DE950707C - Eintouren-Klinkenkupplung - Google Patents
Eintouren-KlinkenkupplungInfo
- Publication number
- DE950707C DE950707C DED16441A DED0016441A DE950707C DE 950707 C DE950707 C DE 950707C DE D16441 A DED16441 A DE D16441A DE D0016441 A DED0016441 A DE D0016441A DE 950707 C DE950707 C DE 950707C
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- DE
- Germany
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- pawl
- turn
- coupling according
- spring
- ratchet coupling
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- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D11/00—Clutches in which the members have interengaging parts
- F16D11/02—Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
- F16D11/04—Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with clutching members movable only axially
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Eintouren-Klinkenkupplung Die Erfindung betrifft eine Eintouren-Klinkenkupplung und besteht im wesentlichen darin, daß ein eine Abschaltung der Mitnehmerklinke bewirkendes Schaltglied und ein eine Arretierung der abgeschalteten Mitnehmerklinke bewirkendes Sperrglied an einem Schalthebel und/oder der Klinke selbst vorgesehen und diese Glieder derart, insbesondere spiegelbildlich ausgebildet sind, daß sie für beide möglichen Drehrichtungen die gleiche Wirkung erzielen.
- Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß das Schalt- und das Sperrglied an dem nicht mitumlaufenden Steuerhebel angebracht sind, vom denen das erstgenannte die Mitnehmerklinke bei in Wirkstellung gebrachtem Steuerhebel automatisch außer Eingriff mit dem Antriebsrad bringt und das andere die Klinke in stets gleicher Haltestellung fixiert.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist an dem Steuerhebel ein Nocken als Schaltglied angeordnet, der, in die Bahn einer Kante der Klinke gebracht, diese verschwenkt. Als Sperrglied ist bei dieser Anordnung eine Feder vorgesehen.
- Derartige Kupplungen werden in den. verschiedenartigsten Maschinen benötigt, in denen. einmal der An- und Abtrieb in beiden Drehrichtungen zur Verfügung stehen muß und außerdem eine wahlweise Weitergabe der Antriebsbewegung für nur eine Umdrehung benötigt wird. Solche AnfoTderungen werden beispielsweise an Kupplungen von Schrittschalteinrichtungen für den Transport von Rechenmaschinenschlitten sowie. an Kupplungen von Werkzeugmaschinen und Transportbändern für zwei Vorschubrichtungen gestellt. Die für derartige Zwecke bisher bekanntgewordenen Einrichtungen waren gegenüber der durch die Erfindung offenbarten komplizierter und umfangreicher im Aufbau.
- Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. I eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A mit teilweise weggelassenem Antriebsrad, Fig. 3 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles B in vergrößertem Maßstab.
- Auf einer Welle I sitzt lose ein Antriebsrad 2, das aus einem von einem nicht dargestellten Motor zum Rechts- und/oder Linkslauf angetriebenen Zahnrad 2 und einem Kupplungsrad 2b besteht. Auf einem durch die Welle I hindurchgehenden Bolzen 3 sitzt schwenkbar eine Kupplungsklinke 4. Eine Feder 5 ist bestrebt, eine Mitnehmernase 4a der Klinke 4 in eine der Kupplungslücken des Rades 2b einfallen zu lassen.. Der untere Teil der Klinke 4 (Fig. 2) ist um 9o° verwunden und mit Schmalseiten 4b und 4c versehen.
- Diese Kupplung wird von einem Steuerhebel 6 beeinflußt, der einen mit Anlaufflächen nach-zwei entgegengesetzten Seiten versehenen Nocken 6a und einen Befestigungsbock 6b trägt. An dem Bock 6b isst eine U-förmige Feder 7 befestigt. Der Steuerhebel 6 ist um eine Achse 8 schwenkbar und wird von einer Rückholfeder 9 gegen einen Anschlag Io in der Abschaltstellung (Fig.2) gehalten. Mit einem nicht dargestellten Auslöseorgan kann der Hebel 6 über eine Druckstange II entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt werden.
- Eine derartige Kupplung nach der Erfindung arbeitet wie folgt: Eine Verschwenkung des Hebels 6 aus der in Fig. 2 dargestellten Lage bringt den Nocken 6a und die Feder 7 aus dem Bereich der Kanten 4b und 4c. Der Hebel 4 wird von der Feder 5 im Uhrzeigersinn verschwenkt, und die Nase 4a fällt in eine der Lücken des umlaufenden Rades 2b ein. Die Klinke 4 läuft mit dem Rad 2b um und treibt somit die Welle I an.
