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DE919868C - Hohlstab-Fernraeumgeraet fuer Magnetminen - Google Patents

Hohlstab-Fernraeumgeraet fuer Magnetminen

Info

Publication number
DE919868C
DE919868C DEK17004A DEK0017004A DE919868C DE 919868 C DE919868 C DE 919868C DE K17004 A DEK17004 A DE K17004A DE K0017004 A DEK0017004 A DE K0017004A DE 919868 C DE919868 C DE 919868C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rudder
clearing device
remote clearing
hollow rod
remote
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK17004A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Hauber
August G Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOCH AUGUST G MASCHINEN
Original Assignee
KOCH AUGUST G MASCHINEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOCH AUGUST G MASCHINEN filed Critical KOCH AUGUST G MASCHINEN
Priority to DEK17004A priority Critical patent/DE919868C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE919868C publication Critical patent/DE919868C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G7/00Mine-sweeping; Vessels characterised thereby
    • B63G7/02Mine-sweeping means, Means for destroying mines
    • B63G7/06Mine-sweeping means, Means for destroying mines of electromagnetic type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Höhlstab-Fernräumgerät für Magnetminen Mit Hohlstab-Fernräumgerät für Magnetminen wird ein schwimmender, elektrisch erregter Magnetstab zur Erzeugung starker Magnetfelder bezeichnet, der von einem Seefahrzeug in einer Entfernung von etwa 2oo m geschleppt und von einem an Bord befindlichen Gleichstromgenerator gespeist wird. Durch das Magnetfeld werden die Minen durch Vorauswirkung, ungefährlich für das Fernräumgerät und das Schleppfahrzeug, zur Detonation gebracht.
  • Es ist bekannt, daß geschleppte, unbemannte Fahrzeuge, in diesem Fall das Fernräumgerät, mit einem für Geradeausfahrt fest eingestellten Ruder von dem Kurs des Schleppers durch Strömung, Wind usw. stark abweichen können. Beim Wenden des Schleppers um I8o°, wie es beim Minenräumen üblich ist, bedarf es erheblicher Kräfte, das Fernräumgerät von der Geraden in die Kurve zu zwingen. Außerdem erfordert das Wendemanöver bei festem Ruder einen sehr großen Wenderadius, was gleichbedeutend mit Zeitverlust ist: Das Schleppen von zwei Hohlstab-Fernräumgeräten durch ein Schleppfahrzeug zur Erzielung einer größeren bzw. der doppelten Räumbreite je Überlauf ist bei einem Fernräumgerät mit festem Ruder nicht möglich, weil es weder in der Geraden noch in der Kurve gelingt, den erforderlichen Geräteabstand auch nur einigermaßen zu halten und Kollisionen zu vermeiden, und die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, die aufgeführten Mängel zu beseitigen.
  • Erfindungsgemäß wird das Hohlstab-Fernräumgerät mit einem beweglichen Ruder versehen, dessen Lage durch die Richtung des Schlepptrossenzuges bestimmt wird, so daß das Fernräumgerät trotz Strömung und Wind dem Kielwasser des Schleppers folgt. Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist dieses bewegliche Ruder mit einer Verstellvorrichtung versehen, die es gestattet, dem Ruder eine Anstellung von etwa 3o° Backbord oder Steuerbord zu geben und dadurch beim Schleppen von zwei Hohlstab-Fernräumgeräten durch ein Schleppfahrzeug ein Ausscheren der Geräte nach Backbord und Steuerbord zu erreichen.
  • Um die Ruderwirkung zu verbessern, empfiehlt es sich hierbei, wenn das Heck des Schwimmkörpers des Hohlstab-Fernräumgerätes in der Nähe des Ruders insbesondere in Form eines Kegelstumpfes abgestumpft und das Ruder im wesentlichen unter dem Heck und damit das gesamte Ruderblatt unterhalb der Wasserlinie angeordnet ist. Vorteilhaft ist das Ruder dabei derart ausgebildet, daß die Höhe des Ruderblattes um ein Beträchtliches geringer ist als seine Länge, und weiterhin vorteilhaft ist das Ruder derart am Schwimmkörper des Fernräumgerätes angeordnet, daß das Ruderblatt nach hinten, also der dem Bug abgekehrten Seite zu, nicht über das Heck hinausragt. Schleppversuche haben ergeben, daß bei einer Heckausbildung dieser Art und bei einer Ruderausbildung und -anordnung dieser Art die Ruderwirkung beträchtlich erhöht ist. Gleichzeitig weist diese Anordnung aber auch noch den weiteren zusätzlichen Vorteil auf, daß der Schleppwiderstand des Schwimmkörpers des Fernräumgerätes hierdurch wesentlich verringert wird. Auch ist das Ruder selbst auf diese Weise durch das Heck vor Beschädigungen durch Anstoßen u. dgl. insbesondere