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DE939003C - Metronom - Google Patents

Metronom

Info

Publication number
DE939003C
DE939003C DEW13436A DEW0013436A DE939003C DE 939003 C DE939003 C DE 939003C DE W13436 A DEW13436 A DE W13436A DE W0013436 A DEW0013436 A DE W0013436A DE 939003 C DE939003 C DE 939003C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
shaft
metronome
scale plate
bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW13436A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Wittner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW13436A priority Critical patent/DE939003C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE939003C publication Critical patent/DE939003C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F5/00Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards
    • G04F5/02Metronomes
    • G04F5/022Mechanic metronomes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Metronom Die Erfindung betrifft ein Metronom mit einer an der Vorderseite eine Lagerbrücke tragenden Skalenplatte und einem an der Rückseite der Platte befestigten Gestell, in dem die Federhauswelle, das Steigrad und das hintere Ende der Ankerwelle gelagert sind, deren Vorderende in der Lagerbrücke drehbar angeordnet ist. Solche Metronome sind an sich bekannt.
  • Die Gestelle der bekannten Metronome weisen an der Skalenplatte befestigte Platinen auf, die durch mindestens drei Abstandsbolzen miteinander verbunden sind. Der hintere, untere dieser Abstandsbolzen dient dabei als die hintere Lagerstelle für die Ankerwelle. Diese bekannten Gestelle bestehen also aus mindestens fünf Teilen, die durch Schrauben, Niete od. dgl. zusammengehalten sind, und durch diese vielen Einzelteile ergibt sich eine verhältnismäßig ungenaue Anordnung der verschiedenen Lagerstellen. Dies gilt sowohl für die Federhaus- als auch für die Steigrad- und Ankerwelle. Außerdem ist die Herstellung eines derartigen Gestelles verhältnismäßig teuer und umständlich.
  • Die Nachteile der bekannten Konstruktion werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß das Gestell aus einem einzigen, mit Aussparungen versehenen, in U-Form gebogenen Blech besteht, das mit vier rechtwinklig abgebogenen Lappen zur Befestigung an der Rückseite der Skalenplatte versehen ist. Durch diese einteilige Konstruktion des Gestelles ergibt sich eine hohe Genauigkeit der Lagerstellen und damit ein genaues, einwandfreies Arbeiten des Metronoms. Die Lagerstellen selbst können nun mit einem einzigen Werkzeug aus dem noch nicht gebogenen Blech ausgestanzt oder mit Hilfe einer Bohrlehre gemeinsam mit der größten Genauigkeit gebohrt werden. Außerdem ist die Herstellung derartiger Gestelle wesentlich billiger, da in der Hauptsache nur Stanz- und Biegeoperationen erforderlich sind.
  • Zweckmäßig äst es, wenn die Lagerbrücke an der Skalenplatte durch zwei Schrauben befestigt ist, die auch die beiden unteren Lappen des Gestelles festhalten.
  • Eine günstige Konstruktion ergibt sich, wenn das Gestell an seinem hinteren Teil- zwei Querstreben aufweist, von denen die untere als Lager für das hintere Ende der Ankerwelle dient und im Bedarfsfalle zur richtigen Einstellung der Lagerhöhe korrigiert werden kann. Durch diese beiden Querstreben wird eine stabile Verbindung der Seitenplatten erreicht, und außerdem ist die Lagerung des hinteren Lagers der Ankerwelle in der unteren Strebe von großer Genauigkeit.
  • Zur Unterbringung des Federhauses ist es vorteilhaft, wenn das Gestell nach oben und der Skalenplatte zu abgeschrägt und offen ist, und wenn am Ende der Abschrägung die Federhauswelle ,im Gestell gelagert ist.
  • Um die verschiedenen Wellen axial festzulegen, können diese mit entsprechenden Bunden versehen sein, die gegen die Wände des Gestells anstoßen. Außer diesen Bunden können noch Federelemente in entsprechenden Ringnuten der überstehenden Enden der Wellen vorgesehen sein. Es können je- doch auch eine Kombination des Bundes mit einem Federelement oder auch nur Federelemente für sich allein vorgesehen werden. Diese zusätzliche Sicherung der Wellen ist deswegen von Bedeutung, weil bei dem verhältnismäßig dünnen Blech des Gestells bei Auftreten eines starken Stoßes, beispielsweise auf dem Transport oder beim Aufziehen der Feder eine Beschädigung des Gestells auftreten k5nnte. Eine derartige Beschädigung wird nun durch die Sicherungselemente deswegen in aller Regel verhindert, weil sich nun diese Elemente mit ihrer verhältnismäßig großen Fläche gegen die Wand des Gestells anlegen. Eine Aufweitung der Laufgabelweite des Gestells wird dadurch mit größter Sicherheit vermieden. Die Achsen übernehmen damit die Funktion von Abstandsbolzen und tragen wesentlich zur Erhöhung der Stabilität des Gestells bei.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Vorderansücht eines Metronoms gemäß der Erfindung ohne das eigentliche Gehäuse, Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Fig. i, Fig. 3 eine Rückansicht gemäß Fig. i; Fiig. q. eine Seitenansicht einer Federhauswelle mit Sicherungselementen zur Sicherung der Welle gegen Axialverschiebung und zur Sicherung der Laufgabelweite des Gestells, Fig. 5 eine Vorderansicht gemäß Fig. r1.
