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DE946061C - Verfahren zur enzymatischen Hydrolyse von Eiweissstoffen und Autolyse von tierischen Geweben - Google Patents

Verfahren zur enzymatischen Hydrolyse von Eiweissstoffen und Autolyse von tierischen Geweben

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Publication number
DE946061C
DE946061C DEB14945A DEB0014945A DE946061C DE 946061 C DE946061 C DE 946061C DE B14945 A DEB14945 A DE B14945A DE B0014945 A DEB0014945 A DE B0014945A DE 946061 C DE946061 C DE 946061C
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DE
Germany
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vol
proteins
hydrolysis
autolysis
animal
Prior art date
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Expired
Application number
DEB14945A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Beaune
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANDRE BEAUNE
Original Assignee
ANDRE BEAUNE
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)

Description

  • Verfahren zur enzymatischen Hydrolyse von Eiweißstoffen und Autolyse von tierischen Geweben Bei den Verfahren, die bei der enzymatischen Hydrolyse von Eiweißstoffen oder bei der Autolyse von tierischen Organen bisher angewandt wurden, ist es nicht möglich, in zuverlässiger Weise die Entwicklung von Mikroorganismen zu verhindern. Die als Hydrolysemittel verwendeten Handelspräparate, wie Pepsin, Papain, Pankreatin, sind in der Tat selten gänzlich frei von mikroben Keimen. Selbst wenn man die Pankreasdrüse verwendet, die eine sehr schnelle Hydrolyse erlaubt, ist es nötig, auf frische Organe zurückzugreifen und mit besonderer Vorsicht vorzugehen, um Keime auszuschließen. Bei den Verfahren zur Autolyse von Geweben ist es erforderlich, die Wegnahme der zu autolysierenden Gewebe so aseptisch wie möglich vorzunehmen, wobei selbst dieses Verfahren keine absolute Sicherheit gibt und ein Hindernis für die praktische Anwendung dieses Verfahrens bildet.
  • Die am Anfang der obenerwähnten Verfahren fast unvermeidliche Aufnahme von Keimen verursacht, daß die bei diesen Verfahren entstandenen Spaltprodukte der Eiweißstoffe sehr oft Aminosäuren als Abbaustoffe, wie Histamin, verschiedene giftige Stoffe und Fieber erzeugende Stoffe enthalten, die sich bei der Umwandlung der Mikroorganismen im Verlaufe der Hydrolyse bilden.
  • Diese giftigen Substanzen zeigen, insbesondere im Falle der Peptone und der injizierbaren Eiweißhydrolysate, schädliche Eigenschaften bei ihrer industriellen und wissenschaftlichen Anwendung, insbesondere bei ihrer therapeutischen Anwendung bei Menschen oder Tieren. Ihre weitgehende Beseitigung nach verschiedenen Verfahren ist oft schwierig.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Hydrolyse von Eiweißstoffen, wobei als Hydrolysemittel ein beliebiges handelsübliches enzymatisches Präparat oder frische oder gefrorene Organe ohne Entwicklung von Mikroorganismen verwendet werden, selbst wenn man diese Mittel ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen anwendet. nie hierbei erhaltenen Endprodukte sind frei von giftigen Stoffen.
  • Ferner wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die Autolyse der Gewebe ein praktisch leicht durchzuführendes Verfahren. Ferner kann man nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die Hydrolyse der Eiweißstoffe derart weit treiben, daß das Verhältnis von Amidstickstoff zu dem Gesamtstickstoff der Umwandlungsprodukte 72 °/o erreichen kann.
  • Schließlich kann man nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die Pankreasdrüsen als Hydrolysemittel allgemein anwenden.
  • Nach diesem Verfahren kann man direkt ohne weitere Reinigung Endprodukte erhalten, die frei von Histamin und giftigen Stoffen sind.
