<Desc/Clms Page number 1>
Handstück für zahnärztliche Zwecke.
Die Erfindung betrifft ein Handstück für zahnärztliche Zwecke, das sich vor den bisher bekannten Ausführungsformen durch Einfachheit und bequeme Handhabung auszeichnet und sich besonders auf die Regelung der Lagerung des Werkzeugträgers in der Handstückhülse bezieht.
Man hat die Stellung des in üblicher Weise mit seinem vorderen, leicht konisch gestalteten Ende, in dem entsprechend gestalteten Vorderteil der Handstückhülse gelagerten Werkzeugträgers, bereits in der Weise geregelt, dass an dem hinteren Ende der Handstückhülse eine verstellbare Stiftschraube angeordnet wurde, deren Achse parallel mit der Achse der Handstückhülse verlief und an der ein Flansch oder Vorsprung des Werkzeugträgers anlag, so dass durch den Anschlag ein Vorschub in der Hand- btilckhillse begrenzt wurde.
Die Bedienung dieser Vorrichtung, bzw. das Verstellen der Stiftschraube war immer umständlich, da die Hülse ganz abgenommen und ein besonderer Schraubenzieher benutzt werden musste. Die kleine Stiftschraube war empfindlich und leicht zerstörbar, so dass sie nicht mehr in die entsprechende Aussparung im Werkzeugträgerflansch hineinpasste.
Die Einstellung des Werkzeugträgers in der Handstückhiilse wird gemäss der Erfindung durch einen konzentrisch um die Achse der Handstückhülse drehbaren Teil, z. B. einen mit Gewinde auf oder in der Handstückhülse sitzenden Ring begrenzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in 7 Figuren dargestellt.
Es zeigen : Fig. 1 eine Ansieht, Fig. 2,3 und 4 Einzelteile, teilweise im Schnitt, Fig. 5 einen Schnitt nach Fig. 1, Fig. 6 eine weitere Einzelheit, Fig. 7 in vergrössertem Massstabe, die zur Regelung der Lage des Werkzeugträgers wesentlichen Teile.
Die an ihrem vorderen Ende mit innerer konischer Lagerfläche b versehene Handstückhülse a trägt am hinteren Ende ein Gewinde c, auf dem ein mit Innengewinde versehener Ring d od. dgl. verstellbar ist. Im Gewindeteil c der Handstückhülse befindet sich eine schlitzförmige Aussparung e.
Der Werkzeugträger/, der in üblicher und nicht dargestellter Weise angetrieben wird, ist am vorderen Ende entsprechend der Lagerfläche b konisch ausgestaltet und sitzt drehbar in der Griff-
EMI1.1
einander verbunden. Der Durchmesser dieser Überwurfmutter k ist zweckmässig so gehalten, dass er nicht wesentlich den Durchmesser des Teiles a der Handstückhülse übersteigt, damit das Gerät bei Benutzung bequem in der Hand liegt.
Die Regulierung der Lage des Werkzengträgers f in der Handstückhülse a geht in folgender Weise vor sieh :
Die Überwurfmutter wird vom Gewinde A abgeschraubt und in die in Fig. 7 punktiert gezeichnete
EMI1.2
solche Stellung gebracht, dass beim Anschlag der Rippe i gegen einen Ring d die gewünschte Lagerung bzw. das erforderliche Spiel. des. Lagers des Werkzeugträgers hergestellt ist.
<Desc/Clms Page number 2>
Die beschriebene Ausführungsform kann in mannigfacher Hinsicht im Rahmen der Erfindung konstruktiv abgeandert werden, so z. B. in bezug auf die Ausbildung des konzentrisch zur Achse des Handstückes drehbaren Teiles d sowie auf die. Begrenzung des Vorschubes des Werkzeugträgers durch denselben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Handstück für zahnärztliche Zwecke, bei dem der Vorschub des Werkzeugträgers in der Hand- stückhülse durch einen in der Achsrichtung des Handstückes verschiebbaren Anschlag geregelt wird, gekennzeichnet durch einen auf einem Aussengewinde oder Innengewinde der Randstückhülse verschiebbaren Gewindering (d), an dem ein Anschlag der den Vorschub des Werkzeugträgers in der Handstück- hülse bewirkenden Griffhülse (1) anliegt.