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DE9105752U1 - Fahrgerät für einen Sarg - Google Patents

Fahrgerät für einen Sarg

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Publication number
DE9105752U1
DE9105752U1 DE9105752U DE9105752U DE9105752U1 DE 9105752 U1 DE9105752 U1 DE 9105752U1 DE 9105752 U DE9105752 U DE 9105752U DE 9105752 U DE9105752 U DE 9105752U DE 9105752 U1 DE9105752 U1 DE 9105752U1
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DE
Germany
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frame
coffin
locking
legs
driving device
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9105752U
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English (en)
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Original Assignee
Individual
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Priority to DE19924214932 priority patent/DE4214932A1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/0003Adaptations for loading in or on a vehicle
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G19/00Hoisting or lowering devices for coffins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B2202/00Indexing codes relating to type or characteristics of transported articles
    • B62B2202/68Coffins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Fahrqerät für einen Sarg
Die Erfindung betrifft ein Fahrgerät für einen Sarg, mit einem Rahmen zur Aufnahme des Sarges und mit dem Rahmen verbundenen Laufrollen aufweisenden Beinen.
Der Transport eines Sarges gestaltet sich wegen des je nach Ausführung relativ hohen Eigengewichts mitunter oftmals schwierig. Zumeist sind zum Herausnehmen des Sarges aus dem Leichenwagen und zum Transportieren des Sarges beispielsweise im Krankenhaus und Altersheim zwecks Einsargens des Toten und zum Transportieren des Sarges vor der Beerdigung in beispielsweise einer Kirche, Friedhofskapelle oder Totenhalle sind deshalb mehrere Personen erforderlich. Diesen Personalaufwand ist ein Einzel-Bestattungsunternehmen nicht in der Lage zu betreiben. Es ist daher wünschenswert, ein Fahrgerät zur Verfügung zu stellen, mit dem der Transport und das Verladen eines Sarges durch lediglich eine Person ermöglicht wird.
Telefon: (0221)131041 Telex : 888 2307 dopa d Telefax: (02 21)13 42 97 (0221)134881 Telegramm: Dompatent Köln
Konten / Accounts:
SaI. Oppenheimjr. & Oe., Köln (BLZ 37030200) Kto Nr. 10760 Deutsche Bank AG. Köln (BLZ 370 700 60) Kto, Nr. 1165018 Dostgiro Köln (BLZ 3701O0 50) Kto Nr. 654-500
Ein derartiges Fahrgerät ist aus DE-OS 25 27 199 bekannt. Mit diesem Fahrgerät läßt sich ein Sarg in einen Leichenwagen hineinschieben und aus diesem heraus wieder herausziehen. Dazu weist das Fahrgerät einen Rahmen auf, auf dem der Sarg aufliegt. Am Rahmen sind mehrere Beine angelenkt, die Laufrollen aufweisen. Zwar ist mit dem bekannten Fahrgerät der Transport des Sarges und das Verladen in den Leichenwagen und aus diesem heraus erleichtert und durch eine Person zu bewerkstelligen; es ist jedoch dieser Person allein nicht möglich, den Sarg vom Fahrgerät abzunehmen, was beispielsweise beim Verladen des Sarges auf den Friedhofswagen oder in der Totenhalle auf Böcke erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrgerät für einen Sarg zu schaffen, mit dem der Sarg von einer einzigen Person transportiert und verladen, insbesondere vom Fahrgerät zur Lagerung des Sarges auf andere gegebenenfalls verfahrbare Gestelle gezogen werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Sargtransport- und Verladegerät vorgeschlagen, an dessen Rahmen eine Hebevorrichtung zum Anheben des Sarges vom Rahmen angeordnet ist, wobei die Hebevorrichtung und der Rahmen mit Gleit- und/oder Rolleneinrichtungen zum Verschieben des Sarges im angehobenen Zustand relativ zum Rahmen über dessen Enden in Längserstreckung hinaus versehen sind.
