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AT1249U1 - Lastaufnahmeeinrichtung - Google Patents

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Publication number
AT1249U1
AT1249U1 AT0046894U AT46894U AT1249U1 AT 1249 U1 AT1249 U1 AT 1249U1 AT 0046894 U AT0046894 U AT 0046894U AT 46894 U AT46894 U AT 46894U AT 1249 U1 AT1249 U1 AT 1249U1
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AT
Austria
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load
load suspension
suspension device
damping
pressure medium
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Application number
AT0046894U
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English (en)
Original Assignee
Kinshofer Greiftechnik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from DE9418694U external-priority patent/DE9418694U1/de
Application filed by Kinshofer Greiftechnik filed Critical Kinshofer Greiftechnik
Publication of AT1249U1 publication Critical patent/AT1249U1/de

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  • Jib Cranes (AREA)

Abstract

Eine Lastaufnahmeeinrichtung, insbesondere ein Ladekran, vorzugsweise ein auf einem Fahrgestell eines Lastkraftwagens od. dgl. montierter Teleskopkran, weist eine drehbare Kransäule auf. An dieser ist ein um eine im wesentlichen horizontale Achse verschwenkbarer Hubarm angeordnet, der mit einem Lastaufnahmemittel (16), beispielsweise einem Haken, einem Greifer oder einer Behälteraufnahmevorrichtung, versehen ist. Die Behälteraufnahmevorrichtung ist um eine zumindest im wesentlichen horizontale Achse (11) schwenkbar an einem Ausleger (1) angeordnet, wobei diesem Lastaufnahmemittel ein Hebelarm (17) zugeordnet ist. Um das Lastaufnahmemittel gegen Pendelbewegungen zu dämpfen und einfach anklappbar auszubilden, ist der Hebelarm (17) an einem Dämpfungszylinder (8) abgestützt, der zumindest begrenzt schwenkbar am Ausleger (1) befestigt ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 säule, an welcher ein um eine im wesentlichen horizontale Achse verschwenkbarer Hubarm angeordnet ist, mit einem Lastaufnahmemittel, beispielsweise einem Haken, einem Greifer oder einer Behälteraufnahmevorrichtung, welches um zumindest eine im wesentlichen horizontale Achse schwenkbar an einem Ausleger angeordnet ist, wobei an dem Lastaufnahmemittel ein Hebelarm angeordnet ist. 



  Aus dem Stand der Technik sind Lastaufnahmeeinrichtungen bekannt. Beispielsweise sind Ladekräne auf Lastkraftwagen bekannt, die üblicherweise aus einer drehbaren Kransäule bestehen, an welcher ein um eine horizontale Achse verschwenkbar angeordneter Hubarm angeordnet 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist, der vorzugsweise an seinem freien Ende einen sogenannten Knickarm aufweist, der ebenfalls um eine weitere horizontale Achse schwenkbar am Hubarm angelenkt ist. An den Knickarm schliesst sich eine Serie teleskopartig ineinander schiebbarer Arme an, welche als Schubarme bezeichnet werden. An dem letzten dieser Schubarme ist ein Lastaufnahmemittel angeordnet. Bei- 
 EMI2.1 
 derartigen Behälteraufnahmevorrichtungen handelt es sich um solche Zusatzgeräte, die insbesondere zur Hand- habung von Abfallbehältern verwendet werden.

   Um solche Behälter entleeren zu können, genügt es nicht, wenn diese mit dem Ladekran angehoben und abgesenkt werden können. Um einen solchen Behälter zu entleeren, muss vielmehr ein zusätzlicher Mechanismus eine am Behälter vorgesehene Klappe öffnen oder beispielsweise den Be- hälter insgesamt auseinanderklappen. Die   hierfür   benö-   ... "    tigten Zusatzgeräte bleiben in der Regel konstant mit dem Ende des Ladekrans verbunden und müssen somit währ- end der Fahrt derart mit dem Teleskoparm verbunden wer- den, dass eine Pendelbewegung dieser Behälteraufnahme- vorrichtung vermieden wird.

