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DE969506C - Variometer - Google Patents

Variometer

Info

Publication number
DE969506C
DE969506C DES16126D DES0016126D DE969506C DE 969506 C DE969506 C DE 969506C DE S16126 D DES16126 D DE S16126D DE S0016126 D DES0016126 D DE S0016126D DE 969506 C DE969506 C DE 969506C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
variometer
winding
bobbin
stroke
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES16126D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Roehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES16126D priority Critical patent/DE969506C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE969506C publication Critical patent/DE969506C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/06Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by movement of core or part of core relative to the windings as a whole
    • H01F21/065Measures for obtaining a desired relation between the position of the core and the inductance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Variometer Regelbare Induktivitäten in Gestalt von Schiebevariometern, die aus einer Spule mit daran bzw. darin verstellbar angeordnetem, aus Hochfrequenzeisen bestehendem Kern gebildet sind, sind bekannt. Bei der Verwendung solcher Variometer, insbesondere Schiebevariometer, für Rundfunkgeräte müssen aber Forderungen erfüllt werden, die bei den bereits bekannten Konstruktionen nur zum Teil erreicht werden können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Variometer zu schaffen, das bei möglichst großer Güte einen beliebigen vorgeschriebenen Induktivitätsverlauf längs des Verstellungsweges des Kernes von der einen Endstellung zur anderen gestattet, wobei der Induktivitätsverlauf so bemessen ist, daß sich ein großes Variationsverhältnis, d. h. Verhältnis des Mindestinduktiv itätswertes zum Höchstinduktivitätswert, ergibt.
  • Bei der Verwendung einer nicht veränderten Kapazität im Schwingkreis tritt bei Rundfunkgeräten die Forderung auf, durch Verstellen des Massekernes zur überstreichung des Rundfunkwellenbereiches ein sehr großes Variationsverhältnis zu erzielen. Für den Rundfunkwellenbereich kommen Einstellwerte zwischen 5oo bis 16oo kHz in Betracht. Für diesen Wellenbereich muß das Variationsverhältnis etwa 1: 10,5 betragen. Man kann ein solches Variationsverhältnis bei einer durch den verwendeten Festkondensator gegebenen Induktivität durch verschiedene Maßnahmen erreichen, z. B. durch Wahl eines entsprechenden hochpermeablen Massekernes von langgestreckter Form. Diese bekannte Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die hierzu notwendigen hochpermeablen Massekerne schwierig herzustellen sind, insbesondere bei Massenanfertigung.
  • Bei den bekannten Variometern hat es Schwierigkeiten bereitet, die eingangs genannten Forderungen gleichzeitig zu erfüllen. Die zur Erreichung dieser Forderungen bekannten Lösungen sind nämlich derart, daß bei Erfüllung der einen Forderung eine Erfüllung der anderen Forderungen schwierig ist, wenn nicht gar unmöglich gemacht wird. Die Forderungen sind daher vielfach als einander widersprechend angesehen worden, insbesondere, da es bisher nicht möglich war, bei Erreichen eines großen Variationsverhältnisses und bei einem vorgeschriebenen Induktivitätsverlauf, der beispielsweise durch ungleichmäßige Verteilung der Spulenwicklungen erreicht wurde, eine ausreichende Güte der Spule zu erzielen. Der Resonanzwiderstand des Schwingkreises, d. h. die Güte der Variometerspule, ist bekanntlich für die am Schwingkreis auftretende Spannung maßgebend. Um die Güte von Variometerspulen heraufzusetzen, ist es an sich bereits bekannt, unterteilte Wicklungen vorzusehen. Für das Anbringen unterteilter Wicklungen sind jedoch besondere Spulenkörper erforderlich, die die Herstellung von Variometern erschweren und verteuern.
  • Der zuletzt genannte Nachteil haftet auch den bekannten Variometern an, bei denen die Beeinflussung des Induktivitätsverlaufes längs des Verstellungsweges des Kernes von der einen Endstellung zur anderen durch ungleichmäßige Unterbringung der Spulenwicklungen in mehreren Kammern vorgesehen ist. Hierbei sind in einem Spulenkörper mit mehreren Kammern in jede Kammer der gewünschten Abstimmkurve entsprechend mehr oder weniger viel Wicklungen eingebracht.
  • Diese Nachteile werden durch das Variometer nach der Erfindung beseitigt, bei dem sich eine hohe Güte der Spule erreichen läßt. Erfindungsgemäß wird ein vorgeschriebener Induktivitätsverlauf längs des Verstellweges des Kernes von der einen Endstellung zur anderen dadurch erreicht, daß eine auf einem verhältnismäßig dünnen Isolierstoffkörper aufgebrachte, an sich bekannte, einen kürzeren Wicklungshub als Spulenlänge aufweisende Kreuzspulenwicklung so aufgebracht ist, daß entweder bei konstantem Hub des Fadenführers der Spulenkörper entsprechend dem gewünschten Induktivitätsverlauf ungleichmäßig seitwärts bewegt ist oder daß bei konstanter Verschiebung des Wicklungsträgers der Hub des Fadenführers entsprechend ungleichmäßig verändert ist.
  • Um das Variationsverhältnis besonders groß zu gestalten, wird der Abstand der Windungen von dem Massekern dadurch stark herabgemindert, daß für den Spulenkörper dünne Isolierstoffe, insbesondere Folien oder Papier, zur Verwendung kommen. Die Folie oder das Papier kann getränkt oder lackiert sein zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit. Dies kann aber auch dadurch erreicht werden, daß die Wicklung vor dem Aufbringen mit einem Lack od. dgl. getränkt wird, indem man den Draht oder die Litze durch ein Lackbad laufen läßt. Diese Maßnahmen sind als solche für Spulen mit Massekern bekannt.
