DE951599C - Zweitaktbrennkraftmaschine mit V-foermig angeordneten Zylindern - Google Patents
Zweitaktbrennkraftmaschine mit V-foermig angeordneten ZylindernInfo
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- DE951599C DE951599C DEL8219A DEL0008219A DE951599C DE 951599 C DE951599 C DE 951599C DE L8219 A DEL8219 A DE L8219A DE L0008219 A DEL0008219 A DE L0008219A DE 951599 C DE951599 C DE 951599C
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- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/16—Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
- F02B75/18—Multi-cylinder engines
- F02B75/22—Multi-cylinder engines with cylinders in V, fan, or star arrangement
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Description
- Zweitaktbrennkraftmaschine mit V-förmig angeordneten Zylindern Die Erfindung bezieht sich auf eine schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschine mit Umkehrspülung und im Raum zwischen den V-förmig angeordneten Zylinderreihen aufgenommenem Spülluftaufnehmer und Auspuffleitungen, wobei die in das Motorgehäuse eingegossenen Auspuffkanäle von taschenartigen Erweiterungen der Zylinderkühlwassermäntel umgeben sind.
- Bei solchen Motoren, bei welchen die Spülluft den Zylindern nach dem System der Umkehrspülung durch zu beiden Seiten der . Auspuffschlitze angeordnete, schräg gegen die den Auspuffschlitzen gegenüberliegende Zylinderwand gerichtete Einlaßschlitze zugeführt wird, ist es nun wesentlich, daß der Luftstrom gerichtet und mit möglichst großer Energie in den Zylinder eintritt.
- Bei den bisher bekanntgewordenen Brennkraftmaschinen obiger Bauart wird dieses wesentliche Erfordernis nicht erfüllt. Bei diesen tritt vielmehr eine starke Umlenkung der in die Einlaßschlitze eintretenden Spülluft auf, wodurch Strömungsverluste entstehen.
- Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, daß die taschenartigen Erweiterungen Führungskanäle bilden, durch welche die Spülluft in gerichtetem Strom den zwischen den Zylindern einer Reihe angeordneten Einlaßschlitzen zuströmt.
- Der sich aus der Erfindung. ergebende Vorteil gegenüber bekannten Bauarten besteht darin, daß der Luftstrom nun richtig geführt und mit größerer Energie zu den Einlaßschlitzen gelangt, von wo er ohne wesentliche Richtungsänderung auf die den Auspuffschlitzen gegenüberliegende Zylinderwand gelenkt wird.
- Diese Führung der Spülluft wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dadurch in besonders günstiger Weise bewirkt, daß der Abstand der ungefähr parallelen seitlichen Begrenzungswände der taschenartigen Kühlwasserräume zweier benachbarter Zylinder angenähert gleich dem Abstand zwischen den benachbarten Zylindern bemessen ist, so daß diese Begrenzungswände. ohne wesentliche Stufe in die Zylinderwandungen übergehen, welche die Einlaßschlitze aufweisen. Die Erfindung bietet somit ein Mittel, den Wirkungsgrad einer Umkehrspülung zu erhöhen, und vereinigt diesen Vorteil mit dem Vorteil eines besseren volumetrischen Wirkungsgrades.
- Zweckmäßig sind die die Zylinder unterhalb der Auspuffschlitze umgebenden Kühlwassermäntel innerhalb des Spülluftaufnehmers zu Räumen erweitert, welche sich an die unteren Enden der die Auspuffkanäle umgebenden Kühlwassertaschen anschließen. Durch diese Erweiterung der Kühlwassermäntel wird ermöglicht, die Führungsflächen- für die Spülluft bis in den unteren Bereich -zu etstrecken. Abgesehen davon wird durch diese Erweiterung der Kühlwassermäntel gegen den Spülluftaufnehmer zu eine Verbesserung-der Kühlung durch Vergrößerung des Kühlwassermantels an einer Stelle, an welcher diese Vergrößerung nicht stört, erzielt,- und es wird überdies auch eine bessere Wärmeabschirmung gegenüber dem Spülluftaufnehmer erreicht.
