AT102995B - Windschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Windschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Windschutzvorrichtnng fiir Kraftfahrzeuge. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Mittels der Gelenke j ! y, J"können die Arme. 1, 2 bzw. die Windsehutzflügel a, b in verschiedenen Winkellagen in bezug auf die Fahrzeugmittelebene A-A eingestellt werden (Fig. 3). Die Gelenke 15, 16, 17 einerseits und die Gelenke 15', 16', 17'anderseits sind durch Feststell- mittel 21, 22 bzw. 21', 22'in ihrer gestreckten Lage feststellbar. Die Feststellmittel 2. !, 22 sind hiebei derart ausgebildet, dass je nach Bedarf wahlweise-die Gelenke ein-und ausgeschaltet werden können. Die Mittel zum Feststellen und Einzelauslösen der Gelenke bestehen bei vorliegendem Ausführungs- beispiel aus Hülsen 21, 22 bzw. 21', 22', die in der gestreckten Lage der Gelenke über die Gelenke geschoben sind. Sollen beispielsweise die Gelenke 15'und 16'zwecks Verschwenken des Armes 2 aus- gelöst werden, so ist es nur erforderlich, durch Verschieben der Hülse 21'die Gelenke 15', 16'freizu- geben (Fig. 6). Ähnlich wird bei Auslösung des Gelenkes 17 bzw. 17'verfahren, in dem in diesem Falle die Hülsen 22 bzw. 22'in eine die Gelenke 17 bzw. 17'freigebende Lage verschoben werden. Die Hülsen 21, 22 bzw. 21', 22'sind bei vorliegendem Ausführungsbeispiel zylindrisch und sind zwecks guter Verschiebung auch die Teile der Gelenke 15, 16, 17 bzw. 15', 16', 17'zylindrisch. EMI2.2 Umfassungsrahmen 10 des Windschutzflügels a befestigten Lagerkörper 30, in welchem verschiebbar ein durch eine Feder 31 belasteter Schnappbolzen 32 sitzt. Der Schnappbolzen 32 trägt auf seinem einen Ende einen Betätigungsknopf 33 und an seinem anderen Ende eine Sehnappöffnung 34. In die Sehnappöffnung 34 kann ein auf der Karosserieseitenwand 31 ! befestigter Kupplungsknopf 35 in Eingriff gebracht werden. Analog dem vorstehend beschriebenen Kupplungsmittel y'für die Windschutzscheibe b ist das Kupplungsmittel y für die Windschutzscheibe a ausgebildet. Der Schnappbolzen 32 ist mittels des Lagers 30 derart auf den Windsehutzflügeln befestigt, dass seine Schnappöffnung 34 genau in der Achse des Armes 1 bzw. 2 liegt. Der Knopf 35 ist derart auf der Karosseriewand 31 befestigt, dass er gleichfalls in der Achse der Arme 1, 2 liegt. Um die vorliegende Windschutzvorrichtung verschiedenen Breiten von Karosserien anzupassen, sind die Lager 30 in einer Querebene zu und von der Fahrzeugmittelebene ein-und feststellbar auf den Windschutzflügeln a, b befestigt. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel sind die Lager 30 in ihrem oberen Teil gabelförmig ausgebildet und sitzen verschiebbar auf dem unteren Längsteil der Rahmen 10. Die Feststellung der Lager 30 erfolgt mittels einer Klemmschraube 37. Die vorstehend beschriebenen Kupplungsmittel gewährleisten eine Verkupplung der Windschutzflügel a, b mit Teilen der Karosserie zu dem Zwecke, um den Windschutzflügeln a, b einen guten Halt und eine gute Abstützung zu geben. Die Anordnung der Kupplungsmittel in der Achse der Arme 1, 2 ermöglicht eine Verdrehung der Windschutzflügel a bzw. b um die Achse der Arme 1, 2. Für verschiedene Winkellagen der Windschutzflügel a, b sind mehrere Knöpfe 35 auf der Karosserieinnenwandung vorgesehen. Die Windschutzflügel a, b können selbstredend in der verschiedenartigsten Weise ausgebildet sein. Sie weisen bei vorliegendem Ausführungsbeispiel einen rohrförmigen, hohlen Umfassungsrahmen 10 auf, der mit Flanschen 11 ausgestattet ist. Zwischen den Flanschen 11 ist die aus Glas oder einem anderen EMI2.3 rahmen der vorstehend beschriebenen Bauart sind, wie Versuche bestätigt haben, ausserordentlich leichtgewichtig und dabei sehr stabil und gewährleisten überdies einen