  • Die ausreichende Güte der Spule sowie die Einhaltung eines vorgeschriebenen Induktivitätsverlaufes wird durch die beschriebene Art der Wicklung erreicht, die der Spule ein schachtelhalmartiges Aussehen verleiht. Diese Wicklung hat den Vorteil einer kleinen Eigenkapazität, wie dies für Kreuzspulenwicklungen bekannt ist. Bei der besonderen Kreuzspulenwicklung des Variometers nach der Erfindung kommt ein Wicklungshub zur Verwendung, der geringer ist als die Länge der Spule. Auch dies ist für breite Kreuzspulenwicklungen an sich bekannt. Der Hub wird veränderbar gemacht, kann aber an bestimmten Teilen der Spule je nach dem gewünschten Induktivitätsverlauf konstant sein.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. In Fig. i ist ein Variometer nach der Erfindung dargestellt. Hierbei ist mit a der Massekern bezeichnet, während der Spulenkörper mit b und die Wicklungen mit c benannt sind. Durch die besondere Art der Wicklung entsteht eine langgestreckte Spule von schachtelhalmartigem Aussehen.
  • In Fig. 2 ist ein Schema für die Wicklungsanordnung dargestellt. Diese Wicklungsanordnung entspricht dem in Fig. i dargestellten Fall. Hierbei ist der Hub des Fadenführers entsprechend einer gewünschten Abstimmkurve für das Schiebevariometer in besonderer Weise geändert. Dementsprechend weist der sich bei der langgestreckten Schachtelhalmwicklung ergebende schraubenförmige Wulst der Wicklung keine konstante Ganghöhe auf. So entstehen die verschiedenen Ganghöhen hl, 1a2 und 1a3. Der Wulst kommt, wie aus dem in Fig. 2 dargestellten Wicklungsschema ersichtlich ist, dadurch zustande, daß an dieser Stelle eine dreifache Kreuzung des Wickeldrahtes stattfindet. So kreuzen sich z. B. in Fig. 2 die Windungen o, 1, 2, 3, q. (untere Lage, Verlauf von rechts nach links oben) mit den Windungen 1, 2, 3, q., 5, 6, 7, g, 9 (mittlere Lage, Verlauf von links nach rechts oben) und die Windungen 6, 7, 8, 9 und o' (obere Lage, Verlauf von rechts umfiten nach links oben).
  • Zur Herstellung des veränderlichen Wicklungshubes ist es natürlich auch möglich, einen konstanten Hub des Fadenführers vorzusehen und den Vorschub des Spulenkörpers entsprechend der gewünschten Kurve veränderlich zu gestalten.
  • Die Erfindung ist im besonderen Maße geeignet für die Massenfertigung von Schiebevariometern. Mit Hilfe von Isolierstoffolien oder Papier lassen sich äußerst billig und schnell die Träger für die Wicklung herstellen. Der Spulenkörper hat reine hohlzylindrische Form, ohne daß irgendwelche Flansche vorhanden sein müssen. Die Änderungen des Hubes für den Fadenführer bzw. das Verrücken des Spulenkörpers beim Wickeln wird nur einmal festgelegt und kann dann bei der ganzen Serie beibehalten werden. Man kann dazu etwa so vorgehen, daß man zunächst ein Variometer fertigt und die benötigte Wicklungsverteilung bestimmt, die für eine gewünschte Abstimmkurve notwendig ist. Danach kann dann die Hubänderung bzw. der Schritt für das Verrücken des Spulenkörpers ermittelt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Variometer, bei dem die Induktivitätsänderung mit Hilfe eines verstellbaren, vorzugsweise als Massekern ausgebildeten Eisenkernes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorgeschriebener Induktivitätsverlauf längs des Verstellweges des Kernes von der einen Endstellung zur anderen dadurch erreicht ist, daß eine auf einem verhältnismäßig dünnen Isolierstoffkörper aufgebrachte, an sich bekannte, einen kürzeren Wicklungshub als Spulenlänge aufweisende Kreuzspulenwicklung so aufgebracht ist, daß entweder bei konstantem Hub des Fadenführers der Spulenkörper entsprechend dem gewünschten Induktivitätsverlauf ungleichmäßig seitwärts bewegt ist oder daß bei konstanter Verschiebung des Wicklungsträgers der Hub des Fadenführers entsprechend ungleichmäßig verändert ist.
  2. 2. Variometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffspulenkörper aus einer dünnen Folie besteht.
  3. 3. Variometer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffspulenkörper aus Papier besteht. .
  4. 4. Variometer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper zur Erhöhung seiner mechanischen Festigkeit getränkt oder lackiert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 490 040, 2 190 o48.
DES16126D 1941-04-11 1941-04-11 Variometer Expired DE969506C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES16126D DE969506C (de) 1941-04-11 1941-04-11 Variometer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES16126D DE969506C (de) 1941-04-11 1941-04-11 Variometer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE969506C true DE969506C (de) 1958-06-12

Family

ID=7475039

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES16126D Expired DE969506C (de) 1941-04-11 1941-04-11 Variometer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE969506C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1490040A (en) * 1919-02-10 1924-04-08 Coto Coil Co Electrical coil
US2190048A (en) * 1939-04-10 1940-02-13 Johnson Lab Inc Permeability-tuned oscillator tracking arrangement

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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