DE9211402U1 - Entnahmegerät - Google Patents
EntnahmegerätInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
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Description
Entnahmeautomat
Die Erfindung betrifft einen Entnahmeautomaten zum Entnehmen von Kunststoffteilen aus Spritzgußmaschinen.
Bei der Herstellung von Spritzgußteilen in einer Spritzgußmaschine
werden mehrere Formhälften, die die Formhohlräume der Spritzgußteile bilden, nach dem Aushärten
der Spritzgußteile auseinandergefahren, wobei die Spritzgußteile in einer Formhälfte festgehalten werden. Die
Spritzgußteile sind dann noch mit einem Anguß versehen, der durch die Kunststofffüllung der Einspritzkanäle gebildet
wird und der von den Spritzgußteilen entfernt werden muß. Dies geschieht vorzugsweise mit einem Entnahmeautomaten,
der den Anguß ergreift, während die Spritzgußteile noch in einer Formhälfte festgehalten
werden. Der Entnahmeautomat weist einen zwischen die geöffneten Formhälften der Spritzgußmaschine greifenden
Greifarm auf, der mit einem Greifelement den Anguß erfaßt,
diesen von den Spritzgußteilen entformt und aus
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der Spritzgußmaschine entfernt. Die Spritzgußteile können aus der betreffenden Formhälfte in bekannter Weise
ausgestoßen werden.
Bekannt sind Entnahmeautomaten, bei denen der Greifarm
aus einem an einem Schlitten befestigten Rohr besteht, wobei der Schlitten entlang einer im wesentlichen vertikalen
Führungsbahn verfahrbar ist, um das am Ende des Greifarms befestigte Greifelement in die Spritzgußmaschine
einführen zu können. Der Greifarm ergreift den Anguß, schwenkt ihn von den Werkstücken ab und wird dann
durch Anheben des Schlittens aus der Spritzgußmaschine entfernt. Der entnommene Anguß wird außerhalb der Spritzgußmaschine
abgeworfen und der Entnahmeautomat ist dann für den nächsten Entnahmevorgang frei.
Ein Problem bei der Entnahme von Kunststoffteilen aus
Spritzgußmaschinen besteht darin, daß der Entnahmeautomat den Takt, in dem die Spritzgußmaschine arbeiten
kann, wesentlich mitbestimmt. Die Zeit, die für den Eingriff des Entnahmeautomaten in die Spritzgußmaschine
erforderlich ist, bedeutet für die Spritzgußmaschine weitgehend eine nutzlose Stillstandszeit. Bei den bekannten
Entnahmeautomaten erfordert der Entnahmevorgang relativ viel Zeit, weil der Zylinderantrieb nicht nur den
Greifarm, sondern auch den Schlitten mit relativ hoher Masse bewegen muß und weil dieser Zylinderantrieb eine
große Hubhöhe haben muß. Eine Verkürzung der Entnahmezeit ist nur dadurch möglich, daß der Zylinderantrieb
des Entnahmeautomaten mit einem höheren Druck betätigt wird. In diesem Fall muß allerdings der gesamte Entnahmeautomat
in seinen Abmessungen verändert werden, um die erforderliche Festigkeit zu haben. Ein weiteres Problem
besteht darin, daß in Abhängigkeit von dem Typ der zu
bedienenden Spritzgußmaschine der Greifarm unterschiedliche Längen haben muß. Dieses Problem wird im Stand der
Technik dadurch gelöst, daß der Greifarm, der als starres Rohr ausgebildet ist, in unterschiedlichen Längen
hergestellt wird. Jeder Entnahmeautomat braucht somit für den Einsatz an einer bestimmten Spritzgußmaschine
einen Greifarm von ganz bestimmter Länge bzw. einen auf die Spritzgußmaschine abgestimmten Unterbau.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Entnahmeautomaten zu schaffen, der den Entnahmevorgang in kürzester
Zeit ausführen kann und der dabei kleinvolumig und mit geringen Abmessungen hergestellt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit
den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei dem erfindungsgemäßen Entnahmeautomaten wird die
Eingreifbewegung des Greifarms von zwei Zylinderantrieben ausgeführt, die gewissermaßen tandemartig miteinander
verbunden sind und gleichzeitig und in gleicher Wirkungsrichtung betrieben werden. Der erste Zylinderantrieb
treibt den den Greifarm tragenden Schlitten an und der zweite Zylinderantrieb ist Bestandteil des Greifarms.
