DE973200C - Schaltkontaktanordnung - Google Patents
SchaltkontaktanordnungInfo
- Publication number
- DE973200C DE973200C DEA10928D DEA0010928D DE973200C DE 973200 C DE973200 C DE 973200C DE A10928 D DEA10928 D DE A10928D DE A0010928 D DEA0010928 D DE A0010928D DE 973200 C DE973200 C DE 973200C
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- Germany
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- contact
- contacts
- switching
- attached
- movable
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- Expired
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/50—Means for increasing contact pressure, preventing vibration of contacts, holding contacts together after engagement, or biasing contacts to the open position
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
In der Regel werden Schaltkontakte so ausgebildet, daß der eine Kontakt mit einer Federung
vorgesehen ist und dadurch im Einschaltzustand einen guten Kontaktdruck an der Stromübergangsstelle
gewährleistet, während der Gegenkontakt starr ausgebildet ist. Handelt es sich um Stumpfkontakte,
bei denen also die Kontaktflächen beim Einschalten aufeinanderprallen, dann kann es vorkommen,
daß Prellerscheinungen auftreten und die Kontakte sich mehrfach voneinander wieder lösen,
bevor sie endgültig aufeinander zur Auflage gelangen. Bei Lastschaltern für Regeltransformatoren,
bei denen eine Umschaltung zwischen Stumpfkontakten mit hoher Schaltgeschwindigkeit vorgenommen
wird, sind Vorgänge dieser Art möglich und im Hinblick auf den dadurch bedingten erhöhten
Kontaktabbrand störend.
Es sind Schalteinrichtungen mit federnden Kontakten bekannt, bei denen wenigstens ein Kontakt
durch wenigstens zwei mehrgliedrige Gelenkhebel an seinem Kontaktträger begrenzt verschiebbar
und verdrehbar befestigt ist. Die \^erschiebung erfolgt
hierbei parallel zu sich selbst in bezug auf die Kontaktfläche. Der Zweck dieser Einrichtung besteht
in der Verhinderung von Kontaktprellungen und in der Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung
des Kontaktdruckes bei nicht senkrecht zur Kontaktfläche gerichteter Bewegung des beweglichen
Kontaktes. Bei Schalteinrichtungen mit Wälzkontakten ist es andererseits bekannt, beide
Kontakte federnd anzuordnen, wobei jedoch die Länge des Schwenkhebelarmes beider Kontakte annähernd
die gleiche ist.
Bei ölschützen ist ferner ein Schiebewälzkontakt bekannt, bei dem Maßnahmen zur Verhinderung
der Kontaktprel/lungen getroffen sind. Der Kontakt besteht aus einem feststehenden, starren Kontaktbügel
und einem beweglichen Kontakt, der ein abgefedertes, drehbares Schaltstück trägt. Um die
ίο Prellneigung der Kontaktanordnung zu verkleinern,
ist das abgefederte, drehbare Schaltstück kurz, d. h. mit geringem Massenträgheitsmoment ausgeführt
worden.
Die Erfindung betrifft eine Schaltkontaktanordnung, bei der die Kontakte im Einschaltzustand
nach einer Wälzbewegung stumpf aufeinanderliegen, wobei sowohl der bewegliche als auch der
an sich feste Kontakt gegen die Wirkung von Federn schwenkbar an ihrem Kontaktträger befestigt
sind, und besteht darin, daß die Schwenkachse des beweglichen für das Schließen und öffnen
des Stromkreises benutzten Schaltstückes weit entfernt von der Berührungsstelle der Schaltkontakte
an dem Schalthebel und die Schwenkachse des feststehenden Kontaktes in der Nähe der Kontaktberührungsstelle
vorgesehen ist, derart, daß beim Schließen der Kontakte das Schwungmoment des beweglichen Kontaktes gegenüber dem Schwungmoment
des an sich feststehenden Kontaktes groß ist.
