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DE923588C - Kugelquetschmuehle mit Luftstromsichtung - Google Patents

Kugelquetschmuehle mit Luftstromsichtung

Info

Publication number
DE923588C
DE923588C DEB10327A DEB0010327A DE923588C DE 923588 C DE923588 C DE 923588C DE B10327 A DEB10327 A DE B10327A DE B0010327 A DEB0010327 A DE B0010327A DE 923588 C DE923588 C DE 923588C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
slot
grinding ring
ball
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB10327A
Other languages
English (en)
Inventor
Grahem William Bice
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Babcock International Ltd
Original Assignee
Babcock and Wilcox Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Babcock and Wilcox Ltd filed Critical Babcock and Wilcox Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE923588C publication Critical patent/DE923588C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/12Mills with at least two discs or rings and interposed balls or rollers mounted like ball or roller bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Kugelquetschmühle mit Luftstromsichtung Die Erfindung betrifft eine Kugelquetschmühle mit Luftstromsichtung. Hierbei dient diel Luft oder ein anderes gasförmiges Mittel zum Sichten und Abführen des gemahlenen Gutes. Um bei derartigen Mühlen ein gutes Abführen des gemahlenen Gutes zu gewährleisten, wird dem Sichtluftstrom eine erhöhte Strömungsgeschwindigkeit erteilt. Zu diesem Zweck leitet man ihn z. B. durch einen ringförmigen Düsenschlitz, wodurch er eine starke Drosselung und damit Geschwindigkeitszunahme erfährt.
  • Beil derartigen Mühlen mündet die Luftzuführungsleitung gewöhnlich in einen ringförmigen, den, unteren Teil des Mühlengeh.äu.ses umgebendem Kanal, den- über mehrere auf den Umfang des Mühlengehäuses verteilte Durchlässe mit einem Raum unter dem Düsenschlitz in Verbindung steht. Zur Verringerung von Druckunterschieden an verschiedenen Stellen des Luftzuführungskanals ist dieser exzentrisch zum Mühlengehäuse angeordnet, so daß der Luftzuführungskanal in der Nähe der Einmündung der Luftzuführungsleitung einen größeren Querschnitt aufweist als an einer der Einmündung gegenüb,erliegenden Stehle. Die in dein Luftzuführungskanal eingeleitete Luft strömt von allen Seiten in das Mühlen@gehäuse und dann, zu dem den unteren Mahlring umgebenden ringförmigen Düsenschlitz, aus dem sie infolge der darin, erfolgenden Drosselung mit erhöhter Geschwindigkeit austritt. Da jedoch die Wege von der Einmündung der Luftzuführungsledtung bis zu dem verschiedenen. Umfangsstellen des Düsenschlitzes verschieden, lang sind, sind die Luftgeschwindigkeiten an den einzelnen Stellen des Düsenschlitzes nicht gleich groß. Dabei ist der geringste zulässige, durch die Mühle hindurchzuführenda Luftstrom durch die Strömungsgeschwindigkeit bestimmt, die sich in demjenigen Teil des. Düsenschlitzes. ergibt, der die geringste Strömungsgeschwindigkeit aufweist. Ein derartiger unausgeglichener Zustand begrenzt nicht nur die Regelung der Sichtstrommenge nach unten, sondern kann auch die Durchfallmenge des durch den Düsenschlitz nach unten gelangenden Materials erhöhen.. Außerdem wird die Sichtwirkung innerhalb dar Mühle ungünstig beeinflußt und eine Ungleichmäßigkeit in der Korngröße des abgeführten gemahlenen Gutes hervorgerufen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Kugelquetschmühle, der das Gut von der Innenseite zugeführt wird und bei der- die Sichtluft einen veränderbaren, ringförmigen Schlitz durchströmt, der durch den unteren Mahlring sowie einen ihn umgebenden verstellbaren Ring gebildet wird. Von den bekannten. Mühlen unterscheidet sich die. Erfindung vor allen Dingen dadurch, daß dex Querschnitt bzw. die Weite des ringförmigen Schlitzes. auf dem Schlitzumfang derart verschieden. einstellbar ist, daß die Durchströmgeschwindigkeit der Sichtluft auf dem gesamten Umfang etwa gleich ist. Dadurch werden die bisher bestehenden Nachteile beseitigt, _.