  • Auf der Vorderseite einer Skalenplatte io .ist mittels Schrauben i i eine Lagerbrücke 12 befestigt. An der Rückseite der Skalenplatte io ist ein Gestell 13 befestigt, das zwei obere Befestigungslappen i4 und zwei untereBefestigungslappen 15 besitzt,- die in -bezug auf die Seitenwände des Gestells rechtwinklig nach außen abgebogen sind. Die oberen Befestigungslappen 14 sind mittels -Schrauben 16 an der Skalenplatte io befestigt, und in die unteren Befestigungslappen 15 greifen die bereits erwähnten Schrauben i i derart ein, daß diese Lappen gegen die Rückseite der Skalenplatte angepreßt werden. _ Das Gestell 13 weist zwei Seitenplatten i7 auf, die durch zwei Querstreben 18 und i9 miteinander verbunden sind. Bei 2o sind die Seitenplatten abgeschrägt und bei 2i weisen sie je einen Durchbruch auf, wobei jedoch ein Lagerbock 22 stehengeblieben ist.
  • Die Anordnung ist nun so getroffen, daß die das Federhaus 33 tragende Federhauswelle 24 bei 25 und 26 in den Seitenplatten 17 und die das Steigrad 27 tragende Steigradwelle 28 bei 29 und 3o in den Lagerböcken 22 drehbar gelagert sind. Bei 31 und 32 sind die beiden Stellkreuzräder des Federhauses 33 und bei 41 die Kupplungsfeder für die Federhauswelle 24 erkennbar. Mit 34 ist das Zahnrad des Federhauses und mit 35 das mit diesem Zahnrad kämmende, auf der Steigradwelle 28 angeordnete Ritzel bezeichnet. Die den Anker 36 und das Pendel 37 tragende Ankerwelle 38 ist bei 39 in der Lagerbrücke 12 und bei 4.o im Quersteg ig gelagert.
  • Die axiale Verschiebung der Wellen kann dadurch vermieden werden, daß die Wellen mit entsprechenden inneren Bunden versehen sind, doch kann die axiale Verschiebung auch durch Sperrelemente verhindert werden, die in entsprechende Rillen der Wellen einschnappen, oder es können auch Bunde und Sperrelemente vorgesehen werden. In Fig. q. ist eine mit Rillen 5o versehene Federhauswelle 5i dargestellt, auf der Sperrscheiben 52 angeordnet sind. Bei dieser Anordnung dient die Welle zugleich als Abstandsbolzen und verleiht dem Gestell eine erhöhte Stabilität. Derartige Sperrelemente können auf allen im Gestell gelagerten Wellen angebracht sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Metronom mit einer an der Vorderseite eine Lagerbrücke tragenden Skalenplatte und einem an der Rückseite derselben befestigten Gestell, in dem die Federhauswelle, das Steigrad und das hintere Ende der Ankerwelle gelagert sind, deren Vorderende in der Lagerbrücke drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (i3) aus einem einzigen, mit Aussparungen versehenen, in U-Form gebogenen Blech besteht, das mit vier rechtwinklig abgebogenen Befestigungslappen (1q., 1s) zur Befestigung an der Rückseite der Skalenplatte (io) versehen ist.
  2. 2. Metronom nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbrücke (i2) an der Skalenplatte (io) durch zwei Schrauben (ii) befestigt äst, die auch die beiden unteren Lappen (i5) des Gestells festhalten.
  3. 3. Metronom nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell an seinem hinteren Teil zwei Querstreben (i8, i9) aufweist, von denen die untere als Lager für das hintere Ende der Ankerwelle (38) dient. q..
  4. Metronom nach einem der Ansprüche i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell nach oben und der Skalenplatte zu abgeschrägt und offen ist und daß am Ende der Abschrägung die Federhauswelle (a4) im Gestell gelagert ist.
  5. 5. Metronom, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem der nach außen aus dem Gestell herausragenden Enden der verschiedenen Wellen Federelemente in entsprechende Ringnuten der Welle zur Sicherung der Welle gegen Längsverschiebung eingesprengt sind.
DEW13436A 1954-03-10 1954-03-10 Metronom Expired DE939003C (de)

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DEW13436A DE939003C (de) 1954-03-10 1954-03-10 Metronom

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DEW13436A DE939003C (de) 1954-03-10 1954-03-10 Metronom

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DE939003C true DE939003C (de) 1956-02-09

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ID=7595037

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW13436A Expired DE939003C (de) 1954-03-10 1954-03-10 Metronom

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