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DE955642C - Andrehvorrichtung fuer Klein-Brennkraftmaschinen - Google Patents

Andrehvorrichtung fuer Klein-Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE955642C
DE955642C DEA20272A DEA0020272A DE955642C DE 955642 C DE955642 C DE 955642C DE A20272 A DEA20272 A DE A20272A DE A0020272 A DEA0020272 A DE A0020272A DE 955642 C DE955642 C DE 955642C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internal combustion
turning
turning device
motor
combustion engines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA20272A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Auto Union GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auto Union GmbH filed Critical Auto Union GmbH
Priority to DEA20272A priority Critical patent/DE955642C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE955642C publication Critical patent/DE955642C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N3/00Other muscle-operated starting apparatus
    • F02N3/04Other muscle-operated starting apparatus having foot-actuated levers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

  • Andrehvorrichtung für Klein-Brennkraftmaschinen Es ist bekannt, daß elektrische Andrehmotoren üblicher Bauart mit zugehöriger Batterie einen hohen Anteil am Gesamtgewicht der Brennkraftmaschinen haben. Das ist begründet durch das zur Überwindung der ersten Beschleunigungskräfte notwendige hohe Drehmoment des Andrehmotors. Bei Krafträdern, Rollern und ähnlichen Kleinfahrzeugen bedeutet das eine erhebliche Verteuerung. Es wurden deshalb schon andere Lösungen zur Verminderung des Leistungsbedarfes für den Andrehvorgang vorgeschlagen, wie z. B. Schwungkraftandrehmotoren. Diese Teile benötigen aber eine verhältnismäßig teuere Wartung und sind auch selbst teuer. Die mit dem Fuß oder von Hand betätigten Andrehvorrichtungen werden infolgedessen nach wie vor für derartige Brennkraftmaschinen am meisten verwendet. Auch unterliegen bekannte Andrehmotoren einer erhöhten Abnutzung, wenn sie - wie es z. B bei kalter Witterung notwendig ist - mit besonders großer Kraft betätigt werden müssen.
  • Es ist ferner bekannt, zum Andrehen von Brennkraftmaschinen den elektrischen Andrehmotor nur in Verbindung mit der Handandrehvorrichtung zu benutzen. Die Schaltorgane der beiden Vorrichtungen sind dabei miteinander gekuppelt. Ferner ist eine Andrehvorrichtung für Kraftfahrzeug-Brennkraftmaschinen mit wahlweise selbsttätigem (elektromotorischem) oder Handantrieb bekanntgeworden, bei der zwei Kupplungen vorgesehen -sind zur Verbindung der Handkurbelwelle einerseits mit der Brennkraftmaschinenwelle und andererseits mit einer von dem elektrischen Andrehmotor getriebenen Hohlwelle, welche die Handkurbelwelle umschließt. Bei Handbetrieb wird die Handkurbelwelle durch Axialverschieben mit der Brennkraftmaschinenwelle gekuppelt und zugleich von der Hohlwelle losgekuppelt, während bei elektromotorischem Antrieb beide Kupplungen eingerückt bleiben. Diese Bauweise wurde noch durch die Anbringung des Andrehmotors an einer besonders geeigneten Stelle der Brennkraftmaschine verbessert, und zwar dadurch, daß der Andrehmotor auf der Vorderseite des Andrehgetriebekastens konzentrisch zur Handkurbelwelle angeordnet ist, wobei sein Anker auf einer die letztere umschließenden Hohlwelle sitzt, welche die beim Andrehen stattfindende Axialverschiebung nicht mitmacht.
  • Diese bekannten Andrehvorrichtungen haben entweder die Aufgabe, einen verhältnismäßig kleinen elektrischen Andrehmotor durch eine Handandrehvorrichtung zu unterstützen oder wahlweise einen elektrischen Andrehmotor oder einen Handantrieb zu verwenden.
  • Aufgabe der Erfindung ist, das Andrehen einer Klein-Brennkraftmaschine, die mit einer Handandrehvorrichtung und einem elektrischen Andrehmotor ausgerüstet ist, zu erleichtern und zu beschleunigen.