DE899307C - Filmkapsel - Google Patents
FilmkapselInfo
- Publication number
- DE899307C DE899307C DEF6038A DEF0006038A DE899307C DE 899307 C DE899307 C DE 899307C DE F6038 A DEF6038 A DE F6038A DE F0006038 A DEF0006038 A DE F0006038A DE 899307 C DE899307 C DE 899307C
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- DE
- Germany
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- film
- cartridge
- capsule
- cylinder
- cup
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
- G03B17/30—Locating spools or other rotatable holders of coiled film
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
- Die normalen Filmkapseln oder Filmpatronen enthalten Film für etwa 32 Aufnahmen, und erst nach der Erledigung aller Aufnahmen kann' der Film ,in die Patrone der Kamera entnommen werden. -Die Filmkapsel oder Filmpatrone nach der Erfindung erlaubt nach jeder beliebigen Aufnahme, . die belichteten Aufnahmen von -de:m unbelichteten Film abzutrennen, aus der Kamera herauszunehmen und in der Patrone am Tageslicht zu entwickeln. Dies wird erfindungsgemäß .dadurch erreicht, daß die Filmkapsel aus zwei ineinanderpassenden Zylindern besteht und -daß der innere Zylinder Böden mit Spiralnuten und lichtundurchlässigen, jedoch flüssigkeitsdurchlässigen Labyrinthöffnungen hat und daßder äußere Zylinder auf dem inneren drehbar ist, wodurch der Filmeinführungsschlitz geschlossen und der belichtete Film :durch die schräge scharfe Kante des Außenzylinders abgetrennt werden kann.
- In :der Abb. i ist diese Patrone im Schnitt dargestellt. Sie besteht aus zwei ineinan@dergeschobenen Zylindern a und b. Der innere Zylinder b ist mit Böden cl, c2 versehen. Diese Böden haben auf der Innenseite SpiraInuten d. Am Anfang der Spiralnut hat der Zylinder b einen Schlitz e (Abb. 2), der sich mit dem entsprechenden Schlitz im Zylinder a deckt. Er dient zum Einführen des Films. Der Film wird in den Sgiralnuten geführt und legt sich in die Spiralwindungen, ohne daß die Lagen sich gegenseitig berühren. Der Zylinder ca ist auf dem Zylinder b verdrehbar und in den Endstellungen durch den Schlitz f und Stift g- begrenzt.
- Durch das Verdrehen des Zylinders a. wird der Einführungsschlitz e verschlossen;- dabei trennt die. -schräge angeschärfte: Kante h den in der Patrone befindlichen Film von dem übrigen Film. Der Zylinder a hat die Deckel il und i2. Der mit dem Zy> linder fest verbundene Deckel i2 hat ein Vierkantloch; der abnehmbare, Deckel il eine Zentrierbohrurng mit Gewinde. Die Böden cl, c2 haben Bohrungen k und Schutzringe 1, die die Patrone für die Flüssigkeiten durchlässig, dagegen für das Licht undurchlässig machen.
- In .den Abb.3 und 4 ist die Patrone in die Kamera eingesetzt gezeichnet. Dabei greift der Stift g in eine Bohrung in der Kamera, wodurch der .innere Zylinder der Patrone unverdrehbar festgelegt wird. Der Außenzylinder wird durch den oberen Zentrierstift m und unteren Knopf n mit Vierkant festgelegt. Mit dem Knopf n kann der Außenzylinder gedreht und damit die Patrone geschlossen und der Film abgetrennt werden.
- Die entsprechend der Filmperforierung verzahnte Rolle ü dient zum Filmtransport und schiebt den belichteten Film in die Entwicklungspatrone.
- Die andere Transportmethode besteht darin, daß in die Patrone eine Mittelachse eingeführt wird, die einen in den Spiralnuten geführten Greifer trägt. Dieser Greifer zieht den belichteten Film beim Drehen der Achse in die Patrone hinein.
- Die Transportrolle o wird zweckmäßig so. bemessen, -daß eine Umdrehung von .ihr dem Filmtransport für eine Aufnahme entspricht. Auf bekannte Weise kann diese Rolle mit einem Aufnahmezähler und mit dem Verschlußaufzug verbunden werden.
- Abb. 5 stellt die Patrone bei der Entwicklung der Aufnahmen -dar. Dazu wird in den oberen Deckel der aus der Kamera herausgenommenen Patrone .der Griff p eingeschraubt und der Becher r bis zu einer Markierung mit der Entwicklerlösung gefüllt. Die Patrone paßt saugend in den Becher und wird in den Becher y eingeschoben. Der Entwickler wird durch die Labyrinthöffnungen in -die Patrone gedrückt und füllt sie, bis er aus dem oberen Deckel heraustritt. Nach dem Ablauf :der Entwicklung wird- die- Patrone aus dem Becher gezogen. Der Entwickler saugt sich in den Becher zurück und wird durch das Fixierbad ersetzt. Nach der Entwicklung wird die Patrone auseinandergenommen und der Film herausgenommen.
- Bei jedem Wechsel der Entwicklungspatrone geht ein Stück des unbelichteten Films verloren, da er dem Licht ausgesetzt wird, Zur Verkleinerung dieses Verlustes (s. Abb.4) muß der Verschlußdeckel in zwei Teile s und t geteilt werden. Teil s bleibt dann bei dem Wechsel der Patrone in der Kamera und, da er mit Samtabdichtung u versehen ist, schützt er den Film vor dem Licht. Dadurch wird :der Filmverlust auf das kleine, über der Transportrolle liegende Stück begrenzt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Filmkapsel, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei ineinanderpassenden Zylindern besteht und, daß der innere Zylinder Böden mit Spiralnuten und lichtundurchlässigen, jedoch flüssigkeitsdurchlässigen Labyrinthöffnungen hat und daß -der äußere Zylinder auf dem inneren drehbar ist, wodurch der Filmeinführungsschlitz geschlossen und der belichtete Film durch die schräge scharfe Kante des Außenzylinders abgetrennt werden kann.
- 2. Filmkapsel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Stift ,zur Begrenzung der Drehbewegung und Festlegung des Innenzylinders in der Kalisera. 3. Filmkapsel nach Anspruch i oder a, gekennzeichnet .durch eine Zentralachse in der Kapsel; die mit einem in den Spiralnuten der Böden geführten Greifer verbunden ist und den Film transportiert.
- 3. Entwicklungsbecher zur Benutzüng mit einer Filmkapsel nach Anspruch i, z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel saugend in dem Becher axial hin und her beweglich ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF6038A DE899307C (de) | 1951-04-19 | 1951-04-19 | Filmkapsel |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF6038A DE899307C (de) | 1951-04-19 | 1951-04-19 | Filmkapsel |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE899307C true DE899307C (de) | 1953-12-10 |
Family
ID=7084833
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEF6038A Expired DE899307C (de) | 1951-04-19 | 1951-04-19 | Filmkapsel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE899307C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1081751B (de) * | 1957-10-29 | 1960-05-12 | Zeiss Ikon Ag | Rollfilmkamera mit als auswechselbare Kassette ausgebildeter, abnehmbarer Rueckwand |
-
1951
- 1951-04-19 DE DEF6038A patent/DE899307C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1081751B (de) * | 1957-10-29 | 1960-05-12 | Zeiss Ikon Ag | Rollfilmkamera mit als auswechselbare Kassette ausgebildeter, abnehmbarer Rueckwand |
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