DE951216C - Kaskadenverstaerker mit wenigstens zwei Transistorstufen - Google Patents
Kaskadenverstaerker mit wenigstens zwei TransistorstufenInfo
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Description
AUSGEGEBEN AM 25. OKTOBER 1956
R 13564 FIIIa/si a'~
Die Erfindung bezieht sich auf mehrstufige Verstärkerschaltungen
unter Benutzung von Halbleiterelementen.
Halbleiterelemente für Verstärkerzwecke sind unter dem Xamen Transistoren bekannt und bestehen
aus einem Stück eines Halbleitermaterials, wie Germanium oder Silizium, auf welchem wenigstens
drei Elektroden, die als Emittor, Kollektor und Basiselektrode bezeichnet werden, aufliegen.
Ein Flächentransistor beispielsweise enthält innerhalb des Halbleitermaterials zwei P-Zonen
(bzw. N-Zonenj, die beiderseits einer N-Zone (bzw. P-Zone) liegen. An den Trennflächen dieser Zonen
befinden sich Sperrschichten. Die Basiselektrode wird an die N-Zone (bzw. P-Zone) angeschlossen,
während Emittor und Kollektor durch die beiden äußeren Zonen gebildet werden. Ein Punktkontakttransistor
enthält einen Halbleiterkörper, der aus X- oder aus P-Material besteht und auf welchem
eine Basiselektrode unter geringem Widerstand aufliegt, während zwei oder mehrere eng benachbarte
punktförmige Elektroden in gleichrichtendem Kontakt mit dem Halbleiterkörper stehen.
Bei einem Punktkontakttransistor der N-Type und bei einem P-N-P-Flächeiitransistor sind beispielsweise
für eine bestimmte Betriebsart Vorspan-
nu-ngen derselben Polarität erforderlich, während
Punktkontakttransistoren der P-Type und N-P-N-Fiächentransistoren
beide mit gleicher, al>er umgekehrter Polarität der Vorspannungen betrieben
werden müssen. Von dieser verschiedenen Polarität bei Transistoren mit entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp
wird bei der Anordnung nach der Erfindung zur Vereinfachung der zur Zuführung der Vorspannungen erforderlichen Schaltung Ge-ίο
brauch gemacht.
Bei Transistorverstärker!! mit geerdeten Basiselektroden
muß man zwischen dem Emit tor und der Basiselektrode eine Vorspannungsquelle vorsehen,
welche diese beiden Elektroden in der Flußrichtung oder Vorwärtsrichtung gegeneinander
vorspannt. Zwischen dem Kollektor und der Basiselektrode muß eine weitere Vorspannung in
der Sperrichtung oder Rückwärtsrichtung vorhanden sein. Diese verschiedene Polarität ist der
Grund dafür, daß der Eingangswiderstand niedrig
und der Ausgangswiderstand hoch ist. Die Höhe der beiden Spannungen ist sehr verschieden. Die
Spannung zwischen dem Kollektor und der Basiselektrode ist im allgemeinen ein Vielfaches der
Spannung zwischen dem Emittor und der Basiselektrode.
Wegen des Polaritätsunterschiedes und der verschiedenen Spannungshöhe wird es in einer
Kaskadenschaltung allgemein für notwendig gehalten, zwei verschiedene Spannungsquellen für
den Kollektor der ersten und für den Emittor der zweiten Stufe vorzusehen. Dadurch wird aber
natürlich die Schaltung teurer und weniger bequem in der Ausführung.
Bei einem Transistorverstärker mit geerdeter Basiselektrode kann der Eingangswiderstand in
der Größenordnung etwa zwischen 25 und 500 Ohm liegen, während der Ausgangswiderstand ungefähr
10 000 Ohm oder mehr beträgt. Es wurde daher bisher allgemein für notwendig gehalten, einen
Abwärtstransformator zwischen aufeinanderfolgenden Stufen eines Transistorverstärkers mit
geerdeten Basiselektroden zu verwenden. Man benötigte daher einen Transformator oder eine andere
Einrichtung zur Widerstandstransformation. Je- j doch sind1 Transformatoren mit getrennter Primär-
und Sekundärwicklung verhältnismäßig teuer und führen wegen ihrer Phasenverschiebung und wegen
des Amplitudenabfalles bei höheren Frequenzen zu Schwierigkeiten.
