[go: up one dir, main page]

AT121971B - Verfahren zur Darstellung von wasserarmen, streufähigen Nitrophosphaten. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von wasserarmen, streufähigen Nitrophosphaten.

Info

Publication number
AT121971B
AT121971B AT121971DA AT121971B AT 121971 B AT121971 B AT 121971B AT 121971D A AT121971D A AT 121971DA AT 121971 B AT121971 B AT 121971B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
nitrophosphates
scatterable
nitric acid
low
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Lonza Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lonza Ag filed Critical Lonza Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT121971B publication Critical patent/AT121971B/de

Links

Landscapes

  • Fertilizers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von wasserarmen, streufähigen   Nitrophosphaten.   



   Die gewöhnlichen kristallwasserhaltigen Nitrophosphate sind bekanntlich derart   hygro-   skopisch, dass sie schon nach kurzem Lagern an feuchter Luft eine breiige bis schmierige Beschaffenheit annehmen, was die Streufähigkeit natürlich stark beeinträchtigt,
Die vorliegende Erfindung betrifft   nun   die Aufschliessung von Rohphosphaten mit Salpetersäure und bezweckt, ein viel streufähigeres, d. h. längere Zeit an der Luft haltbares, zur Hauptsache aus wasserlöslichen Phosphaten und Kalziumnitrat bestehendes Produkt dadurch zu erzielen, dass Konzentration und Menge der anzuwendenden Salpetersäure so bemessen werden, dass wesentlich geringere Mengen Wasser in den Prozess eingeführt werden, als dem normalen Kristallwassergehalt der Hauptkomponenten des Produktes entspricht.

   Man erhält so ein Nitrophosphat, das sehr streufähig und haltbar sowie auch in seinem   Düngwerk in   keiner Weise benachteiligt ist. Die   Konzentrations-und   Mengenverhältnisse der Salpetersäure richten sich naturgemäss nach dem zu behandelnden Rohphosphat. Man wird also zweckmässig die   Aufschliessung   so vornehmen, dass das in der Salpetersäure enthaltene Wasser zur Bildung des Tetraquo-Kalziumnitrates nicht ausreicht. Unter diesen Bedingungen ist es   zweckmässig,   den Aufschluss der Rohphosphate zuerst bei tiefer Temperatur vorzunehmen und erst gegen Schluss durch stärkeres Erwärmen die Reaktion zu vervollständigen, weil sonst ein erheblicher Teil der Salpetersäure unter   Stickoxydentwicklung zersetzt wird.   



   Bezüglich des Phosphoritaufschlusses wurde von der Anmelderin festgestellt, dass der   Phosphoritaufschluss   vermittels Salpetersäure dann am besten gelingt, bzw. zum günstigsten Reaktionsprodukt führt, wenn man zum Aufschliessen eine Salpetersäure von solcher Konzentration,   zweckmässig   von ungefähr   65-78 %,   und in solcher Menge verwendet, dass der gesamte Wassergehalt des Fertigproduktes rechnerisch einem Kalziumnitrat mit 2-3 Molekülen
Kristallwasser entspricht. Bei Verwendung einer zu konzentrierten Säure wird der vollständige   Aufschluss mechanisch   und chemisch erschwert. Überdies wird ein erheblicher Teil der Salpeter- säure unter Bildung von Stickoxyden und Wasser zerstört.

   Bei den gemäss dem vorliegenden Verfahren angewandten Salpetersäurekonzentrationen tritt dieser Nachteil nur in sehr geringem Masse in Erscheinung. 



