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DE925726C - Verfahren zur Herstellung von Dis- und Polyazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dis- und Polyazofarbstoffen

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Publication number
DE925726C
DE925726C DES32468A DES0032468A DE925726C DE 925726 C DE925726 C DE 925726C DE S32468 A DES32468 A DE S32468A DE S0032468 A DES0032468 A DE S0032468A DE 925726 C DE925726 C DE 925726C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amino
acid
disazo
aminoazo
dyes
Prior art date
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Expired
Application number
DES32468A
Other languages
English (en)
Inventor
Philippe Dr Grandjean
Walter Dr Wehrli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Application granted granted Critical
Publication of DE925726C publication Critical patent/DE925726C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/12Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Dis- und Polyazofarbstoffen Zusatz zum Patent .8'77 648 Gegenstand des Patents 877 64.8 ist ein Verfahren zur Herstellung von substantiven Dis- und Polyazofarbstoffen, welche man erhält durch Kondensation von 2 Mol einer Amdnoazoverbindung der Zusammensetzung l(R4-N = N-)vRa-N = N -@x R2-N=N-R,-NH2, worin x und y die Ziffern o oder i, R1, R2, R3 und R4 Reste der Benzol- oder Naphthalinreihe bedeuten, welche Substituenten, beispielsweise Halogenatome, Al'kyl-, Alkoxy-, Acy:lamino- oder Nitrogruppen tragen können, und wobei die 2 Mol zusammen mindestens zwei lösl.ichmachende Gruppen, wie -S 03 H und/oder -C 0 0 H, besitzen müssen; mit i Mol eines Di,carbonsäuredihalogenids der Zusammensetzung z-CO-C = CH-CO-z, worin z Chlor oder Brom, und A' Wasserstoff oder Methyl bedeutet.
  • Die weitere Ausbildung des Verfahrens hat ergeben, .daß man wertvolle substantive Dis- und Polyazofaribstoffe auch erhält, wenn. man 2 Mol einer Aminoazoverbindung der Zusammensetzung R6-azo-RS-w-NH2, (I) worin. R5 einen Rest der Benzolrei:he, RE einen Rest der Pyrenrefhe, w die einfache Bindung oder einen der gegebenenfalls weiter substituierten Reste bedeutet und worin -azo- und -w-NH2 in para-Stellung zueinander stehen, bzw. z Mo, eines beliebig zusammengesetzten Gemisches derartiger Aminoazoverbindungen oder 2 Mol eines beliebig zusammengesetzten Gemisches aus einer derartigen Aminoazoverbindungg und einer nicht metallisierbaren Arninomono- oder -disazoverbindung beliebiger anderer Zusammensetzung mit i Mol eines Dicarbonsäuredihalogenids der Zusammensetzung worin z Chlor oder Brom und A Wasserstoff oder Methyl :bedeutet, kondensiert, wobei der entstandene Dis- oder Polyazafarbstoff die zu seiner Wasserlöslichkeit notwendige Anzahl löslichmachender Gruppen enthalten mu.ß.
  • Die Kondensation der beiden Moleküle der Aminoazoverbnndung bzw. des Gemisches aus den Aminoazoverbindungen mit dem Dicarbonsäuredihalogenid erfolgt vorzugsweise bei Zimmertemperatur in schwach essigsaurer, neutraler oder alkalischer wäßri@ger Lösung. Die in Lösung gehailtene Verbindung wird mit ,dem flüssigen. Dicarbonsäuredihalogenid oder mit .dessen Lösung in einem organischen Lösungsmittel versetzt, wobei ein säurebindendes Mittel, z. B. ein Alkalihydroxyd oder -carbonat, ein Erdalkalioxyd oder -carbonat, ein Alkaliacetat, ein geeignetes organisches tertiäres Amin, wie N, N-Dimethylaminabenzol, zu Beginn oder im Verlaufe der Reaktion zugefügt wird. Dabei bilden sich symmetrische Azofarbstoffe oder (z. B. wenn 2 Mol eines beliebig zusammengesetzten Gemisches zweier Aminoazoverbindungen zur Umsetzung gelangen) Gemische aus symmetrischen und asymmetrischen Farbstoffen.
