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DE932230C - Vorrichtung zur Vermeidung von Unfaellen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden waehrend der Fahrt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zur Vermeidung von Unfaellen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden waehrend der Fahrt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE932230C
DE932230C DEB21407A DEB0021407A DE932230C DE 932230 C DE932230 C DE 932230C DE B21407 A DEB21407 A DE B21407A DE B0021407 A DEB0021407 A DE B0021407A DE 932230 C DE932230 C DE 932230C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
vehicles
impeller
tire
auxiliary wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB21407A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Brenseler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB21407A priority Critical patent/DE932230C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE932230C publication Critical patent/DE932230C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/10Arrangement of tyre-inflating pumps mounted on vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S9/00Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
    • B60S9/02Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting
    • B60S9/10Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting by fluid pressure
    • B60S9/12Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting by fluid pressure of telescopic type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Vermeidung von Unfällen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden während der Fahrt für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Vermeidung von Unfällen bei Reifen-, Rad-oder Achsenschaden während der Fahrt für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei der jedem Laufrad ein Hilfsrad zugeordnet ist, das unabhängig von dem Laufrad beweglich ist und als Spornrad im Schlepplauf mitgeführt werden kann, wobei jedes Hilfsrad in einer Gabel gelagert ist, die eine kolbenartige Verlängerung aufweist, welche in einem zugleich als hydraulischer Druckzylinder ausgebildeten Rohrstutzen geführt ist.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die Hilfsräder neben den Laufrädern derart angeordnet, daß sie in Bereitschaftsstellung etwas über der Fahrbahn liegen. Die hydraulische Druckvorrichtung, welche das Ausfahren der Hilfsräder in die Arbeitsstellung bewirkt, kann durch einen auf dem Schaltbrett angeordneten Druckknopf betätigt werden, oder das nach Schadhaftwerden eines Reifens mit der Fahrbahn in Berührung gekommene Hilfsrad kann zusammen mit dem Laufrad durch die Lenksäule gesteuert werden. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird durch die Umdrehung des auf der Fahrbahn laufenden Hilfsrades die hydraulische Druckvorrichtung betätigt.
  • Da bei den bekannten Vorrichtungen die Betätigung von Hand vorgenommen werden muß oder die Wirksamkeit der Vorrichtung von der Anordnung des Hilfsrades relativ zum Laufrad abhängig ist und die Vorrichtung erst beim Auftreffen des Hilfsrades auf den Boden infolge eines Reifenschadens od. dgl. in Tätigkeit gesetzt wird, können hierdurch Verzögerungen verursacht werden, durch welche die Verhütung von Unfällen in Frage gestellt wird. Außerdem können Unfälle nicht nur durch Reifenschaden, sondern z. B. auch durch Rad- oder Achsenschaden herbeigeführt werden. Durch die erfindungsgemäße Anordnung werden diese Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermieden.
  • Das wird dadurch erreicht, daß ein jedem Laufrad zugeordnetes, an sich bekanntes Überwachungsorgan, z. B. ein Bodentaster, die Speisung des zugehörigen hydraulischen Druckzylinders mit Druckflüssigkeit bewirkt, so daß das Hilfsrad selbsttätig in die ausgefahrene Stellung gelangt, in der das Laufrad vom Boden abgehoben ist. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, bei einem Reifen- oder sonstigen Rad- oder Achsengchaden die aus der Richtung bzw. aus dem Gleichlauf gebrachten Flieh- und Schwerkräfte wirksam aufzufangen und bis zum Stillstand des gefährdeten Fahrzeuges zu neutralisieren. Diese Kräfte werden im Moment des Freiwerdens, jedoch bevor sie sich in ungelenkter Weise auswirken können, von dem ausgefahrenen Hilfsrad übernommen. Die Rutsch-, Abgleit- und Überschlagungsgefahr wird hierdurch wesentlich vermindert bzw. gänzlich aufgehoben.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. I zeigt die erfindungsgemäße Anlage im Schema bei Draufsicht auf das Fahrgestell; Fig. 2 und 3 veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel für ein Hilfsrad für die Hinterräder; Fig. 4 zeigt ein Hilfsrad für die Vorderräder. Neben den Laufrädern I eines Fahrzeuges sind in einem bestimmten Abstand vor und hinter den Achsen 2 und 3 am Fahrzeugrahmen oder an einem tragfähigen Punkt der Karosserie Hilfsräder 4, 5 vorgesehen, die normalerweise in Bereitschaftsstellung gehalten werden. Die Hilfsräder werden in bekannter Weise von einer Gabel 6 gehalten, an die sich ein kolbenartiger Teil 7 anschließt, der in einem Rohrstutzen 8 geführt ist. Dieser Rohrstutzen ist zugleich als Druckzylinder für eine hydraulische Betätigung des Hilfsrades ausgebildet. Der innere bewegliche Teil des Druckzylinders besteht aus dem Kolben 7 mit daran befestigter Gabel 6 und dem Hilfsrad und ermöglicht beim Ausfahren das Aufsetzen des Hilfsrades auf die Fahrbahn. Das Hilfsrad kann gefedert sein. Es wird zweckmäßig Wasser- und staubdicht gelagert. Ferner kann es mit jeder geeigneten Bereifung versehen werden, z. B. kann die Bereifung aus elastischem Vollgummi bestehen.
