DE9016341U1 - Säumvorrichtung in einer Nähanlage für Gewebebahnen, insbesondere Frotteeware - Google Patents
Säumvorrichtung in einer Nähanlage für Gewebebahnen, insbesondere FrotteewareInfo
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Description
Carl Schmale GmbH & Co. KG
4434 0 c h t r u &rgr;
SCH - 754/90
Säumvorrichtung in einer Nähanlage für Gewebebahnen insbesondere Frotteeware.
Die Erfindung betrifft eine Säumvorrichtung in einer Nähanlage für Gewebebahnen,
insbesondere Frotteeware, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Hauptanspruchs.
Eine derartige Vorrichtung zeigt die DE 32 49 642 C2. Wenn auch diese Vorrichtung
gegenüber dem Stand der Technik erhebliche Vorteile gebracht hat, so ergaben sich
doch verschiedentlich Schwierigkeiten. In den Spannvorrichtungen hat sich beim Aufnadeln der Gewebebahn an der Webaußenkante eine Falte im Außenkantenbereich
der florlosen Zone ergeben, wobei der Abstand dieser Falte von der Florkante nicht
konstant war. Dies hatte zur Folge, daß eine ungleiche Saumbildung entstand. Die
bekannte Kantenumlegeeinrichtung besteht aus einer Säumtülle (Schnecke). Wenn in
diese Säumtülle verschieden dicke Bereiche des zu säumenden Gutes einlaufen, die
im wesentlichen durch das jeweilige Muster der Gewebebahn bzw. Frotteeware bedingt
sind, können in der Säumtülle (Schnecke) Stauungen entstehen, die dann zu Betriebsstörungen führen. In solchen Fällen können starre Säumschnecken nicht zufriedenstellend
arbeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die vorstehend geschilderte Vorrichtung
dahingehend zu verbessern, daß keine Falten bei der Saumbildung mehr stören und die Kantenumlegeeinrichtung unempfindlich ist gegen verschieden starke Gewebebahnabschnitte,
an denen der Saum zu bilden ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die im Hauptanspruch gekennzeichneten Merkmale.
Die Unteransprüche enthalten zweckmäßige weitere Ausbildungen.
Erfindungsgemäß wird der bisher übliche starre Säumer (Schnecke) ersetzt durch
eine vielfach federnde Kantenumlegeeinrichtung. Durch die auseinandergezogene Einrichtung läßt sich im Gegensatz zu der geschlossenen starren Säumtülle der
fortschreitende Säumvorgang an mehreren Stellen genau beobachten. Außerdem lassen sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wesentlich größere Arbeitsgeschwindigkeiten erreichen, so daß die Nähmaschinengeschwindigkeit mit bis zu
6.000 upm ausgenutzt werden kann.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung; Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Vorrichtung;
Fig. 3-7 die Saumbildung in Schnitten III-VII der Figur 1;
Fig. 8-10 Vorgänge der Saumbildung entsprechend den Figuren 4-6.
In Fig. 1 ist der Einlauf der Gewebebahn mit dem Pfeil rechts der Abbildung markiert.
Die durch den Stand der Technik bekannten beiden Umlenkrollen und die Spannvorrichtung vor der Säumvorrichtung sowie die Nähmaschine und das angetriebene
Rollenpaar hinter der Säumvorrichtung sind nicht dargestellt, weil diese zum Stand der Technik gehören, wie er eingangs geschildert wurde. Die Kantenumlegeeinrichtung
besteht aus einem in Durchlaufrichtung des Nähguts hintereinander angeordnetem System von federnden Führungselementen. Diese Führungslelemente können
aus Metall oder Kunststoff bestehen, sie können aber auch zumindest teilweise aus
angetriebenen Endlosriemen oder aus Transporteuren, wie gezahnten, rotierenden Rädern o.dgl. bestehen. Eine elektronische Kantenabtastung kann zusätzlich in die
Anlage eingebaut sein.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Führungselemente
aus einer Richtkufe 2, aus einem Ausstreifblech 3, mehreren Leitblöcken 4, einem
Führungsbalken 5, einer Führungsleiste 6, einem Leitfinger 7, einem Formelement 8,
einer oberen Saumabdeckung 9 sowie einer oberen und unteren Balkenzunge 10', 10". Kurz hinter dem Wareneinlauf ist beiderseits der Ware eine Kantenbeschneideeinrichtung
16 vorgesehen, mittels deren die florlose Zone auf die gewünschte Breite beschnitten werden kann.