  • Als Diearbonsäuredihalogenide der Zusammensetzung (II) kommen in Betracht .die Dichloride und -bromide der Fumarsäure, der Maleinsäure, der Methylfumarsäure und der Methylmaleinsäure.
  • Die neuen Farbstoffe färben Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose in gelben, orangen, rotbraunen oder braunen Tönen. Die Färbungen zeichnen sich durch ihre hohe Lichtechtheit ,und in den meisten Fällen auch durch ihre gute Ätzbarkeit paus. Gegen knitterfestmachende Behandlungen sind sie sehr !beständig.
  • Den aus der :belgischen Patentschrift 495 S13 bekannten Disazofarbstoffen ähnlicher Zusammensetzung sind die verfahrensgemäß erhältlichen Disazofarbstoffe in der Lichtechtheit ihrer Baumwollfär#bungen überlegen. Die nachfolgenden Beispiele erläutern .die Erfindung; dabei bedeuten die Teile Gewichtsteile. Beispiel i 495 Teile der durch Kuppeln von diazotierter 3-Aniinopyrendisulfonsäure (z. B. einem Gemisch der 3-Aminopyren-5, 8-disulfonsäure und der 3-A.minopyren-5, io,düsulfonsäure, erhailten in bekannter Weise durch Sulfonierun@g des 3-Aminopyrens) mit i-Amino-3,methylbenzol hergestellten Aminoazoverbindung werden bei Zimmertemperatur in Wasser unter Zusatz von Natriumhydroxydlösung neutral gelöst. In die Lösung werden :gleichzeitig und unter ;gutem. Rühren eine Lösung aus 76,5 Teilen Fum:arsäuredichlorid und 8o Teilen Benzol und .so viel einer Natriumcarbonatlösung zwgetropft, daß die Reaktion immer schwach alkalisch ist. Nachdem alles Fümarsäuredichlorid eingetragen ist, wird die Lösung weitergerührt, bis sieh keine freie Aminogruppe mehr nachweisen läßt. Hierauf wird der gebildete neue Dis:azofar:bstoff in der Wärme mit Hilfe von Natriumchlorid abgeschieden, filtriert und getrocknet. Er ist ein braungelbes Pulver, welches. Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose in rotstichiggelben Tönen färbt, .die gut ätzbar und hervorragend lichtecht sind.
  • Farbstoffe von ähnlichen Eigenschaften werden erhalten, wenn man in der Ausgangsverbindung das i-Anino-3-mefihylbenizol durch andere Amine der Benzolreihe, beispielsweise durch Amnnoibenzol, r-Amino-2-methylibenizol, i-Anii:no-3-äthylberizol, i-Amino-2@, 5"dimethylbenzol, i-Ämino-3-fo@rnlylaminobenzol, i - Ämino - 3 - acetylaminobenzol, i-Amino-3-#benzoylaminobenzol, i-Am-ino-2-methoxybenzol, i-Amino-2-äthoxybenzol, i-Aml-ino-3-methoxybenzel, i-Amino-2-methoxy-5 methylbenzol, i-Amino-2-methoxy-5-acetylaminoberizol, i -Amino-2, 5 --dimethoxybenzol oder i -Amino-2, 5-diäthoxybenzol ersetzt.
  • Wird Fumarsäurediehlorid durch Fumarsäuredibromid ersetzt, so erhält man im allen beschriebenen Fällen die identischen Farbstoffe. Beispiel 2 25q.,3 Teile (= 0,5 Mol) der durch Kuppeln von diazotierter 3-Aminopyrendisulfonsäure mit i Amino-2, 5-dimethylbenzol hergestellten Aminoazoverbindung und 262,5 Teile (= o,5 Mol) der durch Kuppeln von diazotierte-r 3-Aminopyrendisu,Ifonsäure mit i-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol hergestellten Aminoazoverbindung werden zusammen in Wasser unter Zusatz von Natriumhydroxydlösung neutral gelöst und nach den Angaben des Beispiels i mit 76,5 Teilen (= o,5`Mol) Fumarsäuredichlorid kondensiert. Das isolierte Farbs.tofigemisch stellt ein rotgelbes Pulver d.ar und färbt Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose in; orangen Tönen, die sehr gut ätzbar und lichtecht sind.
