DE966607C - Fensterlagerung - Google Patents
FensterlagerungInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D5/00—Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
- E05D5/02—Parts for attachment, e.g. flaps
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Landscapes
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Description
- Fensterlagerung Die Erfindung geht einerseits von einer Fensterlagerung aus, welche in den Flügel einschlagbare Fischbandhälften aufweist, deren Bolzen in Löcher von im Blendrahmen befindlichen Zapfen eingreifen, und. geht andererseits von der den Gegenstand des Hauptpatentes bildenden Verschlußvorrichtung für drei- oder mehrflügelige Fenster ohne Setzholz im Blendrahmen aus. Bei dieser Verschlußvorrichtung liegt ein an einem mittleren Fensterflügel befindliches Verschlußglied in der senkrechten, durch die Lager gebildeten Schwenkachse des Fensterflügels. Um das einwandfreie Arbeiten der Verschlußvorrichtung zu gewährleisten, muß die senkrechte Schwenkachse einen genauen Abstand von der Oberfläche des Fensterflügels besitzen. . Um diesen Abstand in einfacher Weise beim Einschlagen der Fischbandhälften in die Rahmenleiste des Fensterflügels zu erhalten, ist erfindungsgemäß an der einzelnen Fischbandhälfte mindestens ein besonderer, an sich bekannter Anschlag vorgesehen, der durch Anlage am Flügel den Abstand der durch die Bolzen gebildeten Flügeldrehachse vom Flügel festlegt.
- Dieser besondere Anschlag kann in verschiedener Weise ausgebildet sein. Bei der üblichen Ausbildung einer Fischbandhälfte ist der Anschlag durch einen in an sich bekannter Weise von der Bandhülse ausgehenden schmalen Lappenteil gebildet. Bei einer anderen, verbesserten Ausführung ist die Bandhülse im Querschnitt U-förrnig gestaltet, wobei ein oder beide U-Schenkel als Anschlag am Flügel anliegen. Bei jeder Ausführung wird unmittelbar mit dem Anschlagen der Fischbandhälften der erforderliche, oben und unten gleiche Abstand der Flügelschwenk- oder Drehachse vom Flügel erhalten.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung liegt der eingeschlagene Lappen der einzelnen Bandhälfte senkrecht zur Flügelebene. Um bei dieser vom normalen Fall abweichenden Lage der Fischbandhälfte die auftretenden Beanspruchungen besser aufnehmen und um eine Schwächung der Flügelrahmenverzapfungen an den Ecken vermeiden zu können, ist erfindungsgemäß die Hülse des Fischbandes länger als der von der Hülse ausgehende Einschlaglappen ausgebildet, und der gewissermaßen lappenlose Hülsenteil ist zusätzlich mit dem Flügel verbunden.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Lagerung dargestellt.
- Abb. i zeigt ein dreiflügeliges Fenster, dessen mittlerer Flügel erfindungsgemäß gelagert ist; Abb. 2 und3 stellen beispielsweise in natürlicher Größe gezeichnet einen Längsschnitt nach den Linien A-B und C-D der Abb. i dar; Abb. 4 entspricht der Abh. 2 und zeigt eine andere Ausführungsform der Fischbandhülse; Abb. 5 stellt einen Querschnitt nach der Linie E-F der Abb. 4 dar.
- In dem Fensterblendrahmen i gemäß Abb. i sind die äußeren Fensterflügel z und 3 durch bekannte Fischbänder 4 angeordnet. Für die Lagerung des mittleren Fensterflügels 5 ist im Blend-fahmen i kein Setzholz vorhanden. Die Lagerung des mittleren Flügels 5 erfolgt durch die weiter unten beschriebenen Fischbandhälften und zugehörige Blendrahmenhälften.
- Gemäß Abb. 2 ist mit dem Flügelrahmen 5 eine Fischbandhälfte verbunden, die aus der gerollten Hülse 6 und dem von dieser Hülse ausgehenden Einschlaglappen 7 besteht. Bei einem großen oder schweren Fensterflügel 5 ist die Hülse 6 länger ausgeführt als der Einschlaglappen 7. Dabei ist der gewissermaßen lappenlose, mit 6' bezeichnete Hülsenteil in zusätzlicher Weise mit dem Flügel 5 verbunden, beispielsweise durch eine Holzschraube 8, was an sich bekannt ist.