   Aber auch während der be- stimmungsgemässen Arbeit mit dieser Behälteraufnahmevor- richtung sind Pendelbewegungen der Behälteraufnahmevor- richtung unerwünscht, da für ein zielgenaues Greifen ein möglichst nicht pendelndes Lastaufnahmemittel not- wendig ist. Aus dem Stand der Technik ist es daher be- kannt, die Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels durch zumindest eine Reibbremse zu verringern. Da ins- besondere die Behälteraufnahmevorrichtungen um ihre in Betriebsstellung vertikale Achse drehbar sein müssen, weisen derartige Lastaufnahmeeinrichtungen einen Dreh- motor, vorzugsweise hydraulisch angetrieben, zwischen dem Lastaufnahmemittel und dem Ausleger auf.

   Die voran- stehend erwähnten Reibbremsen sind jedoch nur dann in sinnvoller Weise verwendbar, wenn ausreichend grosse Flächen zwischen dem Lastaufnahmemittel und der Halte- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 rung des Lastaufnahmemittels vorhanden sind. Aus diesem Grunde ergibt sich der Nachteil, dass insbesondere bei einer Behälteraufnahmevorrichtung die konstruktive Ausgestaltung der Lastaufnahmeeinrichtung durch den Drehmotor, das Lastaufnahmemittel und die Reibbremse sehr hochbauend ist. Da die Bauhöhe derartiger Lastaufnahmeeinrichtungen auf Lastkraftwagenfahrgestellen eingeschränkt ist, ergeben sich durch die grosse Bauhöhe der voranstehend genannten Konstruktion Probleme hinsichtlich der Tragkraft bzw. der Auslegerlänge. 



  Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Auf gab e zugrunde, eine gattungsgemässe Lastaufnahmeeinrichtung zu schaffen, deren Lastaufnahmemittel in konstruktiv einfacher Weise gegen Pendelbewegungen gedämpft und darüberhinaus in einfacher Weise anklappbar ausgebildet ist, wobei insbesondere eine kompakte Bauweise des Lastaufnahmemittels und der damit verbundenen Antriebsaggregate erzielt werden soll. 



  Die L ö s u n g dieser Aufgabenstellung sieht bei einer gattungsgemässen Lastaufnahmeeinrichtung vor, dass der Hebelarm an einem Dämpfungszylinder abgestützt ist, welcher zumindest begrenzt schwenkbar am Ausleger befestigt ist, so dass Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels um die horizontale Achse gedämpft werden. 



  Vorteil dieser Ausgestaltung ist, dass der Dämpfungszylinder in einem Bereich oberhalb oder neben dem Ausleger angeordnet werden kann und eine starke Dämpfung der Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels in konstruktiv einfacher Weise erzielbar ist. 



  Die Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels werden in vorteilhafter Weise dadurch gedämpft, dass der Dämpfungszylinder einen in einem Zylinder verschiebbar geführten Kolben hat, der an seinen beiden Stirnseiten jeweils eine Kolbenstange aufweist, welche die Stirnseiten des Zylinders durchgreifen, wobei beide Kolben- 

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 stangen den gleichen Durchmesser haben und die beiden beidseitig des Kolbens angeordneten Druckmediumräume über zumindest eine Leitung miteinander verbunden sind. Ein derart ausgebildeter Dämpfungszylinder hat den Vorteil, dass durch die gleichen Kolbenflächen beidseitig des Kolbens eine gleichmässige Dämpfung der Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels in beide Pendelrichtungen erfolgt.

   Die beiden Kolbenstangen werden   hietbei   vorzugsweise durch die Stirnseiten der Zylinder geführt, gegen welche die Kolbenstangen abgedichtet sind. 



  Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Hebelarm drehfest an einem Kreuzgelenk befestigt ist, welches zwei im Querschnitt im wesentlichen u-förmige Aufnahmen mit im wesentlichen rechtwinklig zueinander in parallelen Ebenen angeordneten Schwenkachsen aufweist. Ein derartiges Kreuzgelenk hat den Vorteil, dass das Lastaufnahmemittel in zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Richtungen bewegbar ist, wobei die Pendelbewegungen zumindest in einer Richtung mittels des Dämpfungszylinders gedämpft werden. 