Die Bewegungen beider Zylinderantriebe, die gleichzeitig ausgeführt werden, addieren sich, so daß
die Zeit zum Einführen des Greifarms in die Spritzgußmaschine und die Zeit zum Herausbewegen des Greifarms
aus der Spritzgußmaschine, verglichen mit einem einzigen Zylinderantrieb, praktisch halbiert werden. Dadurch wird
die Gesamtzeit, die für die Entnahme eines Kunststoffteils,
z.B. eines Angusses, aus der Spritzgußmaschine benötigt wird, erheblich verringert. Die Stillstandszeit,
in der die Spritzgußmaschine nicht arbeiten kann, wird somit verkürzt und die Effektivität der Spritzgußmaschine
wird gesteigert.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der zweite Zylinderantrieb
Bestandteil des Greifarmes ist. Während der erste Zylinderantrieb zusätzlich zu dem Greifarm
auch den Schlitten bewegen muß, bewegt der zweite Zylinderantrieb nur das Greif element, das eine relativ
geringe Masse hat. Der zweite Zylinderantrieb kann somit schneller arbeiten als der erste Zylinderantrieb, weil
er eine geringere Masse beschleunigen und abbremsen muß. Da sich die Antriebsbewegungen beider Zylinderantriebe
addieren, wird die Eingriffszeit in die Spritzgußmaschine verringert. Wenn beide Antriebsbewegungen die gleiche
Zeitdauer haben sollen, kann der Verschiebeweg des Schlittens kürzer gemacht werden als der Verschiebeweg
des Greifelementes in bezug auf den Schlitten. Vorzugsweise
sind beide Wege jedoch annähernd gleich.
Der erfindungsgemäße Entnahmeautomat wird vorzugsweise dazu benutzt, Angüsse von Kunststoffteilen zu greifen
und aus der Spritzgußmaschine zu entfernen, jedoch kann er auch dazu benutzt werden, Werkstücke aus der Spritzgußmaschine
zu entnehmen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Greifarm einen den zweiten Zylinderantrieb
tragenden Halter auf, der höhenverstellbar an dem Schlitten angebracht ist. Dadurch ist es möglich, den
Greifarm für unterschiedliche Arten von Spritzgußmaschinen in gleicher Länge auszuführen und die Anpassung an
den Spritzgußmaschinentyp durch Höhenverstellung des Halters an dem Schlitten vorzunehmen.
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
- 5 Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des an
einer Spritzgußmaschine angeordneten Entnahmeautomaten während des Ergreifens eines
Angusses,
Fig. 2 in gleicher Darstellung wie Figur 1 das
Herausheben des Angusses aus der Spritzgußmaschine,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III
von Figur 2,
von Figur 2,
Fig.4 in gleicher Darstellung wie Figur 3 das
Verschwenken des Schwenkarmes zum Abwerfen des Angusses und
Fig.5 in ähnlicher Darstellung wie die Figuren 3 und 4 eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
bei der der Träger an einer Querführungsbahn angebracht ist und der Greifarm zum Ablegen des Angusses insgesamt
linear horizontal entlang einer Querführungsbahn verfahren wird.
Bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die hier interessierenden Teile einer
Spritzgußmaschine 10 dargestellt, die ein ortsfestes erstes Formwerkzeug 11 und ein verschiebbares zweites
Formwerkzeug 13 aufweist. Das Formwerkzeug 13 ist an einem Werkzeugträger 14 befestigt, der mit Führungsstangen
15 in einem das erste Formwerkzeug 11 tragenden Werkzeugträger 16 geführt ist. Durch das erste Formwerkzeug
11 hindurch verlaufen Gießkanäle 17 in die Formhohlraumhälften 18a des Formwerkzeugs 11 hinein, während
zweite Formhohlraumhälften 18b in dem Formwerkzeug 13 vorgesehen sind. Nach dem Füllen der Formhohlräume mit
Kunststoff wird das Formwerkzeug 13 von dem Formwerkzeug 11 entfernt, wobei die Werkstücke 19 von dem Formwerkzeug
13 festgehalten werden, aus dem sie teilweise herausragen. Die Werkstücke 19 sind dann noch durch einen
Anguß 2 0 untereinander verbunden, der durch den Angußkanal 17 entstanden ist. Zum Entfernen des Angusses 20
dient der Entnahmeautomat 21.
Der Entnahmeautomat weist ein ortsfest auf der Spritzgußmaschine 10 angeordnetes Grundgestell 22 auf, das
eine Längsführungsbahn 2 3 trägt. Auf dieser Längsführungsbahn 2 3 ist ein Haupt schütten 24 manuell verfahrbar
und mit einer Klemmvorrichtung 25 in der gewünschten Lage arretierbar. Der Haupt schütten 22 weist eine parallel
zur Längsführungsbahn 2 3 verlaufende Führung 26 für einen Träger 27 auf. An dem Träger 27 greift ein aus
einer Kolbenzylindereinheit bestehender Vorschubantrieb 28 an, der an einem Ende an einem Arm 29 des Hauptschlittens
24 abgestützt ist und den Träger 27 in Längsrichtung horizontal verschieben kann. Die Längsrichtung
entspricht invers derjenigen Richtung, in der das Formwerkzeug 13 der Spritzgußmaschine 10 ausgefahren wird.
Der Vorschubantrieb 28 dient dazu, den Anguß 20 von den Werkstücken 19 zu entformen.
An dem Träger 27 ist die vertikale Führungsbahn 3 0 befestigt, die von dem Träger 27 aufragt. Längs dieser Führungsbahn
3 0 ist der Schlitten 31 verfahrbar. Der Antrieb des Schlittens 31 erfolgt durch den ersten Zylinderantrieb
32, dessen eines Ende 32a an dem Träger 27 abgestützt ist und dessen anderes Ende 32b mit einer
Schiene 3 3 des Schlittens 31 verbunden ist. Durch Betätigen des ersten Zylinderantriebs 32 wird der Schlitten
31 entlang der Führungsbahn 3 0 vertikal bewegt.
An der Schiene 33 ist ein Halter 34 mit Schrauben 35
höhenverstellbar befestigt. Dies bedeutet, daß die Höhenposition, in der der Halter 34 an der Schiene 33 angebracht
ist, manuell verändert werden kann. Die Schiene 3 3 ist ein C-förmiges Hohlprofil, das an seiner Vorderseite
einen längslaufenden Schlitz 33a aufweist, in den die Schrauben 35 hineinragen und in dem sie mit Muttern
verankert sind.
Der Halter 35 bildet zusammen mit einem Schwenkarm 3 6 und einem zweiten Zylinderantrieb 37 den Greifarm 38.
Der Schwenkarm 3 6 ist mit seinem oberen Ende an dem Halter 34 derart angebracht, daß er um eine in Längsrichtung
verlaufende horizontale Achse 39 herumgeschwenkt werden kann. Diese Schwenkbewegung wird von einem
Schwenkantrieb 40 getrieben, welcher aus einer Kolbenzylindereinheit besteht, die mit einem Ende 40a an dem
Halter 3 4 abgestützt ist und deren anderes Ende an dem Schwenkarm 3 6 angreift.
