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DE9211402U1 - Entnahmegerät - Google Patents

Entnahmegerät

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Publication number
DE9211402U1
DE9211402U1 DE9211402U DE9211402U DE9211402U1 DE 9211402 U1 DE9211402 U1 DE 9211402U1 DE 9211402 U DE9211402 U DE 9211402U DE 9211402 U DE9211402 U DE 9211402U DE 9211402 U1 DE9211402 U1 DE 9211402U1
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DE
Germany
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guide track
cylinder drive
drive
injection molding
carriage
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9211402U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TTW-THERMO-TECHNIK PRODUKTIONS- und HANDELSGESELLSCHAFT MBH 5882 MEINERZHAGEN DE
Original Assignee
TTW-THERMO-TECHNIK PRODUKTIONS- und HANDELSGESELLSCHAFT MBH 5882 MEINERZHAGEN DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TTW-THERMO-TECHNIK PRODUKTIONS- und HANDELSGESELLSCHAFT MBH 5882 MEINERZHAGEN DE filed Critical TTW-THERMO-TECHNIK PRODUKTIONS- und HANDELSGESELLSCHAFT MBH 5882 MEINERZHAGEN DE
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Publication of DE9211402U1 publication Critical patent/DE9211402U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/1759Removing sprues from sprue-channels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/40Removing or ejecting moulded articles
    • B29C45/42Removing or ejecting moulded articles using means movable from outside the mould between mould parts, e.g. robots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Entnahmeautomat
Die Erfindung betrifft einen Entnahmeautomaten zum Entnehmen von Kunststoffteilen aus Spritzgußmaschinen.
Bei der Herstellung von Spritzgußteilen in einer Spritzgußmaschine werden mehrere Formhälften, die die Formhohlräume der Spritzgußteile bilden, nach dem Aushärten der Spritzgußteile auseinandergefahren, wobei die Spritzgußteile in einer Formhälfte festgehalten werden. Die Spritzgußteile sind dann noch mit einem Anguß versehen, der durch die Kunststofffüllung der Einspritzkanäle gebildet wird und der von den Spritzgußteilen entfernt werden muß. Dies geschieht vorzugsweise mit einem Entnahmeautomaten, der den Anguß ergreift, während die Spritzgußteile noch in einer Formhälfte festgehalten werden. Der Entnahmeautomat weist einen zwischen die geöffneten Formhälften der Spritzgußmaschine greifenden Greifarm auf, der mit einem Greifelement den Anguß erfaßt, diesen von den Spritzgußteilen entformt und aus
Telefon: (02 21) 131041 Telex: 8882307 dopa d Telefax: (02 21) 134297 (02 21)134881 Telegramm: Dompatent Köln
Konten / Accounts:
Sei. Oppenheim jr. & Cie.. Köln (BLZ 370 302 00) Kto. Nr. 10 Deutsche Bank AG. Köln (BLZ 37070060) Kto. Nr. 1165018 Postgiro Köln (BLZ 37010050) Kto. Nr. 654-500
der Spritzgußmaschine entfernt. Die Spritzgußteile können aus der betreffenden Formhälfte in bekannter Weise ausgestoßen werden.
Bekannt sind Entnahmeautomaten, bei denen der Greifarm aus einem an einem Schlitten befestigten Rohr besteht, wobei der Schlitten entlang einer im wesentlichen vertikalen Führungsbahn verfahrbar ist, um das am Ende des Greifarms befestigte Greifelement in die Spritzgußmaschine einführen zu können. Der Greifarm ergreift den Anguß, schwenkt ihn von den Werkstücken ab und wird dann durch Anheben des Schlittens aus der Spritzgußmaschine entfernt. Der entnommene Anguß wird außerhalb der Spritzgußmaschine abgeworfen und der Entnahmeautomat ist dann für den nächsten Entnahmevorgang frei.
