LU82896A1 - Einrichtung zum transport und zum waegen von metallurgischen gefaessen - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Transport und zum Wägen von metallurgischen Gefäßen, wie Pfannen, mit einem das Fahrwerk tragenden Unterwagen und einem auf dem Unterwagen mittels einer Drehzapfenverbindung kippbar gelagerten rahmenförmigen Oberteil mit Lastplattform und mit einer Gewichts- bzw. Druckmeßeinrichtung und einem zwischen dem Oberteil und dem Unterwagen vorgesehenen Kippantrieb.
Eine Transporteinrichtung dieser Art ist aus der US-PS 3,858,672 bekannt. Die Gewichts- bzw. Druckmeßeinrichtung ist bei dieser bekannten Transporteinrichtung im Fahrwerk unterhalb des Unterwagens angeordnet, so daß die Druckmeßeinrichtung zusätzlich zum Gefäßinhalt ein hohes Totgewicht messen muß, welches Totgewicht sich aus dem metallurgischen Gefäß, dem das Gefäß tragenden Oberteil sowie dem Unterwagen zusammensetzt. Da die Wägegenauigkeit wesentlich vom Verhältnis Totgewicht zu Nutzgewicht abhängt, läßt bei der bekannten Einrichtung die Wägegenauig-* keit infolge des hohen Totgewichtes zu wünschen übrig.
* Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung ist darin zu sehen, daß spezielle Wägelastlenkersysteme zur Lagestabilisierung der Druckmeßeinrichtung erforderlich sind.
Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, eine Einrichtung der eingangs bezeichneten Art in besonders einfacher Bauweise mit hoher Wägegenauigkeit zu schaffen. Das Verhältnis Totgewicht zu Nutzgewicht soll möglichst klein gehalten werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, - 2 - . \ daß die Gewichts- bzw. Druckmeßeinrichtung zwischen dem Unterwagen und dem Oberteil vorgesehen ist und der Oberteil in Nicht-Kippstellung ausschließlich auf der Druckmeßeinrichtung aufsitzt, wobei bei Aufsitzen des Oberteiles auf der Druckmeßeinrichtung in der Drehzapfenverbindung ein Lagerspiel vorgesehen ist, wogegen die Drehzapfenverbindung in gekippter Stellung des Oberteiles * spielfrei ist.
Eine Transporteinrichturig für metallurgische Gefäße mit einer Wägeeinrichtung istweiteis am<ferAP-PS 284 490 bekannt. Bei dieser bekannten Einrichtung ist die Gewichts-bzw. Druckmeßeinrichtung zwischen einem Unterwagen und einem Oberteil vorgesehen. Wenn eine mit einem solchen Wagen transportierte Pfanne einer weiteren metallurgischen Behandlung unterzogen werden soll, z.B. darin enthaltendes Metall abgeschlackt werden soll, so ist eine eigene Kippvorrichtung, z.B. ein Kran erforderlich, und die Pfanne muß nach Durchführung der Behandlung zwecks neuerlicher Wägung wieder auf die Wägeeinrichtung aufgesetzt werden.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung werden diese Nachteile ebenfalls vermieden, denn mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es möglich, das metallurgische Gefäß in Kippstellung zu bringen, ohne Wägeungenauigkeiten, die durch die Kipplagerung sonst verursacht werden, in Kauf nehmen zu müssen, wobei das Abheben und Wiederaufsetzen des Gefäßes von und auf die Transport- und .Wägeeinrichtung * vermieden wird.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil aufrechte Arme aufweist, die an ihren oberen Enden mittels der Drehzapfenverbindung an den oberen Enden von am Unterwagen vorgesehenen aufrechten Lagersäulen gelagert sind.
Vorteilhaft sind der Unterwagen und der Oberteil im Grundriß U-förmig ausgebildet, wobei sich der offene Teil der U-Form kippseitig befindet.
Zweckmäßig ist die Druckmeßeinrichtung in Längsrichtung des Unterwagens in an sich bekannter Weise horizontal verschiebbar gelagert.
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Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung näher erläutert, wobei Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung mit aufgesetzter Pfanne in Fahr- bzw. Wägestellung darstellt; Fig. 2 gibt eine Stirnansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 wieder. Fig. 3 stellt eine Draufsicht von oben dar. In Fig. 4 ist der Beginn des Kippvorganges und in Fig. 5 ein weiteres Stadium des Kipp-Vorganges dargestellt. In Fig. 6 ist eine abgeänderte Ausführungsform der DrehZapfenverbindung gezeigt.