  Insbesondere bei Verwendung einer Behälteraufnahmevorrichtung, aber auch eines Greifers, beispielsweise eines Zweischalengreifers, als Lastaufnahmemittel hat es sich als vorteilhaft erwiesen, zwischen dem Ausleger und dem Lastaufnahmemittel einen hydraulischen Drehantrieb anzuordnen, so dass das Lastaufnahmemittel mit diesem Drehantrieb lagegenau zum aufzunehmenden Gut ausgerichtet werden kann. Da bei diesen Lastaufnahmemitteln mitunter ein sehr genaues Greifen des Gutes erforderlich ist, wirkt sich die Dämpfung der Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels mittels des erfindungsgemässen Dämpfungszylinders in besonders vorteilhafter Weise aus. 



  Die Leitung zwischen den beiden beidseitig des Kolbens angeordneten Druckmediumräumen innerhalb des Zylinders 

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 ist vorzugsweise als eine Bohrung im Kolben ausgebildet. Gegenüber der Anordnung einer ausserhalb des Zylinders angeordneten Leitung, welche die beiden Druckmediumräume verbindet, hat diese Ausgestaltung den Vorteil, dass eine Beschädigung der Verbindungsleitung zwischen den Druckmediumräumen durch Anschlagen des Dämpfungszylinders an einem Hindernis vermieden wird. Selbstverständlich ist es auch möglich, in dem Kolben mehrere Bohrungen anzuordnen, über welche ein Hin-und Herflie- ssen des Druckmediums in den Druckmediumräumen ermöglicht wird.

   Die Druckmediumräume sind somit kommunizierend verbunden, so dass Schwingungen des Lastaufnahmemittels über den Hebelarm auf eine der beiden Kolbenstangen des Dämpfungszylinders und somit auf den Kolben des Dämpfungszylinders übertragen werden. Diese Schwingungen werden durch das in den beidseitig des Kolbens angeordneten Druckmediumräumen befindliche Druckmedium, vorzugsweise Hydraulikflüssigkeit, gedämpft. Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Leitung mit einer Drossel auszubilden, die entsprechend der gewünschten Dämpfung der Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels ausgelegt werden kann. 



  Um neben der Dämpfung der Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels auch eine gesteuerte Verschwenkbewegung des Lastaufnahmemittels über den Dämpfungszylinder ausführen zu können, ist   #µ   bei der erfindungsgemässen Lastaufnahmeeinrichtung vorgesehen, dass der Dämpfungszylinder derart an einem Hydrauliksystem angeschlossen ist, dass der Dämpfungszylinder zumindest einseitig mit Druckmedium, vorzugsweise    Hydraulikflüssigkeit   beaufschlagbar ist, so dass über den Dämpfungszylinder eine Verschwenkbewegung des Lastaufnahmemittels steuerbar ist. Vorzugsweise wird der Druckmediumraum des Dämpfungszylinders mit der an sich bei derartigen Lastaufnahmeeinrichtungen vorhandenen Hydraulikpumpe verbunden, der auf der dem Verbindungspunkt der Kolbenstange mit dem Hebelarm gegenüberliegenden Stirnseite angeordnet ist.

   Bei Druckbeaufschlagung des Dämpfungszylinders 

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 wird auf diese Weise die an dem Hebelarm angeschlossene Kolbenstange aus dem Zylinder ausgeschoben, wodurch eine Verschwenkbewegung des Lastaufnahmemittels um seinen 
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 Tankleitung aus dem Zylinder gedrückt. Die Verbindungsleitung zwischen den beiden Druckmediumräumen ist derart bemessen, dass nur geringe Mengen des über die Pumpe geförderten Druckmediums von dem mit Druckmedium beaufschlagten Druckmediumraum in den gegenüberliegenden Druckmediumraum abfliessen. 



  Um das Lastaufnahmemittel nunmehr wieder in seine Arbeitsstellung zu   überführen, wird   der Pumpendruck reduziert bzw. abgeschaltet, so dass das Lastaufnahmemittel 
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 EMI6.3 
 bei zwischen den beiden   Druckmediumräumen   ein Druckmediumaustausch über die Verbindungsleitung erfolgt. Dieser Druckmediumaustausch ist dann abgeschlossen, wenn das Lastaufnahmemittel in seine Arbeitsstellung überführt ist. 