Ein Problem bei der Entnahme von Kunststoffteilen aus Spritzgußmaschinen besteht darin, daß der Entnahmeautomat den Takt, in dem die Spritzgußmaschine arbeiten kann, wesentlich mitbestimmt. Die Zeit, die für den Eingriff des Entnahmeautomaten in die Spritzgußmaschine erforderlich ist, bedeutet für die Spritzgußmaschine weitgehend eine nutzlose Stillstandszeit. Bei den bekannten Entnahmeautomaten erfordert der Entnahmevorgang relativ viel Zeit, weil der Zylinderantrieb nicht nur den Greifarm, sondern auch den Schlitten mit relativ hoher Masse bewegen muß und weil dieser Zylinderantrieb eine große Hubhöhe haben muß. Eine Verkürzung der Entnahmezeit ist nur dadurch möglich, daß der Zylinderantrieb des Entnahmeautomaten mit einem höheren Druck betätigt wird. In diesem Fall muß allerdings der gesamte Entnahmeautomat in seinen Abmessungen verändert werden, um die erforderliche Festigkeit zu haben. Ein weiteres Problem besteht darin, daß in Abhängigkeit von dem Typ der zu
bedienenden Spritzgußmaschine der Greifarm unterschiedliche Längen haben muß. Dieses Problem wird im Stand der Technik dadurch gelöst, daß der Greifarm, der als starres Rohr ausgebildet ist, in unterschiedlichen Längen hergestellt wird. Jeder Entnahmeautomat braucht somit für den Einsatz an einer bestimmten Spritzgußmaschine einen Greifarm von ganz bestimmter Länge bzw. einen auf die Spritzgußmaschine abgestimmten Unterbau.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Entnahmeautomaten zu schaffen, der den Entnahmevorgang in kürzester Zeit ausführen kann und der dabei kleinvolumig und mit geringen Abmessungen hergestellt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei dem erfindungsgemäßen Entnahmeautomaten wird die Eingreifbewegung des Greifarms von zwei Zylinderantrieben ausgeführt, die gewissermaßen tandemartig miteinander verbunden sind und gleichzeitig und in gleicher Wirkungsrichtung betrieben werden. Der erste Zylinderantrieb treibt den den Greifarm tragenden Schlitten an und der zweite Zylinderantrieb ist Bestandteil des Greifarms. Die Bewegungen beider Zylinderantriebe, die gleichzeitig ausgeführt werden, addieren sich, so daß die Zeit zum Einführen des Greifarms in die Spritzgußmaschine und die Zeit zum Herausbewegen des Greifarms aus der Spritzgußmaschine, verglichen mit einem einzigen Zylinderantrieb, praktisch halbiert werden. Dadurch wird die Gesamtzeit, die für die Entnahme eines Kunststoffteils, z.B. eines Angusses, aus der Spritzgußmaschine benötigt wird, erheblich verringert. Die Stillstandszeit, in der die Spritzgußmaschine nicht arbeiten kann, wird somit verkürzt und die Effektivität der Spritzgußmaschine wird gesteigert.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der zweite Zylinderantrieb Bestandteil des Greifarmes ist. Während der erste Zylinderantrieb zusätzlich zu dem Greifarm auch den Schlitten bewegen muß, bewegt der zweite Zylinderantrieb nur das Greif element, das eine relativ geringe Masse hat. Der zweite Zylinderantrieb kann somit schneller arbeiten als der erste Zylinderantrieb, weil er eine geringere Masse beschleunigen und abbremsen muß. Da sich die Antriebsbewegungen beider Zylinderantriebe addieren, wird die Eingriffszeit in die Spritzgußmaschine verringert. Wenn beide Antriebsbewegungen die gleiche Zeitdauer haben sollen, kann der Verschiebeweg des Schlittens kürzer gemacht werden als der Verschiebeweg des Greifelementes in bezug auf den Schlitten. Vorzugsweise sind beide Wege jedoch annähernd gleich.
Der erfindungsgemäße Entnahmeautomat wird vorzugsweise dazu benutzt, Angüsse von Kunststoffteilen zu greifen und aus der Spritzgußmaschine zu entfernen, jedoch kann er auch dazu benutzt werden, Werkstücke aus der Spritzgußmaschine zu entnehmen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Greifarm einen den zweiten Zylinderantrieb tragenden Halter auf, der höhenverstellbar an dem Schlitten angebracht ist. Dadurch ist es möglich, den Greifarm für unterschiedliche Arten von Spritzgußmaschinen in gleicher Länge auszuführen und die Anpassung an den Spritzgußmaschinentyp durch Höhenverstellung des Halters an dem Schlitten vorzunehmen.