Der zweite Zylinderantrieb 37 besteht aus einer an dem Schwenkarm 3 6 befestigten Kolbenzylindereinheit, deren
nach unten ragende Kolbenstange 37a vertikal ausgefahren werden kann. Am Ende der Kolbenstange 37a befindet sich
das Greifelement 41, das hier als Greifzange ausgebildet ist. Die Steuerung dieser Greifzange erfolgt in bekannter
Weise. Anstelle einer Greifzange kann auch ein anderes Greifelement, z.B. eine Saugvorrichtung, vorhanden
sein.
Der Entnahmeautomat des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 4 arbeitet wie folgt: Sobald die Spritzgußmaschine
10 sich geöffnet hat, werden der erste Zylinderantrieb 32 und der zweite Zylinderantrieb 37 gleichzeitig so
betätigt, daß der Schlitten 31 heruntergefahren wird und daß das Greifelement 41 relativ zu dem Schlitten 31
ebenfalls herunterbewegt wird, bis es an dem Anguß 20 angreift. Dann ergreift das Greifelement 41 den Anguß 20
und hält diesen fest. Nun wird der Vorschubantrieb 28 betätigt, um den Träger 27 mit den daran befestigten
Komponenten in Längsrichtung zu bewegen. Dadurch wird auch der Greif arm 38 in Längsrichtung bewegt und das
Greifelement 41 zieht den Anguß 2 0 von den Werkstücken 19 ab. Dann werden die beiden Zylinderantriebe 32 und 37
in der Weise betätigt, daß gemäß Figur 2 der Schlitten 31 hochgefahren und gleichzeitig das Greifelement 41 in
bezug auf den Schlitten 31 hochgefahren wird. Dadurch wird der Anguß 2 0 sehr schnell gemäß Figur 2 aus der
Spritzgußmaschine 10 entfernt.
In der oberen Stellung des Greifarms 38 wird dann der Schwenkantrieb 40 in der Weise betätigt, daß der
Schwenkarm 3 6 um die Achse 39 herum gemäß Figur 4 verschwenkt wird. Der Anguß 2 0 wird dann von dem Greifelement
41 freigegeben und er fällt in einen seitlich von dem Entnahmeautomaten aufgestellten Auffangbehälter 42.
Das Ausführungsbeispiel der Figur 5 entspricht weitgehend dem ersten Ausführungsbeispiel, so daß die nachfolgende
Beschreibung auf die Erläuterung der Unterschiede beschränkt werden kann. Der zweite Zylinderantrieb 37
ist unmittelbar an dem Halter 34 fest angebracht, so daß der Schwenkarm 36 und der Schwenkantrieb 4 0 nicht vorhanden
sind. Der Träger 27, der die (in Figur 5 nicht sichtbare) Führungsbahn trägt, ist an einer horizontalen
Querführungsbahn 43 verschiebbar angebracht, die quer zur Öffnungsrichtung der Spritzgußmaschine 10 verläuft.
Der Träger 27 wird dabei von einem (nicht dargestellten) linearen Vorschubantrieb parallel zur Ebene der vertikalen
Führungsbahn angetrieben.
Der Träger 27 wird auf der Quer führungsbahn 43 in eine Stellung gefahren, in der das Greifelement 41 sich oberhalb
der Spritzgußmaschine 10 befindet. Dann werden die beiden Zylinderantriebe 32 und 37 in der zuvor schon
erläuterten Weise in Funktion gesetzt, der Anguß 2 0 wird ergriffen und von dem Greifelement 41 festgehalten. Das
Entformen des Angusses 2 0 von den Werkstücken 19 erfolgt wie im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben. Dann wird
das Greifelement 41 in der beschriebenen Weise hochgefahren, so wie dies in Figur 5 in durchgezogenen Linien
dargestellt ist, und schließlich wird der Träger 27 mit den von ihm getragenen Komponenten entlang der Führungsbahn
43 in die Stellung 21a gefahren, in der der Greifer 41 den Anguß 2 0 losläßt und abwirft. Bei dem Ausführungsbeispiel
von Figur 5 führen sämtliche Teile des Entnahmeautomaten ausschließlich lineare Bewegungen
durch. Es ist möglich, die Angüsse 2 0 an einem entfernteren Ort abzulegen als dies mit dem Schwenkarm des ersten
Ausführungsbeispiels durchführbar ist.
