AT163891B - Verfahren zur Vergütung von geformten und gehärteten Reibkörpern, wie Bremsbelägen u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Vergütung von geformten und gehärteten Reibkörpern, wie Bremsbelägen u. dgl.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Vergütung von geformten und gehärteten Reibkörpern, wie Bremsbelägen u. dgl. Beim Gebrauch von Reibkörpern, z. B. Bremsbelägen, hat es sich gezeigt, dass deren Reibwert anfänglich ziemlich gering ist und erst im Laufe des Gebrauches verbessert wird. Zweck des anmeldungsgemässen Verfahrens ist es, diesen Nachteil zu beheben und Reibkörper herzustellen, die vom Anbeginn an ihren charakteristischen Höchstreibwert besitzen. Es wurde nun gefunden, dass dieser Effekt dadurch erreicht wird, wenn die in üblicher Weise aus Reibmaterial und Kunstharzbindemitteln unter Druck und Wärme geformten Reibkörper kurzzeitig einer thermischen Behandlung unterzogen werden, welche-vom Standpunkt der Bremswirkung aus-eine Vergütung der Belagsoberfläche zur Folge hat. Dies kann so geschehen dass der Reibkörper an der Oberfläche auf Temperaturen von mehr als 3000 C erhitzt wird, indem er beispielsweise kurzzeitig in eine Kammer gebracht wird, in der eine Temperatur von zirka 600 bis 8000 herrscht. Hiebei verkohlt das Kunstharz an seiner Oberfläche. Zum gleichen Effekt kann man aber auch den Reibkörper mit einer Gebläseflamme, z. B. mit einer Lötlampe kurz bestreichen. Vorteilhaft ist es, wenn der Reibkörper ausser dem Kunstharzbindemittel keine organischen Anteile enthält, um ihn möglichst frei von entflammbaren Stoffen zu halten. Eine für das anmeldunggemässe Verfahren besonders geeignete Mischung enthält beispielsweise : Entwirrte, entfilzte, gekrempelte und aufgelockerte, geschnittene (gehäckselte) Metallwolle, insbesondere Stahlwolle, gepulverten Koks und gepulvertes Phenolformaldehyd-Kunstharz im A-Zustand (Resol oder Novolak). Die Mischung kann auch noch Asbest, z. B. Mikroasbest, sowie beliebige Füllstoffe enthalten, beispielsweise können 40-50% Stahlwolle, 20-30% Kunstharz (Resol) im pulverförmigen Zustand oder im gelösten Zustand, 20-30% Kokspulver und 0-10% Mikroasbest verarbeitet werden. Solche Mischungen werden in der üblichen Weise unter Druck und Wärme verformt und gehärtet, dann der vorstehend angeführten thermischen Vergütung zwischen 600-800 0 ausgesetzt und nachher abgekühlt. PATENTANSPRÜCHE : l. Verfahren zur Vergütung von geformten und gehärteten Reibkörpern, wie Bremsbelägen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die aus bekannten Reibmaterialien, wie z. B. Stahlwolle, Kokspulver, Asbest und Kunstharzbindemitteln, bestehenden in üblicher Weise unter Druck und Wärme geformten und gehärteten Reibkörper kurzfristig einer thermischen Nachbehandlung ausgesetzt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Nachbehandlung durch kurzzeitiges Einbringen der Reibkörper in einen auf 600-800 C erhitzten Raum erfolgt.3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Nachbehandlung durch oberflächliches Bestreichen der Reibkörper mit einer Stichflamme erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT163891T | 1946-11-25 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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AT163891B true AT163891B (de) | 1949-08-25 |
Family
ID=3652690
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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AT163891D AT163891B (de) | 1946-11-25 | 1946-11-25 | Verfahren zur Vergütung von geformten und gehärteten Reibkörpern, wie Bremsbelägen u. dgl. |
Country Status (1)
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AT (1) | AT163891B (de) |
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1946
- 1946-11-25 AT AT163891D patent/AT163891B/de active
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