Zum Transportieren des Sarges auf dem Fahrgerät muß der Sarg gut gesichert gegen ein Abrutschen vom Rahmen auf diesem ruhen. Dies wird vorteilhafterweise dadurch be-
werkstelligt, daß die Unterseite des Sargbodens auf dem Rahmen aufliegt, wobei die Füße des Sarges die Rahmenecken von außen umgreifen. Nach der Erfindung wird zum Abziehen des Sarges vom Rahmen gerade diese Verbindung zwischen beiden aufgehoben, indem der Sarg mit Hilfe einer am Rahmen angeordneten Hebevorrichtung, die manuell, motorisch oder hydraulisch betrieben werden kann, angehoben wird. Der auf diese Weise vom Rahmen abgehobene Sarg läßt sich nun über mindestens eines der Rahmenenden in Längserstreckung abziehen, da die Hebevorrichtung und/ oder der Rahmen mit einer Gleit- und/oder Rolleneinrichtung versehen ist. Die Gleit- und/oder Rolleneinrichtung des Rahmens befindet sich vorteilhafterweise an einem der Rahmenenden, das über mindestens ein Bein mit Laufrolle gegen den Boden abgestützt ist. Damit wird ein Kippen des gesamten Fahrgerätes beim Abziehen des Sarges über das Rahmenende verhindert. Vorteilhafterweise ist mindestens eine der Laufrollen mit einer Fuß-Feststellbremse versehen, um ein Bewegen des Fahrgerätes beim Abziehen des Sarges zu verhindern.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Fahrgerätes läßt sich der Sarg durch eine einzige Person vom Fahrgerät beispielsweise auf einen Friedhofswagen verladen. Zu diesem Zweck wird das Fahrgerät an den Friedhofswagen herangefahren, wobei das Ende des Rahmens, über den der Sarg auf den Friedhofswagen gezogen oder geschoben wird, dem Kopfende des Friedhofswagens zugewandt und in geringem Abstand zu diesem angeordnet ist. Die Bedienungsperson hebt nun den Sarg mittels der Hebevorrichtung vom Rahmen ab, um ihn anschließend über die Gleit- und/oder Rolleneinrichtung vom Fahrgerät auf den Friedhofswagen zu überführen. Vorteilhafterweise ist die Gleit- /oder Rolleneinrichtung am Fahrgerätrahmen-
ende in etwas geringerer Höhe angeordnet als diejenige der Hebevorrichtung, so daß der Sarg bei geringer Neigung auf den Friedhofswagen geschoben wird. Die Friedhofswagen sind im allgemeinen an ihrem Kopfende mit einem Sockel oder Podest versehen, dem ein in der Höhe niedrigerer Laufwagen vorgelagert ist. Die Beine am Fußende des Sarges bewegen sich beim Verschieben des Sarges über das Podest, bis sie auf dem daran anliegenden Laufwagen aufliegen. Während der Sarg bis zu diesem Augenblick ausschließlich über die Gleit- und/oder Rolleneinrichtungen der Hebevorrichtung und des Rahmens abgestützt war, liegt er anschließend sowohl auf dem Friedhofswagen als auch auf dem Fahrgerät auf. Durch weiteres Vorbewegen des Sarges wird dieser so weit verschoben, bis die Beine am Kopfende des Sarges auf dem Podest lasten. Der gesamte Vorgang kann von einer einzigen Bedienungsperson durchgeführt werden, was dem Bestattungsunternehmen Personalkosten einspart.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Hebevorrichtung zwei Laufrollen aufweist, die an Armen gelagert sind, welche schwenkbar mit dem Rahmen verbunden sind, und daß an einem der beiden Enden des Rahmens mindestens ein Bein mit einer Laufrolle an seinem unteren Ende und mindestens einer Abstützrolle an seinem oberen Ende oberhalb des Rahmens zum Abstützen des Sarges beim Verschieben über das Rahmenende hinaus angeordnet ist. Bei dieser Weiterbildung der Erfindung ist der Sarg im angehobenen Zustand rollengelagert, was das Verschieben des Sarges relativ zum Rahmen erleichtert. Die Abstützrolle an dem einen Rahmenende ist dem Sarg vorgelagert; das hat den Vorteil, daß der Sarg beim Verschwenken des ersten der beiden Laufrollen-Armpaars infolge der Neigung nicht
vom Fahrgerät abrutschen kann, da er allenfalls gegen die Abstützrolle anschlägt. Die beiden Arme einer Laufrolle können aus Stabilitätsgründen über eine quer zur Längserstreckung des Rahmens verlaufende Strebe miteinander verbunden sein. Durch die Anlenkung der Arme am Rahmen können sich die Laufrollen bis über die gesamte Breite des Rahmens erstrecken, so daß der Sarg im angehobenen Zustand zuverlässig und sicher aufliegt. Die Arme sind im hochgeschwenkten Zustand am Rahmen vorzugsweise festlegbar, beispielsweise durch eine von Hand zu betätigende Arretierungsvorrichtung.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Arme zum manuellen Verschwenken mit einem Griffteil verbindbar sind, welches vorzugsweise auf an den Armen angebrachten Bolzen aufsteckbar ist. Bei dem Griffteil kann es sich beispielsweise um eine einfache Stange oder ein Rohr handeln, das auf den Arm oder den Bolzen aufgesetzt wird, um die Arme hochzuschwenken. Nach dem Hochschwenken und Arretieren der Arme kann das Griffteil dann wieder abgenommen werden, so daß es bei der weiteren Handhabung des Sarges bzw. des Fahrgerätes nicht stört.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind am Rahmen zwei schwenkbare Beine angelenkt, die in einer vom Rahmen abstehenden ersten (Fahr-)Stellung und in einer mit dem Rahmen fluchtenden zweiten (Liege-)Stellung arretierbar sind, wobei die Beine beim Verschwenken in die Fahrstellung automatisch verriegeln. Zwischen den Beinen und dem Rahmen sind z.B. arretierbare Gasdruckfedern angeordnet, die die Beine einerseits in der Schwenkstellung halten und andererseits die Abschwenkbewegung dämpfen. In der
Fahrstellung sind die Beine vorzugsweise über eine Teleskop-Stütze mit zwei ineinandergesteckten Streben gegen den Rahmen abgestützt, wobei die eine Strebe relativ zur anderen verriegelbar ist.
