AT15152U1 - Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befestigen eines Pfostens in einem festen Fundament - Google Patents
Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befestigen eines Pfostens in einem festen Fundament Download PDFInfo
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Abstract
Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befestigen eines Pfostens (2), insbesondere einer mobilen Lärmschutzwand, in einem festen Fundament, mit einer sich nach unten verjüngenden, im festen Fundament eingebetteten Verankerungshülse (4) zur Aufnahme des unteren Teils des Pfostens (2), wobei die Verankerungshülse (4) an ihrem oberen Teil Stellstützen (65) aufweist, die eine seitliche Halterung des Pfostens (2) in einer vertikalen Position ermöglichen, wobei der Raum zwischen dem ausgerichteten Pfosten (2) und der Verankerungshülse (4) mit einem Füllgut (8) versehen ist, das durch eine Härtungsmasse gebildet ist, wobei die Innenwände (41, 42) und der Boden (43) der Verankerungshülse (4) mit einer Trennschicht (7) versehen sind, die eine feste Verbindung der Härtungsmasse (8) mit der Verankerungshülse (4) verhindert.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befesti-gen eines Pfostens in einem festen Fundament, insbesondere des Pfostens einer mobilen Lärmschutzwand in einem Betonfundament, mit einer sich nach unten verjiingenden, im festen Fundament eingebetteten Verankerungshülse zur Aufnahme des unteren Teils des Pfostens, wobei die Verankerungshülse an ihrem oberen Teil Stellstützen aufweist, die eine seitliche Halterung des Pfostens in einer vertikalen Position ermöglichen, wobei der Raum zwischen dem ausgerichteten Pfosten und der Verankerungshülse mit einem Füllgut versehen ist.
[0002] Mobile Lärmschutzwände werden für einen befristeten Zeitraum entlang Transportwegen mit dem Ziel gebaut, den durch den Fahrzeugverkehr verursachten Lärm zu absorbieren und/oder abzuschirmen. Diese Lärmschutzwände bestehen aus länglichen prismenförmigen Betonfundamenten, die mit ihren Böden auf die Fahrbahn Oder auf das Straßenbankett in einer Reihe dicht hintereinander gelegt sind. Aus ihren oberen Wänden ragen vertikale Pfosten her-aus, an welchen Lärmschutzplatten mit ihren vertikalen Kanten befestigt sind, die weiters mit ihren unteren Kanten auf der oberen Wand Oder in einer kontinuierlichen Längsrille in der oberen Wand des Betonfundamentes aufliegen. Die Pfostenfüße sind im Betonfundament lösbar befestigt, und zwar entweder so, dass sie in vertikale Einbaulöcher passend eingeschoben sind, wie dies beispielsweise in AT 393 146 B1 gezeigt ist, Oder so, dass sie über Fußflansche am Betonfundament angeschraubt sind, wie beispielsweise in CZ 17 572 U1 gezeigt ist.
[0003] Ein Nachteil dieser Befestigungsvorrichtung ist, dass sie keine Winkelausrichtung der Pfosten im Betonfundament ermöglicht, so dass ihre vertikale Oder fast vertikale Ausrichtung von der Neigung der Basis bzw. des Straßenbanketts unter der Bodenwand des Betonfundamentes relativ zur horizontalen Ebene abhängig ist.
