[go: up one dir, main page]

DE943494C - Verfahren zur Herstellung von haertbaren Polyestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von haertbaren Polyestern

Info

Publication number
DE943494C
DE943494C DED11049A DED0011049A DE943494C DE 943494 C DE943494 C DE 943494C DE D11049 A DED11049 A DE D11049A DE D0011049 A DED0011049 A DE D0011049A DE 943494 C DE943494 C DE 943494C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
hours
mixture
product
heated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED11049A
Other languages
English (en)
Inventor
Samuel Brown Crecelius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Celanese Coatings Co Inc
Original Assignee
Devoe and Raynolds Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Devoe and Raynolds Co Inc filed Critical Devoe and Raynolds Co Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE943494C publication Critical patent/DE943494C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G59/00Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule; Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups
    • C08G59/14Polycondensates modified by chemical after-treatment
    • C08G59/1433Polycondensates modified by chemical after-treatment with organic low-molecular-weight compounds
    • C08G59/1438Polycondensates modified by chemical after-treatment with organic low-molecular-weight compounds containing oxygen
    • C08G59/1455Monocarboxylic acids, anhydrides, halides, or low-molecular-weight esters thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Epoxy Resins (AREA)

Description

Bekanntlich lassen sich aus Ep oxy verbindungen und mehrwertigen Hydroxylverbindungen Kondensationsprodukte herstellen, die zu harzartigen Massen gehärtet werden können und die entweder allein oder in Mischung mit anderen Stoffen zur Herstellung von Gegenständen, Überzügen und ganz allgemeinen Zwecken, zu denen Kunststoffe benutzt werden, verwendet werden können.
Als Hydroxylverbindungen werden vorzugsweise solche benutzt, in denen die Hydroxylgruppen phenolischen Charakter besitzen, d.h. also direkt an aromatische Kerne gebunden sind. Im nachstehenden wird kurz von Polyphenolen gesprochen werden; damit werden aber auch Verbindungen gemeint mit mehreren Benzolkernen im Molekül, deren Kerne entweder wie im Naphthalin oder Anthracen kondensiert oder kettenartig durch nicht zu den Kernen gehörige Atome miteinander verbunden sein können. Oft werden Diphenole benutzt, besonders solche, die als aliphatische Verbindungen mit zwei Phenylgruppen als Substitaenten mit je einer Hydroxylgruppe aufzufassen sind. Ein Beispiel einer solchen Verbindung ist das sogenannte »Bisphenol«, d. i. Di-(oxyphenyl)-dimethylmethan. Es
sind -mehrere Isomere bekannt, von. denen die Verbindung mit den Hydroxylgruppen in 4- und 4'-Stellung die wichtigste ist. Technisches Bisphenol enthält hauptsächlich diese Verbindung und außer-•5 dem geringere Mengen der 2, 2'- und 4, 2'-Isomere. Die Isomere sind je für sieh oder in beliebigem Mischungsverhältnis verwendbar. Praktisch wird vorzugsweise technisches Bisphenol benutzt.
Die Kondensationsprodukte, welche 'man aus den Epoxyverbinduhgen und den Polyphenolen erhält und welche weiterhin Epoxyharze genannt werden, enthalten immer freie Hydroxylgruppen.