Während die eine Strebe mit einer die Beine verbindenden Querstrebe verbunden ist, ist die andere Strebe an einer Querstrebe des Rahmens angelenkt. Ferner können der Rahmen oder die Beine mit Anschlägen versehen sein, die ein Verschwenken der Beine über die Fahrstellung hinaus verhindern. Sämtliche Beine des Fahrgerätes sind vorzugsweise längenveränderbar, wozu die Beine teleskopartig ausgebildet sind und von Hand zu betätigende Arretierungsvorrichtungen zum Festlegen der ineinandergeschobenen Beinstützstreben aufweisen.
Vorzugsweise ist an derjenigen ersten Stützstrebe der Teleskop-Stütze für die Beine, die die zweite Stützstrebe aufnimmt, ein in Richtung auf die zweite Stützstrebe vorgespannter Arretierungsbolzen zum Eintauchen in ein Arretierungsloch in der zweiten Stützstrebe vorgesehen, wobei der Arretierungsbolzen zum Hochklappen der Beine von Hand in eine Entriegelungsposition bewegbar ist, in der er nicht an der zweiten Stützstrebe anliegt und aus der er zum Andrücken gegen die zweite Stützstrebe durch ein an den Beinen angeordnetes Anschlagelement heraus bewegbar ist. Beim Hochklappen der Beine wird der Arretierungsbolzen also sogleich in einen Zustand überführt, in dem er gegen die zweite Stützstrebe andrückt, so daß bei einem späteren Abklappen der Beine, beispielsweise beim späteren Herausziehen des Fahrgerätes aus dem Leichenwagen, automatisch in das Arretierungsloch der zweiten Stützstrebe eintaucht, wenn die Beine herabgeklappt werden.
Vorzugsweise handelt es sich bei dem Bein an einem der Enden des Rahmens um ein verlegbares Teleskop-Bein, das vom Rahmen abnehmbar angeordnet ist. Diese Abnehmbarkeit ist erforderlich, um das Fahrgerät mit Sarg in einem Kraftfahrzeug unterbringen zu können. Das einzelne Bein an einem der Rahmenenden könnte aber auch klappbar gestaltet sein, was jedoch bezüglich der Abstützung des Beines gegenüber dem Rahmen aufwendiger ist als eine feststehende Anordnung des Beines.
Vorteilhafterweise ist an einem Ende des Rahmens, insbesondere an dem dem einzelnen Bein gegenüberliegenden Ende, eine Arretierungsvorrichtung zum Festlegen des Rahmens relativ zu einer auf der Ladefläche eines Kraftfahrzeuges angebrachten Arretierungsschiene vorgesehen. An der Arretierungsschiene läßt sich der Rahmen vorteilhafterweise an unterschiedlichen Positionen arretieren. Somit läßt sich das Fahrgerät in mehreren Einschubpositionen, in denen es unterschiedlich weit auf die Ladefläche geschoben ist, arretieren. Dies ist erforderlich, um beispielsweise bei teilweise eingeschobenem Fahrgerät die Beine hochklappen zu können, ohne Gefahr zu laufen, daß das Fahrgerät von der Ladefläche gleitet.
Die Arretierungsvorrichtung an einem der beiden Enden des Rahmens weist vorteilhafterweise einen federbelasteten, in die Verriegelungsposition vorgespannten Arretierungsbolzen auf, der über einen Seilzug mittels eines Handgriffs an dem anderen Ende des Rahmens gegen die Federkraft in seine Entriegelungsposition zurückbewegbar ist. Die Arretierungsvorrichtung läßt sich über den Seilzug bequem von dem Rahmenende aus bedienen, an dem zum Aufschieben des Fahrgerätes auf die
Ladefläche oder zum Herausziehen des Fahrgerätes aus dem Kraftfahrzeug angegriffen wird.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind am Rahmen - in Aufschiebungsrichtung des Rahmens auf die Ladefläche des Kraftfahrzeuges betrachtet - der Arretierungsvorrichtung vorgelagert zwei seitliche Führungsteile angeordnet, die einen Einlaufbereich zum Zentrieren des Rahmens relativ zur Arretierungsschiene der Ladefläche bilden.
