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DE90634C - - Google Patents

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Publication number
DE90634C
DE90634C DENDAT90634D DE90634DA DE90634C DE 90634 C DE90634 C DE 90634C DE NDAT90634 D DENDAT90634 D DE NDAT90634D DE 90634D A DE90634D A DE 90634DA DE 90634 C DE90634 C DE 90634C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cigarette
filling
hardened
binding agent
filling compound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT90634D
Other languages
English (en)
Publication of DE90634C publication Critical patent/DE90634C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/60Final treatment of cigarettes, e.g. marking, printing, branding, decorating
    • A24C5/608Treating cigarettes with a liquid or viscous solution

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Cigarette, bei welcher ein Ende der Tabaksfüllung durch irgend ein zweckentsprechendes Mittel gehärtet und demzufolge zu einem Mundstück ausgebildet ist. Das gehärtete Ende der Cigarette ist genügend lang, um dem Theil, welcher unmittelbar mit den Zähnen des Rauchers in Berührung kommt, eine genügende Widerstandsfähigkeit zu geben. Die Cigarette kann so zwischen den Zähnen des Rauchers sicher festgehalten werden, ohne die Hülse zu beschädigen oder zu zerkauen.
Das Bindemittel, mit welchem das Cigarettenende gehärtet wird, besteht zweckmäfsig aus Wachs, Paraffin, Harz, Schellack, Wasserglas oder irgend einem anderen Stoff, welcher im erhitzten Zustande flüssig ist und später erhärtet.
Um das Aussehen des mit dem Bindemittel getränkten Endes zu verschönern, ist es zweckmäfsig, an dieser Stelle eine Umkleidung zu verwenden, welche irgendwie gefärbtes, undurchsichtiges Material sein und aus Metallfolie, Kork, Papier u. s. w. bestehen kann. Die Umkleidung wird entweder vor der Behandlung des Tabaks oder danach verwendet, oder man verfährt schliefslich so, dafs man das Bindemittel mit einem Farbstoff durchsetzt, wodurch man auch ein sauber aussehendes Mundstück erzielen kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand und die zur Erzeugung desselben erforderliche Einrichtung dargestellt, und zwar bedeutet:
Fig. ι einen Längsschnitt durch eine gemäfs der vorliegenden Erfindung hergestellte Cigarette,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine einfache Form eines dem verfolgten Zwecke entsprechenden Geräthes, in welches gerade eine Cigarette eingetaucht ist,
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, jedoch wird bei der hier dargestellten Einrichtung das Bindemittel in die Cigarette eingesogen.
Die Cigarette A kann von. der üblichen Gestalt sein und ein dünnes, aus Papier bestehendes Deckblatt α besitzen, welches die Füllung b aus Tabak oder irgend einem zweckentsprechenden Stoff umgiebt.
Wird für das Bindemittel Wachs oder dergleichen verwendet, so wird dasselbe in ein Gefäfs C eingeführt, welches durch eine Heizquelle C1 erwärmt wird. Das Ende der Cigarette wird nun in das flüssig gemachte Bindemittel bis zur gewünschten Tiefe, z.B. bis zum Punkte a1 (Fig. i), eingetaucht, wobei das Bindemittel in die Cigarettenfüllung eindringt und dieselbe beim Erkalten härtet.
Wird eine Umkleidung verwendet, so wird diese entweder während oder vor dem Eintauchen der Cigarette mit der letzteren verbunden oder auch schliefslich erst nach dem Erhärten des Bindemittels dem Cigarettenende zugefügt. Diese Umkleidung überragt zweckmäfsig den erhärteten Füllungstheil, wie dies bei B1 (Fig. i, 4, 5 und 6) ersichtlich ist. Man kann aber auch die Umkleidupg in gleicher
Länge wie die erhärtete Füllung halten. Die Cigarette wird langsam aus dem mit dem flüssigen Bindemittel angefüllten Gefäfs gezogen , damit eine glatte Cigarettenoberfläche erhalten wird.
Die so behandelte Cigarette hat ein festes Mundstück, und die Tabaktheilchen am Ende der Cigarette sind so erhärtet und in einen homogenen Körper verwandelt, dafs ein Ankleben des Tabaks an den Lippen und der Zunge des Rauchers nicht möglich ist. Durch Erhärten der Tabaksfüllung an dem Ende B kann der Speichel auch die hinter dem erhärteten Theil liegende lose Tabaksfüllung nicht erreichen und daher sich auch nicht mit dem Nicotin verbinden.
Das Bindemittel kann mit Hülfe der durch Fig. 3 veranschaulichten Einrichtung -D in die Cigarettenfüllung eingesogen werden, indem man aus dem Gummiball erst die Luft herausprefst und darauf in denselben wieder eindringen läfst.
Nachdem das Bindemittel die Tabaksfüllung genügend durchtränkt hat, wird die Cigarette hingestellt, bis das Bindemittel genügend erhärtet ist. Darauf werden ein oder mehrere Zuglöcher in dem erhärteten Ende hergestellt und das äufserste Ende geglättet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Cigarette, bei welcher das Mundende der Cigarettenfüllung mit einer flüssigen, nachher erhärtenden Masse (geschmolzenes Wachs, Paraffin oder dergleichen) durchgängig so getränkt wird, dafs dieses Endstück nach dem Erhärten der Füllmasse gegen äufsere Eindrücke fest und für Speichel undurchlässig wird.
2. Verfahren zur Herstellung von Cigaretten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit einem Ende in die erhärtungsfähige flüssige Füllmasse getauchte Cigarette am anderen Ende mit einer Saugevorrichtung versehen und mit dieser die Füllmasse in das Innere der Cigarette gesogen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT90634D Active DE90634C (de)

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