DE964269C - Bremsgesperre fuer Hebezeuge - Google Patents
Bremsgesperre fuer HebezeugeInfo
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- DE964269C DE964269C DEM23720A DEM0023720A DE964269C DE 964269 C DE964269 C DE 964269C DE M23720 A DEM23720 A DE M23720A DE M0023720 A DEM0023720 A DE M0023720A DE 964269 C DE964269 C DE 964269C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
- B66D5/02—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
- B66D5/04—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes actuated by centrifugal force
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN AM 23. MAI 1957
M 23720 XI135 c
Dr. Hans May, Krefeld
Bremsgesperre für Hebezeuge
Patenterteilung bekanntgemacht am 9.MaI 1957
Die Erfindung betrifft ein Bremsgesperre für Drahtseilwinden, Wagenwinden und andere Hebezeuge.
Die bisher bekannten Arten von Bremsgesperren haben den Nachteil, daß die in einem feststehenden
Bremsmantel liegenden, zum Bremsgesperre gehörenden Einzelteile, wie zweigeteilte Bremsringe,
Spreizkörper u. dgl., beim Hochziehen der Last lose in einer Lüftungsstellung liegen müssen. Um
die Bremsstellung dieser Einzelteile zu erreichen, muß bei den bekannten Gesperren erst ein beweglicher
Spreizkörper innerhalb des Gesperres so weit auf steigenden Kurven oder schiefen Ebenen verschoben
werden, bis die Einzelteile des Gesperres die Bremsdruck erzeugende Lage erreicht haben.
Diese erforderliche kleine Bewegung eines lose eingelegten Spreizkörpers zwischen Lüftungs- und
Bremsstellung erfolgt immer im Drehsinn der Abwärtsbewegung. Hierdurch tritt in vielen Fällen
der Nachteil auf, däß die Einzelteile des Gesperres so die Bremsdruck erzeugende Stellung nicht rechtzeitig
erreichen, so daß die Last ohne Bremswiderstand abstürzen kann. Des weiteren sind die Bremsringe
der bekannten Gesperre durch Ausschnitte u. dgl. unterbrochen und liegen deshalb nicht mit
ihrer vollen UmfangsJäche am feststehenden Bremsmantel an. Dies erhöht sehr ungünstig den
spezifischen Flächendruck auf der Umfangsfläche der Bremsringhälften und dadurch die Abnutzung
des Bremsringes. Dies hat zur Folge, daß die
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Einzelteile des Gesperres ihre zusammenhängende Passung verlieren und die Bremssicherheit aufgehoben
wird.
Bei dem Erfindungsgegenstand sind diese Mangel vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß in
einen dreigeteilten, mit seinem ganzen Umfang an einem feststehenden Bremsmantel anliegenden
Bremsring nebeneinanderliegend zwei keiligeDruckstücke eingelegt sind, die so in keilige Aussparungen
des Bremsringes eingreifen, daß sie diesen durch Keilwirkung spreizen können. Gegenüber den
keiligen Aussparungen ist im Bremsring halbkreisförmig eine Druckfeder eingelegt, die die beiden
Druckstücke ständig in die Aussparungen drückt. Der in bekannter Weise von der Seiltrommel oder
anderen gleichwirkenden Teilen hergeleitete Lastdruck preßt die keiligen Druckstücke mittels
Nocken in unmittelbarer Fortsetzung seiner Druckrichtung in die keiligen Aussparungen des dreigeteilten
Bremsringes. Durch diese Anordnung ist jede Zwischenbewegung der Druckstücke von der
Lüftungsstellung zur Bremsstellung des Gesperres vermieden. Die eingelegte, halbkreisförmige Druckfeder
verhindert jede Lageveränderung der Druckstücke, gewährleistet dauernd die Bremsbereitschaft
der Einzelteile und erhöht dadurch die Fangsicherheit des Gesperres außerordentlich. Selbst bei eingetretener
Abnutzung des Bremsringes bleibt die bremsbereite Lage der Druckstücke erhalten. Der
dreiteilige, vollständig geschlossene Bremsring verringert infolge seiner großen Umfangsfläche den
spezifischen Druck auf die Bremsreibungsflächen des feststehenden Bremsmantels, was sich vorteilhaft
auf eine lange und sichere Wirkungsweise des Bremsgesperres auswirkt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Abb. I ist ein Schnitt durch eine Wandwinde, Abb. II eine Ansicht des Bremsgesperres in ungebremster
Stellung,
Abb. III eine Ansicht des Bremsgesperres in Bremsstellung.
Am Windenbock.ι ist ein Deckel2 angebracht.
Dieser Deckel besitzt einen Bremsmantel 3. Eine Achse 4 dreht sich in den Lagerstellen des Windenbockes
und trägt vorn einen Vierkant zur Aufnahme einer Handkurbel. Auf der Achse 4 ist eine
Seiltrommel 5 lose drehbar angeordnet. Des weiteren weist diese Achse einen festen Mitnehmerflügel
10 auf. Im Bremsmantel 3 befindet sich ein dreiteiliger Bremsring 6, der an den Trennfugen 7 als
ganzer Ring geschlossen ist. Der Bremsring 6 erhält zwei keilige Aussparungen 8 und 8a. In diesen
keiligen Aussparungen liegen zwei keilige Druckstücke 9 und Q0, die durch eine halbkreisförmige,
in den Bremsring eingelegte Druckfeder 13 immer in die keiligen Aussparungen hineingedrückt werden.