Claims (7)
1. Entnahmeautomat zum Entnehmen von Kunststoffteilen
aus Spritzgußmaschinen (10), mit einem Schlitten (31), der entlang einer im wesentlichen vertikalen Führungsbahn
(3 0) von einem ersten Zylinderantrieb (32) bewegbar ist und einen Greifarm (38) trägt, an dessen Ende ein
Greifelement (41) angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Greifarm (38) einen zweiten Zylinderantrieb (37) aufweist, der gleichzeitig und in gleicher Richtung mit dem ersten Zylinderantrieb (32) gesteuert ist und das Greifelement (41) relativ zu dem Schlitten (31) und parallel zu der Führungsbahn (3 0) antreibt.
der Greifarm (38) einen zweiten Zylinderantrieb (37) aufweist, der gleichzeitig und in gleicher Richtung mit dem ersten Zylinderantrieb (32) gesteuert ist und das Greifelement (41) relativ zu dem Schlitten (31) und parallel zu der Führungsbahn (3 0) antreibt.
2. Entnahmeautomat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
der Greifarm (38) einen den zweiten Zylinderantrieb (37) tragenden Halter (34) aufweist, der höhenverstellbar an
dem Schlitten (31) angebracht ist.
3. Entnahmeautomat nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
der Greifarm (38) einen den zweiten Zylinderantrieb (37) tragenden Schwenkarm (36) aufweist, der an dem Schlitten
(31) oder dem Halter (34) um eine horizontale Achse (39) schwenkbar und von einem Schwenkantrieb (40) bewegbar
ist.
4. Entnahmeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsbahn (30) an einem Träger (27) befestigt ist, der von einem linearen Vorschubantrieb (28) quer zu
der vertikalen Führungsbahn (30) entlang einer horizontalen Längsführungsbahn (23) bewegbar ist.
5. Entnahmeautomat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der lineare Vorschubantrieb (28) an einem Grundgestell (22) horizontal verstellbar angebracht ist.
6. Entnahmeautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Ablegen der zweite Zylinderantrieb (37) ausgefahren
wird, wenn der erste Zylinderantrieb (32) eingefahren wird.
7. Entnahmeautomat nach einem der Ansprüche 1 bist 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (30) an einem Träger (27) befestigt
ist, der von einem linearen Vorschubantrieb in der Ebene der vertikalen Führungsbahn (30) entlang einer horizontalen
Querführungsbahn (43) bewegbar ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9211402U DE9211402U1 (de) | 1992-08-25 | 1992-08-25 | Entnahmegerät |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9211402U DE9211402U1 (de) | 1992-08-25 | 1992-08-25 | Entnahmegerät |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE9211402U1 true DE9211402U1 (de) | 1992-11-05 |
Family
ID=6883028
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE9211402U Expired - Lifetime DE9211402U1 (de) | 1992-08-25 | 1992-08-25 | Entnahmegerät |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE9211402U1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE29619774U1 (de) * | 1996-11-14 | 1997-03-06 | Cramer, Thomas, Dipl.-Ing., 28857 Syke | Handhabungsvorrichtung |
-
1992
- 1992-08-25 DE DE9211402U patent/DE9211402U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE29619774U1 (de) * | 1996-11-14 | 1997-03-06 | Cramer, Thomas, Dipl.-Ing., 28857 Syke | Handhabungsvorrichtung |
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