Die Erfindung bezweckt, bei einem mehrstufigen Transistorverstärker eine einfache und befriedigende
Kopplungsschaltung zwischen: den einzelnen Stufen verwenden zu können, welche insbesondere
nur eine einzige Spannungsquelle für die Ausgangselektrode des vorangehenden Transistors und die
Eingangselektrode dies folgenden Transistors benötigt und welche eine gute Verstärkung der
Signalfrequenz aufweist, und zwar bei einem Mindestmaß an· Kopplungselementen.
Ein Transistorverstärker in Kaskadenschaltung enthält gemäß der Erfindung zwei Transistoren
von entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp, bei denen die Wechselstromsignale dem Emittor des einen
Halbleiters zugeführt werden und die verstärkte Energie vom Kollektor des anderen Transistors abgenommen
wird, und die Kopplungsmittel zwischen dem Kollektor des ersten und dem Emittor des zweiten
Transistors aufweisen, welche sowohl eine Widerstandstransformation bewerkstelligen als auch für
Gleichstrom durchlässig sind.
Vorzugsweise soll ein einziger abgestimmter Parallelresonanzkreis zur Kopplung und als Spartransformator
für die Widerstandstransformation verwendet werden.
Fig. ι stellt ein Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 2 ein Schaltbild einer anderen Ausfülmtngsform
dar.
Fig. ι zeigt einen zweistufigen Verstärker mit zwei Flächentransformatoren 10 und 20 von entgegen
gesetztem Leitfähigkeitstyp. Der steuernde Transistor 10 kann beispielsweise ein P-N-P-Transistor
sein und der gesteuerte Transistor 20 ein X-P-N-Transistor. Der Transistor 10 besitzt eine
Kollektorelektrode u an der einen P-Zone, eine g
Basiselektrode 12 an der mittleren N-Zone und eine Emitterelektrode 13 an der anderen P-Zone. Zwischen
der einen Eingangsklemme 15 und dem als Eingangselektrode dienenden Emittor 13 liegt ein
Kopplungskondensator 14. Die andere Eingangsklemme 15 wird auf ein festes Potential., beispielsweise
an Erde, gelegt. Zwischen dem Kollektor 11 und dem Emittor 19 des Transistors 20 liegt ein
Parallelresonanzkreis 16, der über einen bestimmten Frequenzbereich abstimmbar ist und eine S]HiIe 17
und einen Parallelkondensator 18 enthält. In Reihe zu diesem Kreis liegt ein Vorspanuungswiderstand
21, welchem ein Kondensator 22 parallel geschaltet ist, damit am Widerstand 21 keine Wechselspannungen
auftreten. Die Basiselektrode 12 des Transistors 10 ist geerdet.
Zwischen einem Anzapfpunkt der Spule 17 und Erde liegt eine Vorspannungsquelle oder Betriebsspannungsqueile,
z. B. die Batterie 23, die für Wechselströme durch einen Kondensator 24 überbrückt
werden kann. Diese Batterie ist so gepolt, daß sie für den Kollektor des Transistors 10 und
den Emittor des Transistors 20 die richtige Vorspannung liefert. Wenn diese beiden Transistoren
die umgekehrte Leitfähigkeit besitzen würden, wie in Fig. 1 dargestellt, d. h. wenn der Transistor
10 ein N-P-N-Transistor und der Transistor 20 ein
P-N-P-Transistor wäre, so müßte die Batterie 23 umgekehrt gepolt werden.
Wie weiter unten noch genauer erklärt werden wird, dient der Parallelresonauzkreis 16 als eine
Belastung hohen Widerstandes für den Kollektorkreis des ersten Transistors 10. Außerdem wirkt
die Spule 17, da ihr Anzapfpunkt für Wechselströme
über den Kondensator 24 geerdet ist, als Spartransformator zu Anpassungszwecken zwischen
dem Kollektor 11 und dem Emittor 19. Das Eingangssignal
für den Transistor 20 liegt also zwischen dem Emittor 19 und seiner geerdeten Basiselektrode
und besteht aus dem Signal, welches zwischen dem geerdeten Anzapfpunkt der Spule 17
und dem unmittelbar mit dem Vorspannungswiderstand 2i verbundenen unteren Ende der Spule
auftritt.
Ein zweiter Parallelresonanzkreis 26 mit der Spule 27 und dem Abstimmkondensator 28 liegt
über einen Kopplungskondensator 29 zwischen dem Kollektor 30 und der einen Ausgangsklemme 31.
