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AT158502B - Gebäudeanlage. - Google Patents

Gebäudeanlage.

Info

Publication number
AT158502B
AT158502B AT158502DA AT158502B AT 158502 B AT158502 B AT 158502B AT 158502D A AT158502D A AT 158502DA AT 158502 B AT158502 B AT 158502B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
cross
building
block
arms
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Adolf Vetter
Original Assignee
Hans Adolf Vetter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Adolf Vetter filed Critical Hans Adolf Vetter
Application granted granted Critical
Publication of AT158502B publication Critical patent/AT158502B/de

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  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gebäudeanlage. 



   Die Erfindung betrifft eine Gebäudeanlage und ist gekennzeichnet durch die Neben-und Ubereinanderordnung von Raumelementen, die aus kreuzförmig aneinanderstossenden Armen bestehen und im Knotenpunkt einen   Verkehrssehacht   umschliessen. Diese Raumelemente werden nachstehend kurz als Kreuzblöcke bezeichnet. 



   Durch die Zusammenfügung solcher Kreuzblöcke bei der Ausführung einer Gebäudeanlage kann eine besonders günstige und wirtschaftliche Ausnützung der jeweils gegebenen Grundfläche erzielt werden. Der Bauraum der Kreuzblockverbauung wird ohne Rücksicht auf die Höhe der Geschosse und deren Einteilung nur unter Bedachtnahme auf die sich aus dem vorgeschriebenen Lichteinfallswinkel und der Hauptgesimshöhe ergebenden Mindestgebäudeabstand errechnet, u. zw. derart, dass die Seitenlänge der Arme des kreuzförmigen Einheitsraumelements (Kreuzblockes) gleich oder grösser   gewählt   wird als die Hälfte des einzuhaltenden Mindestgebäudeabstandes. 



   Der einzelne Kreuzblock, der das Einheits-Raumelement, aus dem das Haus zusammengesetzt wird, bildet, umschliesst im Blockknoten den Verkehrssehacht (Aufzug, Stiege, Rampe), der je nach Anzahl der Staffelungen   natürliches   oder künstliches Licht empfängt. Der den Blockknoten bildende Verkehrsschachtraum kann unabhängig von den festgelegten Abmessungen der Kreuzarme innerhalb gewisser Grenzen in den Abmessungen variiert werden und auf diese Weise den Blockarmen fehlende Raumteile aufnehmen. Er wirkt demnach als ausgleichendes Glied in der Kette der gestaffelten Raumelemente. Der Blockknoten bindet die vier Arme des Kreuzblockes zur kleinsten Raumeinheit zusammen, doch können auch fallweise, insbesondere in den höheren Stockwerken, mit Rücksicht auf die vorgeschriebene Gesimshöhe drei-oder zweiarmige Blöcke angeschlossen werden.

   Das Raumelement kann in gleicher Weise alle Arten von Wohnungen,   Geschäftsräume   usw. enthalten und kann auch nach Art eines Einfamilienhauses im Inneren unterteilt und gegebenenfalls auch in Zwischenstockwerke zerlegt werden. Die Kreuzblöcke können unter Bedachtnahme auf die Grundrissform und auf das Verhältnis zum Strassenraum in Parallel-oder Diagonalverband errechnet und offen, halboffen oder geschlossen gestapelt werden.

   Es sind demnach sechs verschiedene Verbände der Kreuzblockverbauung   möglich,   u. zw. : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> a) <SEP> der <SEP> offene <SEP> Parallelverband,
<tb> b) <SEP> der <SEP> halboffene <SEP> Parallelverband,
<tb> e) <SEP> der <SEP> geschlossene <SEP> Parallelverband,
<tb> d) <SEP> der <SEP> offene <SEP> Diagonalverband,
<tb> e) <SEP> der <SEP> halboffene <SEP> Diagonalverband <SEP> und
<tb> f) <SEP> der <SEP> geschlossene <SEP> Diagonalverband.
<tb> 
 Auf alle Fälle werden die einzelnen kreuzförmigen   Raumelemente (Kreuzblöeke)   so nebeneinander gereiht, dass jeweils zwei Stirnseiten zweier Arme der Einheits-Raumelemente aneinanderstossen, während die   Seitenflächen   der beiden andern Arme zueinander parallel stehen. 



   Die erfindungsgemässe Gebäudelösung weist gegenüber der üblichen Randverbauung wesentliche Vorzüge und Vorteile auf. Vor allem wird eine wesentliche günstigere Ausnützung der zur Verfügung stehenden Nutzfläche infolge günstigerer Aufteilung der verbauten Fläche zur unverbauten Fläche erzielt. Da zwei im halben Mindestgebäudeabstand parallel laufende Baulinien vorhanden sind, erweitert sich die Strassenraumbreite bei einseitiger Kreuzblockverbauung um mindestens 50 vom Hundert, bei doppelseitiger Verbauung um mindestens   100%.   Der gewonnene Raum kann je nach den Anforderungen des Verkehres entweder zur Anlage von Grünflächen und Vorgärten oder, bei 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Unterfahrung der Blockarme, zur Verbreiterung der Fahrbahnen bzw.