Vorzugsweise ist der Rahmen längenveränderbar, wozu er ein mit zwei der Beinen verbundenes Mittelteil sowie zwei relativ zu diesem verschiebbare und arretierbare Endteile aufweist, von denen eines mit einem dritten Bein sowie der Rahmengleit- und/oder -rolleneinrichtung versehen ist. Die Längenveränderbarkeit des Rahmens ist insofern vorteilhaft, als sich der Rahmen an unterschiedlich lange Särge anpassen läßt. Ferner läßt sich der Rahmen bei auf Böcken gelagertem Sarg verkürzen, um das Fahrgerät zwischen den Böcken herausfahren oder zwischen diese hineinfahren zu können.
Nachfolgend wird anhand der Figuren ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Fahrgerätes bei darauf lastendem Sarg,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Fahrgerätes mit von dessen Rahmen über die Hebevorrichtung abgehobenem Sarg,
Fig. 3 in Seitenansicht das Fahrgerät und einen Teil eines Friedhofswagens bei auf beiden ruhendem Sarg,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Fahrgerät bei abgenommenem Sarg,
Fig. 5 eine Ansicht entlang der Linie V-V der Fig. 4 auf das hintere Ende der Arretierungsschiene des Kraftfahrzeuges und das beim Aufschieben vordere Ende des Fahrgerätrahmens,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI der Fig. 4 bei in die Liegestellung hochgeschwenkten Beinen und in Explosionsdarstellung gezeigtem hinteren Bein,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch den mittleren Abschnitt des Fahrgerätes beim noch nicht vollständig bis unter den Rahmen hochgeschwenkten vorderen Beinen und
Fig. 8 eine Draufsicht auf das Fahrgerät in Richtung des Pfeils VIII der Fig. 7.
In Fig. 1 ist ein Fahrgerät 10 zum Transportieren und Verladen eines Sarges 12 in Seitenansicht dargestellt. Das Fahrgerät 10 weist einen Rahmen 14 auf, an dem zwei schwenkbar gelagerte vordere Beine 16 angebracht sind, die in ihrer Fahrposition mit Hilfe einer teleskopischen Stütze 18 gegen den Rahmen 14 abgestützt sind. Die vorderen Beine 16 sind teleskopartig ausgebildet und höhenverstellbar; mittels eines federbelasteten Arretierungsbolzens 20 sind die beiden teleskopisch
geführten Beinabschnitte relativ zueinander festlegbar. Die unteren Beinabschnitte der vorderen Beine 16 sind mit Laufrollen 22 versehen. An dem im Bereich der vorderen Beine 16 befindlichen vorderen Ende des Rahmens 14 sind zwei nach unten überstehende Aufsetzrollen 24 drehbar gelagert, über die das Fahrgerät 10 beim Einschieben in und Herausziehen aus einem Kraftfahrzeug auf dessen Ladefläche ruht. An dem dem vorderen Ende gegenüberliegenden hinteren Ende des Rahmens 14 ist ein weiteres Bein 26 angeordnet, das nicht schwenkbar, also insoweit starr am Rahmen 14 gelagert ist. Das Bein 26 ist an seinem unteren Ende mit einer Laufrolle 28 versehen, die sich über eine Feststellbremse mit Betätigungshebel 30 feststellen läßt. Das hintere Bein 26 ist zerlegbar, um das Fahrgerät samt Sarg im Leichenwagen unterbringen zu können. Wie in den Figuren erkennbar ist, steht das hintere Bein 26 leicht geneigt. Dem hinteren Bein 26 vorgelagert ist eine querverlaufende Griffstange 32 mit zwei Handgriffen 34 an ihren Enden.
Wie in Fig. 1 erkennbar, liegt der Sarg in der Transportstellung auf quer über den Rahmen 14 verlaufenden Schienen 36 auf, aus denen Winkeleisen 38 seitlich herausziehbar sind. Die Winkeleisen 38 weisen an ihren Enden nach oben stehende Winkelabschnitte auf, die den Boden des Sarges von außen umgreifen und ein seitliches Wegrutschen des Sarges verhindern sollen. Die Winkeleisen 38 sind über Schrauben an den Schienen 36 arretierbar. Ferner umgreifen die Füße 40 des Sarges die Rahmenecken von außen, so daß auch insoweit eine Arretierung gegen Längs- und Querverschiebungen des Sarges 12 während des Transports gegeben ist.