Die andere Ausgangsklemme ist geerdet. Eine zweite Vorspannungsquelle, die als Batterie 32 dargestellt
ist. Hegt zwischen einem Anzapfpunkt ^
der Spule 27 und Erde. Dieser Batterie kann ebenfalls
ein Kondensator 34 parallel geschaltet werden. Vm eine Vorspannung von geeigneter Größe für
den Emitter 13 des Transistors 10 zur Verfügung
zu .-.teilen, liegt ein Widerstand 35 zwischen dem
positiven Pol der Batterie ^2 und dem Emittor 13.
Die Batterie 32 hat die umgekehrte Polarität wie die Batterie 2^. Somit hat die Spannung zwischen
dein Emittor 13 und· der Basiselektrode des Transistors
10 und. ferner auch die Spannung zwischen dem Koliektor 30 und der Basiselektrode des Transistors
2υ jeweils das richtige Vorzeichen. Zwischen dem Kollektor und der Basiselektrode eines Transistors
muß ja bekanntlich eine Spannung in Sperrrichtung und zwischen dem Emittor und der Basiselektrode
eine Spannung in Flußrichtung vorhanden sein.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise bezüglich der Vor spannungen sei zuerst der Transistor 20
Ini'trächtet. Es sei angenommen, daß in ihm ein
stabiler Gleichstrom fließt und, daß an den Eingangsklemmen 15 kein Wechselstromsignal vorhanden
sei. Unter diesen Umständen fließt aus der Batterie 32 Gleichstrom in den Kollektor 30 des
Transistors 20. verläßt diesen Transistor an dem Emittor 19, durchfließt den Widerstand 21, einen
Teil der Spule 17 und kehrt über die Batterie 23
nach der Erde zurück. E>er an dem Widerstand 21 auftretende Spannungsabfall hat eine solche Polung,
dal.i der Emittor 19 positiv gegenül>er Erde wird.
Dieser Spannungsabfall ist also entgegengesetzt der von der Batterie 23 gelieferten Spannung, die ja
in der Reihe mit dem Widerstand 21 liegt. Die Spannung der beiden Batterien ^2 und 2T, kann
ungefähr 6 Volt betragen. E>ie Größe des Widerstandes 21 wird dann so gewählt, daß der Spannungsabfall
an diesem Widerstand etwas geringer ist als die Spannung der Batterie 2^. Man sieht
also, daß die zwischen dem Emittor 19 und der
Basiselektrode 2}, unter den genannten Umständen
bestehende Spannung in der Flußrichtung liegt und daß ihre Größe durch die Differenz der Spannung
der Batterie 2^ und des Spanntingsabfalles am
Widerstand 21 gegeben ist. Die tatsächlich am
Emittor SQ auftretende Vorspannung wird ungefähr 1ZiO Volt betragen.
An dem Transistor 10 tritt der Strom in den Emittor 13 ein, verläßt den Transistor über den
Kollektor ii und kehrt über die Spule 17 und die
6ü Batterie 23 nach Erde zurück. Auch hier kommt
die richtige Vorspannung am Emittor 13 vermöge des Spannungsabfalles an dem Widerstand'35 zustande.
Dieser Widerstand wird von dem Strom in einer solchen Richtung durchflossen, daß der sich
an ihm ausbildende Spannungsabfall die umgekehrte Polling hat wie die Spannung der Batterie
32. Auch hier wird die Größe des Widerstandes 35 wieder so gewählt, daß der Spannungsabfall
nur wenig geringer ist als die Spannung der Batterie 32 und daß daher eine in der Flußrichtung
liegende Spannung von etwa V10 Volt zwischen dem Emittor 13 und der Basiselektrode τ2 vorhanden
sein wird.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Schaltung benötigt man also keine ungeerdeten Batterien. Fer-11er
ist eine Vereinfachung bezüglich der Vorspannungserzeugung darin zu sehen, daß jeweils
eine einzige Batterie und ein ohmscher Widerstand sowohl die Vorspannung für den Kollektorkreis
des einen Transistors als auch die richtige Vorspannung für den Emittorkreis de? in Kaskade
geschalteten anderen Transistors herstellt. Die Erfindung ist natürlich nicht auf die Kaskadenschaltung
zweier Transistoren gemäß Fig. 1 beschränkt, sondern .man kann vielmehr eine beliebige
Zahl von Stufen in Kaskade schalten.
Außer der sehr einfachen Schaltung bezüglich der Vorspannungen wird durch die Erfindung noch
eine Kopplungsschaltung geschaffen, welche es erlaubt, ein Optimum an Signalenergie zu übertragen
bei einem Mindestmaß von notwendigen Schaltelementen.