- Der in den Flügel 5 eingeschlagene Lappen 7 ist in bekannter Weise durch eingeschlagene Querstifte 9 gesichert. Der mit der Hülse 6, 6' fest verbundene Bolzen io greift in ein Loch eines in den Blendrahrnen i eingeschlagenen Hohlzapfens ii ein, der durch einen Querstift iz gesichert sein kann. Wie aus Abb, 2 ersichtlich, stützt sich der Bandbolzen io innerhalb des Zapfens ii ab.
- Um einen stets gleichenAbstand derFlügeldrehachse, die durch den Bandbolzen io gebildet ist, zu erhalten, geht von dem Hülsenteil 6' ein schmaler Streifen 13 aus, der auf der Oberfläche des Flügels 5 aufliegt, der also einen das Einschlagen des Lappens 7 begrenzenden Anschlag bildet. Die verschieden lange Ausbildung der Hülse 6, 6' einerseits und des Einschlaglappens 7 andererseits hat den Vorteil, daß der Lappen 7 an einer Stelle in den -Flügekahmen 5 eingeschlagen werden kann, die sich oberhalb der durch eine gestrichelte Linie a angegebenen Verzapfung der Flügelrahmenleisten befindet. Der Flügelrahmen wird also an seiner verzapften Ecke nicht durch das Einschlagen des Lappens 7 geschwächt.
- Oben mit dem FlÜgel 5 ist gemäß Abb. 3 eine Fischbandhälfte verbunden, die der beschriebenen Fischbandhälfte 6, 6', 7 entsphcht und die nur in umgekehrter Anordnung am Flügel 5 befestigt ist. Diese obere Fischbandhälfte 6, 6' besitzt einen etwas längeren Bandbolze*n 14, der in einen oben in den Blendrahmen i eingeschlagenen Hohlzapfen 15 eingreift. Der Hohlzapfen 15 entspricht dem Zapfen ii mit der einen Ausnahme, daß er für den freien Durchtritt des Bolzens 14 vollkommen durchlocht ist. Der Bolzen 14 kann also oben an der mit 15' bezeichneten Stelle aus dem Zapfen 15 austreten.
- Wie Abb. 3 zeigt, ist zwischen der Hülse 6, 6' und dem Zapfen 15 ein Zwischenraum b vorhanden. Dieser Zwischenraum ist so bemessen, daß beim Anheben des Flügels 5 der Bandbolzen io vollkommen aus seinem Blendrahmenzapfen ii austreten kann.
- Soll der Flügel 5 ausgehängt werden, so hat man nur nötig, ihn so weit anzuheben, bis der Bandbolzen io aus dem Zapfen ii ausgetreten ist. Das Aushängen erfolgt dann durch Ablassen des Flügels, wobei der Bolzen io bzw. die untere Bandhülse 6, 6' an dem Zapfen 12 seitlich vorbeigeführt %-"ird. Der Eingriff des oberen Bandbolzens 14 in den oberen Blendrahmenzapfen 15 erlaubt die zum Aushängen erforderliche kleine seitliche Schwenkung.
- Eine etwas andere Ausführung der Fischbandhälfte ist in den Abb. 4 und 5 dargestellt, wobei gleiche Teile mit den Bezugszahlen gemäß Abb. 2 bezeichnet worden sind. Der Unterschied besteht darin, daß die Fischbandhülse 16 im Querschnitt U-förmig gestaltet ist, wie aus Abb. 5 deutlich ersichtlich. Oben in Abb. 4 geht der eine Schenkel des U-förmigen Querschnittes in den Einschlaglappen 7 über, während, der andere U-Schenkel 16' auf der Oberfläche des Flügels 5 aufruht und einen gleichen Anschlag bildet wie der obenerwähnte Streifen 13. Wie aus Abb. 4 ersichtlich, liegen beide U-Schenkel unterhalb des Einschlaglappens 7 am Flügel 5 an. Weiter unten sind die U-Schenkel um den Bandbolzen io gerollt, um letzterem einen festen Halt zu geben. Der Bandbolzen io ist vorzugsweise mit einer Ringnut 17 versehen, in welche ein Teil der Hülse 16 eingepreßt ist, um den Bolzen io in axialer Richtung fegtzuhalten.