  • Farbstoffe von ähnlichen Eigenschaften werden erhalten, wenn man -in den Ausgangsverbindungen das r.-Am-ino-2" 5 -di@methylbenzol und/oder das i-Amino-2-methoxy-5-methyl!benzol durch eines :der im Beispiel i erwähnten Amine ersetzt mit der Maßgabe, daß die zwei Au.sgangs.farbstoffe voneinander verschieden sein müssen.
  • Wenn man die beiden Mischungskomponenten in anderen Molverhältnissen mit Fumarsäuredichlorid kondensiert, beispielsweise im Verhältnis 0,4: o.,6 oder 0,75 :o,25, so erhält man rotstichigere bzw. gelbstichigere Farbstoffe von ebenfalls guten Eigenschaften.
  • Wird Fumarsäuredichlorid durch Maleinsäuredichlorid oder -dibromid oder durch Methylfumiarsäuredichlorid oder -d-ibromid ersetzt, so erhält man Baumwollfarbstoffe von ähnlichen Eigenschaften.
  • Beispiel 3 614 Teile der Aminoazoverbindung, die man erhält durch Kuppeln von, diazotierter 3-Am,inopyrendisu@lfonsäure mit i-Amino-3-methylbenzol, Kondensieren des so gewonnenen Zwischenprodukts mit 4-Nitrobenzoylchlorid und nachfolgendes Reduzieren der Nitrogruppe zur Aminogruppe, werden bei Zimmertemperatur unter Zusatz von Natriu:mhydroxydlösung in Wasser neutral gelöst und nach den Angaben des Beispiels i mit 76,5 Teilen Fumarsäured:ichlorid kondensiert. Der isolierte Disazofarbstoff ist eingelbbraunes Pulver, welches Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellu.lo.se in goldgelben Tönen färbt, die vorzüglich lichtecht sind.
  • Farbstoffe von ähnlichen Eigenschaften werden erhalten, wenn man in der Ausgangsverbindung einerseits das i-Amino-3-methylbenzol durch eines der im Beispiel i erwähnten Amine der Benzolreihe und/oder andererseits den 4-Aminobenzoylrest durch .den 4-Amino-3-methylbenzoyl- oder den 3-Aminobenzoyl- oder den 3-Amino-4-methoxybenzoylrest ersetzt. Beispiel 4 313 Teile (= o,5 Mol) derAminoazoverbindung, die man erhält durch Kuppeln von: dianotierter 3-Aminopyrendi.sulfonsäure mit i-Amino-2, 5-dimethylbenzo.l, Kondensieren des so gewonnenen Zwischenprodukts mit 3-Nitrobenzoylchlorid und anschließendes Reduzieren der Nitrogruppe zur Aminogruppe, und 262,5 Teile (= o,5 Mol) der durch Kuppeln von dianotierter 3-Aminopyrendisulfonsäure mit i-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol hergestellten Aminoazoverbindung werden zusammen unter Zusatz von Natriumhydroxydlösung in Wasser neutral gelöst und nach den Angaben des Beispiels. i mit 76,5 Teilen (= o,5 Mol) Fumarsäuredtiohlorid kondensiert. Das isolierte Farbstoffgemisch ist ein oranges Pulver, welches Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose in orangen Tönen färbt, die sehr .gut lichtecht sind.
  • Farbstoffe von ähnlichen Eigenschaften werden erhalten, wenn man einerseits in der ersten Mischungskomponente an Stelle des 3 - Aminobenzoylrestes den 4-Aminobenzoyl- oder den 4-Amino-3-methylbenzoyl- oder den 3-Amino-4-methoxybenzoylrest wählt und/oder andererseits die zweite Mischungskomponente durch eine der im Beispiel i erwähnten Aminoazo.ver!bindungen ersetzt.