im Hafen geschützt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt: Bild I zeigt ein Hohlstab-Fernräumgerät mit automatischem Ruder in Seitenansicht, Bug und Heck teilweise im Schnitt gezeichnet. Die Schlepptrosse wird an dem nach Backbord und Steuerbord schwenkbaren Schlepphebel A befestigt. Bei Kursänderung sowohl des Schleppers als auch des Fernräumgerätes wird der Hebel A durch den Trossenzug aus seiner Mittellage ausgelenkt. Diese Bewegung wird durch die Welle B auf den Hebel E, welcher mittels Spindel D mit dem Kettenrad C verstellbar verbunden ist, und durch Ketten, Zugstangen oder Seile I über die Seilrollen F auf das Ruderjoch K und damit auf das Ruder L übertragen, das unter dem als abgestumpften Kegel ausgebildeten Heck des Schwimmkörpers des Hohlstab-Fernräumgerätes derart angeordnet ist, daß das eine länglich viereckige Steuerfläche aufweisende Ruderblatt in seiner Geradeausstellung nicht über das Heck hinausragt.
  • Stellt sich, wie Bild 2 zeigt, der Schlepphebel A durch den Trossenzug um den Winkel a aus der Mittellage nach Backbord, so wird auch das Ruder um den Winkel a aus der Mittellage nach Backbord gestellt, wodurch der Schwimmkörper des Fernräumgerätes automatisch dem Kurs G des Schleppers folgt.
  • In Bild 3 ist ein Schleppzug mit zwei Hohlstab-Fernräumgeräten dargestellt, um bei einem Überlauf die doppelte Räumbreite zu erzielen. Die Ruder der Geräte werden mittels der in Bild I gezeigten Anstellvorrichtung D so auf die erforderlichen Vorgabewinkel a1 und a2 eingestellt, daß die Geräte so weit von der Kiellinie des Schleppers nach Backbord und Steuerbord ausscheren, bis der gewünschte Geräteabstand H erreicht ist. Zu diesem Zweck wird durch die Spindel D in Bild I und 2 das Kettenrad C und damit das Ruder L gegen den mit dem Schlepphebel A fest verbundenen Hebel E um den erforderlichen Winkel ß verstellt, ohne daß der Schlepphebel A seine Stellung ändert.
  • Bei Kurvenfahrt nach Steuerbord, wie Bild 3 punktiert zeigt, wird bei dem Backbord-Fernräumgerät der Ruderanstellwinkel α1 durch den seitlichen Trossenzug verkleinert, wodurch sich die Ausscherwirkung verringert und das Fernräumgerät der Kurvenfahrt des Schleppers folgt.
  • Bei dem Steuerbord-Fernräumgerät wird der Anstellwinkel α2 durch den Trossenzug vergrößert, wodurch auch das Steuerbord-Fernräumgerät dem Schlepper in die Kurve folgt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Hohlstab-Fernräumgerät für Magnetminen mit einem Ruder, gekennzeichnet durch ein während der Fahrt verstellbares Ruder (L), wobei die Ruderlage durch die Zugrichtung der Schlepptrosse bestimmt ist.
  2. 2. Fernräumgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß dem automatischen Ruder durch eine mittels Gewindespindel (D) verstellbare Vorrichtung ein Anstellwinkel gegenüber der Richtung des Trossenzüges gegeben werden kann.
  3. 3. Fernräumgerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Heck seines Schwimmkörpers in der Nähe des Ruders (L) insbesondere in Form eines Kegelstumpfes abgestumpft ist.
  4. 4. Fernräumgerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ruder (L) im wesentlichen unter dem Heck angeordnet ist.
  5. 5. Fernräumgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Ruderblattes beträchtlich geringer als seine Länge ist.
  6. 6. Fernräumgerät nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ruderblatt (L) nach hinten nicht über das Heck des Schwimmkörpers hinausragt.
DEK17004A 1953-02-10 1953-02-10 Hohlstab-Fernraeumgeraet fuer Magnetminen Expired DE919868C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK17004A DE919868C (de) 1953-02-10 1953-02-10 Hohlstab-Fernraeumgeraet fuer Magnetminen

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DEK17004A DE919868C (de) 1953-02-10 1953-02-10 Hohlstab-Fernraeumgeraet fuer Magnetminen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE919868C true DE919868C (de) 1954-11-04

Family

ID=7215023

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK17004A Expired DE919868C (de) 1953-02-10 1953-02-10 Hohlstab-Fernraeumgeraet fuer Magnetminen

Country Status (1)

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DE (1) DE919868C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977936C (de) * 1958-08-07 1973-07-05 Bundesrep Deutschland Sperrbrecher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977936C (de) * 1958-08-07 1973-07-05 Bundesrep Deutschland Sperrbrecher

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