  • Nähere Einzelheiten sowie weitere Merkmale und die Vorteile der Erfindung ergeben. sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt: Fig. i die Mühle teils in der Ansicht, teils im senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Mühle unmittelbar über dem Düsenschlitz bei weggelassener mittlerer Lagerung, Fig. 3 und q. Schnitte durch die Mühle nach der Linie 3-3 bzw. ¢-q. in Fig. 2, in größerem, Maßstab. Die Mühle ist in ihren wesentlichen, nicht näher beschriebenen Teilen in bekannter Weise ausgebildet. Sie arbeitet mit Luftstromsichtung, was bedeutet, daß ein Luftstrom von unten nach. oben durch die Mühle geführt wird und dabei das gemahlene Gut b:zw. einen: Teil desselben austrägt.
  • Wie die Zeichnung zeigt, ist der untere Teil des oberen Mühlengehäuses i von einem exzentrisch dazu liegenden Luftzuführungskanal2 umgelben, dem die Luft über die Leitung 3 zuströmt. Aus dem Kanal 2 gelangt diel Luft über in dem. Mühlengehäuse i befindliche Öffnungen 4 in einen Ringraun 5, der das Treiberjoch 6 umgibt. Von hier strömt sie aufwärts durch einen von dem unteren Mahlring 8 und einem ihn umgebenden. Ring g gebildeten Düsenschlitz 7. Der Ring g ist so angeordnet und ausgebildet, :daß er exzentrisch zum unteren Mahlring 8 liegt. Dadurch entsteht ein Düsenschlitz 7 von verschiedener Weste. Der Ring g ist ferner in radialer Richtung einstellbar auf der Innenseite des Mühlengehänses, i befestigt. Zu .diesem Zweck weist der Ring g auf seiner dem Mühlemgebäuse i zugekehrten; Seitei mehrere, vorzugsweise zwölf Ansätze io auf, in die Schrauben 1i eingeschraubt sind. Ein Teil des. Düsenringes g weist eine schwenkbare Durchlaßschleuse 12 auf (Fig.2), die nach unten ausschwingen kann, um große Stücke nicht mahlbaren Gutes .oder Fremdkörper, wie z. B. Schiefer, Eisenteile u. dgl., in den unteren; Teil des Gehäuses. abzuleiten. Ein im Unterteil vorgesehenes Ausfallgehäuse13 dient zum Sammeln der betreffenden Fremdkörper, die über eine kleine in der Grundplatte 14 befindliche, durch einen Schieber 15 verschließbare Öffnung nach unten in das AusfaBgehäuse 13 gelangen. Der Schieber kann mittels Zahnstange und Ritzel geöffnet und geschloissen werden. Das Ausfallgehäuse 13 wird vom, Zeit zu Zeit durch eine Tür 16 entleert.
  • Im einzelnen ist die Anordnung derart, daß der Außenumfang dies Ringes g gleichachsig mit der Mühlenachse verläuft, während sein die Außenwand des Düsenschlitzes 7 bildender- Innenumfang zur Drehachse des Treiberjoches 6 und des unteren Mahlringes 8 exzentrisch liegt. Dadurch ändert sich das Maß- der Drosselung, die der Luftstrom im Düsenschlitz 7 erfährt, derart, daß das sonst an den verschiedenen Stellen des Schlitzumfanges herrschende unterschiedliche Druckgefälle beseitigt ist und. überall ein im wesentlichen gleich großer Druck am Schlitzaustritt vorhanden, ist.
  • Wie die Zeichnung, und zwar insbesondere in den Fi:g. 3 und q. erkennen. läßt, ist der Innenumfang des Ringes g durch einen oberen, umgekehrt kegelförmigen Teil ga und einen unteren kegelförmigen Teil gb gebildet. Beide Teile 9a, gb schneiden sich im allgemeinen etwas. oberhalb der oberen Kante des Mahlringes. B. Der Teil Ga liegt dabei gleichachsig zu der Dreh azhse des Mahlringes 8, während der Teil gb exzentrisch zu dieser Achse verläuft. Die Oberfläche des Teiles Ga geht schräg nach oben und außen unter einem Winkel von etwa 45' zur Kegelachse, während die Oberfläche des unteren Teiles gb unter einem Winkel von. ungefähr 15° zur Kegelachse nach untern und außen gerichtet ist:- Ein- Segment des. Ringes g ist gemäß Fig.2 weggelassen;, damit die Durchlaßschleuse 12 untergebracht werden kam. Die offenen, neben der Schleuse gelegenen Ringenden sind vorteilhaft durch angeschweißte Plattenteile geschlossen, um eine Anhäufung von. festem Gut in dem Ringspalt, die zu Störungen. im Betrieb der Durchlaßschleuse führen. könnte, zu unterbinden.