- Eine günstige Konstruktion ergibt sich, wenn erfindungsgemäß die Anschlußflächeri für die Aüspuffsammelrohre und einen den als Spülluftaufnehmerraum ausgenutzten V-Raum zwischen den Zylindern abschließenden Deckel in einer Ebene liegen, da hierdurch die Bearbeitung dieser Anschlüßflächen in einem Arbeitsgang ermöglicht wird. . _ Umfür die Einspritzpumpe der Brennkraftmaschine genügend Raum zu schaffen und diese leicht zugänglich zu machen, münden die Auspuffkanäle zweckmäßig außermittig in die Auspuffsammelleitungen ein, und es sind diese Auspuffsammelleitungen von der Mitte weg nach außen verlagert.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert.
- Abb. i stellt einen Querschnitt durch einen Motor und Abb. 2 einen-Schnitt nach Linie II-II der Abb. i dar; Abb.3 hingegen zeigt einen Schnitt analog dem Schnitt nach Abb. 2 durch einen Motor bekannter Bauart.
- Wie Abb. i zeigt, sind die Zylinderbüchsen a in das Motorgehäuse b derart eingesetzt, daß die Auspuffschlitze c nach innen gerichtet sind. Die Auspuffgase werden über Kanäle d, die in den Guß des Motorgehäuses einbezogen sind, nach oben zu ungefähr senkrecht über den Auspuffschlitzen liegenden, je einer Motorseite zugeordneten Auspuffleitungen f geführt. Die Anschlußflächen e für die Auspuffleitungen fliegen in einer Ebene mit der Anschlußfläche e' für einen den V-Raum h zwischen den Zylindern abschließenden Deckel g und können mit diesen in einem einzigen Arbeitsgang gemeinsam gehobelt oder gefräst werden. Die Auspuffkanäle d sind so geformt, daß man nach Abnehmen des Auspuffrohres f die Kolbenringe besichtigen kann.
- Der die Zylinder umgebende Kühlwasserraum i, welcher unterhalb der Auspuffkanäle d gegen den Raum h zwischen den Zylinderreihen zu erweitert ist, ist taschenartig um die Auspuffkanäle d innerhalb des Motorgehäuses hochgezogen. Das Kühlwasser wird bei k stirnseitig dem Kurbelgehäuse zugeführt, umspült Zylinder und Auspüffkanäle und tritt dann durch die Bohrungen l in den Zylinderkopf m ein, von wo es über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Sammelleitung zum ebenfalls nicht gezeichneten Kühler gelangt.
- Der Deckel g trägt die Einspritzpumpe zi der Brennkraftmaschine. Um für die Einspritzpumpe n genügend Raum zu schaffen und diese leicht zugänglich zu machen, sind die Auspuffleitungen f etwas nach außen verlagert, und Auspuffkanäle d münden außermittig in die Auspuffleitungen f ein. Das im Bild nicht dargestellte Spülgebläse kann stirnseitig vor dem Motor untergebracht sein. Die beiden Seitenflächen des Kurbelgehäuseoberteiles b sind vollkommen frei zur Aufnahme der übrigen Hilfsmaschinen. Auf der einen Seite kann der elektrische Anlasser o bequem untergebracht werden, während auf der-anderen Seite die Lichtmaschine P Platz findet. Diese Hilfsmaschinen sind mittels Spannbügel q befestigt. Hinter der Lichtmaschine kann auch ein Bremsluftkompressor angeordnet sein.
- Der von dem Deckel g abgeschlossene V-Raum k zwischen den Zylindern ist als Spülluftaufnehmerraum ausgenutzt. Von diesem gelangt die Spülluft über die Einlaßschlitze y in die Zylinder; Abb. 2 zeigt die Anordnung der Einlaßschlitze, welche zur Erzielung einer Umkehrspülung zu beiden Seiten der Auspuffschlitz c -derart schräg angeordnet sind, daß der in einen Zylinder eintretende Spülluftstrom vom Auspuffschlitz c weg gerichtet ist. Die Zylinder bzw. Zylinderbüchsen a sind einzeln in das Motorgehäuse b so eingesteckt, daß ihre Auslaßkanäle bzw. Auslaßschlitze c nach dem Raum k zwischen den beiden Zylinderreihen gerichtet sind, und ihre unteren Enden ragen in den Spülluftaufnehmer k hinein, so daß die Zylinder jeder Reihe zwischen sich einen gemeinsamen Zuleitungskanal haben, durch welchen die Spülluft von der V-Mitte der beiden Zylinderreihen aus den Einlaßkanälen bzw. Einlaßschlitzen y jedes Zylinders zuströmt.
