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DE939538C - Fahrtschreiber - Google Patents

Fahrtschreiber

Info

Publication number
DE939538C
DE939538C DEK23039A DEK0023039A DE939538C DE 939538 C DE939538 C DE 939538C DE K23039 A DEK23039 A DE K23039A DE K0023039 A DEK0023039 A DE K0023039A DE 939538 C DE939538 C DE 939538C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tachograph
switching
gear
differential
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK23039A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Meer
Paul Riegger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Kienzle Apparate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kienzle Apparate GmbH filed Critical Kienzle Apparate GmbH
Priority to DEK23039A priority Critical patent/DE939538C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE939538C publication Critical patent/DE939538C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/122Speed recorders
    • G01P1/125Speed recorders with recording discs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Fahrtschreiber Die Erfindung. bezieht sich auf eine Verbesserung von Fahrtschreibern für Kraftfahrzeuge. Bei der Registrierung der Fahrgeschwindigkeit und der zurückgelegten Wegstrecken in solchen Fahrtschreibern ist für die Richtigkeit der Aufzeichnungen Bedingung, daß einer bestimmten Umlaufzahl der Getriebewelle stets die gleiche Wegstrecke entspricht bzw. daß der für den Antrieb der Geschwindigkeits- und Wegschreiber am Getriebe vorgeseheneAntriebsstutzen, der sogenannte Tachometerstutzen, für eine bestimmte Wegstrecke eine gleichbleibende, zur Adaptierung genau festgelegte Umdrehungszahl besitzt. Diese Bedingung ist jedoch nicht immer. erfüllt. Bei Fahrzeugen mit am Hinterachsantrieb stufenweise änderbarem übersetzungsverhältnis des Differentialgetriebes ändert sich auch die am Getriebestutzen für den Fahrtschreiber auftretende Drehzahl stufenweise. Da das Meßwerk des Fahrtschreibers im allgemeinen nur für eine bestimmte Drehzahl ausgelegt ist und ausgelegt werden kann, muß beim Umschalten des Differentials die hierbei auftretende, sprungweise Drehzahländerung der Getriebewelle für den Fahrtschreiber ausgeglichen werden.
  • Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß eine gleichzeitig mit dem Umschalten des Differentials wirksam werdende Zusatzeinrichtung zur Anpassung der Drehzahl der Tachographenantriebswelle an die durch das Umschalten geänderte Drehzahl am Hinterachsantrieb vorgesehen, die vorzugsweise ein dem Fahrtschreiber vorgeschaltetes Zwischengetriebe ist, das -zusammen mit dem Differential am Hinterachsantrieb umgeschaltet wird. Dieses Umschalten des Differentials und des zusätzlichen Zwischengetriebes kann auf mechanische, hydraulische, pneumatische oder ähnliche Weise erfolgen.
  • In jedem Falle ist es jedoch aus getrieblich bedingten Gründen überaus schwierig ein zeitlich absolut genau übereinstimmendes Umschalten der beiden Getriebe zu erreichen. Infolgedessen treten während der Zeitdifferenz zwischen den beiden Umschaltungen am Meßgerät unkontrollierbare Schwankungen der Meßwerte auf, die Verzerrungen der Aufzeichnungen und insbesondere Kurvenspitzen nach oben und unten ergeben, die den tatsächlichen in diesem Zeitintervall vorhandenen Werten nicht entsprechen.
  • Um diese Unzuträglichkeiten zu beseitigen, wird nach der weiteren Erfindung der Tachograph mit einer zusätzlichen Registriereinrichtung ausgerüstet, die beim Umschalten des Fahrzeuggetriebes betätigt wird und die an dem dem Aufschrieb der Weg- und Geschwindigkeitswerte dienenden Aufnahmeelement, im allgemeinen einer Diagrammscheibe, das Umschalten kenntlich macht. Hierbei ist es für die beabsichtigte Wirkung an sich gleichgültig, in welcher Weise die zusätzliche Registriereinrichtung betätigt und das Umschalten registriert werden. Im Hinblick auf eine möglichst verzugfreie Anzeige ist eine elektrische Betätigung besonders zweckmäßig. Hierbei wird vorzugsweise ein elektrisch betätigtes Schreiborgan verwendet, das möglichst außerhalb der dem Aufschrieb der Fahrwerte dienenden Schreibflächen, beispielsweise am äußeren Rand einer Diagrammscheibe bzw. eines Diagrammstreifens, das Eintreten einer Umschaltung aufzeichnet. An Stelle des Aufschreibens kann auch ein Einkerben, Lochen oder eine andere Kennzeichnung angewendet werden. In jedem Falle wird auf diese Weise genau erkennbar gemacht, ob im Fahrtdiagramm auftretende Spitzen auf unregelmäßiges Fahren oder auf ein Umschalten zurückzuführen sind. Damit aber ist auf einfachste und billigste Weise der eingangs geschilderte Mißstand auf das geringstmögliche Maß zurückgeführt. Uns ihn völlig zu beseitigen, wäre es notwendig, das Zeitintervall zwischen der Umschaltung des Fahrzeuggetriebes und der Umschaltung des dem Fahrtschreiber vorgeschalteten Zwischengetriebes völlig oder so weit zu beseitigen, daß im Fahrtschreiber keine unkontrollierbaren Meßungenauigkeiten mehr auftrefen können.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben, die nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile eines Fahrtschreibers zeigt.
