DE916679C - Vorrichtung unter Verwendung von Kopfschrauben zum Abdichten oder Verbinden bei nur einseitig zugaenglichen Bohrloechern - Google Patents
Vorrichtung unter Verwendung von Kopfschrauben zum Abdichten oder Verbinden bei nur einseitig zugaenglichen BohrloechernInfo
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Description
- Vorrichtung unter Verwendung von Kopfschrauben zum Abdichten oder Verbinden bei nur einseitig zugänglichen Bohrlöchern Immer wieder verlangt man in Industrie- und Handwerkbetrieben nach der Möglichkeit, auf schnelle, einfache und billige Weise Konstruktionsteile zu verbinden, zu dichten oder anzubringen, bei denen nur eine Seite zugänglich ist. Dazu einige Beispiele: Verbindung der Überlappung bei Blechrohren beliebiger Längen; nachträgliches Anbringen von Schutzblechen und sonstigen Teilen an Maschinen und Fahrzeugen; Befestigen von Apparaten, Blechen und Eisen jeder Art in Schaltschränken, an Maschinen, Mauerwerk und anderen Baustoffen. Im Behälter- und Rohrleitungsbau: Abdichten leckgewordener Niet- oder Schraubstellen; Aufsetzen von Flicken.
- Die bisher bekannten Arten der Verbindungen, Befestigungen und Abdichtungen durch Gewindebohren, Einsetzen von Stiftschrauben, Stopfen, Sprengniet oder das Festspannen mit schwach kegelförmigen, mit Federschlitzen versehenen; elastisch verformbaren Ringspannseheiben oder das Abdichten mit Ringspanndosendeckeln werden, trotzdem diese teurer und umständlicher sind, für Sonderzwecke immer ihre Bedeutung haben.
- Anders ist es bei dem Vorschlag gemäß der Erfindung. Hierbei handelt es sich um eine Vorrichtung, die es gestattet, in erster Linie Kopfschrauben mit einfachen und billigen Mitteln zu lösbaren Dichtungs-, Verbindungs- und Befestigungszwecken für nur einseitig zugängliche, ohne Absatz durchgehende Bohrlöcher oder Sacklöcher, bei denen es auf eine mehr oder weniger größere oder kleinere Durchmessertoleranz nicht ankommt, zu verwenden. Der Gegenstand soll also da (vgl. die bereits oben angeführten Beispiele), wo es auf schnelle und einfache Dichtungen, Verbindungen und Befestigungen bei nur einseitig zugänglichen Bohrungen ankommt, eine Erleichterung und Verbilligung bringen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbeispielen in Abb.I als Verbindungs- und Dichtungsschraube, in Abb.II als Befestigungsschraube dargestellt.
- In Abb. I bezeichnet U die unzulängliche Seite. Mit i ist eine Linsenkopfschraube mit einem Vierkant oder einem Schlitz am Gewindeende, mit 2 eine Mutter, mit 3 eine Unterlegscheibe, mit 4 ein Distanzrohr oder -ring (immer um ein geringeres kürzer gehalten als die Stärke der zu verbindenden Teile oder die Wandstärke des zu dichtenden Behälters), und mit 5 sind kegelförmige Lochscheiben bezeichnet. Die Teile i, 2, 3, 4 und 5 werden aus allgemein gebräuchlichem Material hergestellt; die kegelförmigen Lochscheiben 5 können aber auch, je nach Verwendungsart, aus Tiefziehgütenmaterial oder NE-Metalle angefertigt werden. Der äußere Durchmesser des Kopfes der Schraube i, der kegelförmigen Lochscheiben 5 und des Distanzrohres oder -ringen 4 liegt um ein geringes unter der lichten Weite der Bohrung, für die eine Verbindung oder Abdichtung hergestellt werden soll.
- Als Verbindung oder Lochabdichtung wird die Schraube i mit den Teilen 2, 3, 4 und 5 in beliebig notwendig erscheinenden Längen und Stärken, im entspannten Zustand, mit dem Schraubenkopf voran, in die Bohrung eingeführt. A bezeichnet in Abb. I die Anfangsstellung. Dann wird die Mutter 2 angezogen und gleichzeitig die Schraube i an einem Vierkant, einem Schlitz oder dem überstehenden Gewindeschaft festgehalten, um im Anfang ein Mitdrehen der Schraube i zu vermeiden. Der Kopf der Schraube i preßt und deformiert nun mit zunehmendem Anzug der Mutter 2 die beiden kegelförmigen Lochscheiben 5, deren Abstützung über das Distanzrohr oder den Ring 4 zur Unterlegscheibe 3 erfolgt, zuammen, bis die Endstellung E erreicht ist. Die dabei entstandenen Spannungen in den jetzt flachgepreßten Lochscheiben 5 ergeben gleichzeitig eine Sicherung gegen Lösen der Mutter 2 durch evtl. Erschütterung oder Vibration (Wirkung eines Federringes).
