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DE941991C - Verfahren zur Bearbeitung von Ornamentglas - Google Patents

Verfahren zur Bearbeitung von Ornamentglas

Info

Publication number
DE941991C
DE941991C DEP5937A DEP0005937A DE941991C DE 941991 C DE941991 C DE 941991C DE P5937 A DEP5937 A DE P5937A DE P0005937 A DEP0005937 A DE P0005937A DE 941991 C DE941991 C DE 941991C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
cathedral
ornamental
flat
ornamental glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP5937A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Pohlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polarflex Behrens & Pohlmann
Original Assignee
Polarflex Behrens & Pohlmann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polarflex Behrens & Pohlmann filed Critical Polarflex Behrens & Pohlmann
Priority to DEP5937A priority Critical patent/DE941991C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE941991C publication Critical patent/DE941991C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/22Removing surface-material, e.g. by engraving, by etching

Landscapes

  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Normale Kathedral- und Ornamentgläser werden so hergestellt, daß ein plastisches Glasband -durch ein profiliertes Walzenpaar geführt wird, Zoobei das Glasband eine wellige Musterung entsprechend den Walzenprofilen annimmt. Es ist bekannt, glattes oder erhabenes Glas zu walzen, welches durchscheinend sein soll, und dieses dann ,später durdh besondere Maßnahmen durchsichtiger zu machen. Dabei wird jedoch nicht von normalem Ornamentglas ausgegangen, bei welchem die profilierten Teile, gleich, ob sie regelmäßig oder unregelmäßig sind, immer in etwa derselben Ebene unverändert über die ganze Fläche verlaufen. Es ist auch weiter bekannt, für bedrucktes oder farbig dekoriertes Glas, also nicht für normales Ornamentglas, die erhöhten Partien anzuschleifen und damit durchsichtiger zu machen, als die sie umgebenden Stellen und somit diese Stellen für künstlerische Wirkungen von den verbleibenden farbigen Stellen abzuheben.
  • Die Erfindung bezweckt die Veredlung durch Bearbeitung eines normalen Kathedral- und Ornamentglases und besteht darin, daß die vorgewölbten Musterteile der einen Oberfläche der Glasplatte durch Planschleifen abgetragen werden, so daß plan geschliffene mattierte Stellen neben ungeschliffenen, vertieften Stellen liegen.
  • Man erzielt hierdurch eine völlige Blendfreiheit und Undurchsichtigkeit des Glases, so daß auch die Konturen aller sich dahinter befindlichen Gegenstände nicht mehr erkennbar sind, während vor der Bearbeitung das normale Ornamentglas diese Kon= turen noch erkennen läßt; andererseits wird die Lichtdurchlässigkeit und Streuwirkung des bearbeiteten Glases erhöht.
  • Die Glasplatte ist dann z. B. von einem durchlaufenden Adernetz von durchscheinenden profilierten Stellen durchzogen, in dem sich eingestreute Inseln aus den durch'Planschleifen mattierten Stellen befinden. Es ist so eine formschöne, eigenartige, neue Glasoberfläche geschaffen, welche den Kathedral- und Ornamentgläsern eine erweiterte Verwendungsmöglichkeit, insbesondere für Zwecke der Innendelcomatian, erschließt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die eine Seite der neuen Glasplatte, vorzugsweise die zum Teil plan geschliffene Seite, mit einer Farbschicht oder einem Spiegel hinterlegt. Der Spiegelbelag kann dabei entweder unmittelbar auf der Kathedral- bzw. Ornamentglasscheibe angeordnet sein oder auf einer zusätzlichen Glasscbeibe, welchehinter der Kathedralglasscheibe getrennt angeordnet ist. Selbstverständlich können Kathedralglasscheibe und Spiegelglasscheibe in einem solchen Falle auch durch Verklebung oder durch Verbindung mittels einer Zwischenschicht nach Art der Sicherheitsglasherstellung zu einem Verbund vereinigt sein.
  • Sehr überraschende und eindrucksvolle Wirkungen lassen sich erzielen, "venn das Kathedralglas und/oder der Spiegel eingefärbt sind, beispielsweise wenn ein Kathedralglas benutzt wird, welches schwachblau eingefärbt ist, oder wenn ein Spiegel mit roter Einfärbung, z. B. ein kupferhaltiger Spiegel, mit einem ungefärbten oder gefärbten Kathedralglas vereinigt wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in vier Ausführungsformen dargestellt, wobei die einzelnen Figuren jeweils eine Draufsicht auf die betreffenden Kathedral- bzw. Ornamentgläser zeigen.
  • Die oberen beiden Figuren veranschaulichen dabei Gläser mit verhältnismäßig großflächigem Prägemuster und großen, durch Planschliff 'erzielten mattierten Flächen. Man erhält dann Scheiben, welche den Eindruck erwecken, als ob die stehengebliebenen profilierten - Teile i der Glasplatte adernartig die durch Planschliff abgeschliffenen und mattierten Teile 2 umgeben.
  • Die unteren beiden Figuren zeigen Gläser mit verhältnismäßig kleinflächigen Prägemustern. Bei einem .Prägemuster, wie es auf der linken Abbildung der unteren Reihe dargestellt ist, erhält man dann den Eindruck einer glasartigen Grundmasse i mit eingestreuten, kleinen, mattierten Teilen 2, während bei der rechts dargestellten Ausführungsform kleine transparenteAdern i in einermattierten Grundfläche 2 verlaufen.
  • Durch Hinterlegung derartiger Glasplatten mit Farbe oder Spiegeln können wirkungsvolle farbige Muster erhalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Mustern auf Glasflächen durch Abschleifen erhöhter Teile der Glasflächen, dadurch gekennzeichnet, daß normales Ornamentglas an der gemusterten Seite plan geschliffen wird, so daß neben den plan geschiliffenen,mattierten Stellen unges-dhliffene, vertiefte Stellen liegen. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 429 091, 693369.
DEP5937A 1951-07-27 1951-07-27 Verfahren zur Bearbeitung von Ornamentglas Expired DE941991C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP5937A DE941991C (de) 1951-07-27 1951-07-27 Verfahren zur Bearbeitung von Ornamentglas

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DEP5937A DE941991C (de) 1951-07-27 1951-07-27 Verfahren zur Bearbeitung von Ornamentglas

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE941991C true DE941991C (de) 1956-04-26

Family

ID=7360309

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP5937A Expired DE941991C (de) 1951-07-27 1951-07-27 Verfahren zur Bearbeitung von Ornamentglas

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE941991C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR429091A (fr) * 1911-04-28 1911-09-14 Des Manufactures Des Glaces Et Produits Chimiques Verre imprimé semi-transparent et son procédé de fabrication
FR693369A (fr) * 1930-04-04 1930-11-19 Procédé de décoration du verre imprimé

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR429091A (fr) * 1911-04-28 1911-09-14 Des Manufactures Des Glaces Et Produits Chimiques Verre imprimé semi-transparent et son procédé de fabrication
FR693369A (fr) * 1930-04-04 1930-11-19 Procédé de décoration du verre imprimé

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