DE903095C - UEbergangsverkleidung zwischen Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents
UEbergangsverkleidung zwischen EisenbahnfahrzeugenInfo
- Publication number
- DE903095C DE903095C DEC5501A DEC0005501A DE903095C DE 903095 C DE903095 C DE 903095C DE C5501 A DEC5501 A DE C5501A DE C0005501 A DEC0005501 A DE C0005501A DE 903095 C DE903095 C DE 903095C
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- Germany
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- transition
- fabric strips
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- cladding
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D17/00—Construction details of vehicle bodies
- B61D17/04—Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
- B61D17/20—Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor
- B61D17/22—Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor flexible, e.g. bellows
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
Description
- Ubergangsverkleidung zwischen Eisenbahnfahrzeugen Zur Verbesserung der Luftsträmungsverhältnisse hat man bereits versucht, die zur Übergangsverkleidung ,zwischen Eisenbahnfahrzeugen verwendeten Faltenbälge durch glatte, elastische Wandungen zu ersetzen oder zu ergänzen, die in Fortsetzung der Außenhaut der Wagen zwischen denselben gespannt sind. Die unterschiedlichen Längen der Übergangsverkleidung bei Kurvenfahrt des Zuges werden dann durch elastische Dehnung b.zw. Zusammenziehung aufgenommen. Die bisherigen Versuche dieser Art sind aber vereinzelt geblieben und konnten zu keinem Dauererfolg führen, da man Kautschukmischungen verwendete, die dem ständigen Angriff der Atmosphärilien auf idie Dauer nicht gewachsen waren. Auch hatte man bisher die Anschlußverbindurngen dieser gespannten übergangswandungen bisher noch nicht befriedigend gelöst.
- Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf solche Übergangsverkleidungen ,aus glatten, elastischen Wandungen. Erfindun.gsge@mäß bestehen diese in der Hauptsache aus polymerisiertem Chlor-a-but@adien-i, 3 unter Beifügung solcher Füllstoffe, die hohe Strukturfestigkeit ergeben, und von Weiehmacherkombinationen, bestehend aus polymerisierten ein- und/oder mehrfach ungesättigten Kohlenwasserstoffverbindungen mit geraden oder verzweigten Ketten und-Weichmachern vom Estertyp, sowie Lichtriß- und Alterungsschutzmitteln. Der Vollständigkeit halber @sei erwähnt, d -aß dieser Stoffzusammensetzung noch die üblichen Vulkan:isationshilfsstoffe beigefügt wenden.
- Polymerisiertes Chlor-z-butadien-i, 3 ist an sich bekannt, ebenso wie die Verwendung von Füllstoffen zur Erhöhung der Festigkeit, z. B. Ruß bei Autoreifen.
- Übergangsverkleidungen der beschriebenen Art ergaben hei Vergleichsversuchen eine unverhältn-ismäßig gesteigerte Lebensdauer ohne Anfälhigkeit gegen Lichtrißbildung und unter Aufrechterhaltung eines guten, elastischen Verhaltens auch bei tiefen Temperaturen. Ein Unansehnl.ichwerden der Oberfläche, wie es bei Kautschukbezügen nach verhältnismäßig kurzer Zeit im rauhen Eisenbahnbetrieb unter dem Einfluß von Ruß; Dampf und Ölen beobachtet werden kann, tritt bei den erfindungsgemäßen Übergangsz=erkleidungen nicht auf. Diese behalten die ihnen bei der Herstellung erteilte Oberflächengestaltung und Ansehnlichkeit fast über ihre volle Lebensdauer bei. Sie können in jeder Farbe und mit hohem beständigem Oberflächenglanz hergestellt werden.
- Die guten. Dehnungseigenschaften dieser Übergangsverkleidungen werden vor allem dadurch erreicht, daß neben den Polymerisaten des Chlor-2-butadiens-i, 3 solche ein- und/oder mehrfach ungesättigter Kohlenwasserstoffverbindungen eingesetzt werden. Unter gleichzeitiger Verbesserung der Kälteeigenschaften haben sich insbesondere die Polymerisate des Butadiens bzw..der Methylderivate geeignet erwiesen, wie sie teilweise in reiner Form bzw. in Form ihrer Mischpalymerisate mit anderen ungesättigten Verbindungen vorliegen.
- Es hat sich mitunter als zweckmäßig erwiesen, die Übergangsverkleidungen aus mehreren Schichten aufzubauen, um dadurch bei Fahrzeugen, die kleinste Kurvenradien zu durchlaufen haben, erhöhte Elastiz-itäten in der Übergangsverbindung zu erreichen: Bei einer derartig aufgebauten Übergangsverbindung besteht die äußere Schicht des Gummikörpers; die den atmosphärischen Einwirkungen ausgesetzt wird, aus der vorstehend beschriebenen; hochwertigen Qualität, wohingegen die innere Schicht, die nicht in .demselben Umfang diesen Einflüssen ausgesetzt ist, aus einer ebenfalls noch hochwertigen Qualität, aber mit weiterhin verbesserten Dehnungseigenschaften besteht.