Die angestrebte Wirkung kann noch dadurch gesteigert werden, daß der an sich feststehende Kontakt
mit der kleinen Schwungmasse so kräftig abgefedert wird, daß Schwingungen infolge des
Zusammenpralles der Kontakte nicht eintreten können und beide Schaltkontakte vom Augenblick des
Zusammenpralles ab eine gemeinsame, allmählich abnehmende Ablaufkurve für die Geschwindigkeit
erhalten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt (Fig. 1 bis 3).
Dabei sind die Schaltkontakte 1 und 2 bezeichnet. Der bewegliche Kontakt 1 ist an einem bei 3
drehbar gelagerten Hebel 4 befestigt, der unter der Einwirkung einer Feder 5 steht. Diese stützt sich
an einem Arm 6 des Schalthebels 7 ab, der auch den Drehpunkt 3 für den Hebel 4 trägt. Der Schalthebel
7 ist weit entfernt von der Kontaktberührungsstelle bei 8 drehbar gelagert und wird von einem
der Einfachheit halber nicht dargestellten Schaltwerk angetrieben.
Der Gegenkontakt 2 ist ebenfalls beweglich gelagert, und zwar, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt
ist, beim Ausführungsbeispiel über eine Traverse 9, die an ihren Enden zwei Platten 10 und 11
trägt. Mit diesen Platten ist der Kontakt 2 über Schraubbalzen 12, 13 an einer Wand 14 des Schalters
befestigt, und zwar unter Zuhilfenahme von Federn 15, 16, die sich gegen die Platten 10 und 11
in entgegengesetztem Sinne anlegen, wie die Zeichnung deutlich erkennen läßt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:r. Schaltkontaktanordnung, bei der die Kontakte im Einschaltzustand nach einer AVälzbewegung stumpf aufeinanderliegen und sowohl der bewegliche als auch der feste Kontakt gegen Federwirkung schwenkbar an dem Schalthebel bzw. an dem Träger befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (3) des beweglichen Schaltstückes (1, 4) weit entfernt von der Berührungsstelle der Schaltkontakte (1, 2) an dem Schalthebel (7) und die Schwenkachse des feststehenden Kontaktes (2) in unmittelbarer Nähe an der Kontaktberührungsstelle vorgesehen ist, derart, daß beim Schließen der Kontakte das Schwungmoment des beweglichen Kontaktes groß ist gegenüber dem Schwungmoment des feststehenden Kontaktes.
- 2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kleine Schwungmasse des an sich feststehenden Kontaktes (2) so stark abgefedert ist, daß durch den Kontaktzusammenprall hervorgerufene Schwingungen nicht auftreten.
- 3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an sich feststehende Schaltkontakt (2) an einer Traverse (9) befestigt ist, die an ihren Enden Platten (10 und 11) trägt, mit welchen sie über Schraubbolzen (12, 13) und Federn (15, 16) an einer Wand des Schalters befestigt ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 672 105; französische Patentschrift Nr. 837 955; Siemens-Z., 1937, S. 511, 512.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©: 909 672/28 12.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA10928D DE973200C (de) | 1940-10-08 | 1940-10-08 | Schaltkontaktanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA10928D DE973200C (de) | 1940-10-08 | 1940-10-08 | Schaltkontaktanordnung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE973200C true DE973200C (de) | 1959-12-17 |
Family
ID=6922135
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA10928D Expired DE973200C (de) | 1940-10-08 | 1940-10-08 | Schaltkontaktanordnung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE973200C (de) |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE672105C (de) * | 1934-09-12 | 1939-02-21 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten |
FR837955A (fr) * | 1937-11-08 | 1939-02-23 | Merlin Gerin | Contact sans frottement à pression électro-dynamique |
-
1940
- 1940-10-08 DE DEA10928D patent/DE973200C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE672105C (de) * | 1934-09-12 | 1939-02-21 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten |
FR837955A (fr) * | 1937-11-08 | 1939-02-23 | Merlin Gerin | Contact sans frottement à pression électro-dynamique |
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