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
- 5 Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des an
einer Spritzgußmaschine angeordneten Entnahmeautomaten während des Ergreifens eines Angusses,
Fig. 2 in gleicher Darstellung wie Figur 1 das
Herausheben des Angusses aus der Spritzgußmaschine,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III
von Figur 2,
Fig.4 in gleicher Darstellung wie Figur 3 das
Verschwenken des Schwenkarmes zum Abwerfen des Angusses und
Fig.5 in ähnlicher Darstellung wie die Figuren 3 und 4 eine zweite Ausführungsform der Erfindung, bei der der Träger an einer Querführungsbahn angebracht ist und der Greifarm zum Ablegen des Angusses insgesamt linear horizontal entlang einer Querführungsbahn verfahren wird.
Bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die hier interessierenden Teile einer Spritzgußmaschine 10 dargestellt, die ein ortsfestes erstes Formwerkzeug 11 und ein verschiebbares zweites Formwerkzeug 13 aufweist. Das Formwerkzeug 13 ist an einem Werkzeugträger 14 befestigt, der mit Führungsstangen 15 in einem das erste Formwerkzeug 11 tragenden Werkzeugträger 16 geführt ist. Durch das erste Formwerkzeug 11 hindurch verlaufen Gießkanäle 17 in die Formhohlraumhälften 18a des Formwerkzeugs 11 hinein, während zweite Formhohlraumhälften 18b in dem Formwerkzeug 13 vorgesehen sind. Nach dem Füllen der Formhohlräume mit
Kunststoff wird das Formwerkzeug 13 von dem Formwerkzeug 11 entfernt, wobei die Werkstücke 19 von dem Formwerkzeug 13 festgehalten werden, aus dem sie teilweise herausragen. Die Werkstücke 19 sind dann noch durch einen Anguß 2 0 untereinander verbunden, der durch den Angußkanal 17 entstanden ist. Zum Entfernen des Angusses 20 dient der Entnahmeautomat 21.
Der Entnahmeautomat weist ein ortsfest auf der Spritzgußmaschine 10 angeordnetes Grundgestell 22 auf, das eine Längsführungsbahn 2 3 trägt. Auf dieser Längsführungsbahn 2 3 ist ein Haupt schütten 24 manuell verfahrbar und mit einer Klemmvorrichtung 25 in der gewünschten Lage arretierbar. Der Haupt schütten 22 weist eine parallel zur Längsführungsbahn 2 3 verlaufende Führung 26 für einen Träger 27 auf. An dem Träger 27 greift ein aus einer Kolbenzylindereinheit bestehender Vorschubantrieb 28 an, der an einem Ende an einem Arm 29 des Hauptschlittens 24 abgestützt ist und den Träger 27 in Längsrichtung horizontal verschieben kann. Die Längsrichtung entspricht invers derjenigen Richtung, in der das Formwerkzeug 13 der Spritzgußmaschine 10 ausgefahren wird. Der Vorschubantrieb 28 dient dazu, den Anguß 20 von den Werkstücken 19 zu entformen.
An dem Träger 27 ist die vertikale Führungsbahn 3 0 befestigt, die von dem Träger 27 aufragt. Längs dieser Führungsbahn 3 0 ist der Schlitten 31 verfahrbar. Der Antrieb des Schlittens 31 erfolgt durch den ersten Zylinderantrieb 32, dessen eines Ende 32a an dem Träger 27 abgestützt ist und dessen anderes Ende 32b mit einer Schiene 3 3 des Schlittens 31 verbunden ist. Durch Betätigen des ersten Zylinderantriebs 32 wird der Schlitten 31 entlang der Führungsbahn 3 0 vertikal bewegt.
An der Schiene 33 ist ein Halter 34 mit Schrauben 35 höhenverstellbar befestigt. Dies bedeutet, daß die Höhenposition, in der der Halter 34 an der Schiene 33 angebracht ist, manuell verändert werden kann. Die Schiene 3 3 ist ein C-förmiges Hohlprofil, das an seiner Vorderseite einen längslaufenden Schlitz 33a aufweist, in den die Schrauben 35 hineinragen und in dem sie mit Muttern verankert sind.
Der Halter 35 bildet zusammen mit einem Schwenkarm 3 6 und einem zweiten Zylinderantrieb 37 den Greifarm 38. Der Schwenkarm 3 6 ist mit seinem oberen Ende an dem Halter 34 derart angebracht, daß er um eine in Längsrichtung verlaufende horizontale Achse 39 herumgeschwenkt werden kann. Diese Schwenkbewegung wird von einem Schwenkantrieb 40 getrieben, welcher aus einer Kolbenzylindereinheit besteht, die mit einem Ende 40a an dem Halter 3 4 abgestützt ist und deren anderes Ende an dem Schwenkarm 3 6 angreift.
