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AT112869B - Elektromotorisch angetriebene Pumpe. - Google Patents

Elektromotorisch angetriebene Pumpe.

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Publication number
AT112869B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
motor
jacket
electric motor
pump
driven pump
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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Publication of AT112869B publication Critical patent/AT112869B/de

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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromotorisch angetriebene Pumpe. 



   Zum Antrieb von Pumpen, die besonders zum Fördern von Benzin und andern feuergefährlichen Flüssigkeiten oder Gasen dienen, wurde bisher vielfach ein gekapselter Motor verwendet. Die Kapselung der Antriebsmotoren muss hiebei   völlig gasdicht   sein, um zu verhindern, dass die den Motor umgebende, an Benzindämpfen reiche Luft in das Innere des Motors gelangt und sich dort entzünden kann. Derartig gekapselte Motoren haben jedoch schlechte   Abkühlungsverhältnisse   ; sie müssen daher im Vergleich zu Motoren offener Bauart erheblich grösser ausgeführt werden. Ein derartiger Pumpenantriebsmotor ist daher teuer und hat einen verhältnismässig schlechten Wirkungsgrad. 



   Durch die Verwendung eines gekapselten Motors wird aber ein Eindringen der mit Benzindämpfen angereicherten Luft in das Innere des Motors nicht mit Sicherheit vermieden, da nach erfolgtem Abschalten des Motors infolge der Abkühlung die Aussenluft in das Innere des Motors angesaugt wird. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, durch die das Eindringen der mit Benzin-oder andern Dämpfen angereicherten Luft in das Innere des Antriebsmotors mit Sicherheit vermieden wird. 



  Gemäss der Erfindung dient zum Antrieb der Pumpe ein unmittelbar mit ihr gekuppelter normaler Motor, der von einem mit Frischluft in Verbindung stehenden Mantel völlig umschlossen ist. Zweckmässig wird die Einrichtung in solcher Weise ausgebildet, dass der den Motor   umschliessende   Mantel gegen das Pumpengehäuse abgedichtet ist, so dass die den Motor umspülende Frischluft nicht mit der Pumpe in Berührung kommt und daher möglichst frei von Benzindämpfen ist. Um die Luft zu zwingen, den Motor in axialer Richtung zu durchströmen, ordnet man zweckmässig unterhalb der oberen Luftzuführungleitung des Mantels eine Zwischenwand an, durch die innerhalb des Schutzmantels zwei voneinander getrennte Kammern gebildet werden.

   Die Anordnung dieser Zwischenwand ist besonders vorteilhaft bei Verwendung von Elektromotoren mit Kommutator oder Schleifringen, da die etwa auftretenden Funken in dem von den   feuergefährlichen Dämpfen   völlig freien Luftstrom liegen, so dass eine Entzündung dieser Dämpfe durch die Funken ausgeschlossen ist. 



   In der Abbildung ist ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung im Aufriss dargestellt. Der Elektromotor 1 dient zum Antrieb der Pumpe 2, die einen Saugstutzen 3 und einen Druckstutzen 4 hat. Der den Motor 1 umgebende Schutzmantel 5 steht durch die Rohrstutzen 6 und 7 mit der Frischluft in Verbindung und ist an einem Flansch 10 des Pumpengehäuses 2 unter Zwischenschaltung einer Dichtung befestigt. Der Deckel 12 schliesst den Schutzmantel 5 gegen die mit Benzindämpfen angereicherte Luft nach oben hin ab. Zwischen dem Motorgehäuse 1 und dem Schutzmantel 5 ist eine Zwischenwand 16 
 EMI1.1 
 den Rohrstutzen 7 in Richtung der Pfeile 17 einströmende Frischluft gezwungen wird, den Motor 1 in axialer Richtung zu durchströmen, um durch das untere Lagerschild 19 sowie durch den Rohrstutzen 6 wieder ins Freie zu gelangen. 



   Zur Erzielung eines kräftigen Frischluftstromes wird zweckmässig innerhalb des Motors 1 ein Lüfter angeordnet, so dass sich innerhalb des Motorgehäuses mit Sicherheit keine   feuergefährliehen   Dämpfe sammeln oder bilden können. 



   Treten die sich bei Erwärmung bildenden Benzindämpfe von der Pumpe 2 durch die Wellendurchführung des Motorgehäuses in das Motorinnere, so werden sie durch die den Motor   durchströmende   Frischluft durch das Lagerschild 19 und den Rohrstutzen 6 ins Freie gefördert. Die Dämpfe können 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Wirkung aufhebt oder verringert. 



   Die Anordnung eines besonderen Lüfters im Motor 1 ist nicht immer erforderlich, da in manchen Fällen bereits die während des Betriebes entwickelte   Motonvärme   ausreicht, um die Luftbewegung innerhalb des Schutzmantels 5 herbeizuführen, wobei die Frischluft durch den Rohrstutzen 6 in das Innere des Mantels eintritt, durch den Motor erwärmt wird, nach oben steigt und durch den Stutzen 7 wieder ins Freie abzieht. In diesem Falle erübrigt sich auch die Anordnung der Zwischenwand 16. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Elektromotorisch angetriebene Pumpe, insbesondere zum Fördern von Benzin und andern 
 EMI2.2 
 unmittelbar mit ihr gekuppelter normaler, offener Motor dient, der von einem mit Frischluftin Verbindung stehenden Mantel   (5)     völlig umschlossen   ist.

Claims (1)

  1. 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Motor umschliessende Mantel (5) gegen das Pumpengehäuse abgedichtet ist. EMI2.3 umschliessenden Mantel (5) und dem Motorgehäuse unterhalb der oberen Luftzuführung (7) eine Zwischenwand (16) angeordnet ist, durch die innerhalb des Schutzmantels zwei voneinander getrennte Kammern gebildet werden.
    4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand (16) an dem Flansch des oberen Lagerschildes (18) befestigt ist. EMI2.4
AT112869D 1927-02-19 1928-02-17 Elektromotorisch angetriebene Pumpe. AT112869B (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE112869X 1927-02-19
DE112869X 1928-01-10

Publications (1)

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AT112869B true AT112869B (de) 1929-04-10

Family

ID=29403197

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AT112869D AT112869B (de) 1927-02-19 1928-02-17 Elektromotorisch angetriebene Pumpe.

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