Auf dem Rahmen 14 ist eine Hebevorrichtung 42 angebracht, mit der sich der Sarg vom Rahmen 14 abheben
läßt. Die Hebevorrichtung 42 ist zweigeteilt und besteht aus zwei Paaren von seitlichen einander gegenüberliegend angeordneten Armen 44, die um Achsen 46 drehbar an den Längsräumen des Rahmens 14 gelagert sind. Die Arme 44 sind über eine Querstrebe 48 miteinander verbunden (s. Fig. 4) und tragen zwischen sich eine Laufrolle 50, die drehbar an den Armen 44 gelagert ist. Im Bereich des Drehpunktes der Arme 44 ist außen an diesen ein abgewinkelter Vierkantbolzen 52 angeschweißt, auf dessen Ende eine Vierkantgriffstange 54 aufsteckbar ist. Durch Verschwenken der auf den Vierkantbolzen 52 aufgesteckten Griffstange 54 läßt sich ein Armpaar 44 verschwenken und in die aufrechte Position bewegen, in der einer der beiden Arme 44 eines Armpaares mit Hilfe eines (in den Figuren der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellten) Arretierungsbolzens relativ zum Rahmen 14 festlegbar ist (die Möglichkeit der Arretierung eines Armes 44 ist in Fig. 4 durch die Arretierungslöcher 56 in jeweils einem Arm eines Armpaares angedeutet). Durch diese Arretierungslöcher 56 hindurch sind an der Unterseite des Längsholms des Rahmens 14 angeordnete Arretierungsbolzen einsteckbar.
Eine Seitenansicht des Fahrgerätes 10 mit über die Hebevorrichtung 42 angehobenem Sarg 12 ist in Fig. 2 dargestellt. Der Sarg 12 ruht nun mit der Unterseite seines Bodens auf den walzenähnlichen Laufrollen 50 zwischen den Armen 44 und läßt sich in diesem Zustand bequem in Längsrichtung des Fahrgerätes 10 vor- oder zurückbewegen. Auf das über den Rahmen 14 nach oben überstehende Ende des hinteren Beines 26 ist ein Abstützrollenpaar 58 aufgesteckt, wobei die beiden Abstützrollen 58 symmetrisch zur Mittellängsachse des
Fahrgerätes 10 angeordnet sind. Das Abstützrollenpaar 58 ist in einer geringeren Höhe über dem Rahmen 14 angeordnet als die Laufrollen 50, auf denen der Sarg 12 ruht. Sobald der Schwerpunkt des Sarges 12 bei Bewegung in Richtung auf das hintere Bein 26 über der diesem zugewandten Laufrolle 50 hinaus bewegt ist, kippt der Sarg 12 geringfügig, um die in Fig. 3 dargestellte Position einzunehmen. Da der Abstand zwischen den Abstützrollen 58 und der diesen nächsten Laufrolle 50 relativ groß und der Höhenunterschied relativ gering ist, kippt der Sarg 12 nur leicht, ohne nennenswerten Erschütterungen ausgesetzt zu werden. Der derart schräggestellte Sarg 12 läßt sich nun in Neigungsrichtung weiterschieben. In den Fign. 2 und 3 ist der oben beschriebene Vorgang für den Fall zeichnerisch dargestellt, daß der Sarg 12 vom Fahrgerät 10 auf einen Friedhofswagen 60 verladen werden muß. Derartige Friedhofswagen weisen ein mit einem umlaufenden Tuch 62 verkleidetes Fahrgestell auf, auf dessen Plattform ein feststehendes Podest 64 und ein längsverschiebbarer Laufwagen 66 angeordnet sind. Der Laufwagen 66 weist eine geringe Höhe als das Podest 64 auf, weshalb der mit seinen Beinen am Kopfende auf dem Podest 64 und mit seinen Beinen am Fußende auf dem Laufwagen 6 6 ruhende Sarg 12 leicht geneigt ist.
Wie man anhand von Fig. 3 erkennen kann, kann der Sarg 12 bei entsprechender Höheneinstellung des Fahrgerätes relativ zum Friedhofswagen 60 in seiner geneigten Position so weit über die Abstützrollen 58 hinausbewegt werden, bis die Füße 40 am Fußende des Sarges 12 auf dem an dem Podest 64 anliegenden Laufwagen 66 aufliegen. Beim weiteren Vorbewegen des Sarges 12 verschiebt sich der Laufwagen 66; zum Bewegen der Füße 40
am Kopfende des Sarges 12 an den hochstehenden vorderen Armen 44 und der Laufrolle 50 vorbei kann es eventuell erforderlich sein, die vorderen Arme 44 zu entriegeln und flach auf den Rahmen 14 zu schwenken. Diese Situation ist ebenfalls in Fig. 3 eingezeichnet.
Auf die oben beschriebene und in den Fign. 2 und 3 wiedergegebene Weise läßt sich der Sarg 12 von einer Person vom Fahrgerät 10 auf einen Friedhofswagen 60 "überführen". Die Person braucht den Sarg während dieser Prozedur lediglich gegen Ende des Verladevorganges kurz und für ein kleines Wegstück anzuheben, dann nämlich, wenn die Abstützrollen 58 den Sarg 12 an dessen Kopfende-Bodenkante abstützen. Dies kann jedoch bequem und ohne große Kraftanstrengung von einer einzelnen Person bewerkstelligt werden.