Nach der vorliegenden Erfindung erhält man härtbare Polyester, welche z. B. zur Verwendung als. Firnisse geeignet sind, wenn man die Hydroxylgruppen in den genannten Kondensationsprodukten mit Estern aus einer organischen Carbonsäure und leichtflüchtigen einwertigen Alkoholen umestert. Bei der Veresterung kann man mit Vorteil Ester von Säuaren aus trocknenden oder halbtrocknenden Ölen benutzen. Beispiele sind Ester aus den aus Leinöl, dehydratisiertem Ricinusöl, Sojaöl und Baumwollsamenöl erhaltenen Säuren.
Viele:irocknende und halbtrocknende Öle können
z. B. als solche zugesetzt werden, wenn man die Epoxyharze mit den in den Ölen enthaltenen Säuren zu; verestern wünscht.
Nach der Erfindung werden Epoxyharze mit organischen Estern leichtflüchtiger einwertiger Alkohole unter Vakuum erhitzt, wobei der durch die Reaktion in Freiheit gesetzte einwertige Alkohol durch Ab destillieren entfernt wird. Vorzugsweise wird die Veresterung nach der Erfindung in Gegenwart einer geringen Menge eines alkalischen Katalysators ausgeführt.
Vorzugsweise werden Epoxyharze benutzt, die drei bis zwanzig Hydroxylgruppen im Molekül haben. Besonders günstig sind solche mit fünf bis fünfzehn Hydroxylgruppen. Die gebildeten Ester sollen in den Säraie%ste#n vorzugsweise sechs bis zwanzig, vorteilhaft mehr als neun Doppelbindungen je Molekül enthalten-.
Bei der Herstellung der Epoxyharze können als Epoxyverbindung Epichlorhydrin oder Epibromhydrin verwendet werden und in alkalischem Milieu; eventuell Dichlorhydrin oder Dibromhydrin, die unter Bildung von Epichlorhydrin bzw. Epibromhydrin Chlorwasserstoff bzw. Bromwasserstoff abspalten können. Es ist aber auch möglich, halogenfreie mehrwertige Ep oxy verbindungen zu benutzen. Hierbei kann die mittlere Molekülgröße der Kondensate reguliert werden, indem man das mehrwertige Phenol oder die mehrwertige Epoxyverbindung, vorzugsweise das mehrwertige Phenol, im Überschuß zugibt und außerdem eine dem Überschuß äquivalente Menge einer einwertigen Ep oxy verbindung, wie Äthylenoxyd, oder eines einwertigen Phenols hinzufügt.
Beispiel ι
Das verwendete Epoxyharz wurde durch die Umsetzung von etwa 4 Mol Bisphenol und 5 Mol Epichlorhydrin mit einem Überschuß von wäßrigem Ätzkali hergestellt und hatte einen Schmelzpunkt von 95 bis 1050 und ein Äquivalentgewicht, bezogen auf Epoxyd, von 875 bis 975. Ein Gemisch von 400 Teilen Epoxyharz, 295 Teilen Methylester eines ■ Fettsäuregemisches aus chinesischem Holzöl und 0,5 Teilen Calciumacetat wurde unter ständigem Rühren 13/4 Stunden bei 2 mm Druck auf 160 bis 1950 erhitzt. Man erhielt ein homogenes, festes Produkt, das in Ketonen und aromatischen Lösungsmitteln löslich war und dessen Epoxy ■ äquivalentgewicht 4660 betrug.
Eine Lösung dieses Kondensates in Methylisobutylketon, der 2 0/0 Additionsverbindung aus Butylamin und BortrifLuorid, bezogen auf das Gewicht des Kondensationsproduktes, als Katalysator zugesetzt waren, wurde auf einer Fläche ausgestrichen. Die erhaltenen dünnen Filme wurden durch Erhitzen auf 150° während 20 Minuten und weiterer Trocknung bei Zimmertemperatur an der Luft während 12 Stunden gehärtet'. Die so gebildete Deckschicht war besonders hart. Ebenfalls gute Erfolge wurden bei Verwendung eines Additionsproduktes aus Phenylhydrazin und Bortrifluorid als Katalysator erzielt.