guten Halt der eingesetzten Scheibe 12. Der die ganze Windschutzvorriehtung tragende Mittelkopf 20 kann entweder direkt auf Teilen der Karosserie oder mittels einer besonderen Tragvorrichtung z auf dem Boden der Karosserie befestigt sein. Erstere Befestigungsart eignet sich insbesondere für die Vordersitze von Kraftfahrzeugen, letztere Befestigungsart insbesondere für die rückwärtigen Sitze des Kraftfahrzeuges. Die Tragvorrichtung z kann in der verschiedenartigsten Weise angeordnet und ausgebildet sein ; sie besteht bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus einer Tragsäule 40, die an ihrem unteren Ende ein Gewinde 41 ! trägt. Mittels des Gewindes 41 ist die Tragsäule in einer auf dem Boden der Karosserie befestigten Mutter 4. 2 aus- wechselbar eingeschraubt. Zwecks Anordnung der Windsehutzvorrichtung in verschiedenen Entfernungen von den Hintersitzen s des Fahrzeuges sind mehrere Muttern 42 hintereinander angeordnet. Am oberen Ende der Tragsäule weist diese einen Zapfen 45 auf, auf den das T-förmige'Kopf- stück 20 der Windsehutzvorrichtung aufgesteckt ist. Zur Befestigung des Kopfes 20 auf den Zapfen 45 ist ein Verschluss v vorgesehen. Der Verschluss v besteht aus einem quer durch den Zapfen 45 und den Kopf 20 verlaufenden Bolzen ±Y, dessen eines Ende einen raus dem Kopf 20 herausragenden Knopf 48 sitzt. Auf dem Bolzen 47 sitzt ein Verschlusskörper 50, z. B. eine Scheibe. 51 ist eine Feder, die den Verschluss normal in der aus Fig. 9 ersichtlichen Stellung hält. Im Verschubbereich des Verschlusskörpers 50 weist der Zapfen 45 eine Ausnehmung 52 und einen Schlitz 53 auf. Die Ausnehmung 52 besitzt eine solche Grösse, dass der Verriegelungskörper 50 in die Ausnehmung 52 einschnappen kann. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 durchgeht. Nehmen die Teile der Verriegelungsvorrichtung die aus Fig. 9 und 13 ersichtliche Stellung ein, so ist der Kopf 20 mit dem Zapfen 45 der Tragsäule 40 verkuppelt. In dieser Lage greift der Verriegelungs- körper 50 in die Ausnehmung 52 ein und erscheint in dieser Lage durch die Vorsprünge 55 gegen Bewegungen nach aufwärts gesichert. Soll die Windschutzvorrichtung abgenommen werden, so ist es nur erforderlich, den Knopf 48 hineinzudrücken. Hiedurch kommt der Verriegelungskörper 50 in den Bereich des Schlitzes 5-3 und kann die ganze Windsehutzvorrichtung nunmehr vom Zapfen 45 abgenommen werden. Nach der Abnahme der Windschutzvorrichtung kann eventuell die Tragstange 40 aus der Mutter 42 herausgeschraubt und in irgendeinem Teil des Kraftfahrzeuges verstaut werden. Die vorliegende Windschutzvorrichtung gewährleistet Verstellungen der Windschutzflügel a, b in der mannigfaltigsten Weise. Die Flügel a, b können vor allem, wie Fig. 2 zeigt, einzeln für sich um die Tragarme 1, 2 verschwenkt und in der verschwenkten Lage durch den Klemmechanismus 5,6 festgestellt werden. Erforderlichenfalls können die Flügel a, b auch in eine horizontale Lage verschwenkt werden, so dass die Flügel eine Art Tisch zur Auflage von Gegenständen bilden. Wie Fig. 3, linke Hälfte zeigt, können die Flügel a bzw. b auch in verschiedenen Winkellagen in bezug auf die Fahrzeugmittelebene eingestellt werden. Diese Verstellung wird durch Auslösung des Gelenkes 17 bzw. 17'bewirkt. Wie Fig. 3 rechte Hälfte zeigt, können die Flügel mittels der Knickgelenke 15 bzw. 15'parallel verstellt werden. Von der Parallelverstellung wird insbesondere dann Gebrauch gemacht, wenn die Windschutzflügel in einer Querebene zur Fahrtrichtung verdreht werden sollen (Fig. 4). Die Parallelverstellung EMI3.2 die Flügel noch auf andere Weise in verschiedenen Winkellagen mit Bezug auf die Fahrzeugmittelebene eingestellt werden, indem die Flügel a und b um die Zapfen 7 verdreht werden. Das Zusammenstossen der Innenkanten