  • Das bei diesem in üblicher Weise vorgesehene Fliehpendel I sitzt auf einer Welle 33, die mit einer mit dem Fahrzeuggetriebe getrieblich verbundenen Antriebswelle 28 kuppelbar ist. Das Fliehpendel I kann über eine Zugstange2- gegen die Kraft einer Feder 4 eine rotierende Zahnstange 3 axial verschieben, deren Verschiebebewegungen über zwei fest miteinander verbundene Stirnräder 5 und 6 eine Zahnstange 7 verschieben, die zur Erzielung eines geradlinigen Aufschriebs an einer Stange 8 geführt wird und einen Geschwindigkeitsschreiber g trägt. Dieser zeichnet in bekannter Weise auf einer zeitrichtig von einem Uhrwerk angetriebenen Diagrammscheibe das Geschwindigkeitsschaubild 10 auf. Um die das Fliehpendel I antreibende Welle 33 bei Umschaltungen des Hinterachsantriebes in ihrer Drehzahl zu ändern, ist ein in einem Gehäuse II untergebrachtes Umschaltgetriebe vorgesehen. Dieses besitzt ein auf der Antriebswelle 28 drehbares Zahnrad I2, ein mit ihm kämmendes Zahnrad I3, ein mit diesem fest verbundenes Zahnrad I4 und ein mit diesem im Eingriff befindliches Zahnrad 15. Das Zahnrad I5 ist fest mit der Welle 33 verbunden und an sich gegenüber der Antriebswelle 28 lose drehbar. Endlich sitzt auf der Antriebswelle 28 drehfest, aber axial verschiebbar, ein KupplungsteiiIG, der je nach seiner Stellung das Zahnrad 12 oder das Zahnrad 15 mit der Antriebswelle 28 kuppelt. Er kann von einem pneumatisch betätigbaren, in einem Zylinder I7 untergebrachten und unter dem Einfluß einer Druckfeder 29 stehenden Kolben I8 über einen an die Kolbenstange 38 angelenkten zweiarmigen Hebel 19 verstellt werden.
  • Gleichzeitig wird dabei mit Hilfe eines mit der Kolbenstange 38 fest verbundenen elektrischen Schalters 20 die zusätzliche Registrierung der Umschaltungen bewirkt.
  • Bei dem gewählten Beispiel einer pneumatischen Steuerung werden das Differential und das Fahrtschreiberumschaltgetriebe 11 bis I6 mittels eines im Führerhaus angeordneten, von Hand betätigbaren Dreiwegehahnes 21 mit einem Schaltkücken 22 umgeschaltet. In der einen- Schaltstellung 24 werden die zum Zylinder 17 und zur -Schaltmembran der Hinterachsübersetzung führenden Druckluftleitungen 34, 35 über die Querbohrung 36 und die Längsbohrung 30 entlüftet, während sie in der anderen Schaltstellung B über die Längsbohrung 30 an Druckluft angeschlossen werden.
  • Die zusätzliche Registrierung erfolgt mittels eines Schreibstiftes 23, der an einem unter der Wirkung einer Rückzugfeder 37 stehenden Winkelhebel 26 angebracht ist und je nach dessen Stellung eine der Kreislinien 3I oder 32 schreibt. Der Winkelhebel 26 kann mittels eines an ihm angebrauchten Ankers 24 von einem Elektromagneten 25 verschwenkt werden, der in der unteren Stellung des Kolbens 18 vom Schalter 20 in den Stromkreis einer Batterie 27 eingeschaltet wird.
  • Die beschriebene erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet wie folgt: In der dargestellten Schaltstellung Ä des Dreiwegehahnes 21 sind die Druckluftleitungen zur Schaltmembran der Hinterachsübersetzung und zum Schaltzylinder I7 entlüftet.
  • Dabei wird der Kolben I8 von der Druckfeder 29 in die obere Stellung gedrückt, der an die Kolbenstange angelenkte Hebel 19 hat den Kupplungsteil I6 nach unten verschoben und mit dem Zahnrad 12 im Eingriff gebracht, so daß die Antriebswelle 28 über das Getriebe I2 bis 15 die Welle 33 in einem bestimmten Drehzahlverhältnis antreibt. Hierbei ist der Schalter 20 geöffnet, der Winkelhebel 26 nimmt unter der Wirkung seiner Rückzugfeder 37 die dargestellte Stellung ein, und das Schreiborgan 23 deutet die hierbei vorhandene Getriebeübersetzung durch die Kreislinie 3I an.
  • Wird der Dreiwegehahn 21 in die Stellung B gedreht, so werden sowohl die Schaltmembran der Hinterachsübersetzung als auch der Kolben 18 des Schaltzylinders I7 mit Druckluft beaufschlagt. Im Augenblick der Umschaltung der Hinterachsübersetzung bewegt sich also der Kolben 18 abwärts, bringt dabei über den zweiarmigen Hebel 19 den Kupplungsteil 16 mit dem Rad'I5 in Eingriff und kuppelt so die Welle 33 bei leerem Mitlaufen der Zwischenübersetzung I2, I3, 14 unmittelbar mit der Antriebswelle 28. Außerdem schaltet der Kolben I8 in seiner unteren Stellung über den Schalter 20 den Elektromagneten 25 ein, der den Anker 24 anzieht und infolgedessen entgegen der Kraft der Feder 37 den Winkelhebel 26 im Uhrzeigersinne verschwenkt, so daß das an diesem sitzende Schreiborgan 23 die jetzt vorhandene Getriebeübersetzung durch die kreisförmigen Ausbuchtungen 32 kenntlich macht. Diese zeigen also an, wann Umschaltungen vorgenommen worden sind, so daß hierdurch bedingte Unregelmäßigkeiten der Aufzeichnungen eindeutig von durch die Fahrweise hervorgerufenen Ungleichmäßigkeiten zu unterscheiden sind.
  • Die beschriebene Zusatzeinrichtung ist verhältnismäßig einfach und ohne großen Aufwand an den bisherigen Fahrtschreibern anzubringen.
  • Sie arbeitet völlig einwandfrei und gibt bei der Auswertung der Diagrammscheiben ein unbestechliches Zeugnis für die Ursache von Unregelmäßigkeiten des Geschwindigkeitsaufschriebs bzw. des nicht näher dargestellten Aufschriebs der zurückgelegten Wege.
  • Selbstverständlich kann die beschriebene Einrichtung baulich vielfach abgewandelt werden. So ist es, wie eingangs bereits erwähnt, ohne weiteres möglich, die Umschaltung des Hinterachsantriebes und des Umschaltgetriebes I2 bis I5 andersartig, insbesondere elektrisch zu steuern. Auch kann an Stelle der Kennzeichnung mittels eines zusätzlichen Schreiborgans 23 eine Kennzeichnung durch Lochen, Einkerben, Punktieren od. dgl. erfolgen.
  • PATENTANSPROCHE: I. Tachograph für Kraftfahrzeuge mit stufenweise umschaltbarem Differential, gekennzeichnet durch eine gleichzeitig mit dem Umschalten des Differentials wirksam werdende Zusatzeinrichtung (11 bis I9) zur Anpassung der Drehzahl der Tachographenantriebswelle (33) an die durch das Umschalten geänderte Drehzahl am Hinterachsantrieb sowie eine das Umschalten auf dem Aufzeichnungselement kennzeichnende Registriereinrichtung (20, 23 bis 27).