Zur Beschreibung weiterer Einzelheiten des Sarges wird nachfolgend auf die Fign. 4 bis 8 Bezug genommen. In der Draufsicht auf das Fahrgerät 10 gemäß Fig. 4 erkennt man, daß das hintere Bein 2 6 dem hinteren Ende des Rahmens 14 geringfügig vorgelagert ist. Der Rahmen 14, der ein Vierkanthohlprofil aufweist, besteht aus zwei Längsholmen und zwei die Enden dieser Längsholme verbindenden Querholme. Der hintere Querholm ist mit einem kurzen Vierkantprofilstück 68 verschweißt, das in Richtung der Mittellängsachse des Rahmens 14 verläuft und an seinem Ende eine gegenüber der Vertikalen leicht geneigte Vierkant-Einfassung 7 0 zur Aufnahme des Vierkant-Beines 26 aufweist (s. Fig. 6).
Wie in der Draufsicht auf das Fahrgerät 10 gemäß Fig. 4 erkennbar, befindet sich am vorderen Ende des Rahmens 14 eine Arretiervorrichtung in Form eines Arretierungs-
bolzens 72, der axial in einer Hülse 74 geführt ist, die an einem von zwei von unten mit dem Rahmen 14 verbundenen Führungseisenstücken 76 angebracht ist. Die Führungseisenstücke 76 sind symmetrisch zur Mittellängsachse des Rahmens 14 angeordnet und erstrecken sich über das hintere Ende des Rahmens 14 hinaus, wo sie auseinanderlaufen (s. Fig. 4). Der Arretierungsbolzen 72 ist federbelastet und ragt in seiner Verriegelungsposition durch eines der Führungseisenstücke 76 hindurch bis in den Zwischenraum zwischen die beiden Führungseisenstücke hinein. Über einen Seilzug (bei 78 angedeutet) läßt sich der Arretierungsbolzen 72 gegen die Kraft der Feder bei Betätigung eines Betätigungshebels 80 in die Entriegelungsposition bewegen. Der Betätigungshebel 80 ist schwenkbar an der vorderen Griffstange 32 angebracht.
Über den Arretierungsbolzen 72 läßt sich das Fahrgerät an einer Arretierungswinkelleiste 82 festlegen, die aufrechtstehend auf der in den Fign. 4 und 5 bei 84 angedeuteten Ladefläche eines Kraftfahrzeuges befestigt ist. Die Arretierungsleiste 82 weist mehrere Arretierungslöcher 86 auf, in die der Bolzen 72 zum Verriegeln des Fahrgerätes 10 eintaucht. Mit Hilfe der Arretierungsvorrichtung am vorderen Ende des Rahmens 14 läßt sich das Fahrgerät 10 beim Aufschieben auf die Ladefläche 84 des Kraftfahrzeuges oder beim Herausziehen aus dem Kraftfahrzeug in mehreren Einschub- bzw. Auszugsstellungen festlegen. Beispielsweise läßt sich das Fahrgerät 10 in derjenigen Einschub- oder Auszugsposition an der Arretierungsleiste 82 festlegen, in der die Aufsetzrollen 24 auf der Ladefläche 84 aufliegen und das Fahrgerät 10 bis unmittelbar vor die vorderen Beine 16 in das Kraftfahrzeug eingeschoben ist. Um das Fahr-
gerät 10 weiter in das Kraftfahrzeug hineinschieben zu können, müssen zunächst die vorderen Beine 16 unter den Rahmen 14 hochgeschwenkt werden. Dazu wird eine Arretierung an der Teleskop-Stütze 18 gelöst und die Beine von Hand hochgeschwenkt. Das Fahrgerät 10 samt darauf befindlichem Sarg 12 ruht nun über die Aufsetzrollen 24 auf der Ladefläche 84 und über das hintere Bein 2 6 auf dem Boden. Sobald die vorderen Beine 16 hochgeschwenkt sind (wo sie gegen ein selbsttätiges Herunterfallen arretiert sind), wird durch Betätigung des Hebels 80 der Arretierungsbolzen 72 zurückgezogen, so daß das Fahrgerät 10 weiter in das Kraftfahrzeug hineingeschoben werden kann. In dem Augenblick, in dem das hintere Bein 2 6 sich kurz vor der Ladekante des Kraftfahrzeuges befindet, wird das Fahrgerät 10 von neuem arretiert, um das hintere Bein 26 zerlegen zu können, ohne daß das Fahrgerät 10 hierbei verfahren werden kann. Die gesamte Last ruht in diesem Augenblick über die Aufsetzrollen 24 am vorderen Ende des Rahmens 14 und die Laufrollen 22 der hochgeschwenkten Beine 16 auf der Ladefläche 84. Nachdem das hintere Bein 26 zerlegt ist, wird nach Lösen des Arretierungsbolzens 72 der Rahmen 14 weiter in das Kraftfahrzeug hineingeschoben. In vollständig eingeschobenem Zustand des Fahrgerätes 10 wird der Rahmen 14 wiederum über die Arretierungsvorrichtung bzw. den Arretierungsbolzen 72 an der Arretierungsschiene 86 festgelegt. Als weitere Sicherung des Rahmens 14 beim Transport von Fahrgerät und Sarg mit dem Kraftfahrzeug kann vorgesehen sein, daß ein Arretierungsbolzen durch die Vierkant-Einfassung 70 für das in diesem Augenblick herausgenommene und zerlegte hintere Bein 2 6 hindurch bis in eine Ausnehmung in der Ladefläche 84 des Kraftfahrzeuges gesteckt wird, so daß der Rahmen 14 auch am hinteren Ende gesichert ist.