Auf der Grundplatte 1 ist die Richtkufe 2 montiert, die aus einem Fühlabschnitt
und einem Anlegeabschnitt besteht. Der Fühlabschnitt bewirkt dabei eine Vororientierung
der anlaufenden Gewebebahn mit der in Längsrichtung der Bahn verlaufenden Florkante, an welcher der Flor 14 in die florlose Zone 15 übergeht. Da sich
der Flor 14 über die Florwurzel in Richtung zur florlosen Zone 15 herüberlegen
kann, verfügt die Richtkufe 2 im Anschluß an den Fühlabschnitt über einen Anlegeabschnitt
der sich über eine schräge Kante anschließt. Man könnte auch an eine pneumatische Vorrichtung zur Unterstützung des Aufstellens des Flors denken. Die
Richtkufe 2 hat an der dem Wareneinlauf zugewandten Seite eine schräge Kufe.
An die Richtkufe 2 schließt in Laufrichtung der Gewebebahn der Führungsbalken 5
an. Dieser könnte mit der Richtkufe 2 auch einstückig sein, zweckmäßig ist es aber
die beiden Vorrichtungsteile getrennt auszuführen. Das schafft eine Erleichterung
bei der Montage und außerdem die Möglichkeit eventuell ein Bändchen o.dgl.
zwischen den beiden Teilen einzuführen.
Der Führungsbalken 5 besteht im wesentlichen aus einem Balken mit quadratischem
Querschnitt, wobei an seiner dem Wareneinlauf zugewandten Seite ebenfalls eine schräge Kufe vorgesehen ist. An seinem entgegengesetzten Ende geht der massive
quadratische Querschnitt des Führungsbalkens 5 in zwei dünne, blechartige Zungen
10', 10" über, von denen die eine obere 10' aus einer anfänglich im rechten Winkel zur Ebene verlaufenden unteren Balkenzunge 10" stehenden Position sich
kontinuierlich in eine parallel zur unteren Balkenzunge 10" verlaufende Lage wendet. Über die Funktion dieser beiden Balkenzungen 10', 10" werden nachstehend
noch weitere Ausführungen gemacht.
Auf der Grundplatte 1 ist eine Führungsleiste 6 befestigt, die mit einer schrägen
Kante an der Florwurzel anliegt (Fig. 3).
Mit den beiden Balkenzungen 10', 10" arbeitet ein Saumformelement 8 zusammen.
Seine Anordnung ist in Fig. 1 ersichtlich und über seine Funktion gibt Fig. 10 Auskunft. Es dient dazu, den sich bildenden Saum ordnungsgemäß zu legen, worauf
noch bei der Beschreibung der Fig. 3-10 eingegangen wird.
Schließlich ist am Ende der Vorrichtung noch eine obere Saumabdeckung 9 vorgesehen,
die aus einem winkelförmigen Blech besteht und mit dem parallel zum Saum liegenden Teil über dem zweiten Schenkel der florlosen Zone 15 liegt, wie aus Fig.
7 zu sehen ist.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in Draufsicht. Auf der Grundplatte 1 ist die Richtkufe
2 zu sehen mit Fühlabschnitt und Anlegeabschnitt, wobei zwischen den beiden Abschnitten
ein schräger Übergang vorgesehen ist. Ein Ausstreifblech 3 reicht über die ganze Breite der florlosen Zone 15 und dient in Verbindung mit dem ersten Leitblock
4* zum Ausstreifen der eventuell vorhandenen Falten in der florlosen Zone 15
und zum Hochstellen von zwei Drittel der Breite der florlosen Zone 15. Es kann einstückig sein mit einem Leitfinger 7, der aus einem schrägen Federblech besteht,
das mit dem Führungsbalken 5 und der unteren Balkenzunge 10" zusammenwirkt und
-A-
den dritten Schenkel des Saumes abstreicht. Die drei Leitblöcke 4, 4' und 4" sind
seitlich angeordnet. Der erste 4' und der dritte 4" sind über eine Verbindungslasche 11 zusammengefaßt, während der mittlere Leitblock 4 selbständig ist und
alle drei Leitblöcke 4, 4', 4" mit Federn 12 gegen ein festes Rahmenteil 13 abgestützt
sind. Es ist Aufgabe der Leitblöcke 4, 4', 4M im Bereich der Saumbildung als
federnde Leitvorrichtung sich gegen die Abschnitte derr florlosen Zone 15 zu legen.