  Zur Dämpfung von Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels um eine Schwenkachse des Kreuzgelenks ist der Dämpfungszylinder und zur Dämpfung von Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels um die zweite Schwenkachse des Kreuzgelenks ist eine Reibbremse vorgesehen. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung werden Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels in zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Richtungen gedämpft, ohne dass auf die hohe Beweglichkeit des Lastaufnahmemittels relativ zum Ausleger verzichtet werden muss. 



  Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass am Ausleger ein Arretierungselement für das Lastaufnahmemittel vorgesehen ist. Bei dieser Ausge- 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 staltung ist es vorteilhaft, dass nach Befestigung des Lastaufnahmemittels mit dem Arretierungselement der Pumpendruck für das Ausschieben der Kolbenstange zum Anklappen des Lastaufnahmemittels abgeschaltet werden 
 EMI7.1 
 tierungsmittel durch Einfahren des Teleskops in Verbindung mit dem Lastaufnahmemittel gebracht wird. Beispielsweise kann das Arretierungsmittel als ein an einem Teleskopteil angeordneter Haken ausgebildet sein, welcher mit einer Aufnahme im Lastaufnahmemittel verrastbar ist, wobei das Lastaufnahmemittel an einem Teleskopteil angehängt ist, welches relativ zu dem das Arretierungselement aufweisenden Teleskopteil bewegbar ist. 



  Weitere Merkmale und Vorteile der   erfindungsgemässen   Lastaufnahmeeinrichtung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der eine bevorzugte Ausführungsform der Lastaufnahmeeinrichtung 
 EMI7.2 
 
Lastaufnahmeeinrichtung mit einem
Lastaufnahmemittel in angeklappter bzw. in Arbeitsstellung ;   Figes,2   eine schematische Darstellung eines Hy- draulikkreislaufes zur Ansteuerung eines Dämpfungszylinders der Lastauf- nahmeeinrichtung gemäss Figue   Fig".   3 den Dämpfungszylinder gemäss   Fig. 2   bei
Beaufschlagung mit Druckmedium ;

     Fige-4   den Dämpfungszylinder gemäss   Figer,3   bei der Überführung des Lastaufnahmemittels aus der angeklappten Stellung gemäss 

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 stellten Ladekrans, der aus zwei Teleskopteilen 2 und 3 besteht, von denen das Teleskopteil 2 in das Teleskopteil 3 einschieb-oder aus diesem auschiebbar ist. Das Teleskopteil 2 weist an seinem dem Teleskopteil 3 gegenüberliegenden Ende eine Platte 4 auf, die mit dem Teleskopteil 2 verschweisst ist. An der Platte 4 sind im 
 EMI8.4 
 
 EMI8.5 
 der ausgerichtet sind. 



  In den Bohrungen 6 der Platten 5 sind Zapfen gelagert, die an einem Zylinder 7 eines Dämpfungszylinders 8 angebracht sind. Der Dämpfungszylinder 8 ist somit um die Zapfen verschwenkbar zwischen den Platten 5 gelagert. 



  Am unteren Ende der Platte 4 sind zwei Platten 9 parallel verlaufend und beabstandet zueinander angeordnet, welche an ihren freien Enden jeweils eine Bohrung 10 haben, die koaxial zueinander ausgerichtet sind. In die Bohrungen 10 ist ein Bolzen 11 eingesetzt, an dem ein Kreuzgelenk 12 um den Bolzen 11 schwenkbar gelagert ist. 



  Das Kreuzgelenk 12 besteht aus einer im Querschnitt uförmigen Aufnahme und   ein : ; massiven   Auge 14, wobei die Aufnahme aus zwei Schenkeln 13 besteht und diese Schenkel 13 parallel verlaufend zueinander angeordnet sind. 