  • Erfindungsgemäß wird bei der gewünschten Hydrolyse außer dem hydrolysierenden Mittel ein Gemisch eines flüchtigen antiseptischen Mittels, wie Toluol oder Chloroform, mit zwei antibiotischen Stoffen, wie Penicillin und Streptomycin, verwendet. Dieses Gemisch verhindert die Entwicklung von Mikroorganismen, ohne den fermentativen Mechanismus zu hindern. Die Mengenverhältnisse dieser drei Stoffe richten sich nach den jeweils verwendeten Ausgangsstoffen. Es können bei einem Präparat z. B. folgende Mengen angewendet werden:
    Chloroform . . ¢ °%
    Penicillin ... 8ooo Oxfordeinheiten
    Streptomycin o,o8 g
    bei. einem anderen folgende Mengen:
    Chloroform . . 2 °/o
    Penicillin ... 5000 Oxfordeinheiten
    Streptomycin 0,03 g
    Je nach Art des zu hydrolysierenden Stoffes und des gewünschten Hydrolysegrades kann das Verhältnis von Hydrolysemittel zu den Eiweißstoffen geändert werden. Ebenso können die Bedingungen der Wasserstoffionenkonzentration, der Temperatur, der Dauer und der Verdünnung hierbei geändert werden. Optimale Arbeitsbedingungen können hierbei gewählt werden, ohne befürchten zu müssen, daß diese optimalen Bedingungen für die Entwicklung der Mikroorganismen besonders hinderlich wären.
  • Das Verfahren der Hydrolyse ist im allgemeinen genau dasselbe wie bei den bekannten Verfahren, wobei die Eiweißstoffe in einem wäßrigen Medium mit verschiedenen Hydrolysemitteln unter optimalen Bedingungen der Verdünnung, der Temperatur und des p11-Wertes in Berührung gebracht werden. Aber das Verfahren wird durch die Zugabe von Gemischen antiseptischer Mittel aus Penicillin, Streptomycin und insbesondere der Chloroform-Penicillin-Streptomycin-Mischung vervollständigt.
  • Jede Hydrolyse wird bis zu einem konstanten pH-Wert durchgeführt, dessen Wert von der Art des zu hydrolysierenden Stoffes und dem gewünschten Hydrolysegrad abhängt. Die nicht umgewandelten Eiweißstoffe können gegebenenfalls durch Kochen entfernt werden. Nach dem Filtrieren können die erhaltenen Flüssigkeiten gegebenenfalls mit Kohle entfärbt oder über besondere adsorbierende Stoffe filtriert werden. Das Filtrat kann in vorliegender Form verwendet, konzentriert oder zur Trockne eingedampft werden.
  • Die erhaltenen pulverförmigen Produkte zeigen folgende Merkmale: Sie sind hygroskopische Pulver von charakteristischem Geruch 'und Geschmack, deren Feuchtigkeitsgehalt ungefähr 5 °/o beträgt. Sie sind gänzlich oder teilweise in Wasser löslich und sind, was wichtig ist, frei von giftigen Produkten, insbesondere von Fieber erzeugenden Stoffen oder Histamin.
  • Der Gehalt an Gesamtstickstoff beträgt zwischen 12 und 14 "/,. Ihr Gehalt an Amidstickstoff, der nach dem Verfahren von Sörensen bestimmt wurde, schwankt zwischen 5 und 90/,. Das Verhältnis von Amidstickstoff zu dem Gesamtstickstoff schwankt zwischen 25 und 72 °/o. Es ist bemerkenswert, daß der Gehalt von 7z"/, erreicht werden kann, während die besten bisher bekannten Verfahren 651)[, nicht überschritten.
  • Die Erfindung ist anwendbar erstens bei den meisten enzymatischen Hydrolyseverfahren von Eiweißstoffen, wobei das Hydrolysemittel handelsübliches Pankreatin, Pepsin oder Erepsin oder auch die frische Bauchspeicheldrüse oder gefrorene Bauchspeicheldrüse verschiedener Tiergattungen sein kann; zweitens bei der Autolyse von verschiedenen Organen und tierischen Geweben, wobei das oben beschriebene Verfahren die aseptische Wegnahme des Gewebes unnötig macht.
  • Man kann nach diesem Verfahren die meisten tierischen oder vegetabilen Eiweißstoffe behandeln, insbesondere Kasein,. Parakasein, Lactalbumin, Blut, Muskel, Gelatine, Fibrin, Fischeiweiß, vegetabiles Eiweiß, verschiedene tierische Organe, z. B. Leber, Milz, Schleimhaut vom Darm und Magen.