Die Leitblöcke 4,4',4" haben zu diesem Zweck eine schräg verlaufende Kante, die
an der florlosen Zone 15 anliegt.
Fig. 3 zeigt den Zustand im Schnitt III—III der Fig. 1. Man erkennt die Grundplatte
1 und die Führungsleiste 6 auf der die Frotteeware mit dem Flor 14 und der florlosen
Zone 15 aufliegt. Die Führungsleiste 6 liegt mit einer schrägen Kante an der Florwurzel an, desgleichen der Führungsbalken 5. Die florlose Zone 15 hat z.B. eine
Breite von ca. 21 mm entsprechend drei Schenkeln zu je 7 mm.
In Fig. 4 befindet sich der erste Schenkel der florlosen Zone 15 entsprechend dem
fortschreitenden Verlauf nach Schnitt IV-IV von Fig. 1 unter dem Führungsbalken 5
während 2x7= 14 mm der Breite der florlosen Zone 15 unter Anlage am Führungsbalken
5 senkrecht hochgestellt sind.
In Fig. 5 (Schnitt V-V von Fig. 1) ist zu sehen, daß der erste Schenkel waagerecht
liegt, der zweite Schenkel senkrecht steht und der dritte Schenkel oben um den Führungsbalken 5 herumgelegt ist.
Fig. 6 (Schnitt VI-VI von Fig. 1) zeigt den Saum mit heruntergeklapptem dritten
Schenkel. In diesem Querschnitt ist der Führungsbalken 5 bereits in die beiden dünnen blechartigen Balkenzungen 10', 10" übergegangen, wobei diese zunächst
senkrecht zueinander stehen. Die waagerechte untere Balkenzunge 10" hält zwischen
sich und der Führungsleiste 6 den ersten Schenkel der florlosen Zone 15. Der zweite Schenkel steht weiter senkrecht und der dritte Schenkel ist um die senkrecht
stehende Balkenzunge 10' herum nach unten geschlagen.
Fig. 7 (Schnitt VII-VII von Fig. 1) zeigt den Saum, fertig gelegt zum Nähen. Die
beiden Balkenzungen 10', 10" haben sich voneinander getrennt und liegen nun parallel zueinander, wobei sich folgender Sandwich-Aufbau ergibt: Führungsleiste 6,
erster Schenkel der florlosen Zone 15, untere Balkenzunge 10", dritter Schenkel der
florlosen Zone 15, obere Balkenzunge 10', zweiter Schenkel der florlosen Zone 15,
obere Saumabdeckung 9, die aus einem winkelförmigen Blech besteht.
In den Figuren 8-10 sind zusätzlich einzelne Saumbildungsschritte dargestellt.
In Fig. 8 verläuft im Schnitt VIII-VIII von Fig. 2 die florlose Zone 15 unter dem
Führungsbalken 5 mit ihrem ersten Schenkel waagerecht, während zwei Drittel der Breite der florlosen Zone 15 entsprechend Fig. 4 hochgestellt sind. Dieses Hochstellen
erfolgt mittels des Ausstreifblechs 3 in Verbindung mit dem Leitblock 4'.
In Fig. 9 (Schnitt IX-IX von Fig. 2) ist der zweite Leitblock 4 und der Rest des
Ausstreifblechs 3 zu sehen.
In Fig. 10 (Schnitt X-X von Fig. 2) erkennt man den dritten Leitblock 4", der den
zweiten Schenkel der flor losen Zone 15 gegen die Balkenzunge 10' drückt. Das
Saumformelement 8 bewirkt das Umlegen des dritten Schenkels der florlosen Zone 15 um die obere Kante der Balkenzunge 10' nach unten.