- Wenn der Bedienende das Aus1öseorgan nur kurz betätigt und sodann wieder losgelassen hat, steht der Hebel 6 bereits wieder in der in Fig. 2 dargestellten Lage. Vor Beendigung eines Umlaufs läuft nun die Kante 4b eine Anlauffläche &s Nockens 6, hinauf, wobei die Nase 4a aus dem Rad 2b heraustritt. Zugleich hebt die Kante 4c bei einer Linksdrehung gemäß Fig. 2 einen Schenkel 7a der Feder 7 an, wie dies in Fig. 3 in vergrößertem Maßstab dargestellt ist. Dadurch wird bereits der Lauf der Klinke 4 abgebremst, bis an der höchsten Stelle des Nockens 6, der Hebel 4 gegen. den Schenkel 7b der Feder 7 stößt und dort angehalten wird. Da der Abstand zwischen den Schenkeln 7a und 7b etwas größer als die Breite der Schmalseite 4c ist, federt nun der Schenkel 7" hinter die Klinke 4 in seine Ruhestellung. Damit ist ein: Rückprall der Klinke 4 sicher vermieden und sie in ihrer Ruhelage fixiert.
- Sofern der Antrieb 2 in entgegengesetzter Richtung, also gemäß Fig. 2 rechtsherum läuft, würden alle Phasen eines Umlaufs wie zuvor beschrieben ablaufen, wobei lediglich die Anlaufbahnen des Nockens 6a und die Federschenkel 7a und 7b in vertanschter Reihenfolge zur Einwirkung kämen.
- Sofern eine derartige Kupplung größere Leistungen übertragen. soll und/oder falls größere angetriebene Massena von der Welle I angetrieben werden, können an die Stelle. der Feder 7 federnde Klinken treten und außerdem die Schmalseiten 4b und 4c mit Laufrollen versehen werden, ohne daß der Gedanke der Erfindung verlassen: wird.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Eintouren-Klinkenkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Abschaltung der Mitnehmerklinke bewirkendes Schaltglied und ein eine Arretierung der abgeschalteten Mitnehmerklinke bewirkendes Sperrglied an einem Schalthebel und/oder an der Klinke selbst vorgesehen und diese Glieder derart, insbesondere spiegelbildlich ausgebildet sind, daß sie für beide Drehrichtungen die gleiche Wirkung erzielen.
- 2. Eintouren-Klinkenkupplung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalt- und das Sperrglied an dem nicht mitumlaufenden Steuerhebel (6) vorgesehen sind, von denen das erstgenannte die Mitnehmerklinke (4) bei in Wirkstellung gebrachtem Steuerhebel (6) automatisch außer Eingriff mit dem Antriebsrad (2b) bringt und das andere die Klinke (4) in stets gleicher Haltestellung fixiert.
- 3. Eintouren-Klinkenkupplung nach Ansprach I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steuerhebel (6) ein Nocken (6a) als Schaltglied angeordnet ist, der, in die Bahn einer Kante der Schmalseite (4b) der Klinke (4) gebracht, diese verschwenkt, und daß als Sperrglied eine vorzugsweise U-förmige Feder (7) vorgesehen ist.
- 4. Eintouren-Klinkenkupplung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (7a und. 7b) der Feder (7) derart parallel zu den Schrägflächen des Nockens (6a) angeordnet sind, daß durch die auflaufende Kante der Schmalseite (4b) eine Kante der Schmalseite (4c) der Klinke (4) den einen Schenkel anhebt und unter ihm hindurch gegen den anderen Schenkel läuft.
- 5. Eintourenr-Klinkenkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (7a, 7b) so angeordnet sind, daß die lichte Weite zwischen ihnen mindestens gleich der Breite der Schmalseite (4,) ist.
- 6. Eintouren-Klinkenkuppdung nach An, Spruch i und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle .einer U-förmig ausgebildeten Feder (7) zwei unabhängig federnde Klinken vorgesehen sind.
- 7. Eintouren-Klinkenkupplung nach Anspruch I und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Feder (5) vorgesehen ist, die die Klinke (4) in Eingriff mit dem Antriebsrad (2b) zu bringen, bzw. darin zu halten bestrebt ist. B. Eintouren-Klinkenkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Schenkel (7Q oder 7b) für die umlaufende Klinke (4) als Bremse und der andere als Anschlag dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften; Nr. 183 342, 201 o83.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED16441A DE950707C (de) | 1953-11-27 | 1953-11-27 | Eintouren-Klinkenkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED16441A DE950707C (de) | 1953-11-27 | 1953-11-27 | Eintouren-Klinkenkupplung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE950707C true DE950707C (de) | 1956-10-11 |
Family
ID=7035366
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED16441A Expired DE950707C (de) | 1953-11-27 | 1953-11-27 | Eintouren-Klinkenkupplung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE950707C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1159217B (de) * | 1961-05-06 | 1963-12-12 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Klauenkupplung fuer elektrische Bueromaschinen od. dgl. |
-
1953
- 1953-11-27 DE DED16441A patent/DE950707C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1159217B (de) * | 1961-05-06 | 1963-12-12 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Klauenkupplung fuer elektrische Bueromaschinen od. dgl. |
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