   , Es ist schon mehrfach versucht worden, beispielsweise nach dem amerikanischen Patent   Nr.   1036909, den Aufschluss von Rohphosphaten mit Stickoxyden vorzunehmen. Es hat sich aber dabei gezeigt, dass dieser Aufschluss im grossen ausserordentlich schwierig durchzuführen ist und dass dabei niemals homogene Produkte entstehen, d. h.   solche, welche nitritfrei   sind. Diese   Aufschlussversuohe   mussten durchwegs aufgegeben werden, weil sie einerseits nicht wirtschaftlich waren und weil anderseits die nach diesen Verfahren erhaltenen Produkte den Anforderungen des Düngemittelmarktes nicht entsprachen. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung wird durch folgendes Beispiel erläutert :
1000 kg Marokkophosphorit, enthaltend   33'68 % P2 O   und   50-67 11/0 Ca 0,   werden in einem Knetwerk   mit 973#17 kg   einer   72#56%igen Salpetersäure portionenweise vermischt,     u.   zw. zuerst bei einer Temperatur von zirka   400 C. Zwecks   eines möglichst vollständigen Aufschlusses des Phosphorits wird die Masse bei ungefähr   60 - 700 C noch einige   Zeit weiterverarbeitet. Das homogene Reaktionsprodukt liefert nach achttägiger Lagerung eine harte Masse. welche alsdann auf das gewünschte Korn gebrochen wird. Nach mehrtägiger Lagerung zeigt das Produkt einen Gehalt von rund   94 % wasserlöslicher Phosphorsäure.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von wasserarmen, streufähigen Nitrophosphaten durch Aufschliessen von Rohphosphaten mit Salpetersäure, dadurch gekennzeichnet, dass Konzentration und Menge der anzuwendenden, vorzugsweise 65 bis 780/oigen Salpetersäure so bemessen 
 EMI1.1 
 normalen Kristallwassergehalt der Hauptkomponenten des Produktes entspricht, u.   zw.   zweckmässig in der Weise, dass das Endprodukt nur soviel Wasser enthält, als rechnerisch einem Kalziumnitrat mit etwa 2 bis 3 Molekülen Wasser entspricht. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Aufschluss der Rohphosphate zuerst bei tiefer Temperatur vornimmt und erst gegen Schluss durch stärkeres Erwärmen die Reaktion vervollständigt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT121971D 1927-07-14 1928-07-06 Verfahren zur Darstellung von wasserarmen, streufähigen Nitrophosphaten. AT121971B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH121971X 1927-07-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT121971B true AT121971B (de) 1931-03-25

Family

ID=4380792

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT121971D AT121971B (de) 1927-07-14 1928-07-06 Verfahren zur Darstellung von wasserarmen, streufähigen Nitrophosphaten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT121971B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT121971B (de) Verfahren zur Darstellung von wasserarmen, streufähigen Nitrophosphaten.
DE579627C (de) Verfahren zur Herstellung von Duengemitteln, die mehrere Duengerkomponenten enthalten
DE553379C (de) Verfahren zum Herstellen von Dicalciumphosphat von gleichbleibender Citratloeslichkeit
DE686447C (de) Verfahren zur Herstellung eines lagerbestaendigen und streufaehigen Mischduengers
DE739176C (de) Verfahren zur Herstellung eines phosphorsaeurehaltigen Duengemittels
DE553985C (de) Verfahren zur Herstellung eines konzentrierten Duengers
DE678408C (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphatduengemitteln mit einem Gehalt an loeslicher Borsaeure
AT126581B (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen und Mischsalzen, die Ammon- und Nitratstickstoff nebeneinander enthalten.
DE963605C (de) Verfahren zur Herabminderung des Calciumnitratgehaltes im Kalkammonsalpeter
DE569207C (de) Verfahren zur Herstellung von streufaehigen und lagerbestaendigen Nitrophosphaten
DE932615C (de) Verfahren zur Herstellung von Nitrophosphaten mit hohem Gehalt an wasserloeslicher Phosphorsaeure
AT85735B (de) Verfahren zur direkten Herstellung eines Stickstoff und wasserlösliche Phosphorsäure entahltenden festen Düngemittels.
DE972567C (de) Verfahren zur Herstellung von hochprozentigen Mischduengern
AT123795B (de) Verfahren zur Darstellung von streufähigen Nitrophosphaten.
DE880144C (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphatdungemitteln
DE951151C (de) Verfahren zur Erhoehung der Wirksamkeit des Phosphorsaeuregehaltes in rohen oder gegluehten Tonerdephosphaten
AT223216B (de) Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten stickstoff-, kalk- und phosphathaltigen Kunstdüngers
DE887048C (de) Verfahren zur Herstellung von Mischduengern
DE691686C (de) Verfahren zur Gewinnung eines ammonnitrathaltigen Duengemittels
DE553631C (de) Verfahren zur Herstellung von alkalisch reagierenden Kalisalzen zu Duengezwecken
DE856741C (de) Verfahren zur Herstellung von Calciumcarbonatapatiten oder Mischduengern
AT121238B (de) Verfahren zur Herstellung von streufähigen Nitrophosphaten.
DE818500C (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphat-Mischduengern
DE662431C (de) Verfahren zur Herstellung von Ammonphosphat-Ammonnitrat-Ammonsulfat-Mischduengern
AT276447B (de) Verfahren zur Herstellung von Düngemitteln mit einem Gehalt an Kalium und Phosphor