- Eine notwendig werdende Entfernung der Kopfschraube i kann erfolgen, indem die Mutter 2 mit der Unterlegscheibe 3 abgenommen und das Distanzrohr oder der Ring 4 entfernt wird. Nach Wiederauflegung der Unterlegscheibe 3 und Wiederaufschrauben der Mutter 2 wird letztere stark durchgezogen, so daß die Lochscheiben 5 durchschnitten (abgeschert) werden und ein Herausnehmen der Schraube i von der Einbauseite her möglich ist. Nach Einsatz neuer kegelförmiger Lochscheiben 5 kann die Vorrichtung teilweise wieder Verwendung finden. Die Möglichkeit der Abscherung der Scheiben 5 hängt natürlich von der gewählten Scheibenstärke 5, der Stärke der Schraube i sowie der Festigkeit des Materials ab.
- In Abb. 1I ist die Anwendung der Vorrichtung gemäß der Erfindung im Falle eines Sackloches dargestellt. Die bei Abb.I beschriebenen Teile werden in eine nicht durchgehende Bohrung eingeführt, so daß der Kopf der Schraube i und die kegelförmigen Lochscheiben 5 ebenfalls in der Bohrung verbleiben. Das Anziehen der Schraube erfolgt wie bereits oben beschrieben. Ist die Bohrung in einem härteren Werkstöff als dem der kegelförmigen Lochscheiben 5, so werden sich letztere fest an die Wand des Bohrloches pressen, und die dabei entstehende große Reibung gibt der Schraube i einen festen Halt. Ist die Bohrung in einem weicheren Werkstoff als dem der kegelförmigen Lochscheiben 5, so graben sich letztere in die Wandung des Bohrlochen, wodurch sich ebenfalls ein fester Sitz für Schraube i ergibt. Die über die Mutter 2 hinausragende Gewindelänge (Schaftlänge) der Schraube i richtet sich jeweils nach der Stärke der zu befestigenden Teile. Die strichpunktierten Linien sollen eine Befestigungsmöglichkeit andeuten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung unter Verwendung von Kopfschrauben zum Abdichten oder Verbinden bei nur einseitig zugänglichen Bohrlöchern, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem kleiner als dem ohne Absatz durchgehenden Bohrloch bemessenen Kopf der Schraube (i) und einem sich gegen die Unterlegscheibe (3) stützenden Distanzring (4) stark kegelförmige Lochscheiben (5), deren größter Durchmesser höchstens gleich dem Bohrlochdurchmesser ist und die mit ihrem größten Kegeldurchmesser aufeinanderstehen, angeordnet sind und beim Anziehen der Schraubenmutter (2) derart deformiert werden und dabei ihren Durchmesser so stark vergrößern, daß sie sich fest und damit dichtend und verbindend gegen die unzulängliche innere Stirnwand des Bohrlochs legen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Sackloch eines Bauteils, dessen Werkstoff härter oder weicher als derjenige der Lochscheiben (5) ist, sich diese im ersteren Falle bei ihrer Deformierung an die Sacklochwand anpressen und im zweiten Falle in die Sacklochwand eingraben. Angezogene Druckschriften: Prospekt »Ringspaun-Maschinenelemente« P 2 aus dem Jahre 1948 der Firma Ringspann G. m. b. H., Bad Homburg v. d. H.
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Applications Claiming Priority (1)
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DE916679C true DE916679C (de) | 1954-08-16 |
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DEK1089A Expired DE916679C (de) | 1949-12-23 | 1949-12-23 | Vorrichtung unter Verwendung von Kopfschrauben zum Abdichten oder Verbinden bei nur einseitig zugaenglichen Bohrloechern |
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Country | Link |
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DE (1) | DE916679C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1989006755A1 (en) * | 1988-01-25 | 1989-07-27 | Defa Eltech A.S | A mounting device for mounting a heating element of a block heater on a motor block |
-
1949
- 1949-12-23 DE DEK1089A patent/DE916679C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
Title |
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None * |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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WO1989006755A1 (en) * | 1988-01-25 | 1989-07-27 | Defa Eltech A.S | A mounting device for mounting a heating element of a block heater on a motor block |
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