ist, wobei die Richtrollen der Richtrollengruppen auf gemeinsamen Achsen positioniert sind, wobei zumindest ein Teil der auf gemeinsamen Achsen positionierten Richtrollen jeweils gesondert auf der jeweiligen Achse einstellbar ist. Mit dieser Variante kann eine platzsparende Umsetzung des erfindungsgemäßen Konzeptes erfolgen. Hierfür sind die einzelnen Richtrollen, welche parallel auf einer gemeinsamen Achse positioniert sind, unabhängig voneinander anstellbar, sodass parallel laufende Richtgutstränge auch gesondert behandelt werden können. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, dass die Messeinrichtungen im oder im Bereich von Lagern der Richtrollen angeordnet sind. Dies ergibt sich dadurch, dass die Achse den einzelnen parallel gelagerten Richtrollen gemeinsam ist und daher nicht für eine Differenzierung von beispielsweise auftretenden Kräften und daher auch nicht für eine Regelung verwendet werden kann.
[0016] Eine getrennte Anstellung kann in dieser Variante insbesondere dadurch erreicht werden, dass die Achse eine äußere Hohlwelle umfasst, in deren Innerem eine weitere, über die Hohlwelle vorstehende Welle geführt ist, wobei die Hohlwelle und die weitere Welle endseitig jeweils eine exzentrische Auflage für eine Rolle tragen. Durch geeignete Antriebe können die Hohlwelle und die weitere Welle gedreht und damit über die exzentrischen Auflagen Höhen der Rollen getrennt voneinander verstellt werden.
[0017] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung kann grundsätzlich in beliebigen Prozessen Anwendung finden, in welchen mehrere Richtgutstränge unter vorbestimmten Qualitätskriterien für ein Geraderichten gerichtet werden sollen. In der Regel ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung ein Teil einer Anlage, insbesondere einer Anlage, in oder mit welcher Draht, insbesondere abgelängter Draht, verarbeitet wird. Besonders bevorzugt ist es jedoch, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung bei einer Schweißanlage zur Herstellung von Matten aus verschweißten Längsdrähten und Querdrähten zum Einsatz kommt, da entsprechende Matten dann mit hoher Qualität erstellt werden können, wenn das eingesetzte Ausgangsmaterial hohe Anforderungen an ein Geraderichten erfüllt. Hierfür kann an die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Trenneinrichtung zum Ablängen des gerichteten Drahtes anschließen.
[0018] In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren der eingangs genannten Art, wobei mehrere Richtgutstränge parallel mit mehreren Richtrollengruppen gerichtet werden, wobei Richtrollen der Richtrollengruppen unabhängig voneinander angestellt werden.
[0019] Die für die erfindungsgemäße Vorrichtung erläuterten Vorteile treffen für ein erfindungsgemäßes Verfahren analog zu. Insbesondere ist es mit einem erfindungsgemäßen Verfahren möglich, in Haspeln bereitgestellten Draht parallel in mehreren Spuren zu verarbeiten, ohne dass Qualitätseinbußen in Bezug auf eine Geradheit abgelenkter Drähte, Strebe oder dergleichen hingenommen werden muss. Das Verfahren wird bevorzugt mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung durchgeführt.
[0020] Besonders bevorzugt ist es, dass Kräfte als Messgröße gemessen werden. Mit entsprechenden Messdaten, die wie erwähnt vorteilhaft in oder im Bereich der Lager einzelner Richtrollen erfasst werden, kann ein Modell mit Daten kontinuierlich versorgt werden, wonach aus den Daten wiederum eine Anstellung zumindest einer Richtrolle berechnet werden kann. Auch alternative Messgrößen können erfasst werden, beispielsweise eine Temperatur einzelner Richtgutstränge an bestimmten Positionen während des Richtvorganges und/oder eine Position des Ausgangsmaterials während des Richtvorganges. Für letztere Varianten kommen mit Vorteil berührungslose Messmethoden zum Einsatz, insbesondere optische Messmethoden. Vorrichtungsmäßig können hierfür geeignete Einrichtungen wie Kameras, Laser oder dergleichen samt geeigneter Peripherie für eine Datenübermittlung zur Versorgung des Modells vorgesehen sein.