  • Beispiel 5 247,5 Teile (= o,5 Mol) der durch Kuppeln von 3-Aminopyrendisulfonsäure mit i-Am@ino'-3-methylbenzol hergestellten Aminoazoverbindung und 225,5 Teile (= o,5 Mol) der durch Kuppeln von diazotierter 2-Am:inoniaphthialin-4, 8-disulfo.nsäure mit i-Amino-2-methoxy-5-@methylbenzol hergestellten Am@inoazover!bindung werden unter Zusatz von Natriumhydroxydlösung in. Wassergelöst und nach den Angaben des Beispiels i mit 76,5 Teilen (= o,5 Mol) Fumarsäuredichloridkondensiert. Das isolierte Faribstoffgemisah ist ein gelbbraunes Pulver, welches Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose in gelbstichngorangen Tönen färbt, die vorzüglich ätzbar und lichtecht sind.
  • Farbstoffe von ähnlichen Eigenschaften. werden erhalten, wenn man einerseits @in der ersten Mischungskomponente die 3-Aminopyrendisulfonsäure durch die 3-Am:inopyren-4- bzw. -8- bzw. -io-monosulfonsäure und/oder das i-Amino-3-methylbenzol durch eines der im Beispiel i erwähnten Amine der Benzolreilhe und/oder andererseits in der zweiten Mischungskomponente die 2-Aminonaphthalin-4, 8-disulfonsäure durch die 2-Aminonaphthalin-6, 8-disulfonsäure oder die 2-Am:inon.aphthalin-5, 7-disulfonsäure und/oder das i-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol durch eines der im Beispiel i erwähnten Amine der Benzolreihe ersetzt. Beispiel 6 254,4 Teile (= o,5 Mol) der durch Kuppeln von dnazo.tierter 3-Aminopyrendis:ulfonsäure mit i-Am.ino-2, 5-dimethyl!benzol hergestellten Aminoazovenbindung und 237,5 Teile (= o,5 Mol) der durch Kuppeln von dianotierter 4'-Amino-i, i'azobenzol-3', 4@disu,lfonsäure mit i-Amino-3-methylbenzol hergestellten Aminoazoverhündung werden unter Zusatz von Natriumhydroxyd in Wasser gelöst und nach den Angaben des Beispiels i .mit 76,5 Teilen (= o,5 Mol) Fum!arsäured,ichlorid kondensiert. Das isolierte Fambstoffgernisch ist ein orangebraunes Pulver, welches Baumwolle und Fasern aus, regenerierter Cellulose in braunstichigorangen Tönen färbt, die vorzüglich ätzbär und lichtecht sind.
  • Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften werden erhalten, wenn man einerseits die erste Mischungskomponente durch eine .der in den. Beispielen i i und 3 erwähnten Aminoazo- Sbzw. Am.inoiben.zoylaminoazoverbindungen und/oder andererseits die zweite Mischungskomponente durch eine beliebige andere nicht metallisierbare Aminoazoverbindung ersetzt. Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenstellung weiterer Arninoazoverbindungen, die nach den Angaben in den vorangehenden Beispielen durch Kondensation mittels Fumarsäuredichlorid in die entsprechenden Dis- oder Polyazofarbstoffe übergeführt werden können;
    - Farbton auf Baum-
    Beispiel Erste Mischungskomponente Zweite Mischungskomponente wolle und Fasern
    aus regenerierter
    Cellulose
    7 3-Aminopyrendisulfonsäure 4'Amino-i, i'-azobenzol-3', 4-disulfon- orange
    i-Amino-2-methoxy-5-methyl- säure .-+- i-Amino-3-methylbenzol,
    Benzol kondensiert mit 4-Nitrobenzoylchlorid
    und reduziert zur Aminobenzoylamino-
    disazoverbindung
    8 desgl. 2-Aminonaphthalin-6, 8-disulfonsäure rotstichigorange