[0004] Aus der CZ 19 057 U1 ist eine Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befestigen eines Pfostens einer mobilen Lärmschutzwand in einem Betonfundament bekannt, bei der eine Winkelausrichtung und lösbare Befestigung des Pfostens in der vertikalen Position bloß in der vertikalen Längsebene der durchlaufenden Rille in der oberen Wand des Betonfundamentes möglich ist. Im Einzelnen weist diese Vorrichtung einen Ankerblock auf, bestehend aus zwei parallelen rechteckigen Seitenplatten, die in ihren unteren Teilen durch einen Ab-standshalter miteinander verbunden sind, und welche unterhalb des Abstandshalters in dem Betonfundament verankert bzw. eingebettet sind. Ein Pfosten mit einem H-förmigen Querschnitt wird mit Ausnehmungen im Fuß seiner Gurtplatten auf dem Abstandshalter aufgesetzt, wobei seine Gurtplatten an parallelen Seitenplatten des Ankerblocks von innen anliegen. Der Pfosten wird urn die Achse des Abstandshalters in der vertikalen Position ausgerichtet und anschlie-ßend mit Schrauben, die Löcher in den Gurtplatten und Langlöcher in Seitenplatten durchset-zen, an den Seitenplatten des Ankerblocks befestigt. Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist, dass man den Pfosten in einer vertikalen Position nur in einer zur Achse des Abstandshalters senk-rechten Ebene ausrichten kann.
[0005] Auch aus anderen Baubereichen sind Vorrichtungen zum vertikalen Ausrichten und Befestigen von Pfosten im Boden bekannt. Beispielsweise ist aus der DE 20 2011 003 830 U1 eine Befestigung eines Pfostens in einer sich verjüngenden, röhrenförmigen, im Boden befestig-ten Verankerungshülse bekannt. Die Verankerungshülse ist an ihrem oberen Rand mit drei symmetrisch angeordneten flanschartigen Vorsprüngen mit Langlöchern in Umfangsrichtung versehen, wobei auf diesen Langlöchern die radialen Langlöcher des Flansches kreuzförmig von oben aufliegen, wobei der Flansch mit seiner zentralen Bohrung an dem Pfosten eingeschoben ist. Nach der Ausrichtung des Pfostens in einer vertikalen Position, durch Schieben des Flansches auf flanschartigen Vorspmngen der Verankerungshülse, werden die Schrauben festgezogen.
[0006] Aus der EP 1 518 977 A1 ist eine Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten eines Pfostens und seiner lösbaren Befestigung in einer rohrförmigen Oder konischen, sich von oben nach unten verjüngenden, im Boden verankerten Verankerungshiilse bekannt. In die Verankerungs- hülse wird der Fersenteil des Pfosten eingeschoben, der Pfosten wird in der vertikalen Position ausgerichtet, und der Raum zwischen dem Pfosten und den Wänden der Verankerungshülse wird mit körnigem Füllgut, zum Beispiel Kies, Schotter, Sand und dergleichen, aufgefüllt. Das körnige Füllgut wird dann eingestampft und von oben mit einem Abschlussmittel, das eine zumindest zweiteilige Abdeckplatte aufweist, bedeckt. Die Abdeckplatte wird auf das körnige Füllgut durch einen ringförmigen Abschnitt, der mit an seinem Umfang angeordneten Schrau-ben am Umfangsflansch an dem oberen Ende de Verankerungshülse angeschraubt ist, nieder-gedrückt.
[0007] Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist eine ungewisse Halterung des Pfostenfußes in der Verankerungshülse bei einer geringen Höhe des körnigen Füllgutes und bei einer kleinen Länge des versenkten Teiles des Pfostenfußes, wenn der Pfosten großen seitlichen Kräften widerste-hen muss, wie es bei einer Lärmschutzwand der Fall ist.
[0008] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung wie eingangs angegeben vorzuse-hen, welche ein vertikales Ausrichten und lösbares, sicheres Befestigen des Pfostens Oder Stehers auch bei kleiner Länge des versenkten Teiles des Pfostenfußes im Befestigungsfiillgut gewährleistet.
[0009] Die oben erwähnten Nachteile beseitigt und die gestellte Aufgabe erfüllt eine Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befestigen von Pfosten Oder Stehern in einem festen Fundament mit den Merkmalen des Anspruches 1, wobei dessen Wesen darin besteht, dass das Füllgut zwischen dem Pfosten bzw. Steher und der inneren Oberfläche der Verankerungs-hülse durch eine Härtungsmasse gebildet ist, die aushärtet, wobei die Innenwände und der Boden der Verankerungshülse glatt und mit einer Trennschicht versehen sind, die eine feste Verbindung der Härtungsmasse mit der Verankerungshülse verhindert.
