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DE966007C - Schallschluckeinrichtung aus einem mit einer duennen Oberflaechenschicht verbundenen Schaumstoff - Google Patents

Schallschluckeinrichtung aus einem mit einer duennen Oberflaechenschicht verbundenen Schaumstoff

Info

Publication number
DE966007C
DE966007C DEF16418A DEF0016418A DE966007C DE 966007 C DE966007 C DE 966007C DE F16418 A DEF16418 A DE F16418A DE F0016418 A DEF0016418 A DE F0016418A DE 966007 C DE966007 C DE 966007C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound
surface layer
absorbing device
glued
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF16418A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ulrich Fritze
Dr Rudolf Mueller
Dr Hans-Willi Paffrath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF16418A priority Critical patent/DE966007C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE966007C publication Critical patent/DE966007C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/82Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to sound only

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Schallsdiluckeinrichtung aus einem mit einer dünnen Oberflächenschidit verbundenen Schaumstoff Es ist bekannt, daß man aus Poren- oder Faserstoffen Schallschluckeinrichtungen herstellen kann, deren Schluckwirkung auf der Umwandlung der Luftschallenergie in Wärme infolge Reibung an den Wänden der Hohlräume beruht. Schallschluckeinrichtungen dieser Art absorbieren vorwiegend hohe Frequenzen.
  • Bekannt sind ferner Schallschluckeinrichtungen aus elastischem Material, das durch den Luftschall zu mechanischen Schwingung-en angeregt wird und durch seine hohe innere Dämpfung Schallenergie verzehrt (Mitschwinger). Diese Systeme schlucken vorwiegend selektiv tiefe Frequenzen.
  • Eine andere Möglichkeit besteht darin, Schallschluckeinrichtungen nach dem Prinzip der Hohlraumresonatoren (Helmholtz-Resonatoren aufzubauen. Diese Einrichtungen eignen sich insbesondere zur Schluckung tiefer Frequenzen. Sie werden vorwiegend dadurch verwirklicht, daß man auf die Raumbegrenzung ein Lattengerüst aufbringt und dieses zum Raum hin mit Lochplatten abschließt.
  • Die genannten Einrichtungen schlucken mehr oder weniger selektiv. Will man eine die niedrigen und hohen Frequenzen gleichzeitig erfassende, breitbandige Schallschluckung erreichen, so ist eine Kombination der oben genannten Einrichtungen notwendig. Es ist bereits vorgeschlagen worden, derartige Einrichtungen herzustellen, indem man mitschwingende gelochte Platten in einem bestimmten Abstand vom Mauerwerk auf Holzleisten befestigt und schallschluckende Faserstoffe zwischen Lochplatten und Mauerwerk anordnet. Die Montage derartiger Einrichtungen ist kostspielig und zeitraubend, da zunächst Abstandsleisten vor das Mauerwerk zu montieren sind und nachträglich ausgewählte Lochplatten unterschiedlicher Lochung auf dies-en Abstandsleisten befestigt werden müss,pn.
  • Es ist ferner bereits bekanntgeworden, Schallschluckeinrichtungen in einfacher Weise dadurch herzustellen, daß man auf die Begrenzungswände eines - Raumes eine poröse elastische Schaumstoffplatte aufbringt und diese auf der freien Oberfläche mit einer weitgehend luftundurchlässigen Schicht überzieht. Eine derartige Einrichtung hat den großen Vorteil, daß sie fugenlos auf die Begrenzungswände aufgebracht werden kann.
  • Es wurde nun gefunden, daß man besonders wirksame Schallschluckeinrichtungen dann erhält, wenn man bei einem auf eine Raumbegrenzung aufgebrachten, vorzugsweise aufgeklebten elastischen Schaumstoff mit innerer Dämpfung, dessen freie Oberfläche mit einer dünnen Schicht aus einem weitgehend luftundurchlässigen Material verbunden ist, diese Oberflächenschicht mit feinen Löchern versieht.
  • Derartige Schallschluckeinrichtungen rufen trotz ihrer durchlöcherten Oberfläche den Eindruck einer vollkommen einheitlichen Fläche hervor, da die feinen Lochungen für das Auge aus einiger Entfernung nicht mehr sichtbar sind. Ein besonderer Vorteil einer derartigen Einrichtung ist darin zu sehen, daß man durch Variation der Anzahl und Größe der Löcher den höherfrequenten Anteil des Schluckgrades und durch Variation des Flächengewichtes der Deckschicht. den niederfrequenten Anteil des Schluckgrades verändern kann.