  Jeder Schenkel 13 weist eine Bohrung auf, wobei diese 

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 koaxial zueinander ausgerichtet sind. Ebenso weist das Auge 14 eine Bohrung auf. Die Achsrichtungen der Bohrungen in den Schenkeln 13 und in dem Auge 14 sind rechtwinklig in parallelen Horizontalebenen zueinander ausgerichtet, wobei die Bohrung in dem Auge 14 von dem Bolzen 11 durchgriffen ist, so dass das Auge 14 um den Bolzen 11 relativ zu den Platten 9 verschwenkbar ist. 



  Zwischen den Schenkeln 13 des Kreuzgelenks 12 ist ein Ansatz eines Hydraulikdrehmotors 15 angeordnet, der über einen nicht dargestellten Bolzen schwenkbeweglich zwischen den Schenkeln 13 gelagert ist. Um die Pendelbewegungen des Hydraulikdrehmotors 15 zwischen den Schenkeln 13 des Kreuzgelenks 12 zu   dämpfen, befindet   sich zwischen den Schenkeln 13 und dem Ansatz des Hydraulikdrehmotors 15 eine an sich bekannte Reibbremse, die in   äed     Fi. 1   nicht dargestellt ist. 



  Unterhalb des Hydraulikdrehmotors 15 befindet sich ein Lastaufnahmemittel 16, welches im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Behälteraufnahmevorrichtung für die Aufnahme von mit recyclebaren Rückständen befüllten Sammelcontainern vorgesehen ist. 



  Am Auge des Kreuzgelenks 12 ist ein Hebelarm 17 angebracht, der an seinem freien Ende eine Bohrung aufweist, durch welche ein Bolzen 18 gesteckt ist, der den Hebelarm 17 mit einer Kolbenstange 19 verbindet.   bid     Figtut. l   zeigt das Lastaufnahmemittel 16 sowohl in der Arbeitsstellung als auch in einer angeklappten Stellung, die durch strichpunktierte Linien dargestellt ist. Ferner ist aus   äee     Fig   1 ein Arretierungselement 20 zu entnehmen, welches als L-förmiger Haken ausgebildet und am Teleskopteil 3 angeschweisst ist. Das Arretierungselement 20 greift mit seinem freien Ende in eine Öffnung des Lastaufnahmemittels 16, wenn dieses parallel zum Ausleger angeklappt ist.

   Die Arretierung des Lastaufnahmemittels 16 erfolgt hietbei dadurch, dass das 

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 Teleskopteil 2 so weit in das Teleskopteil 3 eingeschoben wird, bis das Arretierungselement 20 in das Lastaufnahmemittel 16 eingreift. 



  Nachfolgend wird die Ausgestaltung des Dämpfungszylinders 8 anhand der   FigeH2   bis 4 beschrieben. 



  Der Dämpfungszylinder 8 besteht aus dem hohlen Zylinder 7, in dem ein Kolben 21 verschiebbar geführt ist. Der Aussendurchmesser des Kolbens 21 entspricht hierbei dem Innendurchmesser des Zylinders 7. 



  Der Kolben 21 hat an seinen beiden Stirnseiten jeweils eine Kolbenstange 19 und 22, von denen die Kolbenstange 19 einen mit dem Hebelarm 17 verbindbaren Anschluss 23 hat. Die Kolbenstangen 19 und 22 durchgreifen die Stirnseiten des Zylinders 7 und sind gegenüber den Stirnseiten des Zylinders abgedichtet. Beidseitig des Kolbens 21 wird somit innerhalb des Zylinders 7 ein Druckmediumraum 24 bzw. 25 ausgebildet, wobei die Druckmediumräume 24,25 über eine Bohrung 26 im Kolben 21 kommunizierend miteinander verbunden sind. Die Druckmediumräume 24 und 25 sind mit Druckmedium, nämlich Hydraulikflüssigkeit befüllt. In der Bohrung 26 ist eine Drossel 27 angeordnet, mit welcher der Volumenstrom zwischen den Druckmediumräumen 24 und 25 bei einer Schwingung des Kolbens 21 gedrosselt wird. 



     Fi 2   zeigt darüberhinaus den Anschluss des Dämpfungszylinders 8 an ein Hydrauliksystem 28 eines in üblicher Weise auf einem Fahrgestell eines Lastkraftwagens montierten Krans. 