  • Die Ring -g weilst ferner in den, Dü:senschlitz 7 hineinragende Rippen 17 auf, die vorzugsweise mit dem Ring .in einem Stück gegossen sind. An ihren Enden sind sie soi bearbeitet, daß sie gleichen Ab- stand vorn Umfang des Mahlringes 8 und, von der Drehachse haben. Sie reichten bis dicht an den Mahlring 8 und sind im Abstand über den, Umfang des Ringes g verteilt. Sie bilden schräge Durchlässe für den Luftstrom und lenken ihn in die Richtung, in der die Gutteilchen schräg zum Umfang des unteren. Mahlringes: 8 ausgetragen werden. Die Durchlässe haben auf ihrer ganzen Länge gleichförmigen Querschnitt. Daraus ergibt sich, daß die Luftgeschwindigkeit zwischen; dem Rippen 17 in jedem Segment des Düsenschlitzes 7 über die gesamte Höhe des Schlitzes. ungefähr gleichförmig ist. Beim Zusammenbau wird der Ring 9 so eingesetzt, daß der Mittelpunkt der Kegeloberfläche des Teilers 9b in bestimmtem Abstand von der Drehachse des Mahlringes 8 und außerdem in einer Ebene liegt, die durch. die Drehachse und. die axiale Mittellinie der Luftzuführun:gsleitung 3 gebildet wird.
  • Dieser Mittelpunkt liegt vom Lufteinlaß gesehen jenseits der Mühlenachse. Das ist in Fig.2 angedeutet, wo mit B die Drehachse des unteren Mahlringes 8 und mit A der Mittelpunkt der genannten Kegeloberfläche bezeichnet ist. Dementsprechend ist die Weite des Düsenschlitzes 7 in der Nähe der Luftzuführung geringer als an einer auf der gegenüberliegenden Seite befindlichen. Stelle. Die Düsenschlitzweite an dein dazwischenliegenden Stellen. des Umfanges ändert sich allmählich zwischen. der geringsten und der größten Weite und ist an den. einander gegenüberliegenden Stellen gleich groß. So, ist die Düsenschlitzweite an den Stellen, die, in einem Winkel vom 9o und vom 27o° gegenüber dem Lufteinlaß, in Drehrichtung des Treiberjoches 6 gerechnet, liegen, gleich groß und entspricht etwa dem Mittel zwischen, der größten und. der kleinstem. Weite. Beträgt z. B. die, Weite des freien Düsenschlitzes bei einer Mühle mittlerer Leistung und mit konzentrischem Düsenschlitz 28 mm, dann ist sie bei einem exzentrischen Düsenschlitz mit 7 mm Exzentrizität an der Stelle, die am Lufteinlaß liegt, 21 mm, während sie an einer um iSo° gegenüber denn Lufteinlaß versetzten Stella 35 mm ist. An dem Sterllen, die um 9o° auf jeder Seite vom Lufteinlaß entfernt liegen, ist die Düsenschlitzweite 28 mm.
  • Wird eint durch, die Erfindung zu verbessernde Mühle annäherend mit Nennleistung betrieben, dann ergeben an verschiedenen Stellen, z. B. an den Punkten 45, 46 und. 47, im Luftzuführungsgehäuse 2 vorgenommene Messungen des statischen Druckes einen Druckabfall von etwa: 33 mm WS zwischen den Stellen 45, 46 und einem solchen von ungefähr 42 mm WS zwischen dein Stellen 45, 47. Wegen der verhältnismäßig großen Durchlaßqucirschnitt der Durchlässe ,4 ist der Druckabfall, der beim Durchströmen durch sie auftritt, sehr gering und von untergeordneter Bedeutung, so daß der statische Druck in der Luftzuführun.gsleitung3 und in dem unter dem Düsenschlitz 7 liegenden. Raum 5 aasnährend ebenso groß ist.