[0010] Eine solche Ausbildung ermöglicht eine stabile Befestigung des Pfostenfußes im festen Fundament bzw. im Boden, die auch den auf Lärmschutzwandpfosten wirkenden, vom Wind verursachten großen Seitenkräften widersteht. Weil die gehärtete Härtungsmasse mit den Wänden der Verankerungshülse nicht verbunden ist, kann sie beim Abbauen eines Pfostens bzw. Stehers zusammen mit diesem aus der Verankerungshiilse in vertikaler Richtung ausge-zogen werden.
[0011] Es ist vorteilhaft, wenn die Härtungsmasse aus Beton gebildet ist. Diese Materialien sind leicht erhältlich und ökonomisch günstig.
[0012] Vorzugsweise ist die Trennschicht durch einen Anstrich oder eine Spritzschicht Oder durch Einlegen der Trennfolie gebildet.
[0013] Von Vorteil ist es auch, wenn die Verankerungshiilse im Querschnitt die Form eines regelmäßigen Vierecks aufweist, wobei mit zwei einander gegenüberliegenden Wänden in oberen Bereichen Ausrichtmittel mit Stellstützen lösbar verbunden sind, die zum temporären Abstützen des in der vertikalen Position ausgerichteten Pfostens (Stehers) während des Aus-härtens der Härtungsmasse dienen. Eine solche Ausbildung ist sehr wirtschaftlich, denn sie ermöglicht ein Abmontieren der Ausrichtmittel mit den Stellstiitzen nach dem Aushärten der Härtungsmasse und ihre Verwendung beim Ausrichten eines weiteren Pfostens.
[0014] Es ist vorteilhaft, wenn zwei zweite einander gegenüberliegende Wände der Veranke-rungshiilse im oberen Bereich mit eckigen Ausschnitten versehen sind, die zu einer kontinuierli-chen Längsnut in der oberen Wand des Betonfundaments passen, wobei die Verankerungshiilse in das Betonfundament eingegossen ist. Dies ermöglicht einen sicheren Sitz des unteren Randes einer Lärmschutzplatte in der kontinuierlichen Längsnut in der oberen Wand des Beton-fundamentes und ein Einlegen der seitlichen vertikalen Kante in die vertikale Nut des Pfostens mit einem H-Querschnitt.
[0015] Es ist auch giinstig, wenn die Befestigungsmittel zum lösbaren Befestigen der Ausrichtmittel zum Anschluss einer von oben auf die steife Härtungsmasse aufliegenden Haltelasche verwendet werden. Diese Maßnahme sichert den befestigten Pfosten gegen ein Herausziehen aus der Verankerungshülse in vertikaler Richtung.
[0016] Die Erf indung wird nachfolgend anhand von in der beiliegenden Zeichnung veranschau-lichten Ausführungsbeispielen noch weiter erläutert. In der Zeichnung zeigen: [0017] Fig. 1 eine Vorderansicht eines Teils einer auf Betonfundamenten errichteten Lärm- schutzwand; [0018] Fig. 2 einen Schnitt A-A von Fig. 1; [0019] Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Verankerungshiilse mit ausgerichtetem
Pfosten vor der Einbettung in einer Füllmasse; [0020] Fig. 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Ausricht- und Befestigungsmittel einschließlich Haltelasche; und [0021] Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Verankerungshiilse mit darin befestigtem
Pfosten.