Der zweite Zylinderantrieb 37 besteht aus einer an dem Schwenkarm 3 6 befestigten Kolbenzylindereinheit, deren nach unten ragende Kolbenstange 37a vertikal ausgefahren werden kann. Am Ende der Kolbenstange 37a befindet sich das Greifelement 41, das hier als Greifzange ausgebildet ist. Die Steuerung dieser Greifzange erfolgt in bekannter Weise. Anstelle einer Greifzange kann auch ein anderes Greifelement, z.B. eine Saugvorrichtung, vorhanden sein.
Der Entnahmeautomat des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 4 arbeitet wie folgt: Sobald die Spritzgußmaschine 10 sich geöffnet hat, werden der erste Zylinderantrieb 32 und der zweite Zylinderantrieb 37 gleichzeitig so
betätigt, daß der Schlitten 31 heruntergefahren wird und daß das Greifelement 41 relativ zu dem Schlitten 31 ebenfalls herunterbewegt wird, bis es an dem Anguß 20 angreift. Dann ergreift das Greifelement 41 den Anguß 20 und hält diesen fest. Nun wird der Vorschubantrieb 28 betätigt, um den Träger 27 mit den daran befestigten Komponenten in Längsrichtung zu bewegen. Dadurch wird auch der Greif arm 38 in Längsrichtung bewegt und das Greifelement 41 zieht den Anguß 2 0 von den Werkstücken 19 ab. Dann werden die beiden Zylinderantriebe 32 und 37 in der Weise betätigt, daß gemäß Figur 2 der Schlitten 31 hochgefahren und gleichzeitig das Greifelement 41 in bezug auf den Schlitten 31 hochgefahren wird. Dadurch wird der Anguß 2 0 sehr schnell gemäß Figur 2 aus der Spritzgußmaschine 10 entfernt.
In der oberen Stellung des Greifarms 38 wird dann der Schwenkantrieb 40 in der Weise betätigt, daß der Schwenkarm 3 6 um die Achse 39 herum gemäß Figur 4 verschwenkt wird. Der Anguß 2 0 wird dann von dem Greifelement 41 freigegeben und er fällt in einen seitlich von dem Entnahmeautomaten aufgestellten Auffangbehälter 42.
Das Ausführungsbeispiel der Figur 5 entspricht weitgehend dem ersten Ausführungsbeispiel, so daß die nachfolgende Beschreibung auf die Erläuterung der Unterschiede beschränkt werden kann. Der zweite Zylinderantrieb 37 ist unmittelbar an dem Halter 34 fest angebracht, so daß der Schwenkarm 36 und der Schwenkantrieb 4 0 nicht vorhanden sind. Der Träger 27, der die (in Figur 5 nicht sichtbare) Führungsbahn trägt, ist an einer horizontalen Querführungsbahn 43 verschiebbar angebracht, die quer zur Öffnungsrichtung der Spritzgußmaschine 10 verläuft. Der Träger 27 wird dabei von einem (nicht dargestellten) linearen Vorschubantrieb parallel zur Ebene der vertikalen Führungsbahn angetrieben.
Der Träger 27 wird auf der Quer führungsbahn 43 in eine Stellung gefahren, in der das Greifelement 41 sich oberhalb der Spritzgußmaschine 10 befindet. Dann werden die beiden Zylinderantriebe 32 und 37 in der zuvor schon erläuterten Weise in Funktion gesetzt, der Anguß 2 0 wird ergriffen und von dem Greifelement 41 festgehalten. Das Entformen des Angusses 2 0 von den Werkstücken 19 erfolgt wie im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben. Dann wird das Greifelement 41 in der beschriebenen Weise hochgefahren, so wie dies in Figur 5 in durchgezogenen Linien dargestellt ist, und schließlich wird der Träger 27 mit den von ihm getragenen Komponenten entlang der Führungsbahn 43 in die Stellung 21a gefahren, in der der Greifer 41 den Anguß 2 0 losläßt und abwirft. Bei dem Ausführungsbeispiel von Figur 5 führen sämtliche Teile des Entnahmeautomaten ausschließlich lineare Bewegungen durch. Es ist möglich, die Angüsse 2 0 an einem entfernteren Ort abzulegen als dies mit dem Schwenkarm des ersten Ausführungsbeispiels durchführbar ist.