   Gehsteige verwendet werden.
Diese schon bei geschlossenem Parallelverband auftretenden Raumgewinne steigern sich beim halb- offenen oder offenen Parallel-oder Diagonalverband auf ein Vielfaches, wobei die völlige Auflösung der Strassenfronten in Parkfronten unter jeglicher Vermeidung von Hofanlagen möglich gemacht erscheint. 



   Der Gewinn an Strassenbreite wirkt sich insbesondere günstig an den Strassenkreuzungen aus, die schon bei einer Strassenbreite von 20 m die Sichtverhältnisse einer 40 m breiten Strasse zeigen und die Verkehrsregelung im Kreisverkehr zulassen. Als weitere Folge tritt auch eine sehr wesentliche
Verringerung des Strassenlärmes ein, da einerseits die das Echo bewirkenden Fassadenfronten zurück- geschoben sind und anderseits die vorragenden Blockarme dem Fluss der Schallwellen in der Längs- richtung der Strasse hindernd entgegenstehen. 



   Die Berechnung der Fassadenflächen ergibt im Vergleich zur normalen Randverbauung eine
Steigerung der Strassenfronten um   40%   und eine Verringerung der Hoffronten je nach Aufspaltung der Blöcke bis auf Null. Da mit der relativen und absoluten Vergrösserung der Fassadenflächen auch die Aufhellung des Bauraumes und mit diesem dessen Nutzbarkeit gesteigert werden kann, so ergibt sich auch ein Gewinn an Bauraumertrag und Grundrente. Die Errechnung des Bauraumes im Kreuzblockverfahren ergibt sich bei gleichem Baurauminhalt eine Verringerung der Verbauungsdichte um
10 vom Hundert, das heisst neben der absoluten Ersparnis an Fundament-Keller-und Dachmauerwerk-eine Steigerung der Grünflächen im gleichen Ausmass.

   Durch die Anlage der   Verkehrsschachte   in den Blockknoten, in denen je vier Doppeltrakte zur Durchdringung gelangen, verringert sich die Zahl der Stiegenhäuser und damit auch die Höhe der Herstellungskosten derselben um zirka   50%.   



   In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise   Ausführungsformen   des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt im Schaubild den Zusammenbau der kreuzförmigen Raumelemente im geschlossenen Parallelverband, Fig. 2 zeigt ein Gebäude im halboffenen Parallelverband und lässt den Zusammenhang mit den Verkehrsflächen erkennen. 



   Fig. 1 zeigt wie die kreuzförmigen Einheitsraumelemente 6 durch Übereinanderstapeln und Nebeneinanderstellen zu einem Baublock bzw. Gebäude vereinigt werden. Die vier Arme 1, 2,3, 4 oder Trakte jedes Raumelementes 6 enthalten jeweils mehrere Raumeinheiten, die entweder einer Wohnung, einem Geschäftslokal od. dgl. entsprechen oder nach Art eines Einfamilienhauses unterteilt sind. Die einzelnen Arme gruppieren sich jeweils um den zentral gelegenen Verkehrsschacht   5,   der das Stiegenhaus, die Fahrstühle oder ähnliche Einrichtungen aufnimmt. Fig. 1 lässt auch erkennen, wie durch beliebiges Übereinanderstellen einer wechselnden Zahl solcher Kreuzblöcke die jeweilige Gesimshöhe des Gebäudes variiert werden kann. 



   Fig. 2 lässt noch deutlicher erkennen, in welcher Art und Weise aus den geschilderten Einheitsraumelementen 6 Gebäude gebildet werden. Die einzelnen Kreuzblöcke sind zu Kreuztürmen gestaffelt und lassen einerseits die Grünflächen 7 und anderseits   Durchlässe   8 für den Fussgängerverkehr frei. 



  Bei dem dargestellten   Ausführungsbeispiel   sind zwei im halben Mindestgebäudeabstand a voneinander entfernte parallele Baulinien   9,   10, sowie zwei verschiedene Gesimshöhen 11, 12 vorhanden. An Stelle des in Fig. 2 dargestellten halboffenen Parallelverbandes kann auch durch Einschalten eines weiteren strichliert angedeuteten Kreuzturmes 13 ein geschlossener Parallelverband gebildet werden, wobei zu beiden Seiten des Mitteltraktes je zwei Höfe 14 entstehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Gebäudeanlage, gekennzeichnet durch die Neben-und Übereinanderordnung von Raumelementen, die aus kreuzförmig aneinanderstossenden Armen bestehen und im Knotenpunkt einen Verkehrsschacht umschliessen.
AT158502D 1938-05-11 1938-05-11 Gebäudeanlage. AT158502B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT158502T 1938-05-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT158502B true AT158502B (de) 1940-04-25

Family

ID=3649856

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT158502D AT158502B (de) 1938-05-11 1938-05-11 Gebäudeanlage.

Country Status (1)

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AT (1) AT158502B (de)

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