Anhand der Fign. 7 und 8 soll nachfolgend noch kurz auf die Besonderheiten beim Hochschwenken der vorderen Beine 16 eingegangen werden. Die vorderen Beine 16 sind über Gelenke 88 mit einer Querstrebe 90 des Rahmens 14 verbunden. Die bereits oben erwähnte Teleskop-Stütze 18 ist an ihrem einen Ende gelenkig mit einer die vorderen Beine 16 verbindenden Querstrebe 92 (s. Fig. 8) und an ihrem anderen Ende mit einer Querstrebe 94 des Rahmens 14 verbunden. Die beiden Stützstreben 96 und 98 der Teleskop-Stütze 18 sind ineinandergesteckt, wobei an der äußeren Stützstrebe 98 ein nach innen vorgespannter Arretierungsbolzen 100 in einer Führungshülse 102 geführt ist. Der Arretierungsbolzen 100 drückt infolge seiner Vorspannung gegen die innere Stützstrebe 96, wo er bei in Fahrstellung befindlichen vorderen Beinen 16 in ein Arretierungsloch eintaucht, so daß die vorderen Beine 16 relativ zum Rahmen 14 festgelegt sind.
An dem Arretierungsbolzen 100 ist ein radial abstehender Betätigungshebel 104 angeordnet. An dem dem Betätigungshebel 104 zugewandten Ende der Führungshülse 102 ist diese abgeschrägt. Sofern der Betätigungshebel 104 im Bereich zwischen den beiden Scheitelpunkten der Schräglinie der Führungshülse 102 an dieser anliegt, bewegt er sich aufgrund der Federkraft an der Schräglinie entlang bis zu dem unteren Scheitelpunkt. In diesem Punkt drückt der Arretierungsbolzen 100 gegen die innere Strebe 96.
Zum Entriegeln der Teleskop-Stütze 18 wird der Betätigungshebel 104 des Arretierungsbolzens 100 in die in Fig. 8 in Draufsicht dargestellte Position verdreht. Aufgrund der Schrägfläche am Ende der Führungshülse 102 bewegt sich der Bolzen 100 beim Verdrehen über den Be-
tätigungshebel 104 in axialer Richtung von der inneren Strebe 96 weg, so daß die beiden Streben 96,98 nun ineinandergeschoben werden können, was beim Hochklappen der vorderen Beine 16 erfolgt. An der die vorderen Beine 16 verbindenden Querstrebe 92 ist ein Anschlagelement 106 angeschweißt, das beim Hochschwenken der Beine 16 von unten gegen den Betätigungshebel 104 anschlägt. Dabei bewegt das Anschlagelement 106 den Hebel 104 aus derjenigen Position im Bereich des oberen Scheitelpunktes der Schräglinie der Hülse 102 heraus, in dem der Hebel 104 zuvor stabil positioniert war (zu diesem Zweck weist die Schrägkante der Führungshülse 102 eine Vertiefung auf, in deren Bereich der Betätigungshebel 104 an der Führungshülse 102 anliegt). Über das Anschlagelement 106 wird der Betätigungshebel 104 beim Hochschwenken der vorderen Beine 16 ausgelenkt und so weit verdreht, bis der Bolzen 100 seitlich an der inneren Stützstrebe 9 6 anliegt. In dieser Position des Arretierungsbolzens 100 ist beim nächsten Herabschwenken der Beine 16 gewährleistet, daß der Bolzen in das entsprechende Arretierungsloch der inneren Stützstrebe 9 6 eintaucht, sobald die vorderen Beine 16 ihre Fahrposition erreicht haben. Somit ist eine selbsttätige Arretierung der Beine beim nächsten Herausziehen des Fahrgerätes 10 aus dem Kraftfahrzeug gewährleistet.
Wie anhand von Fig. 6 zu erkennen ist, ist das hintere Bein 2 6 zweigeteilt, wobei es aus einem äußeren Vierkanthohlprofilstück 108 und einem darin eingesteckten inneren Vierkanthohlprofilstück 110 besteht, an dessen Ende die Laufrolle 28 über eine entsprechende Halterung 112 angebracht ist. Während das innere Vierkanthohlprofilstück 110 an dem Vierkanthohlprofil 108 mit Hilfe eines (in den Figuren nicht dargestellten) Bolzens
festlegbar ist, ist das Vierkanthohlprofil 108 in der
Vierkant-Einfassung 70 des Rahmens 14 über einen bei
114 angedeuteten Arretierungsbolzen festlegbar. Von
oben auf die Vierkant-Einfassung 70 ist die die Abstützrollen 58 tragende Kappe 116 aufsetzbar.

