DE1434707C - Reihenhausanordnung - Google Patents
ReihenhausanordnungInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Reihenhausanordnung Wohnen«, 1958, Heft 7, S. 224). Bei der bekanntgemit
im Grundriß gegeneinander versetzten Häusern, wordenen Lösung ist allerdings der durch eine Garage
deren Vorderfront an einer Straße liegt und die je- teilweise begrenzte Wohnhof kein Innenhof, sondern
weils mit einem Innenhof versehen sind, dessen dem ; vielmehr ein dem Haus vorgelagertes, durch die
Nachbargebäude zugekehrte Seite von diesem äbge- 5 Garage und entsprechende Einfriedungen abgegrenzschlossen
ist. tes Gartenstück.
Bei einer bekannten Reihenhausanordnung dieser Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der
Art (»Bauwelt«, Heft 50,1958, S. 1215) ist der Innen- Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
hof auf drei Seiten von Räumen des Hauses um- F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Reihenschlossen,
und zwar in Anwendung des bekannten io hausanordnung gemäß der Erfindung in Draufsicht
Grundgedankens, zumindest die Aufenthaltsräume um mit zwei einander gegenüberliegend angeordneten
den Innenhof zu gruppieren. Der für die Anwendung Hausreihen,
der Reihenhausbauweise in der Regel maßgebliche F i g. 2 eine seitliche Ansicht der in F i g. 1 gezeiggeringe
Grundflächenbedarf pro Hauseinheit führt ten Hausreihen in Richtung ihrer Erstreckung und
bei einer derartigen Ausgestaltung dazu, daß der 15 F i g. 3 zwei von den in F i g. 1 gezeigten Häusern
Innenhof wegen der notwendigen Größe der ihn be- in einem Grundriß (links Erdgeschoß, rechts Obergrenzenden
Räume sehr klein wird, so daß die Be- geschoß).
lichtung der angrenzenden Räume nicht ausreichend Fig. 1 zeigt eine Reihenanordnung von Häusern,
ist und die Nutzungsmöglichkeit des Hofes auch nur die jeweils einen Hauptbau 7 sowie daran angering
ist. 20 schließende, ein L bildende Bauten 45, 46 und 44 auf-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine weisen, die zusammen mit dem Hauptbau 7 an drei
Reihenhausanordnung der geschilderten Art so aus- Seiten einen Innenhof 30 umschließen, dessen dem in
zugestalten, daß bei optimaler Ausnutzung der Grund- der Reihe angrenzenden Nachbargebäude zugekehrte
fläche alle bewohnten Räume und der Innenhof ge- Seite von diesem abgeschlossen wird. *■
nügend Licht erhalten, daß aus der möglichen Ver- 35 Wie insbesondere F i g. 3 erkennen läßt, ist ledigwendung
eines Raumes des Hauses als Garage den lieh der Hauptbau 7 für Wohnzwecke genutzt, wäh-Bewohnern
des Hauses selbst wie auch den der an- rend der Anbau Abstellräume od. dgl. aufnimmt,
grenzenden Häuser keine Belästigungen erwachsen Mit Vorteil ist dabei der dem Hauptbau 7 gegenüber-
und daß schließlich auch bei mehrgeschossiger Bau- liegende, eingeschossige Bau 44 als Garage zu beweise
von den angtenzenden Häusern kein Einblick 30 nutzen. Zwischen diesem Bau 44 und dem Hauptbau
in die als Wohnung dienenden Räume möglich ist. erstreckt sich der zwei Lagerräume 45 und 46 auf-
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, nehmende Bau 45, 46.
daß bei einer Reihenhausanordnung der eingangs be- Durch die beschriebene Aufteilung der Häuser in
schriebenen Art jeder Innenhof an der von einem im einen im Ausführungsbeispiel rechteckigen Haupt-Grundriß
im wesentlichen rechteckigen Hauptbau ab- 35 bau 7 als Wohnbau und den L-förmigen Anbau und
gekehrten Seite von einem eingeschossigen, als Garage die dargestellte Anordnung, bei der die Häuser im
od. dgl. benutzbaren Bau abgeschlossen ist und daß Grundriß gegeneinander versetzt sind, ist der Innenzwischen
diesem Bau und dem Hauptbau an der hof 30 jedes der Häuser gegen einen Einblick aus andritten
Seite des Innenhofes ein weiterer, eingeschos- grenzenden Häusern, auch wenn deren Hauptbau 7,
siger Bau als Lagerraum angeordnet ist. Durch die 4° wie hier gezeigt, zwei- oder mehrgeschossig ausgeerfindungsgemäße
Ausgestaltung werden auch unter bildet ist, weitgehend geschützt. Ein Einblick in die
den angeführten, für die Reihenhausbauweise meist . Wohnteile der Häuser aus angrenzenden Häusern ist
gegebenen, verhältnismäßig ungünstigen Umständen praktisch nicht möglich. Die in F i g. 1 dargestellte,
Häuser von hohem Wohnwert und großer Variabilität versetzte Reihenanordnung der Häuser, bei der zwei
geschaffen, die je nach Raumbedarf ohne Nachteile 45 Häuserreihen einander gegenüberliegend an einer
in ein- oder mehrgeschossiger Bauweise gestaltet sein Straße so aufgestellt sind, daß die Längsmittellinien X
können und die sich auf Grund der angeführten und Y einander gegenüberliegender Häuser einen
Konzeption hervorragend für die Herstellung aus stumpfen Winkel einschließen, erbringt eine Auf-Fertigelementen
eignen. Durch die bewußte Abkehr lockerung des Straßenbildes und ermöglicht insbesonvon
dem Gedanken, möglichst viele Räume eines 50 dere auch eine günstige Zufahrt zu den als Garagen
"Hauses um den Innenhof desselben zu gruppieren, nutzbaren Bauten 44.