  • Die Hilfsräder für die vorderen Laufräder werden zweckmäßig so. gelagert, daß sie sich der Richtung der Spur des Fahrzeuges anpassen. Die Gabeln für die Hilfsräder sind daher als um die Achse der Kolben 7 schwenkbare Lenker 9 ausgebildet, so daß sich die Hilfsräder im Schlepplauf einspielen können. Durch Arretierstifte oder sonstige Begrenzungsanschläge kann der Schwenkgrad der Hilfsräder so weit begrenzt werden, daß er demjenigen der Laufräder entspricht. Ein Querstellen des Hilfsrades beim Aufsetzen auf die Fahrbahn wird dadurch vermieden. Infolge der Lagerung des Hilfsrades nach dem Gelenkrollenprinzip bleibt die Steuerfähigkeit des Fahrzeuges bei Reifenschaden u. dgl. erhalten.
  • Als Antriebs- und Speisequelle wird zweckmäßig ein elektrohydraulisches Aggregat vorgesehen, das aus einem Elektromotor mit einer Öldruckpumpe besteht. Die Kontrolle wird gemäß der Erfindung durch elektrisch arbeitende Taster Io für den Boden- und gegebenenfalls auch den Seitenkontakt ausgeübt. Die Taster Io sind durch elektrische Leitungen 16 mit einem Verteiler II verbunden.
  • Beim Eintreten eines Schadens wirken die von den Tastern Io ausgehenden elektrischen Impulse auf den Verteiler i i, durch den die Druckleitung I2 zu dem betreffenden Hilfsraddruckzylinder freigegeben wird. Das gleichzeitig anlaufende Pumpenaggregat 13 mit Elektromotor 14 betätigt das von dem Verteiler II gesteuerte Öldruckorgan 15, das seinerseits das Ausfahren des betreffenden Hilfsrades veranlaßt.
  • Für den Fahrer kann eine Kontrolle am Armaturenbrett vorgesehen sein. Außer der automatischen Betätigung wird zweckmäßig noch eine Handbetätigung für das Ausfahren der Hilfsräder vorgesehen, so daß diese jederzeit auch als Wagenheber benutzt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Vermeidung von Unfällen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden während der Fahrt für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einem jedem Laufrad zugeordneten Hilfsrad, das unabhängig von dem Laufrad beweglich ist und als Spornrad im Schlepplauf mitgeführt werden kann, wobei jedes Hilfsrad in einer Gabel gelagert ist, die eine kolbenartige Verlängerung aufweist, welche in einem zugleich als hydraulischer Druckzylinder ausgebildeten Rohrstutzen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein jedem Laufrad zugeordnetes, an sich bekanntes überwachungsorgan, z. B. ein Bodentaster, die Speisung des zugehörigen hydraulischen Druckzylinders mit Druckflüssigkeit bewirkt, so daß das Hilfsrad selbsttätig in die ausgefahrene Stellung gelangt, in der das Laufrad vom Boden abgehoben ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 29i 381; britische Patentschrift Nr. 645:204; USA.-Patentschrift Nr. 1 743 005.
DEB21407A 1952-07-30 1952-07-30 Vorrichtung zur Vermeidung von Unfaellen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden waehrend der Fahrt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Expired DE932230C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB21407A DE932230C (de) 1952-07-30 1952-07-30 Vorrichtung zur Vermeidung von Unfaellen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden waehrend der Fahrt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

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DEB21407A DE932230C (de) 1952-07-30 1952-07-30 Vorrichtung zur Vermeidung von Unfaellen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden waehrend der Fahrt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE932230C true DE932230C (de) 1955-08-25

Family

ID=6960635

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB21407A Expired DE932230C (de) 1952-07-30 1952-07-30 Vorrichtung zur Vermeidung von Unfaellen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden waehrend der Fahrt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE932230C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984002689A1 (en) * 1983-01-14 1984-07-19 Alf Ivan Johansson Apparatus for enabling regulatable alteration of the friction grip between the wheels of a car and a substructure such as a road

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE291381C (de) *
US1743005A (en) * 1928-04-02 1930-01-07 Resler William Floyd Jack
GB645204A (en) * 1947-02-08 1950-10-25 Else Marie Lund Improvement in motor cars

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