Es ist bekannt, daß im Kollektorkreis eines Transistorverstärkers der vorliegenden Schaltung
zur Widerstandsanpassung eine Belastung höheren Scheinwiderstandes liegen muß, und zwar bei den
gegenwärtigen Transistoren in der Größenordnung von einigen looooOhm, während der Widerstand
im Emittorkreis zur Widerstandsanpassung viel geringer ist und gegenwärtig einige 10 oder
100 Ohm beträgt. Die notwendige Widerstandstransformation wird durch den abgestimmten Parallelresonanzkreis
16 im Kollektorkreis des Transistors 10 bewerkstelligt. Der Parallelresonanzkreis besitzt
bei seiner Resonanzfrequenz oder in deren Xähe einen hohen Scheinwiderstand, wie er im
Kollektorkreis vorhanden sein soll. Für den Emittorkreis des Transistors 10 tritt dabei gleichzeitig
der nötige geringe Widerstand vermöge der Spartransformatorwirkung auf. Da die Spule 17 als
Spannungsabwärtstransformator wirkt, tritt dabei gleichzeitig eine Stromverstärkung auf. Dies stellt
einen weiteren Vorteil der beschriebenen Schaltung dar, da ein Transistor ein Stromverstärker ist (und
kein Spannungsverstärker wie eine Elektronenröhrej, so daß die Spannungsherabsetzung keine
nachteiligen Folgen hat.
'Wenn den Eingangsklemmen 15 ein Signal zugeführt wird, welches ungefähr der Resonanzfrequenz
des Kreises 16 entspricht, so tritt in der Spule 17 ein verstärkter Strom auf, welcher der
Fiiigangsseite des Transistors 20 zufließt. Somit entsteht also auch im Ausgangskreis dieses Transistors
ein Signal, weiches an den Ausgangsklemmen 31 abgenommen werden kann.
Die Erfindung ist insbesondere auch auf Punkt-
kontakttransistoreii anwendbar, da es für Verstärkerzwecke
üblich geworden ist, Punktkontakttransistoren unter Benutzung des Emitters als
Eingangselektrode zu verwenden, während bei Flächentransistoren häufig die Basiselektrode als
Eingangselektrode benutzt wird.
Fig. 2 zeigt einen ersten Punktkontakttransistor 40 mit einem Halbleiterkörper 41 aus P-Material.
einem Emittor 42 und einem Kollektor 43, die beide einen gleichrichtenden Kontakt mit dem Halbleiterkörper
41 bilden, sowie mit einer Basiselektrode 44, die in ohmschem Kontakt mit dem
Halbleiterkörper 41 steht. Bei dieser Schaltung ist ein Eingangstransformator 45 mit der Primärwicklung
46 und den Eingangskieminen 47 vorhanden. Die Sekundärwicklung 48 liegt mit ihrem
einen Ende an dem Emittor 42 und mit ihrem anderen Ende an einem Vorspannungswiderstand 35.
Diesem Widerstand kann noch ein geeigneter Kondensator 49 parallel geschaltet werden, damit die
Wechselströme den Spannungsabfall am Widerstand 35 nicht beeinflussen.
In Fig. ι lag zu dem Widerstand 35 kein Kondensator
parallel, da dieser einen Kurzschluß für die Wechselspannung an den Eingangsklemmen 15
bedeuten würde. Da bei der Schaltung nach Fig. 2 aber ein Eingangstransformator benutzt wird, kann
man hier dem Widerstand 35 einen Kondensator parallel schalten.
In Fig. 2 ist ebenso wie in Fig. 1 ein ParaMelresonanzkreis
16 mit einer Spule 17 und einem Abstimmkondensator 18 zwischen den Kollektor
43 und den positiven Pol einer Vorspannuiigsquelle 23 eingeschaltet, zu der wieder ein Kondensator 24
parallel gelegt werden kann. Um den Emittor 52 des Punktkontakttransiistors 53 aus X-Material
richtig vorzuspannen, ist ein Widerstand 21 wie bei Fig. 1 zwischen dem Emittor 52 und einem Anzapfpunkt
55 der Spule 17 vorhanden. Dieser kann wieder durch einen Parallelkondensator 22 für
Wechselströme üt>erbrückt werden.
Auf der Ausgangsseite des Transistors 52 ist ein zweiter Parallelresonanzkreis 26 vorhanden mit
einer Spule 2J und einem Abstimmkondensator 28,
und zwar zwischen dem Kollektor 54 und der negativen Klemme einer Batterie 32. Diese kann
wieder durch einen Kondensator 34 für die Wechselstromsignale überbrückt werden. Die Ausgangsklemmen
31 sind über einen Kopplungskondensator 29 an den abgestimmten Parallelresonanzkreis
angeschlossen. Die Basiselektroden 44 und 57 der beiden Transistoren sind geerdet.