  • Die Hauptvorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens bestehen, wie schon oben beschrieben, in der Möglichkeit, als Hydrolysemittel frische oder eingefrorene Organe zu verwenden, die ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen erhaltenwurden.Fernerbestehen die Vorteile der Erfindung darin, daß man auch Handelspräparate verwenden kann, wobei die Mikroorganismen, die gegebenenfalls in den Ausgangsprodukten der Hydrolyseversuche zugegen sein können, diese nicht hindern. Die Erfindung erlaubt auch das Arbeiten bei optimalen Bedingungen der Temperatur, des pH-Wertes, der Verdünnung und der Dauer. Die erhaltenen Endprodukte sind frei von giftigen, Fieber erzeugenden Abbauprodukten oder Histamin. Sie sind sehr oft frei von Aktivität gegenüber Meerschweinchendärmen, gegenüber dem Blut des Hundes und erzeugen weder bei Menschen noch bei Tieren einen Schock. Schließlich wird. der Amidstickstoff der Eiweißstoffe in Form von nicht racemischen Aminosäuren in Freiheit gesetzt, d. h. in ihrer optischphysiologisch-aktiven Form und, wie oben beschrieben, in Mengen, die 720/, des Gesamtstickstoffes erreichen können.
  • In den nach diesem Verfahren hergestellten Proteolysaten, insbesondere aus Kasein und Parakasein, sind die für das Wachstum der tierischen Organismen unentbehrlichen Aminosäuren in den hierfür nötigen Gleichgewichtsmengen vorhanden. Diese Präparate, die lediglich aus Eiweißstickstoff hergestellt sind, können das Wachstum und die richtige Ernährung des Organismus sicherstellen.
  • Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemäße Verfahren und zeigen, daß das vorliegende Verfahren ebenso leicht durchzuführen ist wie die bisher bekannten Verfahren.
  • Beispiel i Peptone des Kaseins oder des Parakaseins Folgende Mischung wurde einem fermentativen Abbau unterworfen
    Kasein oder Parakasein .... iooo;o g
    Frische oder eingefrorene
    Schweine- oder Rinder-
    bauchspeicheldrüsen ..... 2oo,o g
    Destilliertes Wasser. . . . . . . . 8ooo,o ccm
    Chloroform . . . . . . . . . . . . . . . 12,0 ccm
    Penicillin . . . . . . . . . . . . . . . . 2oooo,o Oxfordeinheiten
    Streptomycin . . . . . . . . . . . . . - o,io g
    Unter fermentativem Abbau der Eiweißstoffe versteht man die Überführung der Eiweißstoffe in kleinere Moleküle unter dem EinflÜß von Fermenten, sogenannten Hydrolasen.
  • Der pii-Wert der obigen Mischung wurde mit einem Puffer, z. B. Natriumphosphat oder Natriumcarbonat, auf 6,8 bis 7 eingestellt. Das Gemisch wurde 8 bis 48 Stunden einem fermentativen Abbau unterworfen, wobei die Temperatur 38 bis 40° betrug. Die erhaltene Flüssigkeit wurde einige Minuten zum Kochen erhitzt. Hierauf wurde sie abfiltriert, konzentriert und zur Trockne eingedampft.
  • Beispiel 2 Peptone des Muskels Ein Gemisch folgender Zusammensetzung wurde fermentativ abgebaut:
    Entfettetes und gehacktes
    Ochsenfleisch . . . . . . . . . . . iooo,o g
    Frische oder gefrorene
    Schweine- oder Rinder-
    bauchspeicheldrüsen ..... 2oo,o g
    oder Handelspankreatin .... io,o g
    Destilliertes Wasser. . . . . . . . 5000,0 ccm
    Chloroform . . . . . . . . . . . . . . . 10,0 ccm
    Penicillin . . . . . . . . . . . . . . . . 2oooo,o Oxfordeinheiten
    Streptomycin . . . . . . . . . . . . . 0,20 g
    Der pH-Wert des Gemisches wurde auf 7 eingestellt, wobei man nach dem im Beispiel i beschriebenen Verfahren verfuhr. Beispiel 3 Hydrolysat des Kaseins oder des Parakaseins Folgendes Gemisch wurde einem fermentative Abbau unterworfen:
    Kasein oder Parakasein .... iooo,o g
    Frische oder eingefrorene
    Schweine- oder Rinder-
    bauchspeicheldrüsen ..... 2ooo,o g
    Destilliertes Wasser. . . . . . . . ioooo,o ccm
    Chloroform . . . . . . . . . . . . . . . 40,0 ccm
    Penicillin . . . . . . . . . . . . . . . . 75ooo,o Oxfordeinheiten
    Streptomycin . . . . . . . . . . . . . 01759
    Man stellt das Präparat bei einer Temperatur von 40° während 5 bis 7 Tagen auf einen pH-Wert von 6,8 ein. Das erhaltene Produkt wird hierauf aufgekocht, filtriert und das Filtrat direkt verwendet oder in konzentrierter oder zur Trockne eingedampfter Form gebraucht. Im Falle des mittels Säuren gefällten Kaseins entfärbt man das Hydrolysat vor dem Filtrieren mit Tierkohle.