  • Geeignete Schaumstoffe für diese Einrichtungen sind. insbesondere elastische Schaumstoffe, wie z. B. solche auf der Basis von Kautschuk oder Polyurethanen. Die Oberflächenschicht kann nach beliebigen Verfahren erzeugt werden. Es können z. B. auf die Schaumstoffniatten Kunststoffolien oder Papier aufgeklebt oder aufgeschweißt und diese gegebenenfalls vor oder nach dem Aufkleben lackiert werden. Auch können diese Oberflächenschichten durch direktes Auftragen von Lacklösungen oder pastenförtnigen Filmbildnern erzeugt werden. Die Lochungen können unter Anwendung beliebiger inechanischer Mittel erhalten werden. Man kann sich hierzu z. B. einer Nadelwalze bedlienen.
  • Die Wirkung einer solchen Einrichtung ist die, daß die Oberflächensch-icht im Zusammenwirken mit der Elastizität und Dämpfung des Porenstoffes als schallschluckender Mitschwinger für niedrige Frequenzen wirkt, während der - höherfrequente Schall durch die Löcher der Haut in den Porenstoff eindringt und dort in Wärme umgesetzt wird.
  • In Abb. i der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsforni der erfindungsgemäßen Einrichtung im Schnitt dargestellt. Abb. 2 zeigt, wie durch diese Einrichtung der Frequenzgang gegenüber den nach dem Stand der Technik bekannten Schallschluckeinrichtungen verbessert wird.
  • Eine Schallschluckeinrichiung nach Abb. i wird wie folgt hergestellt: Auf die Raumbegrenzung i wird, eine etwa 3 cm starke Matte 2 eines elastischen Schaumstoffes auf P(>lyurethanbasis aufgeklebt. Die Schluckwirkung dieser Einrichtung ist in Kurve i der Abb.:2 dargestellt. Nunmehr wird auf die Oberfläche des Schaumstoffes 2 Papier 3 aufgeklebt und dieses ein- oder zweimal lackiert 4. Der Schallschluckgrad dieses Systems ist in Kurve 2 dargestellt. Das System wirkt jetzt ausschließlich als Mitschwinger- Versieht man nun die Abschlußschicht mit Löchern 5 von o,5 mm Durchmesiser im Abstand von etwa 5 mm, z. B. mit Hilfe o-iner Nadelwalze, so erhält man eine Schallschluckwirkung, die in Kurve 3 dargestellt ist. Diese breitbandige Kurve 3 resultiert aus der Mitschwingerwirkung des Systems nach Kurve 2 und der Schluckung -des Porenstoffes nach Kurve i.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schallschluckeinrichtung, bestehend aus einem auf eine Raumbegrenzung aufgebrachten, vorzugsweise aufgeklebten elastischen Schaumstoff mit innerer Dämpfung, dessen freie Oberfläche init einer dünnen Schicht aus einem weitgehend luftundurchlässigen Material verbunden ist, dadurch gekennzeichnet daß diese Schicht (3, 4) mit feinen Löchern (5# versehen ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Schallschluckeinrichtungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Raumbegrenzung (i) eine Matte (2) aus Schaumkunststoff, z. B. einem solchen auf Polyurethanbasis, aufgeklebt, darauf Papier (3) geklebt,dieses ein- oder zweimal lackiert (4) und schließlich die Oberflächenschicht (3, 4), z. B. mit Hilfe einer Kadelwalze, mit den feinen Löchern (5) versehen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1679 377; .Z e 11 e r, Technische Lärmabwehr, Stuttgart, 1950, S.75.
DEF16418A 1954-12-22 1954-12-22 Schallschluckeinrichtung aus einem mit einer duennen Oberflaechenschicht verbundenen Schaumstoff Expired DE966007C (de)

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DEF16418A DE966007C (de) 1954-12-22 1954-12-22 Schallschluckeinrichtung aus einem mit einer duennen Oberflaechenschicht verbundenen Schaumstoff

Publications (1)

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DE966007C true DE966007C (de) 1957-07-04

Family

ID=7088214

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DEF16418A Expired DE966007C (de) 1954-12-22 1954-12-22 Schallschluckeinrichtung aus einem mit einer duennen Oberflaechenschicht verbundenen Schaumstoff

Country Status (1)

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DE (1) DE966007C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186648B (de) * 1961-07-14 1965-02-04 Revertex Ltd Schallschluckendes Material fuer metallische Flaechen
DE1192839B (de) * 1961-09-21 1965-05-13 Supra Chemicals & Paints Ltd Bahn-, platten- oder blattfoermiger Entdroehnungs-belag

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1679377U (de) * 1952-08-12 1954-07-08 Richard Thienhaus Schallschluckkoerper zur akustikregelung.

Patent Citations (1)

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