DE919250C - Grosstransformator mit Gitterkiste, bei dem die Rueckkuehlanlage vor den Kesselstirnseiten untergebracht ist - Google Patents
Grosstransformator mit Gitterkiste, bei dem die Rueckkuehlanlage vor den Kesselstirnseiten untergebracht istInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
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Description
- Großtransformator mit Gitterkiste, bei dem die Rückkühlanlage vor den Kesselstirnseiten untergebracht ist Bei Großtransformatoren, insbesondere Wander-und Fahrzeugtransformatoren mit Gitterkiste, bei denen der Kessel bereits das ganze Bahnprofil in der Breite einnimmt, hat man die gesamte, aus Kühlern, Lüftern und Pumpen usw. bestehende Rückkühlanlage für das Transformatoröl auf den Kesselstirnseiten untergebracht, indem man sie gemäß dem Patent 709 004 in dem Raum zwischen den über die Kesselstirnwände hinaus verlängerten Wandteilen der Gitterkiste anordnete. Da bei derartigen Anordnungen alle Teile der Kühlanlage vor den Kesselstirnseiten sitzen, bauen sie verhältnismäßig lang. Bei Transformatoren größerer und größter Leistung ist man aber mit Rücksicht auf die Kurvenläufigkeit im Bahnfahrbetrieb bestrebt, die Gesamtlänge des Transformators herabzudrücken.
- Die Erfindung verfolgt diese Aufgabe. Sie geht dabei von der Erkenntnis aus, daß bei allen Transformatortypen, ganz gleich, ob mit oder ohne bewickelte Rückschlußschenkel, stehender oder liegender Bauart des Eisenkerns, an den Kesselecken stets ein toter Raum vorhanden ist, der von aktivem Material oder sonstigen Konstruktionsteilen des Transformators nicht ausgenutzt ist und der nur eine Volumenvergrößerung und damit eine Vergrößerung der Öamenge und demzufolge des Gewichts bedeutet. Die Erfindung hat sich zum Ziele gesetzt, diese toten Kesselräume nutzbringend auszunutzen.
- Erfindungsgemäß wird der Transformatorkessel zu diesem Zweck an seinen Ecken abgeschrägt bzw. wird er an seinen Eckpartien eingebuchtet, so daß Nischen entstehen. In dem dadurch geschaffenen Raum zwischen Gitterkiste und abgeschrägten bzw. eingebuchteten Kesselecken, der sich nur über einen Teil oder auch die ganze Transformatorkesselhöhe erstrecken kann, werden Teile der Rückkühlanlage, insbesondere deren Pumpen, untergebracht. Um diese bei Reparaturen leicht zugänglich zu machen, sind die Gitterkistenwände an den den- Pumpen gegenüberliegenden Stellen mit Durchbrechungen versehen, die betriebsmäßig abdeckbar sind.
- An Hand der Zeichnung, die in Fig. i eine Seitenansicht des die Rückkühlanlage enthaltenden Transformatorteils und in Fig. 2 eine Draufsicht, und zwar im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i zeigt, soll die Erfindung näher erläutert werden.
- Mit i ist der Transformatorkessel angedeutet, in den der aus der Wicklung 2 und dem Eisenkern 3 bestehende aktive Teil eingesetzt ist. 4 ist ein unbewickelter Rückschlußschenkel des stehend angeordnetenEisenkerns. DerKesseli hat nicht,wieüblich, einen rechteckigen Querschnitt, sondern er ist gemäß der Erfindung in seinen Eckpartien eingebuchtet, so daß sich Nischen 5 ergeben. An Stelle dieser durch teilweise Einbuchtung der Kessellängs- und Stirnwände erhaltenen Nischen könnte selbstverständlich der Kessel an seinen Ecken auch abgeschrägt ausgeführt werden. Auch in diesem Falle bilden sich zwischen Kessel und der ihn umgebenden Gitterkiste 7, die aus einem Fachwerk und gegebenenfalls Vollwandteilen aufgebaut ist, freie Räume, in die Konstruktionsteile, insbesondere solche der Rückkühlanlage, einbaubar sind. Die beiden Seitenwände der Gitterkiste sind über die Kesselstirnwand 8 vorgezogen. Sie tragen an ihren Enden Befestigungslaschen g, mittels denen bei Wandertransformatoren in bekannter Weise das Einhängen des Transformatorkessels in die Schnäbel des Transportfahrzeuges vorgenommen wird. Mit io sind die Kühlelemente, z. B. zwei nebeneinanderliegende Rohr- oder Lamellenkühler, bezeichnet. Diese