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung durch ein neuartiges Verfahren zum Andrehen von Kleinbrennkraftmaschinen mit einer Hand- oder Fußandrehvorrichtung, die einen elektrischen Andrehmotor einschaltet, dadurch, daß die Brennkraftmaschine anfangs nur durch die Hand- oder Pußandrehvorrichtung angedreht und der Andrehmotor erst eingeschaltet wird, nachdem die Handandrehvorrichtung 750/1) ihres Andrehweges zurückgelegt hat. Unter Kleinbrennkraftmaschinen sind Brennkraftmaschinen zu verstehen, wie sie in Krafträdern, Rollern oder Kleinkraftwagen eingebaut sind. Nach diesem Verfahren erfolgt das Losbrechen der umlaufenden- und gleitenden Teile der Brennkraftmaschine, deren Reibungsflächen mit kaltem Öl verklebt sind, durch eine einmalige Bewegung des Fuß- oder Handhebels, während das Andrehen der Andrehmotor übernimmt. Die bisher mit dem Kickstarter notwendige mühevolle Wiederholung des Andrehvorganges ist unnötig geworden. Eine nach diesem Verfahren gebaute Andrehvorrichtung wiegt wenig, weil sie nur einen kleinen Andrehmotor zum Weiterdrehen der Brennkraftmaschine benötigt, während der kurzzeitige große Kraftaufwand durch die dazu besonders geeignete Fuß-oder Handkraft mit entsprechender Übersetzung vorgenommen wird. Da durch dieses Verfahren eine Überlastung des Kollektors vermieden wird, ist eine derartige Andrehvorrichtung besonders einfach und betriebssicher.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt ein Diagramm, in dem der notwendige Andrehstrom in Abhängigkeit von den Umdrehungen der Kurbelwelle aufgetragen ist; in Abb. z ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Die Kurve I in Abb. i zeigt die Größe des von einem elektrischen Andrehmotor benötigten Stroms ohne mechanische Andrehhilfe.
  • Die Kurve II stellt die benötigte Strommenge dar, wenn gemäß der Erfindung zur Unterstützung des Andrehmotors ein Kickstarter verwendet wird.
  • Die Kurve III stellt den Strombedarf bei zusätzlicher Betätigung einer Dekompressionseinrichtung der Brennkraftmaschine dar. Der Strombedarf und' damit Gewicht und Größe des elektrischen Andrehmotors können also durch die erfindungsgemäße Andrehvorrichtung wesentlich verkleinert werden.
  • Aus der Abb. i ist zu entnehmen, daß die Hauptandrehleitung, um die Brennkraftmaschine in Bewegung zu bringen, durch die Hand- oder Fußandrehvorrichtung übernommen werden kann; für die weiteren Umdrehungen, die notwendig sind, um der Brennkraftmaschine ein brennfähiges Gemisch zuzuführen, reicht ein wesentlich geringerer Strom aus.
  • In der Abb. 2 wird der Kolben i der Brennkraftmaschine durch einen Kickstarter z üblicher Bauart in Bewegung gesetzt. Erst nach etwa 751% des zurückgelegten Weges de/ Andrehhebels wird der Strom für den elektrischen Andrehmotor 4 mit dem Schalter 3 eingeschaltet. Der Andrehmotor q., vorzugsweise eine Lichtanlaßmaschine, dreht sich also bereits, wenn der Strom eingeschaltet wird. Er dreht dann die Brennkraftmaschine weiter, bis diese anspringt. Dann werden Kickstarter und Schalter losgelassen. Statt des Kickstarters kann auch eine Handandrehvorrichtung verwendet werden.
  • Wenn der Strom erst eingeschaltet wird, nachdem der Kollektor der Lichtanlaßmaschine bereits umläuft, wird eine Überbeanspruchung einzelner Stellen des Kollektors vermieden. Diese äußert sich sonst häufig durch Bürstenfeuer und entsprechende Abnutzung oder Zerstörung des Kollektors. Uni den Kraftbedarf beim Andrehvorgang weiter zu verkleinern, kann mit dem Schaltvorgang auch ein elektrisch oder mechanisch betätigtes Steuerventil zur Verminderung der Verdichtung der Brennkraftmaschine ein sogenanntes Dekompressionsventil ausgelöst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Andrehen von Kleinbrennkraftmaschinen mit einer Hand- oder Fußandrehvorrichtung, die einen elektrischen Andrehmotor einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkraftmaschine anfangs nur durch .die Handandrehvorrichtung angedreht und der Andrehmotor erst eingeschaltet wird, nachdem die Handandrehvorrichtung etwa 1511/o ihres Andrehweges zurückgelegt hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 457 797, 297 734, 301 575-
DEA20272A 1954-05-08 1954-05-08 Andrehvorrichtung fuer Klein-Brennkraftmaschinen Expired DE955642C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA20272A DE955642C (de) 1954-05-08 1954-05-08 Andrehvorrichtung fuer Klein-Brennkraftmaschinen

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DEA20272A DE955642C (de) 1954-05-08 1954-05-08 Andrehvorrichtung fuer Klein-Brennkraftmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE955642C true DE955642C (de) 1957-01-03

Family

ID=6924642

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA20272A Expired DE955642C (de) 1954-05-08 1954-05-08 Andrehvorrichtung fuer Klein-Brennkraftmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE955642C (de)

Cited By (2)

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EP0157880A1 (de) * 1983-09-13 1985-10-16 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Vorrichtung zum starten von verbrennungsmotoren
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