DE937764C - Mehrteiliger Grubenstempel - Google Patents
Mehrteiliger GrubenstempelInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
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Description
- Mehrteiliger Grubenstempel Die Erfindung .hat sich zum Ziel gesetzt, einen Grubenstempel mit Reibungsschloß zu schaffen, bei dem die Reibung künstlich erhöht wird. Zwar hat man. schon versucht, die Klemmbacken aus Werkstoffen zu fertigen, die unter normalen Verhältnissen, z. B. bei Bremsen, Kupplungen u. dgl., sehr hohe Reibwerte haben; doch sind diese Stoffe im allgemeinen für die Verwendung in Schlössern von Grubenstempeln, wo außerordentlich hohe Pressungen auftreten, zu weich. Man hat auch versucht, solche Stoffe ,galvanisch auf den Innenstempel aufzubringen, doch sind die erzeugten Schichten in diesem Fall so dünn und haften so schlecht auf dem Grundwerkstoff, daß sie schon nach kurzer Zeit abgeschliffen werden. Ferner hat man die Innenstempel schon mit Schweißraupen, z. B. aus Hartmetall, versehen und nimmt den damit verbundenen hohen Verschleiß, der der Spanabhehung durch einen Fräser gleicht, in Kauf. Doch ist das Hartmetall sehr teuer, und die Schweißung muß mit großer Sorgfalt erfolgen, da die Schweißraupen eine möglichst gleichmäßige Höhe haben müssen, wenn die gewünschte Wirkung erzielt werden soll.
- Die Erfindung soll diese Nachteile vermeiden. Sie besteht in erster Linie aus einer künstlichen Aufrauhung des Innenstempelkörpers oder der Erzeugung von Unebenheiten auf ihm durch Oberflächenbearbeitung des Grundwerkstoffes. Anschließend kann eine Überspritzung der aufgerauhten Fläche mit einem härteren Werkstoff oder ein Härten der unebenen Fläche mit oder ohne überspritzung, z. B. durch Flammenhärtung, erfolgen. Inn beiden Fällen haben :die Unebenheiten auf derReibfläche den großen Vorteil, daß ihre Vertiefungen abgeschliffenen Werkstoff des Gegenstückes lose in sich aufnehmen und beim Rauben des Stempels wider freigeben können, so daß ein Schmieren, des Schlosses oder Verschmieren der Reibflächen nicht :eintreten kann. Auf dieseWeise wird erreicht, daß die Reibwerte erhöht werden und bei gleichen Kräften im Schloß höhere Stempellasten aufgenommen werden können. Es liegt im Rahmen der Erfindung, sowohl eine hohe Haftreibung als auch Verschleißreibung anzuwenden.
- Natürlich können auch die am Innenstempel anliegenden Klemmflächen in der oben beschriebenen Weise behandelt werden und an einem normalen Innenstempel anliegen. Wichtig ist auf jeden Fall, daß ein Teil der Reibpaarung durch Ausbildung seiner Oberfläche gemäß der Erfindung in der Lage ist, abgeschliffene Teilchen, Kohle oder Gesteinsteilchen in seinen Vertiefungen aufzunehmen. Die Vertiefungen können Näpfchen, Rillen od. dgl. sein.
- In Grubenstempeln mit Servo-Wirkung kann die Erfindung auch dazu benutzt werden, den die Servo-Wirkung hervorrufenden Teil, beispielsweise einen Schleppkeil, mitzunehmen und dadurch erst mit Sicherheit -die Servo-Wirkung hervorzurufen.
- Die Aufrauhung geschieht zweckmäßig kalt durch Walzen, Rollen, Pressen od. dgl., da bei einer kalten Verformung sich erhöhte Randwülste bilden, die zur Erhöhung der geforderten Wirkung beitragen.
- Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist. Es zeigt Fig. i einen Grubenstempel nach der .Erfindung im Längsschnitt, Fig. 2 und 3 zwei Ausführungsbeispiele der Aufrauhun,g von Reibungsflächen in Ansicht und Fig. q. einen Ausschnitt einer Reibungsfläche im Querschnitt und vergrößertem Maßstab.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i bezeichnet i denn Unterstempel, 2 da-s Stempelschloß und 3 den Oberstempel eines Grubenstempels mit Reibungsschloß. Der Oberstempel 3 wird zwischen einer im Schloß festliegenden Klemmbacke q. und einer weiteren Klemmbacke 5 durch den Setz- und Raubkeil 7 festgeklemmt. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Klemmbacke 5 nach Arteines Schleppkeiles in Achsrichtung des Oberstempels 3 beweglich und liegt mit ihrer Rückseite an einer Einlage 6 an, die sich ihrerseits wieder gegen den Setz- und Raubkeil 7 abstützt und mit , ihrer Unterseite auf dem Unterstempel aufliegt. Die an die Klemmbacken q. und 5 anliegenden Flächen des Oberstempels 3 sind mit &a bzw. 8b bezeichnet.