[0021] Mit Vorteil ist vorgesehen, dass die Richtgutstränge in einer Vorschubrichtung in einer Ebene horizontal versetzt gerichtet werden. Beispielsweise können die einzelnen Richtstränge in Vorschubrichtung so nacheinander gerichtet werden, dass jeweils eine Dressureinrichtung im Eingriff ist, während die anderen Richtgutstränge freilaufen. Dabei befinden sich alle Richtgutstränge in derselben horizontalen Ebene. Möglich ist es auch, dass die einzelnen Richtgutstränge mit untereinander angeordneten Richtrollengruppen gerichtet werden. In diesem Fall können die Richtgutstränge gleichzeitig gerichtet werden.
[0022] Alternativ ist es auch möglich, dass die Richtgutstränge mit Richtrollengruppen mit parallel auf einer gemeinsamen Achse gelagerten Richtrollen gerichtet werden, wobei parallele Richtrollen unabhängig voneinander angestellt werden. Da die einzelnen parallelen Richtrollen unabhängig voneinander bewegt und damit unabhängig voneinander angestellt werden können, kann eine versetzte Anordnung entfallen, was eine Durchführung des Verfahrens auf geringem Raum und somit in platzsparender Weise ermöglicht.
[0023] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend dargestellten Ausführungsbeispielen. In den Zeichnungen, auf welche dabei Bezug genommen wird, zeigen:
[0024] Fig. 1 ein Schema zur Messung von Messgrößen an einem zu richtenden Draht; [0025] Fig. 2 eine erfindungsgemäße Vorrichtung;
[0026] Fig. 3 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung;
[0027] Fig. 4 ein Richtrollenpaar für zwei Spuren.
[0028] In Fig. 1 ist eine Dressureinrichtung 3 dargestellt, wie diese aus der WO 2020/172694 A2 bekannt geworden ist. Die Dressureinrichtung 3 weist eine Richtrollengruppe 5 mit mehreren Richtrollen 4 auf, wobei ein Teil der Richtrollen 4 oberhalb eines Richtgutes und ein Teil der Richtrollen 4 unterhalb des Richtgutes jeweils auf einer Achse gesondert gelagert ist. Beim Richtgut kann es sich insbesondere um einen Draht handeln, der gerichtet und anschließend mit einer Schneideinrichtung getrennt wird, sodass Längsstäbe und Querstäbe als Ausgangsmaterial für eine Schweißvorrichtung bereitgestellt werden können. Mit der Schweißvorrichtung können insbesondere Matten aus verschweißten Längsstäben und Querstäben hergestellt werden.
[0029] Bei einer Vorrichtung gemäß Fig. 1 werden bestimmte Messgrößen des Richtgutes und/ oder der Richtrollen 4 aufgenommen, um daraus auf eine Qualität eines Geraderichtens schlieBen zu können und dadurch insbesondere einzelne der Richtrollen 4 geeignet so anzustellen, dass Qualitätserfordernisse für ein Geraderichten erfüllt sind. Als Messgrößen können insbesondere an den Richtrollen 4 bzw. den zugehörigen Achsen wirkende Kräfte, eine Temperatur des Richtgutes entlang der Richtstrecke bzw. Spur und/oder andere Messgrößen wie Verformungen des Richtgutes gemessen werden. Bevorzugt kann es sein, dass mehrere dieser Messgrößen erfasst werden. Die Daten aus den Messgrößen fließen in ein Modell ein, mit welchem die Daten ausgewertet werden. Auf Basis der Datenauswertung erfolgt eine kontinuierliche Anpassung einer Anstellung einzelner Richtrollen 4, sodass der Richtprozess laufend optimiert wird, um vorgegebene Qualitätskriterien für ein Geraderichten zu erfüllen.
[0030] Eine Vorrichtung gemäß Fig. 1 bewährt sich in der Praxis, weist allerdings den Nachteil auf, dass nur eine einzelne Spur bzw. ein Richtgutstrang gerichtet werden kann. Für mehrere Spuren wären mehrere Vorrichtungen erforderlich.
[0031] In Fig. 2 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung V dargestellt, welche das vorstehende Problem löst. Die Vorrichtung V umfasst mehrere Dressureinrichtungen 3. Jede der beiden Dressureinrichtungen 3 umfasst eine Richtrollengruppe 5, 6. Jede der Richtrollengruppen 5, 6 umfasst wiederum ähnlich wie in Fig. 1 mehrere Richtrollen 4, die jeweils antriebslos auf einer Achse gelagert sind. Zumindest einzelne der Richtrollen 4 sind verschiebbar, sodass eine Anstellung in Abhängigkeit von Messgrößen erfolgen kann. Dabei kann das zu Fig. 1 erläuterte Verfahren aus der WO 2020/172694 A2 zur Anwendung kommen. Besonders bevorzugt ist es, dass verschiedene Messgrößen in das Modell einfließen, um eine möglichst zuverlässige Regelung in Bezug
auf eine Anstellung der Richtrollen 4 zu ermöglichen.