[0022] Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, weist eine mobile Lärmschutzwand Betonfunda-mente 1 in Form von länglichen Prismen auf, die jeweils mit ihrem Boden 11 auf einer Fahrbahn Oder einem Straßenbankett in einer Reihe unmittelbar hintereinander gelegt sind. Aus ihren oberen Wänden 12 ragen vertikale Säulen Oder Pfosten 2 mit einem H-Querschnitt, an denen Lärmschutzplatten 3 mit ihren vertikalen Kanten (Rändern) befestigt sind. Mit ihren unteren Kanten liegen die Lärmschutzplatten 3 in einer kontinuierlichen Längsrille 13 in der oberen Wand 12 der Betonfundamente 1 auf. Dabei sind die Pfostenfüße in Verankerungshiilsen 4, die im Betonfundament 1 eingegossen sind, lösbar befestigt. Die Verankerungshiilsen 4 sind wie umgekehrte Pyramidenstümpfe geformt und verjüngen sich von oben nach unten, wobei ihre Querschnitte Vierecke sind. Die Seitenwände 41, 42 und der Boden 43 der Verankerungshiil-sen 4 sind aus glatten Stahlblechen durch Schweißen hergestellt. Fiir eine sichere Befestigung im Betonfundament 1 steht der Boden 43 flanschartig iiber die Seitenwände 41 und 42 der Verankerungshiilse 4 vor. Die ersten zwei gegeniiberliegenden Seitenwände 41 (siehe Fig. 2 und 3) sind im oberen Bereich, an welchem die Ränder 130 einer kontinuierlichen Längsnut 13 anliegen, an den Innenseiten mit Befestigungsmitteln 5 zur Befestigung von Ausrichtmitteln 6 versehen, die zur temporären Abstiitzen des Pfostens 2 während seiner Ausrichtung in die vertikale Position dienen (siehe Fig. 3). Im dargestellten Beispiel sind die Befestigungsmittel 5 durch Schrauben und Gewindelöcher in den ersten einander gegeniiberliegenden Wänden 41 der Verankerungshiilse 4 gebildet. Die Ausrichtmittel 6 sind durch rechteckige Platten gebildet, deren untere Kanten 61 mit Ausschnitten 62 fiir die Befestigungsschrauben 5 versehen sind, und an deren oberen Kanten 63, die im Wesentlichen mit der oberen Wand 12 des Betonfun-daments 1 und mit oberen Kanten der ersten einander gegeniiberliegenden Wände 41 zusam-menpassen, Fiihrungsbiigel 64 befestigt sind. An diesen Fiihrungsbiigeln 64 sind mindestens in zwei Richtungen verschiebbare und durch eine Schraube und Mutter festlegbare Stellstiitzen 65 angeordnet, die zur seitlichen Abstiitzung des Pfostens 2 während seiner Ausrichtung in die vertikale Position dienen.
[0023] Die anderen zwei einander gegeniiberliegenden Seitenwände 42 der Verankerungshiilse 4 sind im oberen Bereich mit eckigen Ausschnitten 420 versehen, die mit dem Querschnitt der kontinuierlichen Längsnut 13 in der oberen Wand 12 des Betonfundamentes 1 zusammen-passen.
[0024] Der Pfosten 2 wird wie folgt vertikal ausgerichtet: [0025] Die Wände 41,42 und der Boden 43 der Verankerungshiilse 4 werden innen mit einer Trennschicht 7, die ein Ankleben bzw. eine feste Verbindung einer nachträglich eingefiigten Härtungsmasse 8 an den Wänden 41, 42 und am Boden 43 verhindert, versehen. Die Trennschicht 7 ist z.B. durch das Trennmittel SOK ULTRA gebildet, sie kann aber auch durch Strei-chen oder Spriihen von jedem anderen Trennmittel Oder durch Einfiigen einer Trennfolie und dergl. gebildet werden.
[0026] Nach dem Einsetzen des Fußes des Pfostens 2 in den Hohlraum der Verankerungshiil- se 4 und seiner Ausrichtung in der vertikalen Position liegen die Stellstützen 65 an den Seiten des Pfostens 2 an, und sie werden mit Befestigungsschrauben 5 am Ausrichtmittel 6 befestigt. In den Hohlraum zwischen dem Pfosten 2 und den Wänden der Verankerungshülse 4 gießt man eine Härtungsmasse 8 bis zur Haltelasche 9, die mit der Höhe des Bodens der kontinuierli-chen Nut 13 bzw. der Unterseite der eckigen Ausschnitte 420 in den zweiten einander gegen-überliegenden Wänden 42 zusammenpasst, und lässt sie erhärten bzw. test werden. Nach Lösen der Befestigungsmittel 5 werden die Ausrichtmittel 6 entfernt, und mit den Befestigungs-mitteln 5 werden die Haltelaschen 9 an den ersten gegenüberliegenden Wänden 41 befestigt. Die Haltelaschen 9 sitzen von oben auf der erhärteten Härtungsmasse 8 auf und verhindern so ihr Ausziehen nach oben aus der Verankerungshülse 4.