Claims (1)

  1. 2. Tachograph nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Antriebsdrehzahl des Tachographen beim Umschalten des - Differentials ändernde Zusatzeinrichtung ein dem Tachographen vorgeschaltetes Umschaltgetriebe (I2 bis I6) ist, das gleichzeitig mit der Umschaltvorrichtung für das Differential vom gleichen Steuerglied (21, 22) beeinflußt wird.
    3. Tachograph nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kennzeichnung des Umschaltens ein vom Steuerglied (I7, I8, 29, 38) des Umschaltgetriebes (12 bis I6) beeinflußtes Hilfsglied (20) - dient, das, vorzugsweise auf elektrischem Wege, ein Kennzeichnungsglied (23) für das Aufzeichnungselement, z. B. eine kreisförmige Diagrammscheibe, betätigt.
    4. Tachograph nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalten durch ein Schreiborgan (23) gekennzeichnet wird, das je nach der Schaltstufe einen von mehreren Kreisen (3I, 32) aufzeichnet.
    5. Tachograph nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schreiborgan (23) an einem Winkelhebel (26) angeordnet ist, der mit Hilfe eines Elektromagneten (24, 25) von dem als elektrischer Schalter (20) ausgebildeten Hilfsglied aus einer Ruhelage in eine Arbeitslage schwenkbar ist.
DEK23039A 1954-08-05 1954-08-05 Fahrtschreiber Expired DE939538C (de)

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DEK23039A DE939538C (de) 1954-08-05 1954-08-05 Fahrtschreiber

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DEK23039A DE939538C (de) 1954-08-05 1954-08-05 Fahrtschreiber

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DE939538C true DE939538C (de) 1956-02-23

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ID=7216621

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DEK23039A Expired DE939538C (de) 1954-08-05 1954-08-05 Fahrtschreiber

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DE (1) DE939538C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2723710A1 (de) * 1977-05-26 1978-11-30 Kienzle Apparate Gmbh Registrieranordnung fuer geschwindigkeitsregistriergeraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2723710A1 (de) * 1977-05-26 1978-11-30 Kienzle Apparate Gmbh Registrieranordnung fuer geschwindigkeitsregistriergeraete

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