Claims (7)

- 10 ANSPRÜCHE
1. Entnahmeautomat zum Entnehmen von Kunststoffteilen aus Spritzgußmaschinen (10), mit einem Schlitten (31), der entlang einer im wesentlichen vertikalen Führungsbahn (3 0) von einem ersten Zylinderantrieb (32) bewegbar ist und einen Greifarm (38) trägt, an dessen Ende ein Greifelement (41) angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Greifarm (38) einen zweiten Zylinderantrieb (37) aufweist, der gleichzeitig und in gleicher Richtung mit dem ersten Zylinderantrieb (32) gesteuert ist und das Greifelement (41) relativ zu dem Schlitten (31) und parallel zu der Führungsbahn (3 0) antreibt.
2. Entnahmeautomat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Greifarm (38) einen den zweiten Zylinderantrieb (37) tragenden Halter (34) aufweist, der höhenverstellbar an dem Schlitten (31) angebracht ist.
3. Entnahmeautomat nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Greifarm (38) einen den zweiten Zylinderantrieb (37) tragenden Schwenkarm (36) aufweist, der an dem Schlitten (31) oder dem Halter (34) um eine horizontale Achse (39) schwenkbar und von einem Schwenkantrieb (40) bewegbar ist.
4. Entnahmeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsbahn (30) an einem Träger (27) befestigt ist, der von einem linearen Vorschubantrieb (28) quer zu der vertikalen Führungsbahn (30) entlang einer horizontalen Längsführungsbahn (23) bewegbar ist.
5. Entnahmeautomat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der lineare Vorschubantrieb (28) an einem Grundgestell (22) horizontal verstellbar angebracht ist.
6. Entnahmeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ablegen der zweite Zylinderantrieb (37) ausgefahren wird, wenn der erste Zylinderantrieb (32) eingefahren wird.
7. Entnahmeautomat nach einem der Ansprüche 1 bist 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (30) an einem Träger (27) befestigt ist, der von einem linearen Vorschubantrieb in der Ebene der vertikalen Führungsbahn (30) entlang einer horizontalen Querführungsbahn (43) bewegbar ist.
DE9211402U 1992-08-25 1992-08-25 Entnahmegerät Expired - Lifetime DE9211402U1 (de)

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DE9211402U1 true DE9211402U1 (de) 1992-11-05

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ID=6883028

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DE9211402U Expired - Lifetime DE9211402U1 (de) 1992-08-25 1992-08-25 Entnahmegerät

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29619774U1 (de) * 1996-11-14 1997-03-06 Cramer, Thomas, Dipl.-Ing., 28857 Syke Handhabungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29619774U1 (de) * 1996-11-14 1997-03-06 Cramer, Thomas, Dipl.-Ing., 28857 Syke Handhabungsvorrichtung

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