DE904475C - Vorrichtung zur Erzeugung von Tonschrift nach dem Lichttonverfahren - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von Tonschrift nach dem LichttonverfahrenInfo
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- DE904475C DE904475C DET6250D DET0006250D DE904475C DE 904475 C DE904475 C DE 904475C DE T6250 D DET6250 D DE T6250D DE T0006250 D DET0006250 D DE T0006250D DE 904475 C DE904475 C DE 904475C
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
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Description
- Vorrichtung zur Erzeugung von Tonschrift nach dem Lichttonverfahren Es ist bekannt, daß die iAufzeichnung von Tönen mittels einer im Rhythmus der Tonschwingungen bewegten Blende (Einblen-denschleuse) mit grundsätzlichen Fehlern behaftet ist und daß die Fehler bei Anwendung einer Lichtsteuervorrichtung mit zwei gegeneinander bewegten Blenden (Doppelblendenschleuse) geringer sind. Andererseits ist aber ein Lichtsteuergerät, bei welchem nur eine Blende tonfrequent erregt wird, wesentlich einfacher herzustellen, durch geringere Leistung aussteuerbar und auch aus rein mechanischen Gründen sicherer im Bletrieb als eine Doppelblendenschleuse.
- Es ist bereits ein Verfahren zum Aufzeichnen von Tönen vorgeschlagen worden, bei dem ein Lichtstrich durch optische Mittel mehrmals in einer zweiten Ebene abgebildet wird.
- Von diesem älteren Vorschlag ausgehend, besteht die Erfindung darin, daß das entsprechend den Tonschwingungen einer Einblendenlichtsteuervorrichtung oder eines Schwingspiegels in seiner Größe veränderliche beleuchtete Teilstück eines Spaltes doppelt atd dem Film abgehildet wird.
- Die Erfindung besteht also darin, eineEinblendenlichtsteuervorrichtung in an sich bekannter Weise zu verwenden, um ein den Tonschwingungen entsprechendes Teilstück veränderlicher Größe eines Spaltes auszuleuchten, um sodann auf optischem Wege, und zwar durch doppelte Abbil-dung des beleuchteten Tionspaltes, auf dem Film einen Lichtfleck zu erzeugen, welcher eine Tonaufzeichnung auf dem Film ergibt, die wesentlich derjenigen einer Doppelblendenschleuse entspricht. Von dem Spalt lassen sich in einfacher Weise zwei Bilder auf dem Film dadurch erzeugen, daß eine Optik nach dem älteren Vorschlag verwendet wird4 In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens wird es durch mehrfache Spiegelung möglich, auf optischem'##lege, und zwar ausgehend von einer Einblendenlichtsteuerung, eine Vielzackenschrift zu erzeugen.
- Um zu erreichen, daß die beiden Bilder auf dem Film unmittelbar aneinandergrenzen' so daß sie einen zusammenhängenden Lichtfleck auf dem Film begrenzen, wird eine spiegelnde Wand senkrecht zur Spaltebene angeordnet, und zwar so, daß die eine Spaltkante in derSpiegelebene liegt.
- Da eine Reflexion im allgemeinen unter Lichtverlust stattfindet, wird das Bild des virtuellen Objekts schwächer ausfallen als das des Spaltes selber. Sollte die Differenz der Bildhelligkeiten für die Tonaufzeichnung nachteilig sein, so läßt sie sich nach weiterer Erfindung durch eine halbdurchlässige Platte passender Absorption im -Strahlengang des zu hellen Bildes oder durch Ausnutzung der Totalreflexion an einem vor oder hinter dem Spalt angebrachten Körper beseitigen.
- LAmstatteineBlende mechanisch vor demTonspalt zu bewegen, ist es auch möglich, über einen Oszillographenspiegel, der den Tonschwingungen folgt, eine Fläche veränderlicher (Größe des Spaltes auszuleuchten. Um dem vom Spiegel kommen(den Licht genügende Divergenz zu geben, kann es zweckmäßig sein, in oder vor dem Spalt eine Feldlinse anzubringen.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in den Abbildungen beispielsweise dargestellt.
- Abb. i zeigt einen Spalt i, welcher von einer nicht dargestellten Lichtquelle und einem Kondensor ausgeleuchtet wird. Der Spalt i wird teilweise durch eine Blende 2 verdeckt. Diese Blende schwin-t entsprechend den aufzuzeichnenden Tönen derart vor dem Spalt i, daß eine Fläche wechselnder Größe vom Licht durchsetzt werden kann. Diese Schwingungen können parallel oder senkrecht zur Längsausdehnung des Tonspaltes erfolgen.
- Durch eine Linse 3 wird einmal das vom iSpalt i und der Blende:2 begrenzte Objekt auf dem Film 4 abgebildet. Handelt es sich um die Erzeugung einer Intensitätsschrift auf dem Film, ' so ist dieser in Richtung des Doppelpfeiles bewegt. Senkrecht zur )Spaltebene steht eine spiegelnde Wand 5. Das an ihr erzeugte Spiegelbild von Spalt und #Blende wird gleichfalls durch Linse 3 auf dem Film 4 abgebildet. Die Abbildung läßt erkennen, daß die beiden Bilider des Spaltes unmittelbar aneinandergrenzen.