Das in Fig. 1 dargestellte Fahrzeug zum Transport der Pfanne 1 besteht aus dem Unterwagen 2, der die Fahrräder 3 trägt, und dem Oberteil 4, der eine Lastplattform 5 auf-weist, auf der die Pfanne steht. Der Unterwagen 2 besitzt zwei aufragende Lagersäulen 6, die am oberen Ende Lagermulden 7 aufweisen. An dem Oberteil 4 sind aufragende Arme 8 vorgesehen, die Drehzapfen 9 besitzen, welche in den Lagermulden 7 gelagert sind, wodurch eine Drehzapfenverbindung zwischen Unterwagen und Oberteil gebildet ist. Wie aus dem Grundriß gemäß Fig. 3 hervorgeht, hat sowohl der Unterwagen als auch der Oberteil U-förmige Gestalt, wobei die U-Form kipplagerseitig offen ist. In Seitenansicht ist der Oberteil L-förmig gestaltet, wobei die Lastplattform auf dem horizontalen Teil und die Drehzapfenverbindung an dem vertikalen Teil des L ausgebildet sind. Zwischen dem horizontalen rahmenförmigen Teil des Unterwagens 2 und dem horizontalen rahmenförmigen Teil des Oberteiles 4 ist der Kippantrieb, * bestehend aus hydraulischen DruckmittelZylindern 10, angeordnet und in Schwenklagern 11 bzw. 12 gelagert. Zwischen der Oberseite des Unterwagens 2 und der Unterseite des Oberteiles 4 ist die Druckmeßeinrichtung, bestehend aus paarweise angeordneten Druckmeßdosen 13 und 14, angebracht. Mit 15 sind Zentrierstützen am Oberteil 4 bezeichnet. Weitere Stützen 16 sind an den Armen 8 vorgesehen, um die Pfanne während des Kippens zu halten.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind in Nicht-Kipp-stellung, d.h. in Fahrstellung bzw. Wägestellung, die Druckmeßdosen 13 und 14 belastet, wogegen zwischen den Drehzapfen 9 und den Lagermulden 7 ein Lagerspiel 17 vorhanden - 4 - ist. In dieser Stellung können also keine Reibungskräfte aus der Drehzapfenverbindung Wägeungenauigkeiten verursachen.
Das Kippen der Pfanne 1 zwecks Entfernung der Schlacke 18 vom flüssigen Metall 19 ist in den Pig. 4 und 5 gezeigt, wobei in Fig'. 5 eine Schlackenpfanne 20 zur Aufnahme der Schlacke 18 in Stellung gebracht ist. Der Kippvorgang % - beginnt durch Betätigen der Druckmittelzylinder 10, wobei die Druckmeßdosen 13 entlastet werden und das Spiel 17 im Kipplager verschwindet. Bei Fortsetzung des Kippvorganges werden auch die Druckmeßdosen 14 vollständig entlastet, während die volle Last von der Drehzapfenverbindung 7, 9 und vom Druckmittelzylinder 10 aufgenommen wird. Nach Abziehen der Schlacke wird der Oberteil 4 der Einrichtung zurückgekippt. Vor und nach dem Kippvorgang werden die Wägungen durchgeführt, die infolge des Lagerspieles 17 große Genauigkeit erreichen lassen.
In Fig. 6 ist eine abgewandelte Ausführungsform einer Drehzapfenverbindung dargestellt, wobei der Drehzapfen 9 in einem langlochartig ausgebildeten Lager 21 der Lagersäule 6 gelagert ist.
Selbstverständlich ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, Drehzapfen und Lagermulde zu vertauschen, indem beispielsweise der Drehzapfen an der Lagersäule 6 vorgesehen wird und durch einen hakenartigen Fortsatz des Armes 8 gehalten wird.
* Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung be steht darin, daß auch die Schwenklager 11 oder 12 mit Spiel gelagert werden, welche in ähnlicher Weise ausgebildet sein können wie die Drehzapfenverbindung gemäß Fig. 6? dadurch werden Meßungenauigkeiten, die durch Kolbenreibungskräfte verursacht werden können, vermieden.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß mindestens ein Paar der Druckmeßdosen 13, 14 in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist, beispielsweise mittels Rollen oder Gleitplatten, um das Einleiten von Tangentialkräften bei Beginn des Kippens zu kompensieren.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Transport und zum Wägen von metallurgischen Gefäßen (1), wie Pfannen, mit einem das Pahrwerk (2) tragenden Unterwagen (2) und einem auf dem Unterwagen (2) mittels einer Drehzapfenverbindung (7, 9) kippbar gelagerten rahmenförmigen Oberteil (4) mit Lastplattform (5) und mit einer Gewichts- bzw. Druckmeßeinrichtung (13f 14) und einem zwischen dem Oberteil (4) und dem Unterwagen (2) vorgesehenen Kippantrieb (10), dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichts-bzw. Druckmeßeinrichtung (13, 14) zwischen dem Unterwagen (2) und dem Oberteil (4) vorgesehen ist und der Oberteil (4) in Nicht-Kippstellung ausschließlich auf der Druekmeß-einrichtung (13, 14) aufsitzt, wobei bei Aufsitzen des Oberteiles (4) auf der Druckmeßeinrichtung (13, 14) in der Drehzapfenverbindung (7, 9) ein Lagerspiel (17) vorgesehen ist, wogegen die Drehzapfenverbindung (7, 9) in gekippter Stellung des Oberteiles (4) spielfrei ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (4) aufrechte Arme (8) aufweist, die an ihren oberen Enden mittels der Drehzapfenverbindung (7, 9) an den oberen Enden von am Unterwagen (2) vorgesehenen aufrechten Lagersäulen (6) gelagert sind.
> 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß der Unterwagen (2) und der Oberteil (4) im Grundriß U-förmig ausgebildet sind, wobei sich der offene Teil der U-Form kippseitig befindet. 1 Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, daß die Druckmeßeinrichtung (13, 14) in Längsrichtung des Unterwagens (2) in an sich bekannter Weise horizontal verschiebbar gelagert ist.
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