    -+- Anminobenzol @ i-Amino-3-methyl-
    benzol
    g 3-Aminopyrendisulfonsäure @. 2-Arninonaphthalin-4, 8-disulfonsäure rot
    i-Amino-2-methoxy-5=acetyl @ i-Amino-3-methylbenzol --- i-Ami-
    aminobenzol no-2-methyl-5-methoxybenzol
    10 3-Aminopyrendisulfonsäure -- 4'-Amino-i, i'-azobenzol-3', 4-disulfon- rotstichiggelb
    i-Amino-2, 5-dimethylbenzol säure kondensiert mit 4-Nitrobenzoyl-
    chlorid und reduziert zur Aminobenzoyl-
    aminoazoverbindung
    1i 3-Aminopyrendisulfonsäure -3- 2-Aninonaphthalin-4, 8-disulfonsäure .@. gelbstichigorange
    i-Amino-3-methylbenzol i-Amino-3-methylbenzöl @ i-Amino-
    3-methylbenzol
    12 3-Aminopyrendisulfonsäure i. 4'-Arnino-i, i'-azobenzol-3', 4-disulfon- orangerot
    i-Amino-2-methoxy-5-methyl- säure @- 2-Amino-5-oxynaphthalin-
    benzol 7-sulfonsäure
    13 3=Aminopyrendisulfonsäure i-Aminobenzol-4-sulfonsäure -+- orangebraun
    i-Amino-2-methoxybenzol i-Aminonaphthalin-7-sulfonsäure -+.
    i-Amino-3-methylbenzol
    14 3-Aminopyrendisulfonsäure -+. i-Arnino-2, 4-dichlorbenzol-6-sulfonsäure gelbbraun
    i-Amino-3-methylbenzol -r i-Aminonaphthalin-6-sulfonsäure -@
    i-Aminobenzol
    15 desgl. i-Anino-4-brombenzol-2-sulfonsäure -->- rotbraun
    i-Aminonaphthalin-6-sulfonsäure -+-
    i-Arnino-2-methoxy-5-formylamino-
    benzol
    16 desgl. i-Amino-2-carboxybenzol-5-sulfonsäure gelbbraun
    -+. i-Aminonäphthalin -+- i-Amino-
    3-benzoylaminobenzol .
    Die in den vorstehenden Beispielen verwendeten säurebindenden Mittel können ohne Beeinträchtigung des Verfahrens ersetzt werden durch beispielsweise Natrium.- bzw. Kaliumhydroxyd, N.atrium-bzw. Kaliumacetat, Kaliumcarbonat, Magnessumoxyd, Calciumcarbonat oder N, N-Dimethylam,inobenzol.
  • An Stelle von Fumarsäuredichlorid kann Fumarsäuredibromid verwendet werden; man erhält identische Kondensationsprodukte.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCH: Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von Dis- und Polyazofarbstoffen nach Patent 877 648, dadurch gekennzeichnet, daß man hier 2 Mol einer Aminoazoverbindung der Zusammensetzung R6-azo-RS-w-NH2, (I) worin RS einen Rest der Benzoilreähe, R6 einen Rest der Pyrenreihe, w die einfache Bindung oder einen der gegebenenfalls weiter substituierten Reste bedeutet und worin -azo- und -w-NH2 in para-Stellung zueinander stehen bzw.
  2. 2 Mol eines beliebig zusammengesetzten Gemisches derartiger Aminoazoverbindungen oder 2 Mol eines beliebig zusammengesetzten Gemisches aus einer derartigen Aminoazoverbindung und einer nicht metallisierbaren Aminamono- oder -disazoverbindunig beliebiger anderer Zusammensetzung mit r Mol eines Dicarbonsäuredihalogenids der Zusammensetzung worin z Chlor oder Brom und A Wasserstoff oder Methyl bedeutet, kondensiert, wobei der entstandene Dis- oder Polyazofarbs,toff die zu seiner Wasserlöslichkeit notwendige Anzahl löslichmachender Gruppen enthalten muB.
DES32468A 1952-03-07 1953-03-06 Verfahren zur Herstellung von Dis- und Polyazofarbstoffen Expired DE925726C (de)

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