schließen an der Kesselstirnwand 8 vorgelagerten Raum zwischen den Gitterkistenwänden 7 nach vorn ab. i2 sind Lüfter. Diese sitzen in Öffnungen 13 der Gitterkistenwände 7. Sie saugen die Luft in der Pfeilrichtung P durch die Kühler hindurch von außen an und blasen sie über die Öffnungen 13 wieder ins Freie. Mit 14 sind Pumpen angedeutet, die beispielsweise mit ihrer Saugseite 15 an die Kühler und mit ihrer Druckseite 16 an gegebenenfalls mit Absperrorganen 17 versehene Rohrsysteme angeschlossen sind. Die Pumpen 14 sitzen, um Platz zu sparen, in dem zwischen Gitterkiste und Transformatorkessel geschaffenen Nischenraum 5. Damit sie sowie die mit ihren verbundenen Absperrorgane 17 der Saug- und Druckleitung leicht zugänglich sind, sind in dem der Pumpe gegenüberliegenden Wandteil 7 der Gitterkiste entsprechende Öffnungen 18 vorgesehen. Diese können während des Betriebs durch Deckel verschlossen werden. Die Nischen können, wenn sie über die ganze Bauhöhe des Transformatorkessels sich erstrecken, eine beträchtliche Höhe im Vergleich zu ihrer sonstigen Breitenausdehnung annehmen. Es empfiehlt sich daher in diesem Raum der Einbau schlanker Pumpen, insbesondere sogenannter Tauchpumpen.
- Mit i9 ist der Kesseldeckel bezeichnet, in den stirnseitig die Hochspannungsdurchführung 2o und seitwärts die Niederspannungsklemmen 2 1 angebaut sind. Mit 22 ist das auf dem Kesseldeckel angebrachte langgestreckte Ölausdehnungsgefäß angedeutet.
- Die Erfindung bringt den Vorteil, daß mit ihr einerseits der bisher sich an den Kesselecken befindliche tote Raum zwischen aktivem Transformatorteil und Kesselwänden vermieden und für die Unterbringung von Konstruktionsteilen ausgenutzt ist. Dadurch wird nicht nur an Kesselöl und damit an Gewicht gespart, sondern es wird darüber hinaus, was besonders wesentlich ist, die Gesamtlänge des Transformators gedrückt, weil nunmehr diese Teile nicht mehr vor der Kesselstirnwand anzuordnen sind. Dieser Vorteil macht sich besonders bei den Ausführungen von Großtransformatoren geltend, bei denen beispielsweise die Pumpen unterhalb der Lüfter bzw. der Kühler wegen Raummangels nicht mehr unterbringbar sind. Die Transformatorverkürzung bedeutet für die Praxis aber nicht nur eine Gewichtsverminderung, sondern sie bringt bei Großtransformatoren infolge der erzielbaren Verkürzung der Gesamtanordnung eine bessere Kurvenläufigkeit beim Bahnversand.
Claims (2)
- PATRNTANSPRÜCHR: i. Großtransformator mit Gitterkiste, bei dem die aus Kühlern, Pumpen und Lüftern- usw. bestehende Rückkühlanlage vor den Kesselstirnseiten in den Raum zwischen den über die Kesselstirnwände hinaus verlängerten Gitterkistenwänden untergebracht ist, nach Patent log oo4, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformatorkessel an seinen Eckpartien abgeschrägt ist bzw. daß er an diesen Stellen eingebuchtet ist, so daß Nischen entstehen, und daß in dem dadurch geschaffenen Raum Teile der Rückkühlanlage, insbesondere deren Pumpen, untergebracht sind.
- 2. Großtransformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den verlängerten Gitterkistenwänden an den den Kesseleckeneinbuchtungen bzw.-abschrägungen gegenüberliegenden Stellen abdeckbare Öffnungen vorhanden sind.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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DE919250C true DE919250C (de) | 1954-10-18 |
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ID=7469673
Family Applications (1)
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DES2539D Expired DE919250C (de) | 1942-06-07 | 1942-06-07 | Grosstransformator mit Gitterkiste, bei dem die Rueckkuehlanlage vor den Kesselstirnseiten untergebracht ist |
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DE (1) | DE919250C (de) |
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1942
- 1942-06-07 DE DES2539D patent/DE919250C/de not_active Expired
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