Beispiel 2
Ein Epoxyharz wurde aus Bisphenol und Epi- go chlorhydrin unter Benutzung von wäßrigem Ätzkali hergestellt. Es hatte 'einen Schmelzpunkt von 125 bis 135° und ein Ep oxy äquivalentgewicht von 1500 bis 2100. Ein Gemisch von 400 Teilen dieses Harzes, 100 Teilen Methylester des Säuregemisches aus chinesischem Holzöl und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde 3 Stunden auf 150 bis 160° bei einem Druck von 2 mm erhitzt. Das Produkt wurde in einem Gemisch von 400 Teilen Methylisobutylketon und roo Teilen Xylol gelöst und ergab bei Behandlung mit Katalysatoren, wie Bortrifluorid-Additionsverbindungen, einen lufttröcknenden Lack oder einen Einbrennlack.
Beispiel 3
Ein Gemisch aus 400 Teilen Harzen nach Beispiel r, 295 Teilen Meüiylester von Leinölfettsäuren und o, 5 Teilen Natriummethylat wurde 4 Stunden auf 1500 bei einem Druck von 4 mm erhitzt. Das Produkt wies ein Ep oxy äquivalentgewicht von 1580 auf. Die theoretischen Mengen des Methylalkohols wurden zurückgenommen. Das Kondensationsprodukt wurde nach Verdünnung mit aromatischen oder Ketonlösungsmittehi mit 2 Gewichtsprozent Additionsverbindung aus Butylamin und Bortrifluorid oder mit i<y0 Additionsverbindung aus Phenylhydrazin und Bortrifluorid versetzt. Die erhaltenen Lacke ergaben bei Ausstreichen und Erhitzung während 1 Stunde bei 150° harte, zähe Schichten.
Beispiel 4
Eine Mischung von 400 Teilen des Epoxyharzes vom Beispiel 1, 100 Teilen der Methylester von Leinölfettsäuren und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde 5 Stunden bei 150° und in einer weiteren
Stunde allmählich auf 2800 erhitzt. Das erhaltene Produkt wies ein Ep oxy äquivalent von 1023 auf.
Eine Lösung dieses "Produktes in Methylisobuityl-
keton, die mit der 3-o/o-Additionsverbindung aus Phenylhydrazin und Bortrifluorid, bezogen auf das Gewicht des Koridensationsproduktes, zugesetzt wurde, ergab einen Lack, der bei Ausstreichen in Filmen von 8 μ Dicke und nach einstündiger Trocknung bei 900 harte, zähe rißfreie Überzüge ergab.
Beispiel 6
Eine Mischung aus 400 Teilen Epoxyharz nach Beispiel I, 100 Teilen der Methylester von Sojabohnenölfettsäure und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde 4 Stunden auf 150° bei einem Druck vom 2 mm erhitzt und ergab ein Produkt mit einem Epoxyäquivalent von 1185. Die Menge des zurückgewonnenen Methylalkohols entsprach 100 o/o der theoretischen Menge. Einer Lösung dieses Produktes wurden 3 o/o Additionsverbinduing aus Phenylhydrazin und Bortrifluorid zugesetzt, bezogen auf das Gewicht des Kondensationsproduktes. Der so erhaltene Lack ergab beim Ausstreichen in einer Schichtdicke von 8 μ nach Lufttrocknung während 12 Stunden besonders harte und zähe Überzüge.
Die gleiche Lösung ergab bei Zusatz von 3 0/0 Additionsverbindung aus Anilin und Bortrifluorid ebenfalls sehr harte und zähe Überzüge beim Einbrennen während 1 Stunde bei 900.
Beispiel 7