Claims (14)

ANSPRÜCHE
1. Fahrgerät für einen Sarg, mit
einem Rahmen (14) zur Aufnahme des Sarges (12) und
- mit dem Rahmen (14) verbundenen, Laufrollen (22,28) aufweisenden Beinen (16,26),
dadurch gekennzeichnet ,
- daß am Rahmen (14) eine Hebevorrichtung (42) zum Anheben des Sarges (12) vom Rahmen (14) angeordnet ist und
- daß die Hebevorrichtung (42) und der Rahmen (14) mit einer Gleit- und/oder Rolleneinrichtung (50,58) zum Verschieben des Sarges (12) im angehobenen Zustand relativ zum Rahmen (14) über dessen Enden hinaus versehen sind.
2. Fahrgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtung (42) zwei Laufrollen (50) aufweist, die an Armen (44) gelagert sind, welche schwenkbar mit dem Rahmen (14) verbunden sind, und daß an einem der beiden Enden des Rahmens (14) mindestens ein Bein (26) mit einer Laufrolle (28) am unteren Ende und mindestens einer Abstützrolle (58) oberhalb des Rahmens (14) zum Abstützen des Sarges (12) beim Verschieben über das Rahmenende hinaus angeordnet ist.
3. Fahrgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (44) in der hochgeschwenkten Stellung am Rahmen (14) festlegbar sind.
4. Fahrgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum manuellen Verschwenken der Arme (44) mit diesen ein Griffteil (54) verbindbar ist.
5. Fahrgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Armen ein Bolzen (52) angebracht ist, auf den das Griffteil (54) aufsteckbar ist.
6. Fahrgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei schwenkbar am Rahmen angelenkte Beine (16) vorgesehen sind, die in einer vom Rahmen (14) abstehenden ersten Fahrstellung und in einer mit dem Rahmen fluchtenden zweiten Liegestellung arretierbar sind, wobei die Beine (16) bei Schwenken in die Fahrstellung automatisch verriegeln.
7. Fahrgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Beinen (16) und dem Rahmen (14) mindestens eine arretierbare Gasdruckfeder angeordnet ist.
8. Fahrgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (16) mittels einer Teleskop-Stütze (18) mit zwei ineinandergesteckten Streben (96,98) in der Fahrstellung gegen den Rahmen (14) abgestützt sind, wobei die Streben (96,98) relativ zueinander verriegelbar sind.
9. Fahrgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der äußeren Stützstrebe (98) der Teleskopstütze (18) ein in Richtung auf die innere Stützstrebe (96) vorgespannter Arretierungsbolzen (100) zum Eintauchen in ein Arretierungsloch in der inneren Stützstrebe (96) vorgesehen ist und daß der Arretierungsbolzen (100) zum Hochklappen der Beine von Hand in eine Entriegelungsposition be-
wegbar ist, in der er von der inneren Stützstrebe (96) abgerückt und aus der er zum Andrücken gegen die innere Stützstrebe (96) durch ein mit den Beinen (16) bewegbares Anschlagelement (106) herausbewegbar ist.
10. Fahrgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Rahmens (14) ein zerlegbares Teleskop-Bein (26) abnehmbar angebracht ist.
11. Fahrgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Rahmens (14) eine Arretierungsvorrichtung (Arretierungsbolzen 72) zum Festlegen des Rahmens (14) relativ zu einer auf der Ladefläche (84) eines Kraftfahrzeuges angebrachten Arretierungsschiene (82) vorgesehen ist.
12. Fahrgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsvorrichtung einen federbelasteten in die Verriegelungsposition vorgespannten Arretierungsbolzen (72) aufweist, der über einen Seilzug (78) mittels eines Handgriffs (80) an dem anderen Ende des Rahmens (14) gegen die Federkraft in die Entriegelungsposition zurückbewegbar ist.
13. Fahrgerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (14) - in Verschiebungsrichtung des Rahmens (14) auf die Ladefläche (84) betrachtet - der Arretierungsvorrichtung (Arretierungsbolzen 72) vorgelagert zwei seitliche Führungsteile (76) angeordnet sind, die einen Ein-
laufbereich zum Zentrieren des Rahmens (14) an der Arretierungsschiene (82) bilden.
14. Fahrgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (14) längenveränderbar ist und ein mit zwei der beiden Beine (16) verbundenes Mittelteil sowie zwei relativ zu diesem verschiebbare und arretierbare Endteile aufweist, von denen eines mit einem dritten Bein (26) und der Rahmengleit- und/oder -rolleneinrichtung (58) versehen ist.
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