[0027] Dank der erhärteten Masse 8, die der Raum zwischen dem Pfosten 2 und den mit Trennschicht 7 bedeckten Wänden 41, 42 und Boden 43 der Verankerungshülse 4 ohne Spiel ausfüllt, kommt es sogar bei extremen an den Pfosten 2 wirkenden Seitenkräften nicht zu einem Verschwenken, wie es bei einem Füllgut 8 aus Schüttmaterial möglich ist.
[0028] Dank der Trennschicht 7 kommt es nicht zum Anhaften der Härtungsmasse 8 an den Wänden 41, 42 und am Boden 43 der Verankerungshülse 4, und nach dem Abschrauben der Haltelaschen 9 kann man den Pfosten 2 der mit verfestigten Härtungsmasse 8 dank der koni-schen Anordnung der Wände 41,42 vertikal ausziehen.
Claims (6)
- Ansprüche1. Vorrichtung zum vertikalen Ausrichten und lösbaren Befestigen eines Pfostens (2) in einem festen Fundament, insbesondere des Pfostens einer mobilen Lärmschutzwand in einem Betonfundament (1), mit einer sich nach unten verjüngenden, im festen Fundament einge-betteten Verankerungshülse (4) zur Aufnahme des unteren Teils des Pfostens (2), wobei die Verankerungshülse (4) an ihrem oberen Teil Stellstützen (65) aufweist, die eine seitli-che Flalterung des Pfostens (2) in einer vertikalen Position ermöglichen, wobei der Raum zwischen dem ausgerichteten Pfosten (2) und der Verankerungshiilse (4) mit einem Fiillgut (8) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Fiillgut (8) zwischen dem Pfosten (2) und der inneren Oberfläche der Verankerungshiilse (4) durch eine Härtungsmasse gebildet ist, wobei die Innenwände (41,42) und der Boden (43) der Verankerungshiilse (4) mit einer Trennschicht (7) versehen sind, die eine feste Verbindung der Härtungsmasse (8) mit der Verankerungshiilse (4) verhindert.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Härtungsmasse (8) aus Beton gebildet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 Oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschicht (7) durch Streichen Oder Spriihen, Oder durch Einfiigen einer Trennfolie gebildet ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Anspriiche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungshiilse (4) im Querschnitt die Form eines regelmäßigen Vierecks aufweist, wobei zwei einander gegeniiberliegende erste Wände (41) in den oberen Bereichen Befesti-gungsmittel (5) zum lösbaren Verbinden von Ausrichtmitteln (6) mit Stellstiitzen (65) auf-weisen, die zum einstweiligen - bis zum Erhärten der Härtungsmasse (8) - seitlichen Ab-stiitzen des in der vertikalen Position ausgerichteten Pfostens dienen.
- 5. Vorrichtung nach einem der Anspriiche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zweite, einander gegeniiberliegende Wände (42) der Verankerungshiilse (4) im oberen Be-reich der Verankerungshiilse (4) mit Ausschnitten (420) versehen sind, die mit einer konti-nuierlichen Längsnut (13) in der oberen Wand (12) des Betonfundaments (1) zusammen-passen, wenn die Verankerungshiilse (4) in das Betonfundament (1) eingegossen ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspriiche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Haltelasche (9) von oben auf der steifen Härtungsmasse (8) aufliegt, wobei gegebenenfalls die Befestigungsmittel (5) zum lösbaren Befestigen der Ausrichtmittel (6) zum Anschluss der Haltelasche (9) dienen. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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