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AT128086B - Elektromagnetischer Erzscheider. - Google Patents

Elektromagnetischer Erzscheider.

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Publication number
AT128086B
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Authority
AT
Austria
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electromagnetic ore
magnetic
electromagnetic
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Application number
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English (en)
Inventor
Bartel Dr Granigg
Original Assignee
Bartel Dr Granigg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bartel Dr Granigg filed Critical Bartel Dr Granigg
Application granted granted Critical
Publication of AT128086B publication Critical patent/AT128086B/de

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromagnetischer Erzscheider. 



   Die bekannten magnetischen Scheider, welche das magnetische Gut vom unmagnetischen beim Durchrieseln desselben durch ein magnetisches Feld dadurch scheiden, dass die magnetischen Teilchen entweder angehoben oder aus ihrer Bahn abgelenkt werden, leiden an dem Übelstande, dass der Reaktionsraum immer nur als kurzer Spalt hergestellt werden konnte und ausserdem das magnetische Feld infolge grosser Streuverluste nur mangelhaft ausgenutzt wurde. 



   Zur Vermeidung dieser Übelstände wurden bereits Erzscheider vorgeschlagen, bei denen das zu trennende Material durch einen in sich geschlossenen, ringförmigen, von   magnetisehen Kraftlinien dureh-   setzten Luftspalt hindurchgeleitet wird und die so ausgebildet sind, dass. das   magnetische Schlussetück   aus einem Aussenpol in Form eines Rotationskörpers und einem zentral angeordneten Innenpol gebildet ist. Eine derartige Ausbildung des magnetischen   Schlussstückes   gestattet das Entstehen eines sehr kräftigen Magnetfeldes, welches auch schwach magnetische Körper zu scheiden gestattet, während die ringförmige Anordnung einen langen, wirksamen Spalt erzeugt.

   Erfindungsgemäss wird nun bei einem solchen Scheider die das Scheidegut zuführende Aufgabevorriehtung drehbar ausgeführt, so dass das Gut mit einer tangential zur Drehrichtung wirkenden Geschwindigkeitskomponente in den Scheidespalt gelangt. 



   Der Umstand, dass auf die durch den Scheidespalt fallenden Teilchen durch die Drehbewegung des Zuführungsorgans auch eine tangentiale Kraft wirkt, verursacht, dass die unter dem Einflusse der Schwerkraft entstehende Parabel, nach der das Gut durch den   Scheidespalt   fällt, in horizontaler Richtung ausgezogen wird, und so das Scheidegut längere Zeit in der Scheidezone verweilt, als das ohne diese Drehbewegung abfallende Gut. Es ist daher die Scheidewirkung des magnetischen Spaltes eine intensivere. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch einen Scheider mit drehbarer   Aufgabenvorriehtung,   Fig. 2 eine Mehrfachanordnung desselben Scheiders. Die Fig. 3-5 zeigen Einzelheiten. 



   Der Kern 20 besitzt eine Anzahl Arme   21,   welche sich dem Kopfe 22 des Kernes 20 nähern und dort zu einem Ring 23 vereinigt sind. Die Magnetwicklungen 24 können am Kern 20, sowie auch auf den Armen 21 angebracht sein. Die über dem Kopf 22 des Kernes angeordnete Gosse besteht aus einem drehbar gelagerten kegelförmigen Bodenteil   25,   der in seiner Entfernung gegen den feststehenden Zylinder 26 einstellbar ist und bei seiner Drehung das Scheidegut mit einer tangential wirkenden Komponente in den Scheideraum bringt. 



   In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, welche sich aus der konzentrischen Anordnung von zwei Apparaten nach Fig. 1 von selbst ergibt. Der zentrale Kern 27 ist hier von zwei konzentrischen Kernen 28 und 29 umgeben, welche mit ihren Fussteilen 30 magnetisch verbunden sind und mit ihren Kopfteilen die konzentrischen Scheidespalte 31 und 32 bilden. Die konzentrischen Gossen 33 und 34 dienen zur Zufuhr des Scheidegutes. 