Eine Mischung aus 400 Teilen Epoxyharzen nach Beispiel 1, 100 Teilen Methylstearat und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde 33/4 Stunden auf 150 bis 1650, sodann in 15 Minuten zuerst rasch auf 290° erhitzt und weiterhin auf dieser Temperatur gehalten. Während der ganzen Erhitzungsdauer betrug der Druck konstant 3 mm. Nach Abkühlen wurde ein Produkt mit einem Epoxyäquivalent von 1275 erhalten. Das Kondensationsprodukt wurde in einem Gemisch von 400 Teilen Methylisobutylketon und 100 Teilen Xylol gelöst, und dieser Lösung wurden 0,03 0/0 eines Kobalttrockners, bezogen auf die Menge des Kondensationsproduktes, zugesetzt. Der so erhaltene Lack bildete einen harten und zähen Überzug, wenn eine Schicht von 8 μ Dicke 18 Stunden an der Luft trocknen gelassen wurde.
Ein harter und zäher Überzug wurde ebenfalls erhalten, wenn dieser Lade 1 Stunde bei 900 unter Zusatz von 3 0/0 Additiönsverbindung aus Phenylhydrazin und Bortrifluorid, bezogen auf feste Substanz,., eingebrannt wurde.
Beispiel 8
Ein Gemisch von 191 Teilen Harz nach Beispiel 1, 59 Teilen Methylcaprat und 0,3 Teilen Natriummethylat wurde bei Atmosphärendruck in 5 Stunden allmählich auf 178° erhitzt und sodann während 23/4 Stunden auf 170 bis 1890 gehalten. Nach Abkühlung des Gemisches wurde bei einem Druck von 2 mm die Temperatur wieder auf 1700 erhöht und sodann 2I/4 Stunden bei diesem Druck auf 170 bis 175° gehalten. Das Produkt hatte ein Epoxyäquivalentgewicht von 1550. Eine soO/0ige Lösung in .einem Gemisch aus gleichen Teilen Methylisobutylketon und Teilen aus Xylol hatte eine Gardner-Holdt-Viskosität N.
Beispiel 9
Ein Gemisch von 400 Teilen Epoxyharz nach Beispiel i, 100 Teilen Methylabietat und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde unter einem Druck von 2 mm während 8 Stunden auf 150°, sodann 15 Minuten auf 280° erhitzt und in 15 Minuten auf 2000 abgekühlt. Das Erzeugnis hatte ein Epoxyäquivalentgewicht von 1605.
Einer Lösung dieses Produktes in einem Gemisch von 400 Teilen Methylisobutylketon und 100 Teilen Xylol wurden 3 0/0 Additionsprodukt aus Phenylhydrazin und Bortrifluorid, bezogen auf feste Substanz, zugesetzt. Der erhaltene Lack wurde in .einer Schicht von 8 μ Dicke ausgestrichen und 1 Stunde auf 900 erhitzt, wobei sich ein harter, zäher Überzug ergab.
Beispiel 10
Ein Gemisch aus 400 Teilen eines Epoxyharzes, gebildet durch Umsetzung von 1 Mol. Bisphenol und 2 Mol Epichlorhydrin in Gegenwart von wäßrigem 'Ätzkali, und mit einem Schmelzpunkt von etwa 43 bis 45°, 27 Teilen Dibutylsebacat und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde unter einem Druck von 3 mm 5 Stunden auf eine Temperatur von 150 bis i6o° und 2 Stunden auf 180 bis 2000 erhitzt, wobei ein Erzeugnis mit einem Epoxyäquivalentgewicht von 322" anfiel. Ein Gemisch aus 400 Teilen des gleichen Epoxyharzes, 53,5 Teilen Dibutylsebacat und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde 23/4 Stunden auf 145 bis i6o° bei 3 mm Druck und il/2 Stunden auf 2000 erhitzt und ergab ein Produkt mit einem Epoxyäquivalentgewicht von 335.
Beispiel 11
Ein Gemisch aus 450 Teilen des gleichen Harzes wie im vorhergehenden Beispiel, 16 Teilen Triäthylcitrat und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde während 51/4 Stunden .auf 1500 erhitzt, und mit allmählicher Senkung des Druckes auf 3 mm entstand ein Produkt mit einem Epoxyäquivalentgewiqht von 308,5.
Beispiel 12 - 11S