  • Gemäß der Erfindung tritt die Luft bei jeder Belastung der Mühle über den gesamtem Umfang des Düsenschlitzes 7 mit ungefähr gleichmäßiger Strömungsgeschwindigkeit aus, da die ungleichen am Eintritt in die! verschiedenen Ringbereiche voT-hande!nen. Drücke im Düsenschlitz 7 ausgeglichen werden.
  • Infolge der Ausbildung des Düsenschlitzes gemäß der Erfindung hat die Mühle einen größeren Belastungsbeireich, ohne daß gemahlenes Gut in unzulässigem Maße durch den. Düsenschlitz fällt. Das durch den Sichtluftstrom abgeführte gemahlene Gut hat eine gleichmäßigere Korngröße. Ferner findet eine etwa gleiche mengenmäßige Verteilung des Gut-Luft-Gemisches auf die; A.uslaßstutzen der Mühle statt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kugelquetschmühle, der das Gut von dar Innenseite zugeführt wird und bei der die Sichtluft einen veränderbaren, ringförmigen Schlitz durchströmt, der durch den unteren Mahlring und einen ihn umgebenden verstellbaren Ring gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ouerschnitt bzw. die Weite des, ringförmigen Schlitzes auf dem Umfang des Schlitzes derart verschieden einstellbar ist, da,ß die Durchströmgeschwindigkeit der Sichtluft auf dem gesamten Umfang etwa gleich ist.
  2. 2. Kugelquetschmühle nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d,aß der Querschnitt bzw. die Weite des Schlitzes durch Verstellen des den Mahlring umgebenden Ringes oder vom Teilen dieses Ringes verschieden. einstellbar ist.
  3. 3. Kugelquetschmühle nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Mahlring umgebende Ring exzentrisch zum Mahlring verstellbar ist.
  4. 4. Kug elquetschmühle nach den Ansprüchen i bis 3, bei der die Sichtluft dem unterhalb des ringförmigen Schlitzes. vorgesehenen Raum durch einen um das Mühlen gehäuser verlaufenden Kanal zugeführt wird, dessen Querschnitt sich vom dem Zuführungsstutzen aus allmählich verringert, dadurch gekennzeichnet, daß der den Mahlring umgebende Ring so exzentrisch zum Mahlring liegt, d.aß die größte Weite des Schlitzes dorrt liegt, wo, der Luftzuführungskanal seine engste Stelle hat.
  5. 5. Kugeilquetschmühle nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innen-und die Außenwand des Schlitzes nach unten divergieren und der Schlitz in mehreres Abschnitte unterteilt ist, die durch von seiner Außenwand radial nach innen gegen den Umfang des unteren Mahlringes gerichteten Rippen (i7) gebildet sind, welche mit ihren Enden gleichen Abstand vom. dem Mah:lrinägumfang haben und so gestaltest sind, daß die Luftgeschwindigkeit über die ganzer Höhe dies Schlitzes annähernd gleichförmig ist. Angezogene Druckschriften,: Deutsche Patentschriften Nr. 664 624, 484 299, 7'2 748. 531 564; Katalog »Loeische#-Mühle« der Maschinenbau-AG Curt von Grueber, Berlin-Teltow, i928.
DEB10327A 1945-06-20 1950-09-28 Kugelquetschmuehle mit Luftstromsichtung Expired DE923588C (de)

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DE (1) DE923588C (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE484299C (de) * 1929-10-14 Ernst Curt Loesche Vorrichtung zur Erzielung eines moeglichst unveraenderlichen, von der Fuellung ganz unabhaengigen Druckes in Muehlen mit wagerecht liegender Mahlbahn
DE531264C (de) * 1928-08-07 1931-08-08 Hans Richter Dr Anordnung zur lichtelektrischen Aufnahme von diffus reflektiertem Licht
DE664624C (de) * 1937-05-12 1938-09-02 Babcock & Wilcox Ltd Kugelquetschmuehle
DE722748C (de) * 1939-08-19 1942-07-20 Neuman & Esser Pendelmuehle

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