   Fig. 3 veranschaulicht die Wirkung der Drehbewegung auf das Scheidegut. Während nämlich ein Scheidekörnchen   A   unter der Wirkung der Schwerkraft in der durch Pfeil fl angedeuteten Parabel niedergeht, beschreibt es unter der Wirkung der Drehbewegung des Kegels 35 den längeren Weg in der Richtung des   Pfeiles a.   



   Fig. 4 veranschaulicht eine drehbare Gosse, wie sie auch in Fig. 1 dargestellt ist, in grösserem Massstabe. Ein um eine Achse 36 drehbar gelagerter Kegel 37 ragt mit seinem Rande 38 bis in den Scheidespalt, um die tangential wirkende Kraft der Drehung auf das Scheidegut voll zur Wirkung zu bringen. 



  Der feststehende über ihm angeordnete Zylinder 39 ist in der Höhe verstellbar, so dass durch die Einstellung 

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 dieses Spaltes in Verbindung mit der Drehzahl des Kegels 37 die Geschwindigkeit der Materialzufuhr in den Scheider geregelt werden kann. Ein oder mehrere am Zylinder 39 angeordnete Abstreifer 40 verhindern die   Brückenbildung   des magnetischen Materiales über dem.   Scheidespalt.   



   Fig. 5 zeigt im Schnitt eine Gosse mit feststehendem Kegel 41 und drehbarem Zylinder 42, der zweckmässig mit Flügeln 43 versehen ist, um den aus dem Gossen-Spalt austretenden Scheidegut einen starken Drehimpuls zu geben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetischer Erzscheider, bei welchem das Scheidegut durch einen ringförmigen Luftspalt hindurchgeleitet wird, und bei welchem das magnetische   Schlussstück   aus einem Aussenpol in Form eines Rotationskörpers und einem zentral angeordneten Innenpol gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die das Scheidegut zuführende Aufgabevorrichtung drehbar ist, so dass das Gut mit einer tangential zur Drehrichtung wirkenden Geschwindigkeitskomponente in den Scheidespalt gelangt.

Claims (1)

  1. 2. Elektromagnetischer Erzscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische EMI2.1 angeordnet sind, welche gegen den Kopf (22) geführt und dort zu einem Ring vereinigt sind, der mit dem Kopf (22) den ringförmigen Scheidespalt bildet.
    3. Elektromagnetischer Erzscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer gemeinsamen Grundplatte (30) mehrere konzentrisch angeordnete Magnetkerne (27, 28, 29) vorgesehen sind, welche mit ihren Köpfen konzentrische Scheidespalte bilden.
    4. Elektromagnetischer Erzscheider nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der das Gut zuführende Gossenboden (25) und (37) drehbar gelagert ist.
    . 5-. Elektromagnetischer Erzscheìder nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass um des feststehenden Gossenboden (41) der Zylindermantel (42) drehbar gelagert ist.
    6. Elektromagnetischer Erzscheider nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (42) zur Erhöhung der Wirkung mit Flügeln (43) versehen ist, um dem in die Scheidezone eintretenden Gut zwangsläufig eine tangential zur Drehrichtung wirkende Geschwindigkeitskomponente zu erteilen.
    7. Elektromagnetischer Erzscheider nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Scheidespalt Abstreifer fez vorgesehen sind, um eine Brückenbildung des magnetischen Materials im Scheidespalt zu verhindern. EMI2.2
AT128086D 1929-09-07 1929-09-07 Elektromagnetischer Erzscheider. AT128086B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT128086T 1929-09-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT128086B true AT128086B (de) 1932-05-10

Family

ID=3635489

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT128086D AT128086B (de) 1929-09-07 1929-09-07 Elektromagnetischer Erzscheider.

Country Status (1)

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AT (1) AT128086B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747295C (de) * 1941-12-20 1944-09-18 Dr Bartel Granigg Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Trennung feinen, ungleichkoernigen Gutes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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