- Die Flächen 8Q und 8b des Oberstempels 3 oder beide Klemmbacken q. und 5 oder auch nur eine derselben können nach der Erfindung mit Vertiefungen versehen sein, wie sie beispielsweise in den Fig. a2 bis 4 veranschaulicht sind. Nachdem Ausführungsbeispiel der Fig.2 sind diese Vertiefungen als Näpfchen 9 und bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 als beispielsweise grätenartig angeordnete Rillen i o ausgebildet.
- Wie aus dem vergrößerten Querschnitt der Fig. q. ersichtlich, können die Vertiefungen 9, io vorzugsweise derart gestaltet sein, daß sie von erhöhten Randwülsten ii umgeben sind. Etwa von Randwülsten i i von der Gegenfläche abgeschabtes Material, wie Stahl, Metall oder auch Kohle und: Gesteinsstaubteilehen, können also von den Vertiefungern9; io aufgenommen werden, so daß ein Verschmieren der Oberfläche durch diese Teilchen verhindert wird.
- Die Herstellung der Aufrauhung der Oberfläche erfolgt vorzugsweise auf kaltem Wege, beispielsweise durch Walzen, Rollen, Pressen oder Drücken in der Weise, daß sich die Randwülste ii bei' der Eindrückung der Vertiefungen, 9, io von selbst und in eine gemeinsame Ebene aufsteigend bilden.
- Nach der Herstellung der Vertiefungen kann die behandelte Oberfläche mit einem harten oder härtbaren Werkstoff, beispielsweise durch Spritzen., überzogen werden, oder es kann auch eine Härtung der aufgerauhten Flächen mit oder ohne Ü"berspritzung, beispielswerise durch Flammenhärtung, durchgeführt werden: Die für die Erfindung kennzeichnende Aufrauhung der Reibflächen kann durch Erhöhungen: oder Vertiefungen bei gußeisernen Stempelteilen beispielsweise auch dadurch erreicht werden, daß die Graphitbestandteile des Werkstoffes auf der Reibfläche durch beispielsweise Flammenerhitzung herausgebracht werden, wodurch eine starkporige Oberfläche entsteht, diqe ,die gleiche Wirkung haben kann. Bei gußeisernen Schleppkeilen bleibt die am Stempelschloß anliegende Fläche dagegen unbehandelt, da hier der hohe Graphitgehalt, der gegebenenfalls angereichert werden kann, von Vorteil ist. Den gußeisernen Teilen kann dabei durch entsprechende Auflegierung die für die Beanspruchungen notwendige Zähigkeit gegeben werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrteiliger Grubenstempel, bei dem der Obarstenipel gegen den. Unterstempel über Me tallflächen (vorzugsweise Stahl) festgeklemmt wird, deren Reibungswerte erhöht sind:, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der mit Reibungswirkung zusammenarbeitenden Flächen durch plastische Veränderung der Oberflächen, z. B.. in Form von, Vertiefungen in Gestalt von Näpfchen oder Rillen, aufgerauht ist.
- 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (9, io) mit erhöhten Randwülsten (ir) ausgestattet sind.
- 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgerauhte:rn Oberflächen mit hartem oder härtbarem Werkstoff, beispielsweise durch Spritzen, überzogen sind. q..
- Grubenstempel nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgerauhten Oberflächen einer Nachhärtung, z. B. einer Flammenhärtung, unterzogen sind.
- 5. Verfahren zur Herstellung von Grubenstempeln oder Grubenstempelteilen nach den Ansprüchen z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß -die Aufrauhung der Oberflächen auf kaltem Wege, beispielsweise durch Walzen, Rollen, Pressen oder Drücken vorgenommen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 562 98r.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEG6215A DE937764C (de) | 1951-06-01 | 1951-06-01 | Mehrteiliger Grubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
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DE937764C true DE937764C (de) | 1956-01-12 |
Family
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DEG6215A Expired DE937764C (de) | 1951-06-01 | 1951-06-01 | Mehrteiliger Grubenstempel |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE937764C (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE562981C (de) * | 1931-03-22 | 1932-10-31 | F W Moll Soehne | Grubenstempel |
-
1951
- 1951-06-01 DE DEG6215A patent/DE937764C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
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