  Bei diesem Hydraulikkreislauf 28 ist eine alternative Versorgung des Dämpfungszylinders 8 bzw. des Hydraulikdrehmotors 15 mit Druckmedium vorgesehen. Hiezu weist der Hydraulikkreislauf 28 eine Pumpe 29 auf, mit der Druckmedium aus einem Tank 30 angesaugt wird. Über eine Zuleitung 31 ist die Pumpe 29 mit dem Druckmediumraum 

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 24 des Dämpfungszylinders 8 verbunden. In diese Zuleitung 31 ist ein Magnetventil 32 und ein entsperrbares Rückschlagventil 33 geschaltet. 



  Das Magnetventil 32 ist darüberhinaus über eine Leitung 34 mit einem schaltbaren Wegeventil 35 verbunden, an welchem in an sich bekannter Weise der Hydraulikdrehmotor 15 angeschlossen ist, so dass die Drehrichtung des Hydraulikdrehmotors 15 über das Wegeventil 35 steuerbar ist. 



  Der Druckmediumraum 25 ist über eine Rückführleitung 36, in welche ebenfalls ein entsperrbares Rückschlagventil 37 geschaltet ist, mit dem Tank 30 verbunden. 



  Über das Magnetventil 32 kann nun entweder der Druckediumraum 24 oder Hydraulikdrehmotor 15 mit Druckmedium beaufschlagt werden, wobei die Drehrichtung des Hydraulikdrehmotors 15, wie bereits ausgeführt, über das Wegeventil 35 steuerbar ist. 



  In der in   Fizz   dargestellten Stellung des Magnetventils 32 fliesst das von der Pumpe 29 angesaugte Druckmedium über das Magnetventil 32 und die Zuleitung 31 in den Druckmediumraum 24, so dass die Kolbenstange 19 aufgrund der Zufuhr des Druckmediums aus dem Zylinder 7 ausgeschoben wird. Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass über die Bohrung 26 nur eine vergleichsweise geringe Menge des in den Druckmediumraum 24 geförderten Druckmediums in den Druckmediumraum 25 abfliesst, da der Zufluss des Druckmediums über die Zuleitung 31 grösser ist als der Abfluss des Druckmediums aus dem Druckmediumraum 24 über die Bohrung 26 in den Druckmediumraum 25. Durch das Ausschieben der Kolbenstange 19 aus dem Zylinder 7 wird das Kreuzgelenk 12 um den Bolzen 11 derart verschwenkt, dass das Lastaufnahmemittel 16 in eine zum Ausleger 1 parallele Stellung gelangt.

   Um das Lastaufnahmemittel 16 in dieser zum Transport vorgesehenen Stellung zu arretieren ; wird das Teleskopteil 2 in das 

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 Teleskopteil 3 eingefahren, so dass das Arretierungselement 20 in eine entsprechende Öffnung im Lastaufnahmemittel 16 einrastet. Anschliessend kann die Pumpe 29 abgeschaltet werden. 



  Eine alternative Ausgestaltung des Hydraulikkreislaufes zur Ansteuerung des Dämpfungszylinders 8 ist in   Ze$     Fie.-5      S   dargestellt. 



  In   Fig*#,3   ist mit den Pfeilen 38 der Druckmediumstrom und mit dem Pfeil 39 die Bewegungsrichtung des Kolbens 21 dargestellt. 



  Wird nun im umgekehrten Fall das Teleskopteil 2 aus dem Teleskopteil 3 herausgezogen, rastet das Arretierungselement 20 aus dem Lastaufnahmemittel 16 aus, so dass dieses aufgrund seiner Gewichtskraft um den Bolzen 11 von dem Ausleger 1 weggeschwenkt wird. Durch die Verbindung des Kreuzgelenks 12 über den Hebelarm 17 mit der Kolbenstange 19 wird diese entsprechend dem Pfeil 40 innerhalb des Zylinders 7 verschoben. Das in dem Druckmediumraum 24 befindliche Druckmedium wird durch den Kolben 21 verdrängt und gelangt über die Bohrung 26 in den Druckmediumraum 25. Insgesamt kommt es demnach zu einem Ausgleich des in den beiden Druckmediumräumen 24 und 25 vorhandenen Druckmediums. Dieser Ausgleich ist abgeschlossen, wenn die Pendelbewegung des Lastaufnahmemittels 16 um den Bolzen 11 maximal gedämpft ist. 