der Windschutzflügel a, b wird durch Verschieben der Tragorgane 8 auf den Armen 1, 2 erzielt. Von dieser Einstellungsmögliehkeit wird insbesondere dann Gebrauch gemacht, wenn die Windschutzflügel pfeilförmig eingestellt werden sollen. Selbstredend gewährleistet die vorliegende Windschutzvorrichtung auch kombinierte Verstellungen, die sieh aus den vorstehenden Einzelverstellungen zusammensetzen. EMI3.3 Einstellungen der Windschutzflügel, wie auch die Art der Anbringung der Windschutzvorrichtung im Rahmen der dargelegten Erfindung auch geändert werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Windschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass an den Windschutz- EMI3.4 schutzflügel unabhängig voneinander in einer Querebene zur Fahrtrichtung zu verschwenken, die Windschutzflügel mit Bezug auf die Fahrzeugmittelebene CA- in verschiedenen Winkellagen einzustellen, die Windschutzflügel parallel zu verstellen und die Windsehutzflügel quer zur Fahrzeugmittelebene zu verschieben und diese Flügelverstellbewegungen entweder für sich oder in Kombination durchzuführen. EMI3.5
Claims (1)
15', 16', 17') auf einem in der Mitte des Fahrzeuges angeordneten und von Teilen des Fahrzeuges getragenen Kopfstück (20) angelenkt sind.
3. Windschutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tragarm (1, 2) durch ein vertikal verschwenkbares Gelenk (16 bzw. 16'), durch ein horizontal verschwenkbares Gelenk (17 bzw. 17') und durch ein aus einem Gelenkpaar bestehendes Kniekgelenk fl. 5 bzw. 15') mit dem Kopfstück (20) verbunden ist.
4. Windschutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von den Tragarmen (1, 2) der eine Tragarm (2) durch ein nach vorne knickbares Knickgelenk (15') nach vorne und der andere Tragarm (1) durch ein nneh rückwärts knickbares Kniekgelenk 75 nach rückwärts verstellbar ist.
5. Windschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit über die Gelenke 75, 16, 77, 1. 7, 16', 17') der Tragarme (1, 2) schiebbaren Hülsen (21, 22 bzw.. 1', 22')
EMI3.6
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
jeder Windschutzflügel mit Bezug auf eine Querebene in verschiedenen Winkellagen einstellbar sowie um seinen Tragarm drehbar und auf seinem Tragarm horizontal verschiebbar ist.
7. Windschutzvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Windschutz-
EMI4.2
wirken.
8. Windschutzvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappbolzen (. 32) auf den Windschutzflügeln (a, b) in der Richtung der Achse der Tragarme (1, 2) einstellbar befestigt sind.
9. Windschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wind- sehutzflügel (a, b) und ihre Stellwerke auf einer Tragvorrichtung (z) mittels eines Verschlusses (v) abnehmbar befestigt sind.
10. Windschutzvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (1, 2)
EMI4.3
aufgesteckt und mit dem Zapfen durch den Verschluss (v). kuppelbar ist.
11. Windsehutzvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss einen quer zur Abnahmerichtung verschiebbar gelagerten Verschlusskölper (50) aufweist, in dess@n Verschubbereieh eine die Verriegelung des Verschlusskörpers bewirkende Verriegelungsöffnung (52) und ein das Abnehmen des Kopftückes ermöglichender Schlitz (53) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT102995T | 1924-10-04 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT102995B true AT102995B (de) | 1926-04-10 |
Family
ID=3621368
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
AT102995D AT102995B (de) | 1924-10-04 | 1924-10-04 | Windschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge. |
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---|---|
AT (1) | AT102995B (de) |
-
1924
- 1924-10-04 AT AT102995D patent/AT102995B/de active
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