[0032] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, können mit der Vorrichtung V zwei Spuren bzw. Richtgut 1, 2 gleichzeitig und parallel durch die Vorrichtung V laufend gerichtet werden. Dadurch erhöht sich eine Verfahrenseffizienz. Wie ersichtlich ist, läuft das Richtgut 1, 2 wechselweise frei. Dies bedeutet, dass an einer bestimmten Vorschubposition eine Dressureinrichtung 3 im Eingriff ist, während die andere Dressureinrichtung 3 nicht im Eingriff steht und umgekehrt. Mit anderen Worten: In Vorschubrichtung wird jeweils ein Teil des Richtgutes 1, 2 bzw. eine Spur gerichtet, während der in Vorschubrichtung parallel laufende Teil des Richtgutes 1, 2 bzw. die andere Spur nicht gerichtet wird. Die Vorrichtung V erlaubt es somit mehrere in einer horizontalen Ebene laufende Spuren mit einer einzigen Vorrichtung V zu richten.
[0033] Eine Vorrichtung V gemäß Fig. 2 erfordert für die zusätzliche Dressureinrichtung 3 (und jede weitere Dressureinrichtung 3) zusätzlichen Platzbedarf. Um dies zu vermeiden, kann eine Lösung gemäß Fig. 3 getroffen werden. Die Vorrichtung V gemäß Fig. 3 umfasst ebenfalls eine Dressureinrichtung 3, die mit einer analogen Anordnung von Richtrollen 4 in Richtrollengruppen 5, 6 wie in Fig. 1 ausgebildet ist, wobei allerdings die einzelnen Achsen 8 doppelt mit Richtrollen 4 bestückt sind. Somit können auf der Vorrichtung V gemäß Fig. 3 zwei Spuren zeitlich parallel gerichtet werden. Allerdings lässt sich eine Messung von Messgrößen nicht wie bei einer Vorrichtung V gemäß Fig. 2 (beispielsweise Dehnungsmessstreifen in den Achsen) durchführen, wenn Kräfte gemessen werden sollen, da beide Richtrollen 4 auf einer gemeinsamen Achse 8 positioniert sind. Um dies zu ermöglichen, sind die beiden Richtrollen 4 zunächst geteilt und mit eigenen Spindelantrieben auf der jeweiligen Achse 8 verstellbar gelagert. Hierfür umfassen die Achsen 8 eine äußere Hohlwelle, in deren Innerem eine weitere, über die Hohlwelle vorstehende Welle geführt ist und wobei die Hohlwelle und die weitere Welle endseitig jeweils eine exzentrische Auflage für eine Rolle tragen. Durch vorgesehene Spindeltriebe können die Hohlwelle und die weitere Welle gedreht und damit über die exzentrischen Auflagen Höhen der Rollen getrennt voneinander verstellt werden. Dadurch wird zunächst ermöglicht, dass verschiedene Richtgutstränge kräftemäßig unterschiedlich beaufschlagt werden können. Eine Messung von Kräften kann dann im oder im Bereich von Lagern der entsprechenden Richtrolle 4 erfolgen. Hierfür sind gemäß Fig. 4 im Richtrollenbereich 7 geeignete Sensoren positioniert, welche dazu eingerichtet sind, mit einer Datenverarbeitungseinrichtung zur Erfassung von Daten aus Messgrößen zu kommunizieren. Mit der Datenverarbeitungseinrichtung erfolgt eine kontinuierliche oder quasi-kontinuilerliche Auswertung der Messdaten, deren Ergebnis wiederum dazu verwendet wird, einzelne Richtrollen 4 geeignet in Bezug auf ein Qualitätskriterium für ein Geraderichten anzustellen.
[0034] Mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung V und einem entsprechenden Verfahren kann mit vergleichsweise einfachen Mitteln entweder durch Versatz von Richtrollengruppen 5, 6 in Vorschubrichtung oder quer zur Vorschubrichtung bei gleichzeitiger Unabhängigkeit der Anstellung einzelner Richtrollen 4 der Richtrollengruppen 5, 6 eine hohe Effizienz bei gleichzeitig hoher Qualität des Richtgutes 1, 2 erreicht werden.