  Das Ausströmen des Druckmediums aus den Druckmediumräumen 24 und 25 in die Zuleitung 31 bzw. in die Rückführleitung 36 wird entweder durch die Sperrstellung der Magnetventile 32   (Fig/5) oder   durch die steuerbaren Rückschlagventile 33 und 37 verhindert, so dass der Dämpfungszylinder 8 sowohl dämpfend als auch als Linearantrieb zum Anklappen des Lastaufnahmemittels 16 wirken kann.

Claims (1)

  1. Ansprüche 1. Lastaufnahmeeinrichtung, insbesondere Ladekran, vorzugsweise auf einem Fahrgestell eines Lastkraftwagens EMI13.1 drehbaren Kransäule, an welcher ein um eine im wesentlichen horizontale Achse verschwenkbarer Hubarm angeordnet ist, mit einem Lastaufnahmemittel, beispielsweise einem Haken, einem Greifer oder einer Behälteraufnahmevorrichtung, welches um zumindest eine im wesentlichen horizontale Achse schwenkbar an einem Ausleger angeordnet ist, wobei an dem Lastaufnahmemittel ein Hebelarm angeordnet ist, EMI13.2 dass der Hebelarm (17) an einem Dämpfungszylinder (8) abgestützt ist, welcher zumindest begrenzt schwenkbar am Ausleger (1) befestigt ist, so dass Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels (16) um die horizontale Achse (11) gedämpft werden.
    EMI13.3 dass der Dämpfungszylinder (8) einen in einem Zylinder (7) verschiebbar geführten Kolben (21) hat, der an seinen bei- den Stirnseiten jeweils eine Kolbenstange (19,22) auf- weist, welche die Stirnseiten des Zylinders (7) durchgrei- fen, wobei beide Kolbenstangen (19,22) den gleichen Durchmesser haben und die beiden beidseitig des Kolbens (21) angeordneten Druckmediumräume (24,25) über zumindest eine Leitung miteinander verbunden sind.
    3. Lastaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 1 EMI13.4 <Desc/Clms Page number 14> befestigt ist, welches zwei im Querschnitt im wesentlichen u-förmige Aufnahmen mit im wesentlichen rechtwinklig zueinander in parallelen Horizontalebenen angeordneten Schwenkachsen aufweist. EMI14.1 (16) ein hydraulischer Drehantrieb (15) angeordnet ist.
    5. Lastaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2, EMI14.2 dass die Leitung als eine Bohrung (26) im Kolben (21) aus- gebildet ist.
    6. Lastaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2, EMI14.3 dass der Dämpfungszylinder (8) derart an einem Hydraulik- system (28) angeschlossen ist, dass der Dämpfungszylinder (8) zumindest einseitig mit Druckmedium, vorzugsweise Hy- draulikflüssigkeit, beaufschlagbar ist, so dass über den Dämpfungszylinder (8) eine Verschwenkbewegung des Lastauf- nahmemittels (16) steuerbar ist.
    8. Lastaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 7, EMI14.4 dass der Dämpfungszylinder (8) über ein Wegeventil (32) an- steuerbar ist, welches einen Druckstrom alternativ dem Dämpfungszylinder (8) oder einem Drehmotor (15) zuführt.
    9. Lastaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 3, EMI14.5 dass zur Dämpfung von Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels um eine Schwenkachse (11) des Kreuzgelenks (12) der Dämpfungszylinder (8) und zur Dämpfung von Pendelbewegungen des Lastaufnahmemittels (16) um die zweite Schwenkach- <Desc/Clms Page number 15> se des Kreuzgelenks (12) eine Reibbremse vorgesehen ist.
    10. Lastaufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, EMI15.1 Lastaufnahmemittel (16) vorgesehen ist.
    11. Lastaufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, EMI15.2
AT0046894U 1994-11-22 1994-12-02 Lastaufnahmeeinrichtung AT1249U1 (de)

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