Ein Gemisch aus 450 Teilen Epoxyharz, erhalten durch Umsetzung von 1 Mol Bisphenol und 2 Mol Epichlorhydrin in Gegenwart von wäßrigem Ätzkali, und mit einem Schmelzpunkt von etwa 500, 5oTeilen dimeren Methylestern" von Sojaölfettsäure und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde etwa 4I/2 Stunden bei einer Temperatur von 1500 und einem Druck von 1 mm erhitzt. Einer 500/oigen Lösung dieses Erzeugnisses in Methylisobutylketon wurden 3 0/0 Additionsverbindung von Essigsäureanhydrid
und Bortrifluorid, bezogen auf gelöste feste Substanz, zugesetzt. Eine dünne Schicht des erhaltenen Lackes wurde über Nacht bei 55° getrocknet, wobei sich .ein harter, zäher Überzug ergab.
Eine ähnliche, unter Verwendung eines Epoxyharzes mit einem Schmelzpunkt von etwa 43 bis 45° hergestellte Mischung wurde' 58/4 Stunden auf 150° bei 3 mm Druck und sodann 3/4 Stunden- auf 2000 erhitzt. Einer 500/oigen Lösung des Produktes in Methylisobutylketon wurden 3 0/0 Additionsverbindung aus Essigsäureanhydrid und Bortrifluocrid zugesetzt. Eine dünne Schicht des Lackes wurde in 20 Minuten auf 90° zu einem Überzug getrocknet.
Beispiel 13
Ein Gemisch aus 400 Teilen Harz nach Beispiel 12, 30 Teilen Dimethylphthalat und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde 28/4 Stunden auf 1500 unter allmählicher Senkung des Druckes auf 2 mm erhitzt. Zu einer 500/oigen Lösung des Erzeugnisses in Dioxan wurden 3 0/0 Additionsverbindung aus Essigsäureanhydrid und Bortrifluarid zugesetzt. Der so erhaltene Lack wurde 20 Minuten bei 90° getrocknet und bildete 'einen harten und zähen Überzug.
Beispiel 14
Ein Gemisch aus 400 Teilen Epoxyharz nach Beispiel 10, 12,5 Teilen Diäthyloxalat und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde 7I/2 Stunden unter Atmosphärendruck auf eine Temperatur von 150°, sodann noch 21/2 Stunden bei derselben Temperatur, aber unter einem Druck von 3 mm und schließlich während 3I/2 Stunden auf 20,0° erhitzt. Das Produkt hätte ein Epoxyäquivalentgewicht von 1269.
Eine ähnliche Mischung aus 400 Teilen desselben Harzes mit 25 Teilen Diäthyloxalat und 0,5 Teilen Natriummethylat wurde 9 Stunden bei einer Temperatur von 150 bis 180° unter allmählicher Senkung des Druckes auf 4 mm mit nachfolgender vierstündiger Erhitzung auf 200° erhitzt. Das ProkVhatte ein Epoxyäquivalentgewicht von 615.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von härtbaren Polyestern durch Veresterung der Kondensationsprodukte aus Oxyverbindungen und Epoxyverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationsprodukte mit Estern aus organischen Carbonsäuren und- leichtflüchtigen einwertigen Alkoholen im Vakuum erhitzt und die hierbei frei werdenden Alkohole ab destilliert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Veresterung in Gegenwart einer geringen Menge eines alkalischen Katalysators durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Umesterungsmittel Ester von Säuren trocknender Öle verwendet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangsstoffe GlycLdäther mehrwertiger Phenole, insbesondere bis-[Oxyphenyl]-dimethylmethan, verwendet werden.
609 512 5.56
DED11049A 1950-12-04 1951-12-05 Verfahren zur Herstellung von haertbaren Polyestern Expired DE943494C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US199161A US2698308A (en) 1950-12-04 1950-12-04 Epoxide esters