Claims (15)
1. Vorrichtung (V) zum automatischen Richten von längserstrecktem Richtgut (1, 2) wie Draht, welcher einer Schweißanlage zur Herstellung von Objekten aus verschweißten Längsdrähten und Querdrähten wie Bewehrungsmatten oder dergleichen zugeführt wird, umfassend zumindest eine Dressureinrichtung (3) mit einer Vielzahl von Richtrollen (4) zum Geraderichten des Richtgutes (1, 2), wobei die Dressureinrichtung (3) Messeinrichtungen zum Messen von Messgrößen während eines Richtens aufweist, um auf Basis gemessener Messgrößen Richtrollen (4) der Dressureinrichtung (3) zum automatischen Richten des Richtgutes (1, 2) geeignet anzustellen und ein Geraderichten des Richtgutes (1, 2) zu erreichen, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Richtrollengruppen (5, 6) zum Richten mehrerer parallel laufender Richtgutstränge vorgesehen sind, wobei Richtrollen (4) der Richtrollengruppen (5, 6) unabhängig voneinander anstellbar sind.
2, Vorrichtung (V) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Dressureinrichtung (3) Messeinrichtungen zum Messen von an Richtrollen (4) auftretenden Kräften aufweist.
3. Vorrichtung (V) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtungen zur kontinuierlichen Kraftmessung geeignet eingerichtet sind.
4. Vorrichtung (V) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtrollen (4) antriebslos ausgebildet sind.
5. Vorrichtung (V) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, insbesondere zwei bis fünf, Dressureinrichtungen (3) mit jeweils einer Richtrollengruppe (5, 6) für jeweils einen Richtgutstrang vorgesehen sind, wobei die Dressureinrichtungen versetzt zueinander angeordnet sind.
6. Vorrichtung (V) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung zumindest einer Messgröße Messeinrichtungen in den Achsen für die Richtrollen (4) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung (V) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dressureinrichtungen (3) nacheinander angeordnet sind, insbesondere nacheinander in einer gemeinsamen horizontalen Ebene.
8. Vorrichtung (V) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dressureinrichtungen (3) derart angeordnet und ausgebildet sind, dass sobald eine Dressureinrichtung (3) im Eingriff ist, die parallel laufenden Richtgutstränge frei laufen.
9. Vorrichtung (V) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dressureinrichtung (3) mit mehreren Richtrollengruppen (5, 6) vorgesehen ist, wobei Richtrollen (4) der Richtrollengruppen (5, 6) auf gemeinsamen Achsen (8) positioniert sind, wobei zumindest ein Teil der auf gemeinsamen Achsen (8) positionierten Richtrollen (4) jeweils gesondert auf der jeweiligen Achse einstellbar ist.
10. Vorrichtung (V) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtungen in oder im Bereich von Lagern der Richtrollen (4) angeordnet sind.
11. Schweißanlage zur Herstellung von Matten aus verschweißten Längsdrähten und Querdrähten, umfassend eine Vorrichtung (V) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
12. Verfahren zum automatischen Richten von Richtgut (1, 2) wie Draht, welcher einer Schweißanlage zur Herstellung von Objekten aus verschweißten Längsstäben und Querstäben wie Bewehrungsmatten oder dergleichen zugeführt wird, insbesondere mit einer Vorrichtung (V) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Richtgut (1, 2) mit zumindest einer Dressureinrichtung (3) mit einer Vielzahl von Richtrollen (4) zum Geraderichten des Richtgutes (1, 2) gerichtet wird, wobei während des Richtens Messgrößen gemessen werden, um auf Basis gemessener Messgrößen Richtrollen (4) der Dressureinrichtung (3) zum automatischen Richten des Richtgutes (1, 2) geeignet anzustellen und ein Geraderichten des Richtgutes (1, 2) zu erreichen, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Richtgutstränge parallel mit meh-
reren Richtrollengruppen (5, 6) gerichtet werden, wobei Richtrollen (4) der Richtrollengruppen (5, 6) unabhängig voneinander angestellt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass Kräfte als Messgröße gemessen werden.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtgutstränge in einer Vorschubrichtung in einer Ebene horizontal versetzt gerichtet werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtgutstränge mit Richtrollengruppen (5, 6) mit parallel auf einer gemeinsamen Achse gelagerten Richtrollen (4) gerichtet werden, wobei die parallelen Richtrollen (4) unabhängig voneinander angestellt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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