AT134748B - Elektrolyt-Kondensator. - Google Patents
Elektrolyt-Kondensator.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrolyt-Kondensator. Die bisherigen Elektrolyt-Kondensatoren sind meist mit einem Isolierstoffdeekel versehen, durch den der Elektrodenträger hindurchgeführt ist. Es ist nun schwierig, einen feuchtigkeitsdichten Abschluss zwischen dem Becherdeckel und den durch diesen Deckel geführten Anodenträger zu erreichen. Nur unter Verwendung teurer Konstruktionselemente ist es möglich, an dieser Stelle einen dichten Abschluss zu erreichen. Durch die vorliegende Erfindung sollen nun die die Herstellung des Kondensators verteuernden Bauteile, die der Abdichtung zwischen Deekel und Anodenträger dienen, vermieden werden. Erreicht wird dieser Vorteil gemäss der Erfindung dadurch, dass an Stelle eines Isolierstoffdeckels ein Metalldeckel verwendet wird, der aus dem gleichen Material gefertigt ist wie der Anodenträger, so dass der Anodenträger und der Deekel aus einem Stück gefertigt werden können. Die Herstellung dieses Teiles kann entweder dadurchgesehehen, dass der Becherdeckel in Form einer Scheibe an den stabförmigen Elektroden- träger angestaucht oder aber aufgeschrumpft wird. Es wäre auch denkbar, dieses Teil als Gussteil herzustellen. Der Becherdeckel wird in üblicher Weise durch Einrollen mit einer isolierenden Zwischenlage, beispielsweise aus Gummi, mechanisch mit dem Becher verbunden. Da bekanntlich beim Betrieb eines Elektrolytkondensators leicht Gase entstehen, so muss das Kondensatorgefäss so ausgebildet sein, dass eine Expansionsmögliehkeit des Gases vorhanden ist, da sonst die Gefahr einer Zerstörung des Bechers besteht. Bei den bisherigen Kondensatoren ist meist der Deckel dementsprechend ausgebildet. Da jedoch der Deckel des Bechers gemäss der Erfindung mit dem Elektrodenträger aus einem Stück besteht und sich nicht durchbiegen darf, so wird der Becher gemäss der Erfindung mit einem doppelten Boden aus- gerüstet. Der innere Boden des Bechers ist membranartig ausgebildet, so dass er sich leicht durchbiegen kann. Zwischen dem inneren und dem äusseren Boden besteht ein genügender Raum, damit der innere Boden sich ausdehnen kann. Der äussere Boden dient als Standfläche für den Becher. In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit 7 ist der Elektrodenträger bezeichnet, an dem der Deckel 2 angestaucht ist. Als Werkstoff für den Elektrodenträger 1 und den Deckel 2 wird zweckmässig Aluminium gewählt, das ja bekanntlich für Elektrolytkondensatoren das geeignete Elektrodenmaterial ist. In dem Elektrodenträger 1 ist das Anodenblech 3 in einen Schlitz des Stabes 1 eingesetzt und fest mit dem Stab 1 verbunden. Das Anoden- EMI1.1 Rand eine Anzahl von Eindrückungen 4 vorgesehen, in die sich der Dichtungsring ; aus Gummi einlegt. Die Befestigung des Deckels 2 in dem Bech-ergehäu : 5e 6 findet in üblicher Weise durch Einrollen statt. Durch den Dichtungsring 5 wird ein absolut feuchtigkeitssicherer Abschluss zwischen dem Deckel 2 und dem Bechergehäuse 6 erreicht. Das Bechergehäuse 6 dient als Kathode. Als Anschlussstück für das Gehäuse 6 ist der Lötschwanz 7 vorgesehen. Als Anschluss für die Anode dient die Klemmschraube 8 oder der Lötschwanz 9 an dem Elektrodenträger 7. Mit dem Gehäuse 6 fest verbunden ist der Boden 10. Dieser Boden 10 besitzt konzentrisch verlaufende Einknickungen, so dass der Boden 10 sich bei etwa auftretenden Gasbildungen oder bei starker Erwärmung des Elektrolyten genügend ausdehnen kann. An dem Bechermantel 6 ist ferner der Boden 11 fest angeordnet, der als Standfläche für den Kondensator dient. Damit die zwischen dem Boden 10 und dem Boden 11 beiindliehe Luft entweichen kann, wenn der Boden 10 sich ausdehnt, so sind in der Wandung des Bodens 11 einige Üffmmgen 12 vorgesehen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 dem Elektrodenträger (1) angestaucht ist.3. Elektrolyt-Kondensator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel mit dem Bechermantel (6) durch Einrollen mit einer isolierenden Zwischenlage (5), z. B.Gummi, verbunden ist.4. Elektrolyt-Kondensator nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Becher einen doppelten Boden (10, 11) besitzt, von denen der innere Boden (10) mit konzentrisch verlaufenden Eindrückungen versehen ist.5. Elektrolyt-Kondensator nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Boden (11) Öffnungen (12) besitzt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE134748X | 1931-11-28 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT134748B true AT134748B (de) | 1933-09-25 |
Family
ID=5665649
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
AT134748D AT134748B (de) | 1931-11-28 | 1932-07-28 | Elektrolyt-Kondensator. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT134748B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1097036B (de) * | 1952-02-02 | 1961-01-12 | Maria Steiner Geb Fuessel | Elektrolytischer Kondensator |
-
1932
- 1932-07-28 AT AT134748D patent/AT134748B/de active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1097036B (de) * | 1952-02-02 | 1961-01-12 | Maria Steiner Geb Fuessel | Elektrolytischer Kondensator |
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