Die Polarität der Batterien 2} und 32 in Fig. 2
ist die entgegengesetzte wie in Fig. 1, da der Transistor 40 ein P-Transistor und der Transistor 53
ein X-Transistor sein soll.
Bezüglich der Erzeugung der Vorspannungen arbeitet die Schaltung nach Fig. 2 im wesentlichen
gleichartig wie die Schaltung nach Fig. 1. Die Richtung des Gleichstromflusses ist jedoch in dem
Transistor 53 die umgekehrte wie im Transistor 20 nach Fig. 1, und entsprechendes gilt für den Transistor
40 im Abgleich zum Transistor 10. Infolgedessen
hat auch der Spannungsabfall am Widerstand 21 in Fig. 2 die umgekehrte Richtung wie
die Spannung der Batterie 23. Ferner wird, wie in Fig. i, die Größe des Widerstandes 21 so
gewählt, daß der Spannungsabfall an diesem Widerstand etwa V10 Volt kleiner ist als die Spannung
der Batterie 23 und daher zwischen dem Emittor 52 und der Basiselektrode 57 eine Spannung
von etwa V10 Volt in der Flußrichtung auftritt. Entsprechendes gilt für die Erzeugung der
Vorspannung zwischen dem Emittor und der Basiselektrode des Transistors 40. Am Widerstand
tritt wieder ein Spannungsabfall auf. der fast ebenso groß ist \vie die Spannung der Batterie 32.
Zwischen dem Emittor und der Basiselektrode des Punktkontakttransistors 40 liegt also die Spannung
wieder in der Flußrichtung.
In Fig. 2 geht die Sigualverstärkung wieder praktisch ebenso vor sich wie in Fig. 1. Wenn den
Eingangsklemmen 47 ein Wechselstromsignal zugeführt wird, so tritt dieses ül>er den Transformator
auch zwischen dem Emittor 42 und der Basiselektrode 44 auf und somit ebenfalls auch an
dem Parallelresonanzkreis 16. Über den Spartransformator gelangt das Signal dann zum Punktkontakttransistor
53 und von diesem über den Parallelresonanzkreis
26 an die Ausgangsklemmen 31.
Claims (5)
1. Kaskadenverstärker mit wenigstens zwei Transistorstufen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Transistoren in geerdeter Basisschaltung verschiedenen Leitfähigkeitstyp l>esitzen und
daß die Kupplungsmittel zwischen 1>eiden Verstärkerstufen
sowohl eine Widerstandstransformation bewirken als auch Gleichströme übertragen, so daß nur zwei Gleichspannungsquellen
zur Vorspannung der Elektroden erforderlich sind.
2. Verstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopplungsmitte] aus einem Parallel resonanzkreis (16) bestehen, der
über einen Widerstand (21) mit dem Emittor des zweiten Transistors verbunden ist, und daß
die Spule (17) des Resonanzkreises in der Signalübertragungsrichtung als ein den Strom
herabsetzender Spartransformator geschaltet ist. no
3. Verstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichvorspannung
den an die Kopplungsmittel angeschlossenen Elektroden beider Transistoren über eine
einzige Leitung aus einer Spannungsquelle zugeführt wird.
4. Verstärker nach einem der Ansprüche t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsmittel
innerhalb eines endlichen Frequenzbereiches abstimmbar sind. iao
5. Verstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausgangskreis
des zweiten Transistors ebenfalls ein abstimmbarer Parallelresonanzkreis (26) außer einer Spannungsquelle (^2) liegt, die
über einen Widerstand (35) auch der Eingangs-
elektrode des ersten Transistors die erforderliche Gleichvorspanming zuführt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
H. Pit sch, »Lehrbuch der Funkempfangstechnik«, 1948, Abb. 225, 262, 264, 438, 439, 441;
H. Pit sch, »Lehrbuch der Funkempfangstechnik«, 1948, Abb. 225, 262, 264, 438, 439, 441;
H. Bartels, »Grundlagen der Verstärkertechnik«, 2. Auf lage, 1944, S. 112, Abs. d;
Bell Syst. Tech. Journ., 195 i/Aprilheft, S. 381 ff.,
1951/Juliheft, S. 53off.;
deutsche Patentschrift Nr. 826148 (Fig. 37
bis 41).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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