- 'Die Befestigung derartiger Übergangsverbindungen: war bisher noch nicht einwandfrei gelöst. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dfaß am Rande der elastischen Wandungen Gewebestreifen eingebettet sind, die vom' Werkstoff der Wandungen völlig umhüllt werden. Um keinen plötzlichen Elastizitätsabfall am Rande der Gewebestreifen zu erhalten, werden diese auf der dem Rande der Wandungen abgewandten Seite ausgezackt oder sonstwie mit einzelnen Fortsetzungen, z. B. auch fadenförmiger Art, versehen, die sich teilweise tieferen die elastischen Wandungen hineinerstrecken als der eigentliche Gewebestreifen: In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben. Es zeigt Abb. i einen Schnitt durch die Kante eines Wagenkörpers und einen Teil der elastischen Übergangsverbindung, Abb. 2 eine Teilansicht der übergarngsverhindung. Der hier nur in seinen Umrissen angedeutete Wagenkärper ist mit i bezeichnet. In der Nähe seiner Kante besitzt er eine .umlaufende Vertiefung, @in welcher die Übergangsverbindung 2 mit Hilfe aufgelegter Leisten 3 und der Schrauben q. mit dem Wagenkasten fest verbunden wird. Ein am Rande der übergangsverhindung eingebetteter Gewebestreifen 5 isst auf der zum elastischen Teil der Verbindung hlinzeigenden Seite lgezackt ausgeführt. Dieser Gewebestreifen 5 dringt nicht ganz. bis zur geraden Begrenzungskante der Übergangsverbindung vor, sondern eist auch dort von der elastischen Masse umhüllt, dämit auch an dieser Stelle kein Eindringen von Feuchtigkeit u. dgl: in diesen Gewerbestreifen erfolgen kann :und um so einen allmählichen Verfall desselben zu vermeiden.
- Sofern ein Reißverschluß Verwendung findet, um die Übergangsteile zwischen zwei Wagenenden zusammenzuschließen, was nicht Gegenstand dieser Erfindung 'ist, so werden in Abwandlung vier oben beschriebenen Randverstärkung der elastischen Wändungsteile die Gewebestreifen des Reißverschlusses in die Wandungsteile einvulkanisiert. In anderen Fällen kann lder Zusammenschluß durch Rahmen mit Winkelprofil und ähnliche bei F'ältenbalgiibergängen auch schon bisher angewandte Maßnahmen erfolgen. Auch hierbei findet eine Ver-Stärkung der Ränder der elastischen Wandungen durch eingebettete Gewebestreifen statt.
Claims (5)
- PATEN TANSPnÜCIIE: i. Übergangsverkleidung zwischen Eisenbahnfahrzeugen, bestehend! aus @glatten, elastischen Wandungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (2) in der Hauptsache aus polymerisiertem Chlor-2-butadien-i, 3 bestehen unter Beifügung solcher Füllstoffe, .die hohe Strukturfestigkeit ergeben, ferner Weichmacherkombinationen, bestehend aus Polymerisaten ungesättigter Kohlenwasserstaffe mit geraden oder verzweigten Ketten und Weichmachern vom Estertyp, und von Lichtriß- und Alterungsschutzmitteln.
- 2. Übergangsverkleidung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von .den ungesättigten Kohlenwas,serstoffen die Palymerisate des Butadiens und seiner Derivate Artwendung finden.
- 3. Übergangsverkleidung nach den Ansprüchen i und 2 mit Gewebeeinlagen in den Wandungen, dadurch gekennzeichnet, daß nur am Rande der Wandungen (2) Gewebestreifen (5) eingebettet Gind, die vom Welrkstoff der Wandungen (2) völlig um- hüllt sind. ¢.
- Übergangsverkleidung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Rande der Wandungen abgewandten Seite die Gewebestreifen ausgezackt sind.
- 5. Übergangsverkleidung nach den Ansprüchen i bis q. mit einem Reißverschluß zum Zusammenschließen lder an den benachbarten Wagenenden befestigten Wandung steile, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebestreifen des Reißverschlusses in die Wandungsteile einvulkanisert sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 593 970.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEC5501A DE903095C (de) | 1952-03-06 | 1952-03-06 | UEbergangsverkleidung zwischen Eisenbahnfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEC5501A DE903095C (de) | 1952-03-06 | 1952-03-06 | UEbergangsverkleidung zwischen Eisenbahnfahrzeugen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE903095C true DE903095C (de) | 1954-02-01 |
Family
ID=7013689
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEC5501A Expired DE903095C (de) | 1952-03-06 | 1952-03-06 | UEbergangsverkleidung zwischen Eisenbahnfahrzeugen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE903095C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1195345B (de) * | 1958-06-18 | 1965-06-24 | Becker Pruente G M B H | Foerderwagenzug |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE593970C (de) * | 1931-02-05 | 1934-03-08 | Henri Joseph Renar | Verbindungsbalg fuer Eisenbahnwagen |
-
1952
- 1952-03-06 DE DEC5501A patent/DE903095C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE593970C (de) * | 1931-02-05 | 1934-03-08 | Henri Joseph Renar | Verbindungsbalg fuer Eisenbahnwagen |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1195345B (de) * | 1958-06-18 | 1965-06-24 | Becker Pruente G M B H | Foerderwagenzug |
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