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE943494C true DE943494C (de) 1956-05-24

Family

ID=22736480

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED11049A Expired DE943494C (de) 1950-12-04 1951-12-05 Verfahren zur Herstellung von haertbaren Polyestern

Country Status (3)

Country Link
US (1) US2698308A (de)
CH (1) CH315599A (de)
DE (1) DE943494C (de)

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3048601A (en) * 1962-08-07 Transestemfication of
US2728781A (en) * 1952-03-29 1955-12-27 Shell Dev Acyloxy substituted-glycidyl polyethers of dihydric phenols
US2759901A (en) * 1952-09-19 1956-08-21 Devoe & Raynolds Co Partial esters of epoxide resins
US2947712A (en) * 1956-06-11 1960-08-02 Devoe & Raynolds Co Epoxide resin compositions
US3079354A (en) * 1957-10-30 1963-02-26 Leo A Goldblatt Epoxy resin esters containing tung oil fatty acids
US3070608A (en) * 1958-07-07 1962-12-25 Swift & Co Selective alcoholysis of epoxy fatty acid esters
US2977338A (en) * 1958-08-04 1961-03-28 American Cyanamid Co Resinous composition and process of preparing same
US3031421A (en) * 1958-09-08 1962-04-24 Richardson Co Laminate having improved fabricating properties
US3051671A (en) * 1959-12-07 1962-08-28 Pacific Vegets Le Oil Corp Epoxy resin-isano oil compositions
US3278636A (en) * 1960-06-21 1966-10-11 Union Carbide Corp Thermosetting compositions of carboxyl terminated polyesters and diglycidyl ethers
US3413248A (en) * 1961-05-03 1968-11-26 Tenneco Chem Polyglycidyl ethers and process for their production
US3203939A (en) * 1962-02-08 1965-08-31 Union Carbide Corp Unsaturated epoxides and method for making same
US3242196A (en) * 1963-02-20 1966-03-22 Du Pont Partially epoxidized drying oils and derivatives thereof and their preparation
US3446762A (en) * 1965-09-24 1969-05-27 Shell Oil Co Epoxy resin traffic paint compositions
GB1174344A (en) * 1967-02-13 1969-12-17 Ciba Ltd Epoxide-Containing Compositions
US5391652A (en) * 1992-09-30 1995-02-21 The Dow Chemical Company High molecular weight epoxy ester resin composition, process therefor and coating composition

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2524432A (en) * 1945-08-17 1950-10-03 Du Pont Esters of epoxy alcohols with propenoic compounds
NL68296C (de) * 1946-05-02
NL69137C (de) * 1946-06-15
US2541027A (en) * 1948-05-11 1951-02-13 Shell Dev Compositions of matter containing epoxy ethers and phosphorus-containing compounds
US2559347A (en) * 1949-09-01 1951-07-03 Drying compositions resistant to

Also Published As

Publication number Publication date
CH315599A (de) 1956-08-31
US2698308A (en) 1954-12-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE943494C (de) Verfahren zur Herstellung von haertbaren Polyestern
DE2637167C2 (de)
DE889345C (de) UEberzugsmasse, insbesondere fuer Klebezwecke
DE1520732C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkydharze«
DE870760C (de) Verfahren zur Bereitung von trocknenden, zur Herstellung von UEberzugsschichten geeigneten Substanzen
DE2928552A1 (de) Waessrige dispersionen urethanmodifizierter polyester, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur herstellung von lacken
EP0167962B1 (de) Ungesättigte Polyester
DE1807776B2 (de) Überzugsmittel zur Herstellung kochfester, sterilisier- und hochverformbarer Lackfilme
DE3246618A1 (de) Alkydharze, enthaltend ringoeffnungsprodukte epoxidierter fettalkohole oder fettsaeurederivate als hydroxylverbindungen
AT167124B (de) Verfahren zur Herstellung von härtbaren, in organischen Lösungsmitteln löslichen Reaktionsprodukten von Aminotriazin-Formaldehyd-Kondensationsprodukten
EP0062786B1 (de) Verfahren zur Herstellung phenolharzmodifizierter Bindemittel
DE2809840C3 (de) Wasserdispergierbares epoxymodifiziertes Alkydharz und dessen Verwendung
DE1720424A1 (de) Verfahren zur mehrstufigen Herstellung haertbarer Fettsaeure-modifizierter Polykondensate auf Basis von Telomerisaten
DE852300C (de) Verfahren zur Herstellung von trocknenden Polyestern
CH500155A (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten
DE1520210A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstharzmassen,insbesondere fuer Einbrennlacke
DE935266C (de) Lackharze
DE1745944C3 (de) Verfahren zur Herstellung von einbrennbaren, vernetzten Lackharzen und Verwendung der Lackharze zur Herstellung von Lacküberzügen
DE862955C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten
DE1520669A1 (de) Verfahren zum Herstellen von modifizierten Alkydharzen
DE3306111C2 (de) Verfahren zur Herstellung wasserdispergierbarer durch ionisierende Strahlung härtbarer Kunstharzbindemittel
DE2638464B2 (de) Nach Neutralisation wasserlösliche Bindemittel
DE2621002A1 (de) Lackformulierungen und deren verwendung
AT210628B (de) Verfahren zur Herstellung eines Alkydharzes
DE2256962C3 (de) Verwendung von Bisphenol A