kann, z. B. bei Benutzung des dem Hauptbau gegen- Die dargestellte, einfache Grundform der Häuser
überliegenden eingeschossigen Baues als Garage, er- mit ihren Anbauten eignet sich besonders gut für die
reicht werden, daß die typischen Garagengeräusche Verwendung von Fertigteilen. Dementsprechend sind
wie auch Gerüche von den Bewohnern des Hauses 55 in der Darstellung gemäß Fig. 2 die Hauptbauten7
selbst wie auch von den benachbarten Häusern weit- aus sechs schachteiförmigen Fertigteilen! bis 6 zugehend
ferngehalten werden. Ferner ist auch bei sammengesetzt, die, wie der Grundriß gemäß F i g. 3
mehrgeschossiger Ausgestaltung des Hauptbaues, erkennen läßt, jeweils einen oder mehrere Räume
ebenso wie in üblicher Weise bei Bungalow-Bau- umfassen und die —- von der Vorderfront aus geseweise,
bei erfindungsgemäßer Ausgestaltung ein Ein- 6° hen —· hintereinander Hegen. Auch für die Anbauten
blick in die Wohnräume von angrenzenden Häusern sind im Ausführungsbeispiel schachteiförmige Fertigaüs
nicht möglich. Die Vorteile der erfindungsge- teile verwendet.
mäßen Reihenhausanordnung bleiben also auch dann Bei dem geschilderten Aufbau der Häuser aus
erhalten, wenn gemäß der Erfindung jeder Hauptbau schachteiförmigen Fertigteilen erweist es sich als
zweigeschossig ausgebildet und etwa doppelt so hoch 63 zweckmäßig, wenn die Hauptbauten mit den zugeist
wie die beiden zugehörigen Bauten. hörigen Bauten jeweils um die Breite eines schachtel-
Der teilweise Abschluß sogenannter Wohnhöfe fönnigen Fertigteiles gegeneinander versetzt sind, da
durch Garagen ist an sich bekannt (»Bauen und so die Ansatzfugen zwischen den einzelnen schachtel-
förmigen Fertigteilen verdeckt und den Witterungseinnüssen
nicht ausgesetzt sind. Ferner bietet sich bei einem derartigen Versatz auch eine besonders günstige
Möglichkeit zum Abdichten der Trennfugeü zwischen aneinandergrenzenden Häusern.
Wie den Grundrissen des Hauptbaues 7 zu entnehmen ist, umfaßt das Erdgeschoß ein Wohnzimmer
32, einen Hausflur 33, eine Küche 34, eine Toilette und eine Schrankkammer 37. Zum Obergeschoß,
in dem Zimmer 38 bis 41 sowie ein Badezimmer 42 vorgesehen sind, führt eine Treppe 36.
Claims (6)
1. Reihenhausanordnung mit im Grundriß gegeneinander versetzten Häusern, deren Vorderfront
an einer Straße liegt und die jeweils mit einem Innenhof versehen sind, dessen dem Nachbargebäude
zugekehrte Seite von diesem abge- so schlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Innenhof (30) an der von einem im Grundriß im wesentlichen rechteckigen Hauptbau
(7) abgekehrten Seite von einem eingeschossigen, als Garage od. dgl. benutzbaren Bau (44) abgeschlossen
ist und daß zwischen diesem Bau (44) und dem Hauptbau an der dritten Seite des Innenliofes ein weiterer, eingeschossiger Bau (45,
46) als Lagerraum angeordnet ist.
2. Reihenhausanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hauptbau (7)
zweigeschossig ausgebildet und etwa doppelt so hoch ist wie die beiden zugehörigen Bauten (44
bzw. 45, 46).
3. Reihenhausanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Häuserreihen an gegenüberliegenden Seiten einer Straße derart angeordnet sind, daß
die Längsmittellinien (X und Y) der einander gegenüberliegenden Häuser stumpfe Winkel bilden
(Fig. 1).
4. Reihenhausanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hauptbauten (7) aus schachteiförmigen Fertigteilen (1 bis 6) zusammengesetzt sind, die
jeweils einen oder mehrere Räume umfassen und — von der Vorderfront aus gesehen — hintereinander
liegen.
5. Reihenhausanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu den Häusern gehörenden eingeschossigen Bauten (44 und 45,46) aus schachteiförmigen
Fertigteilen aufgebaut sind.
6. Reihenhausanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptbauten (7)
mit den zugehörigen Bauten jeweils um die Breite eines schachteiförmigen Fertigteiles gegeneinander
versetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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