AT157278B - Verfahren zur Herstellung von Künstlich gemaserten Furnieren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Künstlich gemaserten Furnieren.Info
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- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Vor der Pressung wird der Ofen 10 angeheizt, bis der Furnierblock 7 auf geeigneter Temperatur ist. Dann wird der Pressstempel o in Richtung des Pfeiles 11 langsam nach unten bewegt. Die zwischenliegende keilförmige Gummieinlage 9 bewirkt hiebei, dass der Pressdruck zunäcl : st nur an der linken EMI2.1 über die gesamte Oberfläche des Furnierblockes 7 auszudehnen. Infolge der Schmiegsamkeit des Schälfurniers und der gleichartigen Anordnung seiner Zellen gleiten bei diesem Pressvorgang die EMI2.2 in der Presse abbinden. Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausbildung der Formpresse. Ein Unterschied besteht hiebei nur darin, dass die Patrize 1 unmittelbar auf der Oberfläche des Furnierbloekes 7 aufliegt. Zwischen die Patrize 12 und den Stempel 5 ist die keilförmige Gummieinlage 13 eingelegt. Sie sorgt wiederum dafür, EMI2.3 wird, und dass sich die Patrize 12 viel leichter vom fertig verleimten Furnierblock 7 ablösen lässt als eine nach Fig. 2 unmittelbar. auf dem Furnierblock 7 aufliegende Gummieinlage 9. Fig. 4 zeigt ein Bild des fertig verleimten Ftirnierbloelies, wie es sich nach beendeter Pressung und Abbindung als Schnitt parallel zur Zeichenebene von Fig. 2 und Fig. 3 ergibt. Man erkennt, dass die einzelnen Furnierblätter in unregelmässigen Wellenlinien liegen. Wird ein solcher Furnierblock nun parallel zu der gestrichelten Linie x-y in Furnierblätter aufgeschnitten, so zeigen diese Furnierblätter eine künstliche Maserung, wie sie beispielsweise in Fig. 5 dargestellt ist. Diese Maserung wird besonders ausdrucksvoll, wenn man bei der Zusammenstellung des Furnierblockes 7 Furnierblätter EMI2.4 schichtet. Die entstehenden Furniere zeigen im allgemeinen keinerlei Astlocher. Hierin liegt meistens ein Vorteil. Unter gewissen Umständen besteht jedoch auch ein Bedürfnis, im künstlichen Furnier EMI2.5 von,. Vogelaugenahorn" od. dgl. zu erzielen. Es hat sich gezeigt, dass bei dem erfindungsgemässen Verfahren das Dehnungsvermögen der Holzfaser in so überraschend geringem Masse beansprucht wird, dass man derartige Furniere auf folgende Art erzielen kann : Bei der Aufschichtung des Furnierblockes 7 werden zwischen die einzelnen Furnierblätter regellos Holzperlen 14 ausgestreut, wie dies Fig. 6' EMI2.6 Gestalt, so werden die Holzperlen bei der Pressung des Furnierblockes vollkommen in diesen ein- gebettet. Wenn man einen solchen Furnierblock nach dem Pressen und Abbinden in der beschriebenen Weise aufschneidet, so erzeugen die angeschnittenen Holzperlen den Eindruck von unregelmässig verteilten Astlöchern na'-h Art des sogenannten ,,Vogelaugenahornes" oder nach Art ähnlicher Edelhölzer (Fig. 7). PATENT-ANSPRUCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von künstlich gemaserten Furnieren durch Verleimen von auf- einandergesehichteten Furnierblättern in einer Formpresse und durch Aufschneiden des hiebei entstehenden Furnierblockes zu Furnierblättern, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung des Furnierblockes (7) Schälfurnier verwendet wird, wobei der Block derart gepresst wird, dass der Pressdruek von einer Kante des Blockes ausgehend, gleichmässig fortschreitend über die ganze Fläche des EMI2.7
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> 4. Verfahren nach Anspruch 1, zur Herstellung von Augenfurnier, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die aufeinandergeschichteten Furnierblätter zwecks Erzielung einer besonderen Maserung des künstlichen Furniers Holzperlen (14) regellos eingestreut werden.5. Formpresse zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines gleichmässigen Fortschreitens des Pressdruekes von einer Kante des Furnierblockes (7) her eine keilförmige Einlage (9, 13) aus federndem Werkstoff unter den Stempel der Formpresse, u. zw. entweder zwischen Stempel (3) und Patrize (12) (Fig. 3) oder zwischen Patrize (8) und dem zu verleimenden Block (7) (Fig. 2) eingelegt ist.6. Formpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die keilförmige Einlage (9, 13) aus Gummi besteht. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT157278T | 1937-04-30 |
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Family
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1937
- 1937-04-30 AT AT157278D patent/AT157278B/de active
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