- Aus Abb. 4 ist weiter noch die Anordnung der zusätzlichen Befestigungsschraube 8 ersichtlich, die durch eine Bohrung des Bolzens io hindurchgreift und deren. Kopf 8' in einem versenkten Loch-der Hülse 16 ruht. In gleicher Weise ist die Befestigungssehraube 8 auch in den Hülsen 6, 6' angeordnet. Durch die zusätzliche Befestigungssehraube 8 wird ein Teil des Flügelgewichts gewissermaßen unmittelbar auf den Stützbolzen io übertragen.
- Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Einschlaglappen 7 der Fischbandhälfte üicht wie bisher üblich von der Seite her in die Rahmenleiste des Fensterflügels, sondern senkrecht zur Flügelebene eingeschlagen. Ferner sei bemerkt, daß an die Stelle der Holzschraube 8 auch ein anderes zusätzliches Verbindungsmittel treten kann. Wenn bisher nur von, Fenstern die Rede war, so soll das nicht ausschließen, daß die beschriebene Lagerung auch bei Türen Anwendung finden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-i-. Fensterlagerung mit in den Flügel einschlagbaren Fischbandhälften, deren Bolzen in Löcher von im Blendrahmen befindlichen Zapfen eingreifen, für mittlere, mit einer Verschlußvorrichtung veriehene Flügel eines drei- oder mehrflügeligen Fensters nach Patent 944475, gekennzeichnet, durch einen an der Fischbandhälfte (6, 7) befindlichen besonderen Anschlag (13, 1:6'), der durch Anlage am Flügel den Ab- stand der durch die Bolzen gebildeten Flügeldrehachse vom Flügel festlegt.
- 2. Lagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag #rch einen von der Bandhülse (6') ausgehenden, schmalen Lappenteil (13) gebildet ist. 3. Lagerung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Änderung, daß die Hülse (16) im Querschnitt U-förmig-ausgebildet ist und daß ein oder beide U-Schenkel (16') am Flügel anliegen. 4. Lagerung nach Anspruch i oder .3, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschlagene Lappen (7)' der Bandhälfte senkrecht zur Flügelebene liegt. 5. Lagerung nacli Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (6, 6') des Fischbandes länger als der von der Hülse ausgehende Einschlaglappen (7) ist und daß der lappenlose Hülsenteil (6') zusätzlich, z. B. durch mindestens eine Schraube (8), mit dem Flügel verbunden ist-In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 337 459; USA.-Patentschrift Nr. 2 596 416.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF15286A DE966607C (de) | 1954-07-24 | 1954-07-24 | Fensterlagerung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF15286A DE966607C (de) | 1954-07-24 | 1954-07-24 | Fensterlagerung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE966607C true DE966607C (de) | 1957-08-22 |
Family
ID=7087845
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEF15286A Expired DE966607C (de) | 1954-07-24 | 1954-07-24 | Fensterlagerung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE966607C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3203321A1 (de) * | 1982-01-28 | 1983-07-28 | Fa. Aug. Winkhaus, 4404 Telgte | Fluegelrahmenseitiges ecklager fuer fenster, insbesondere drehkippfenster |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE337459C (de) * | 1916-02-15 | 1921-06-01 | Ernst Heckert | Fischband mit aus flachem Material gebogenen und mit abgeflachten Widerlagflaechen versehenen Huelsen |
US2596416A (en) * | 1947-11-20 | 1952-05-13 | Frank J Kornmayer | Hinge for doors and swingable closures |
-
1954
- 1954-07-24 DE DEF15286A patent/DE966607C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE337459C (de) * | 1916-02-15 | 1921-06-01 | Ernst Heckert | Fischband mit aus flachem Material gebogenen und mit abgeflachten Widerlagflaechen versehenen Huelsen |
US2596416A (en) * | 1947-11-20 | 1952-05-13 | Frank J Kornmayer | Hinge for doors and swingable closures |
Cited By (1)
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---|---|---|---|---|
DE3203321A1 (de) * | 1982-01-28 | 1983-07-28 | Fa. Aug. Winkhaus, 4404 Telgte | Fluegelrahmenseitiges ecklager fuer fenster, insbesondere drehkippfenster |
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