Der dreiteilige Bremsring besitzt den Aussparungen 8 und 8a gegenüber eine Aussparung 11,
in welche der Mitnehmerflügel 10 eingreift. Die Seiltrommel 2 erhält zwei Mitnahmenocken 12
und Γ2α, die in das Bremsgesperre hineinragen.
Das Bremsgesperre hat folgende Bremsweise: Abb. II zeigt die Lage des Gesperres beim Heben
der Last. Durch die auf den "Vierkant aufgesteckte Handkurbel wird die Achse 4 in Pfeilrichtung
gedreht, wodurch sich der Mitnehmerflügel 10 sowohl an den Nocken 12 der Seiltrommel 5 anlegt
als auch an die (linke) Flanke der Aussparung 11 des Bremsringes 6. Der Nocken 12 drückt in diesem
Fall nicht auf das keilige Druckstück 9, so daß das gesamte Gesperre, ohne Bremsdruck zu erzeugen,
im Drehsinn der Pfeilrichtung bewegt und somit die Last hochgewunden werden kann. In Abb. III
ist das Bremsgesperre in Bremsstellung dargestellt. Beim Senken der Last wird die Handkurbel in
entgegengesetzter Pfeilrichtung bewegt. Die senkende Last bewegt die Seiltrommel und damit auch
den Nocken I2a im Drehsinn der Pfeilrichtung
weiter, bis der Nocken I2Ö mit seiner vorderen halbrunden Kante an das Druckstück % zu liegen
kommt und dieses in die keilige Aussparung 80 hineindrückt. Die hierdurch auftretende Keilwirkung
drückt den dreiteiligen Bremsring 6 auseinander und preßt ihn mit seinem ganzen Umfang
gegen die Bremsfläche des Bremsmantels 3 und erzeugt durch diesen Vorgang je nach Lastgröße
die erforderliche Bremsreibung. Durch Weiterdrehen der Kurbel im Sinne der Pfeilrichtung
(Abb. III) legt sich der Mitnehmerflügel 10 an die (rechte) Flanke der Aussparung 11 des Bremsringes
6 und bewegt alle Teile des Gesperres gebremst weiter und damit die Last abwärts.
Claims (2)
1. Bremsgesperre für Hebezeuge, bei denen Spreizringe sowie. Nocken oder Ansätze, die
mit Bremstrommeln oder anderen Lastträgern fest verbunden sind, zur Erzeugung der Bremsreibung
benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einen dreigeteilten, mit seinem ganzen Umfang an einem feststehenden Bremsmantel
(3) anliegenden Bremsring (6"> zwei keilige Druckstücke (9, ga) nebeneinanderliegend
eingelegt sind, die so in keilige Aussparungen (8, 8S) des Bremsringes eingreifen, daß sie
diesen durch Keilwirkung spreizen können.
2. Bremsgesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den keiligen Aussparungen
(8, 8a) gegenüber halbkreisförmig eine Druckfeder (13) in den Bremsring (6) eingelegt
ist, die die beiden Druckstücke (9, ga) ständig
in die Aussparungen drückt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 617 312, 883058.
Hierzu 1 JBlatt Zeichnungen
© 609 710/159 11. (709 522/265 5.57)
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM23720A DE964269C (de) | 1954-07-09 | 1954-07-09 | Bremsgesperre fuer Hebezeuge |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM23720A DE964269C (de) | 1954-07-09 | 1954-07-09 | Bremsgesperre fuer Hebezeuge |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE964269C true DE964269C (de) | 1957-05-23 |
Family
ID=7299102
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM23720A Expired DE964269C (de) | 1954-07-09 | 1954-07-09 | Bremsgesperre fuer Hebezeuge |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE964269C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1997025546A1 (de) * | 1996-01-10 | 1997-07-17 | Gebr. Wittler Gmbh & Co. Kg | Lastdruckbremse |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE617312C (de) * | 1933-12-10 | 1935-08-16 | Alfred Hartrampf | Bremskupplung |
DE883058C (de) * | 1943-02-02 | 1953-07-13 | Schiess Ag | Flaschenzug mit Ruecklaufbremse |
-
1954
- 1954-07-09 DE DEM23720A patent/DE964269C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE617312C (de) * | 1933-12-10 | 1935-08-16 | Alfred Hartrampf | Bremskupplung |
DE883058C (de) * | 1943-02-02 | 1953-07-13 | Schiess Ag | Flaschenzug mit Ruecklaufbremse |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1997025546A1 (de) * | 1996-01-10 | 1997-07-17 | Gebr. Wittler Gmbh & Co. Kg | Lastdruckbremse |
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