Claims (13)
1. Säumvorrichtung in einer Nähanlage für Gewebebahnen, insbesondere Frotteeware,
wobei die Gewebebahn über ihre ganze Breite auf einer Grundplatte abgestützt ist, die zwischen zwei Umlenkrollen angeordnet ist,
- mit Spannvorrichtungen beiderseits der Gewebebahn, die eine fortlaufende
Streckung der Gewebebahn quer zu ihrer Längserstreckung bewirken und an den florlosen Zonen angreifen,
- mit auf der Grundplatte montierten Kantenumlegeeinrichtungen beiderseits der
Gewebebahn,
- mit je einer Nähmaschine zum Nähen der umgelegten Säume, und
- mit einem an den gesäumten Längsrändern der Gewebebahn angreifenden, motorisch
angetriebenen Rollenpaar,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kantenumlegeeinrichtung aus einem in Durchlaufrichtung des Nähgutes
hintereinander angeordneten System von federnden Führungselementen besteht, wie einer Richtkufe (2), einem Ausstreifblech (3), mehreren Leitblöcken (4),
einem Führungsbalken (5), einer Führungsleiste (6), einem Leitfinger (7), einem Saumformelement (8), einer oberen Saumabdeckung (9) sowie einer oberen und
unteren Balkenzunge (10\ 10").
2. Säumvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtkufe
(2) aus einem Fühlabschnitt und einem Anlegeabschnitt besteht, der sich an die Florkante, an der die florlose Zone (15) in die Florzone (14) übergeht, anlegt.
3. Säumvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ausstreifblech (3) in Verbindung mit dem Leitblock (4') zwei Drittel der Breite der florlosen Zone (15) hochstellt (Fig. 4).
4. Säumvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß
drei Leitblöcke (4,4',4") vorgesehen sind, von denen der erste (4f) und der
dritte (4M) über eine Verbindungslasche (11) zusammengefaßt sind, während der
mittlere Leitblock (4) selbständig ist und alle drei Leitblöcke (4,4',4") mit
Federn (12) gegen ein festes Rahmenteil (13) abgestützt sind.
5. Säumvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Leitblock
(4,4',4M) aus einem rechteckigen Flacheisen besteht, das an der mit der florlosen
Zone (15) in Berührung kommenden Seite eine schräge Kante hat.
6. Säumvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungsbalken (5) im wesentlichen aus einem quadratischen Balken besteht, der an seinem dem Wareneinlauf zugewandten Ende mit einer schrägen
Kufe versehen ist, während das entgegengesetzte Ende in dünne blechartige Balkenzungen (10',10") ausläuft, von denen die obere (101) aus einer anfänglich
im rechten Winkel zur eben verlaufenden unteren Balkenzunge (10") stehenden
Position sich kontinuierlich in eine parallel zur unteren Balkenzunge (10") verlaufende
Lage wendet.
7. Säumvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitfinger
(7) aus einem schrägen Federblech besteht, das mit dem Führungsbalken (5) zusammenwirkt und den dritten Schenkel des Saumes abstreicht (Fig. 5).
8. Säumvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Saumformelement (8) so angeordnet ist, daß der dritte Schenkel der florlosen
Zone (15) um die obere Balkenzunge (10') herum nach unten gebogen wird (Fig. 6 und 10).
9. Säumvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß
die obere Saumabdeckung (9) aus einem winkelförmigen Blech besteht und mit dem parallel zum Saum liegenden Teil über dem zweiten Schenkel der florlosen
Zone (15) liegt (Fig. 7).
10. Säumvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß
die obere und untere Balkenzunge (10', 10") so angeordnet ist, daß die beiden
Balkenzungen (10*, 10") zwischen sich den dritten Schenkel der florlosen Zone
(15) aufnehmen, wobei die untere Balkenzunge (10") auf dem ersten Schenkel und die obere Balkenzunge (10') unter dem zweiten Schenkel der florlosen
Zone (15) liegen (Fig. 7).
Zone (15) liegen (Fig. 7).
11. Säumvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
Führungsleisten aus Metall oder Kunststoff sind.
12. Säumvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
zumindest teilweise aus Endlosriemen bestehen.
13. Säumvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
zumindest teilweise Transporteure, wie gezahnte rotierende Räder
o.dgl. sind.
o.dgl. sind.
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