  • Beispiel 4 Hydrolysat der Leber Folgendes Gemisch wurde einem fermentativen Abbau unterworfen
    Schweine-, Ochsenoder Kalbs-
    leber in frischem oder gefro-
    renem Zustand . . . . . . . . . . -iooo,o g
    Frische oder eingefrorene
    Schweine- oder Rinder-
    bauchspeicheldrüse ....... 250,09
    Destilliertes Wasser. . . . . . . . . 2ooo,o g
    Chloroform . . . . . . . . . . . . . . . . 4,0 ccm
    Penicillin . .... ... ... ... . . . iooo,o Oxfordeinheiten
    Streptomycin . . . . . . . . . . . . . . 0,0259
    Das Gemisch wurde innerhalb i2 Stunden bei einer Temperatur von 40° auf einen pH-Wert von 6 eingestellt. Das erhaltene Produkt wurde aufgekocht und über Infusorienerde filtriert. Die erhaltene Flüssigkeit kann nach der Filtration direkt verwendet oder in konzentrierter oder zur Trockne eingedampfter Form gebraucht werden.
  • Beispiel 5 Autolysat der Leber In einem sterilen Behälter wurde folgendes Gemisch einem fermentativen Abbau unterworfen, wobei als Hydrolasen die in dem betreffenden Organ selbst enthaltenen Fermente verwendet wurden:
    Ochsen-, Schweine- oder Kalbs-
    leber in gehacktem Zustand iooo,o g
    8°/oige Natriumchloridlösung
    in destilliertem Wasser .... 5oo,o g
    Chloroform . . . . . . . . . . . . . . . . 2,0 ccm
    Penicillin . . . . . . . . . . . . . . . . . 8ooo,o Oxfordeinheiten
    Streptomycin . . . . . . . . . . . . . . o,o6 g
    Dieses Gemisch wurde im Durchschnitt 24 bis 72 Stunden behandelt. Das erhaltene Autolysat wurde über Leinen filtriert. Nach dem Auspressen wurde die erhaltene Flüssigkeit aufgekocht, über Infusorienerde filtriert, konzentriert und zur Trockne eingedampft.
  • Alle nach diesem Verfahren erhaltenen .Produkte sind frei von Eiweißabbauprodukten, die von Mikroorganismen verursacht worden sind, insbesondere von Histamin.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur enzymatischen Hydrolyse von Eiweißstoffen und Autolyse von tierischen Geweben, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydrolysierflüssigkeit ein Gemisch aus einem flüchtigen antiseptischen Mittel, vorzugsweise Toluol oder Chloroform, mit Penicillin und Streptomycin zugefügt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Hydrolyse Handelspräparate öder tierische, vorzugsweise eingefrorene tierische Organe oder Gewebe verwendet werden, die ohne besondere aseptische Vorsichtsmaßnahmen hergestellt bzw. gewonnen wurden. In Betracht gezogene Druckschriften: . Boli, Soc. Ital. Biol. Sper.,-Bd. 25, 1948, S. z295, =296 (referiert Chemical Abstracts, Bd.43, 1949, Spalte 9145a); Journ. Bact., Bd.52, 1946, S. 89 bis 98 (referiert Chemical -Abstracts,_ Bd.4o, 1946, Spalte 612o); Zeitschrift für Kinderheilkunde, Bd.69, 1951, S. 26 bis 36; The Lancet, Bd. 259, 1950, S. 46 bis 50; M. Morin, J. N. Nehlil und R. Pichon, La Streptomycin, Verlag Masson & Cie, Paris, 1949, S. 45 bis 51; Comptes rendus hebd., Bd:232, 1951, S. 96, 97.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276650B (de) * 1962-05-11 1968-09-05 Iabiotestia Serum Inst G M B H Verfahren zur Herstellung von als Blutplasmaersatzmittel geeigneten, modifizierten Proteinzubereitungen
DE2817144A1 (de) * 1977-04-19 1978-10-26 Spolem Ts Zwiazek Spoldzielni Verfahren zur herstellung von nicht immunogenen biologisch aktiven enzymatischen praeparaten aus unloeslichen proteinen

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