- Wie Abb. 2 zeigt, bilden die die Auspuffkanäle d taschenartig umgebenden Kühlwassermäntel Führungskanäle für den durch Pfeile angedeuteten Spülluftstrom, so daß die Spülluft nun in gerichtetem Strom und daher mit größerer Strömungsenergie zu den Einlaßschlitzen y und über diese ohne wesentliche Umlenkung in den Zylinder gelangt. Da, wie Abb. 2 zeigt, die von ungefähr parallelen seitlichen Wandungen begrenzten Kühlwassertaschen der Auspuffkanäle d eine Breite aufweisen, welche angenähert dem Außendurchmesser der in den Spülluftbehälter ragenden Zylinderbüchsen entspricht, ergibt sich zwischen diesen Taschen und Büchsen der benachbarten Zylinder ein angenähert gleicher Abstand, wodurch Führungskanäle von ungefähr gleichbleibender Breite entstehen, die eine gute Spülluftführung ermöglichen.
- Bei den bekannten, in Abb. 3 dargestellten Anordnungen hingegen, bei welchen die Auspuffschlitze in einen nach außen gerichteten Auspuffkanal s münden und die Spülluft von der Motormitte her zugeführt wird, tritt, wie die Pfeile zeigen, eine starke Umlenkung der in die Einlaßschlitze y eintretenden Spülluft um einen spitzen Winkel auf, wodurch Strömungsverluste entstehen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschine mit Umkehrspülung und im Raum zwischen den V-förmig angeordneten Zylinderreihen aufgenommenem Spülluftaufnehmer und Auspuffleitungen, wobei die in das Motorgehäuse eingegossenen Auspuffkanäle von taschenartigen Erweiterungen der Zylinderkühlwassermäntel umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß.die taschenartigen Erweiterungen Führungskanäle bilden, durch welche die Spülluft in gerichtetem Strom den zwischen den Zylindern einer Reihe angeordneten Einlaßschlitzen (r) zuströmt.
- 2. Zweitaktbrennkraftmaschinenach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der ungefähr parallelen seitlichen Begrenzungswände der taschenartigen Kühlwasserräume (i) zweier benachbarter Zylinder angenähert gleich dem Abstand zwischen den benachbarten Zylindern bemessen ist.
- 3. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zylinder unterhalb der Auspuffschlitze (c) umgebenden Kühlwassermäntel innerhalb des Spülluftaufnehmers zu Räumen erweitert sind, welche sich an die unteren Enden der die Auspuffkanäle (d) umgebenden Kühlwassertaschen (i) anschließen.
- 4. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußflächen (e, e') für die Auspuffsammelrohre (f) und einen den als Spülluftaufnehmerraum ausgenutzten V-Raum (h) zwischen den Zylindern abschließenden Deckel (g) in einer gemeinsam zu bearbeitenden Ebene liegen.
- 5. Zweitaktbrennkraftmaschine nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspuffkanäle (d) außermittig in die Auspuffsammelleitungen (f) einmünden, welch letztere von der Motormitte weg nach außen verlagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 236 834; ATZ Automobiltechnische Zeitschrift, 1939, Heft 8, S. 224, 225, Bild 9, 1o.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT951599X | 1950-02-14 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE951599C true DE951599C (de) | 1956-10-31 |
Family
ID=3683451
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL8219A Expired DE951599C (de) | 1950-02-14 | 1951-02-04 | Zweitaktbrennkraftmaschine mit V-foermig angeordneten Zylindern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE951599C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2936377A1 (de) * | 1979-09-08 | 1981-06-25 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Wassergekuehlte hubkolbenbrennkraftmaschine |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH236834A (de) * | 1942-04-29 | 1945-03-15 | Maybach Motorenbau Gmbh | Einrichtung zum Aufladen von Brennkraftmaschinen mit wenigstens einem Paar Zylinderreihen, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
-
1951
- 1951-02-04 DE DEL8219A patent/DE951599C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH236834A (de) * | 1942-04-29 | 1945-03-15 | Maybach Motorenbau Gmbh | Einrichtung zum Aufladen von Brennkraftmaschinen mit wenigstens einem Paar Zylinderreihen, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2936377A1 (de) * | 1979-09-08 | 1981-06-25 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Wassergekuehlte hubkolbenbrennkraftmaschine |
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