- Der Strahlengang für das Spiegelbild wurde punktiert dargestellt und das virtuell-, Objekt 7 in seiner Lagebeziehung zum . reellen Objekt 6 angedeutet. Die Abbilder dieser Objekte wurden mit 7' und 6' bezeichnet.
- Auch andere früher vorgeschlagene Optiken sind verwendbar. 1.11,bb, 2 stellt dieselbe Anordnung dar, nur ist die spiegelnde Fläche durch einen durchsichtigen Körper io ersetzt, an dessen Begrenzung ir Totalreflexion auftritt.
- Je nachdem, ob der Film in Richtung der modulierten Spalthöhe oder senkrecht dazu bewegt ist, entsteht auf dem Film eine Intensitäts- oder eine Amplitudenschrift. Daher können mit einer Anordnun- nach der Erfindung nicht nur die Vorteile einerDoppelschleusenschrift, sondern auch die einer doppelten L,1#inplitudenschrift erzielt werden.
- Es kann mit einer Optik nach Abb. 3 eine Vieldoppelzackenschrift erzeugt werden. Hierzu ist es nur notwendig, daß in dem Glashörper 12 mit den el planparallelen Begrenzungen 13 und 14 mehrfache Reflexionen stattfinden. Alsdann werden auch mehrere virtuelle Objekte auf dem Film 4 zur Ab- bildung gebracht, wie diesdie Abbildung erkennen läßt. Außer dem direkten Blild des Spaltes mit der Blende 2 und dem an Ebene 14 erzeugten iSpiegelbild des Spaltes entstehen Bilder I' und II' sowie gegebenenfalls weitere durch Abbildung der virtuellen Objekte 1 und II.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zum Aufzeichnen von Tönen, bei demein Lichtstrich durch optische Mittel mehrmals in einer zweitenEbene abgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das entsprechend den Tonschwingungen einer Einblendenlichtsteuervorrichtung odereines Schwingspiegels in seiner Größe veränderliche beleuchtete Teilstück eines Spaltes doppelt auf dem Film abgebildet wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beidenBilder der beleuchteten Spaltfläche aneinander-renzen. 23 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenkante senkrecht zum Spalt zur Erzeugung einer Intensitätsschrift bewegt ist. 4. Optik f.ür dieVorrichtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Spaltbild durch direkte Abbildung des Spaltes und das andere Spaltbild durch Abbildung eines an einer spiegelnden Fläche erzeugten virtuellen Bildes des Spaltes erzeugt wird. 5. Optik nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein durchsichtiger Körper das Spaltlicht total reflektiert. 6. Optik nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die spiegelnde Fläche durch die eine der Spaltkanten führt und zur Spaltebene senkrecht steht. - 7. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in oder vor dem Spalt eine Feldlinse oder eine Mattscheibe angeordnet ist. 8. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelwand eine derartige Stellung zur Strahlenrichtung hat, daß das Spaltlicht an ihr wesentlich total reflektiert wird. g. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Absorber im Strahlengang des einen Spaltbildes die Helligkeit beider Spaltbilder angeglichen wird. io. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Bilendenkante senkrecht zur Filmlaufrichtung schwingt, so daß eine Doppelamplitudenschrift entsteht. i i. Vorrichtung nach .--,'£nsprtich i und i o, gekennzeichnet durch einen Glaskörper mit ebenen Begrenzungen parallel zum Spalt, an denen durch mehrfache Reflexion eine Vieldoppelzackenschrift auf dem Film entsteht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 7--8 787.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET6250D DE904475C (de) | 1935-04-24 | 1935-04-24 | Vorrichtung zur Erzeugung von Tonschrift nach dem Lichttonverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET6250D DE904475C (de) | 1935-04-24 | 1935-04-24 | Vorrichtung zur Erzeugung von Tonschrift nach dem Lichttonverfahren |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE904475C true DE904475C (de) | 1954-02-18 |
Family
ID=7545255
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DET6250D Expired DE904475C (de) | 1935-04-24 | 1935-04-24 | Vorrichtung zur Erzeugung von Tonschrift nach dem Lichttonverfahren |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE904475C (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE728787C (de) * | 1933-03-28 | 1942-12-03 | Telefunken Gmbh | Verfahren und Vorrichtungen zur UEbertragung eines Lichtstriches fuer Tonfilmzwecke |
-
1935
- 1935-04-24 DE DET6250D patent/DE904475C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE728787C (de) * | 1933-03-28 | 1942-12-03 | Telefunken Gmbh | Verfahren und Vorrichtungen zur UEbertragung eines Lichtstriches fuer Tonfilmzwecke |
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